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Warum O2 Service
Frage

Homespot LTE soll nur Internet für Fritz 7590 liefern. Fritz für Telefonie an DSL/IP Telekom


Der O2 Homespot LTE soll nur zusätzlich schnelleres Internet für die Fritz 7590 liefern. Fritz soll für Telefonie, S0-ISDN-Port, Smart-Home etc. an DSL / IP Telekom bleiben. Zweite FB 7590 und TL-SG108E (VLAN-fähig) sind vorhanden. Geht das irgendwie? Vielleicht über VLAN? Vielen Dank für Tipps 😘

14 Antworten

o2_Bianca
  • Moderatorin
  • 23511 Antworten
  • 16. März 2025

Hallo ​@Musilius,
herzlich willkommen in der o2 Community. 💐Schön, dass du dich mit deinen Fragen hier bei uns meldest. Ich muss gestehen, dazu fehlt mir das technische Wissen. Aber vielleicht haben ​@Joe Doe ​@Klaus_VoIP oder ​@Anfänger1 eine Idee? 🙂
Liebe Grüße Bianca


Joe Doe
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  • 12407 Antworten
  • 16. März 2025

@Musilius Was Du willst ist Load Balancing. Das unterstützt nur die Fritzbox 6890 für AVM Produkte.

https://fritz.com/produkte/fritzbox/fritzbox-6890-lte/

Von der Rate ich in der heutigen Zeit aber ab, da veraltet. (LTE Modul, Firmware)


Klaus_VoIP
Legende
  • 31470 Antworten
  • 16. März 2025

Man könnte natürlich 2 Internetverteilungen aufbauen - eine langsame und zuverlässige für Telefon und wichtige Dinge wie Smarthome und eine Vernetzung für schnelleres Internet. Fällt eine Quelle aus, dann steckt man ein Kabel rüber zum anderen Netz.

Mit einer Mischverteilung wird es leicht sehr komplex und wegen den 2 Quellen mit abweichenden IPs  kommen manche Anwendungen durcheinander. StreamingTV mag das auch nicht.

Wenn die Anforderung automatisches Failover ist, dann muss man noch etwas weiter denken.

Edit: Homespot 1 oder 2 ???
 


  • Autor
  • Neuling
  • 4 Antworten
  • 20. März 2025

@Joe Doe Load Balancing will ich nicht, weil das DSL ja für Telefonie immer von der Fritz bedient werden muss. Wenn Sie auf den WAN-Anschluss umschaltet. ist IP/DSL weg, wenn ich AVM richtig verstanden habe.

@Klaus_VoIP Ja richtig, ich brauche 2 VLANs parallel. Ich habe mal den Begriff Subnet über VLAN gehört und das sollen auch meine TP-Link TL-SG1016E, TL-SG108E können. Könnte ich dann parallel auf einem Hardware-Netz (CAT7) zwei VLANs einrichten? Einmal z.B. 192.168.10.xxx für die 7590 und gleichzeitig z.B. 192.168.11.xxx für die O2 LTE Keksdose? Ich vermute, das ist Version 1, die ist rund, weiß und hat oben hinten zwei externe Antennenanschlüsse, an denen ich eine Dachantenne habe. Könnte ich die SIM-Karte auch in ein geeigneteres Gerät stecken? Oder über USB-LTE-Stick an eine weitere Fritz?

Fragen über Fragen und mein Kupfer-DSL ist heute bei 5900/1700. Furchtbar.

Vielen Dank für Hilfe!!!


Klaus_VoIP
Legende
  • 31470 Antworten
  • 20. März 2025

Sollte grundsätzlich klappen. Per VLAN kannst Du recht einfach, aber auch gezielt verteilen.
Geht nicht auch eine direkte IN/OUT-Zuweisung mit Intelligenten Switches? Also OHNE VLAN-Aufwand!

Denke aber auch an Dein Vorgehen, wenn DSL oder LTE mal ausfallen.

Nachtrag: Deine Werte bei DSL liegen unter dem Mindestwert nach TKG. Daher kannst Du, möglichst mit weiteren Betroffenen, bei der BNetzA eine gesetzeskonforme Mindestversorgung verlangen, sofern nicht Kabel/Glasfaser verfügbar ist.. LTE/5G ist keine echte Flat-Ersatzlösung und eher störanfällig.


o2_Gerrit
  • Moderator
  • 5685 Antworten
  • 26. März 2025

Hallo ​@Musilius, ist dir die Konstellation mit dem Homespot und deinen Routern gelungen?

Viele Grüße,

Gerrit


  • Autor
  • Neuling
  • 4 Antworten
  • 26. März 2025

​Moin ​@o2_Gerrit, danke für die Nachfrage. Von den 8 Switches muss ich noch einen 16er TL-SG1016 gegen einen VLAN-fähigen TL-SG1016E austauschen. Dann muss ich versuchen, eine Anleitung zu finden, wie ich das VLAN konfigurieren muss. Gibt es bei O2 ein “HowTo” oder wie auch immer sowas heißt? Die Konfiguration soll ja nicht so einfach sein. Ist es egal, ob ich die vorhandene “Keksdose” (V1 mit Außenantenne) nutze oder müsste ich auf die V2 umstellen?

Vielen Dank und beste Grüße
Jürgen


  • Autor
  • Neuling
  • 4 Antworten
  • 26. März 2025

Vielen Dank ​@Klaus_VoIP ! Du schreibst:  “Per VLAN kannst Du recht einfach, aber auch gezielt verteilen.” 😆 Sowas habe ich noch nie gemacht, habe richtig “Schiss” vor der Aufgabe. Ich habe 3 Tage gesucht und nichts gefunden, was für den Parallelbetrieb passen würde. Die sagen alle, ich soll doch das dumme ISDN weglassen. Naja, das hilft nicht weiter. Hast Du eventuell einen Link zu einer passenden Beschreibung?

Dank und Gruß
Jürgen


Klaus_VoIP
Legende
  • 31470 Antworten
  • 26. März 2025

Naja, TP-Link hat da einiges bereits beschrieben, wie hier

https://www.tp-link.com/de/support/faq/2246/

Ich selbst vermeide VLAN bewusst, da es die Fehlersuche unnötig erschwert.  Im Grundsatz markierst(Tagged) Du Eingänge und Ausgänge mit passenden VLAN-IDs
Es gibt im Netz zahllose Beschreibungen, z.B. wie auch Radius-Server arbeiten und wie versch. Verbindungen getrennt über eine physische Leitung laufen.  Nicht zu vergessen der Help-Button im Menü der TP-Link-Router.

Du kannst auch einfach versuchen die beiden Quellen ohne VLAN auf den Switch aufzulegen und zu schauen was passiert. Kaputtgehen kann eigentlich nichts. So mache ich es für fallback.  Falls die Festnetzversorgung ausfällt wird einfach der LTE-Router aktiviert(Umschaltung von WLAN-AP auf LTE) und speist dann ein. In der Handhabung gibt es dann allerdings keine 2 konkurriende Datenquellen.

Das VLAN wird ausschließlich im intelligenten Switch konfiguriert. Mit dem LTE-Router hat das nichts zu tun.

Beispiel:
Eingang 1 - DSL - untagged
Ausgänge 2-4       untagged

Eingang 5 - LTE         tagged mit VLAN 5
Ausgänge  6-8           tagged mit VLAN 5

Nachtrag: eigentlich könnte da auch eine Möglichkeit bestehen über die Adressbereiche und wo sich der Client (z.B. TV) sein Internet herholt. Wenn es 2 DHCP-Server gibt, dann könnte man verschiedenen Geräten den jeweiligen Adressraum mit DHCP zuweisen.
Dem Switch ist das vermutlich egal!?
Aber auch das ist ein Fall von schwieriger Fehlersuche im Störungsfall.


  • Autor
  • Neuling
  • 4 Antworten
  • 27. März 2025

Danke ​@Klaus_VoIP für die Ideen und Hinweise!!! Nächste Woche bekomme ich weitere VLAN-Switches von tp-link. Dann werde ich testen, wie es am besten (und einfachsten) geht. Vielleicht 2 DNS/Gateways? Es gibt einige Landbewohner die das gleiche Problem haben und sich auf eine einfache Lösung freuen! Ich melde mich und sage schon mal vielen Dank 👍


Klaus_VoIP
Legende
  • 31470 Antworten
  • 27. März 2025

Früher hatte ich mal einen Load-Balancer von Draytek, der hat direkte Verknüpfungen ohne VLAN-Gedöns ermöglicht. Der hatte 2 Eingänge und man konnte Eingang 1 mit Ausgang 3-4 verknüpfen und Eingang 2 mit Ausgang 2. Und dann noch failsafe-Regeln. Das war viel einfacher.

Inzwischen ist es wohl VLAN-lastig geworden in den intelligenten Switchen.

 


o2_Gerrit
  • Moderator
  • 5685 Antworten
  • 3. April 2025

Hallo ​@Musilius

von den Homespot Routern ist kein Modell VLAN-tauglich, weder der V1 noch der V2.

Somit bleibt da nur die Suche nach einem VLAN-tauglichen LTE-Router.

Viele Grüße,

Gerrit


o2_Gerrit
  • Moderator
  • 5685 Antworten
  • 3. April 2025

@Musilius Ich habe noch eine Korrektur hinzu zufügen, es mag auch mit unserem Homespot möglich sein, wir können da jedoch nicht unterstützen, da unsere Hardware dafür nicht vorgesehen ist.

Viele Grüße,

Gerrit


Klaus_VoIP
Legende
  • 31470 Antworten
  • 4. April 2025

Die VLAN-Einstellungen der klassischen Router stellen nur eine Behandlung der typischen VLAN-Einstellungen von DSL o.a. Quellen zur Verfügung, d.h. sie lösen das taggen auf. Was ein Standard-Router NICHT zur Verfügung stellt ist die Bildung eines VLANs. Das können z.B. intelligente Switche. Ansonsten findet man solche Features nur bei Profi-Routern in einer höheren Preisklasse.

Die Homespot-Geräte (mit WAN) können das was der TE braucht sicher nicht!


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