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Vertragsinhaber nach Todesfall ändern, Hardwaretausch wirklich notwendig?

  • August 26, 2020
  • 37 Antworten
  • 1119 Aufrufe

Hallo,

der Anschlussinhaber bei O2 ist verstorben und ich bin Erbe. 

Daraufhin habe ich bei O2 angerufen und um Hilfe für den Wechsel des Vertragsinhabers gebeten. 
Die verblüffende Auskunft war, dass das leider nicht unterbrechnungsfrei möglich wäre und auf jeden Fall ein Austausch der Fritzbox erfolgen müsse. (?!)

Abseits der für mich fehlenden Logik in dieser Vorgehensweise, ist das für mich auch nicht leistbar, da ich deswegen weder ständig vor Ort bin, noch einen Internetausfall über mehrere Tage riskieren kann.
(Der Wechsel des Vertragsinhabers ist hier faktisch der Wechsel des Vornamens und der Kontonummer, um das inhaltlich kurz mal einzugrenzen.)

Stimmt die Auskunft des O2-Callcenter-Mitarbeiters? Falls ja, würde ich von der Telekom einen zweiten Hausanschluss verlegen lassen und den O2-Vertrag danach kündigen. 

Im Moment läuft der O2-Vertrag bereits seit einiger Zeit einfach weiter, da das Konto des Verstorbenen noch besteht. Das funktioniert zwar, ist aber auf Dauer irgendwie auch unnötiger Aufwand, da ich ständig für Guthaben auf dem Konto des Verstorbenen sorgen muss… Aber O2 macht’s  irgendwie sehr kompliziert mit dem angedrohten Hardwaretausch. 

Besten Gruß

Tjareson
 

Lösung von Joe Doe

Da ich auf den Ablauf/Abwicklung eines Todesfall mit Vertragsinhaberwechsel zweimal hier genannt wurde, nochmals hier in Kurzübersicht.

1.)  Inkenntnissetzung von o2 über den Todesfall, mit der Bitte auf Vertragsübernahme als Erbe.

2.) Die Formulare zur Inhaberwechsel treffen ein. Gehen am selben Tag per Fax raus.

3.) 2 ½ Wochen später werden an einem Donnerstag um ca. 9Uhr per TR-069 sämtliche Zugangsdaten aus der Fritzbox 7490 (Leihgerät o2) gelöscht.

(DSL Zugangsdaten und komplettes Sip Account!)

4.) Am selben Tag kommt ein Schreiben von o2, das der Anschluss auf den neuen Vertragsinhaber umgeschrieben wird. Es liegen keine neuen o2 DSL Zugangsdaten diesem Schreiben bei. Man kann sich noch im alten Kundencenter einloggen. Es liegt ein Auftrag zu einem Inhaberwechsel vor.

5.) Am nächsten Morgen um 5 Uhr ist das alte Kundencenter gelöscht. (Vielleicht auch schon früher)  Es kann per Festnetznummer und neuer PKK ein neues Kundencenter angelegt werden. Die neuen o2 DSL Zugangsdaten und Sip Zugangsdaten liegen dort vor.

6.] Fritzbox lässt sich ohne Probleme damit einrichten. Telefonie wird in diesem Zuge automatisch per TR-069 eingerichtet.

7.) Um ca. 9Uhr trudelt die Willkommen bei o2 Email mit den neuen o2 DSL Zugangsdaten auch ein.

Leihgerät blieb beim neuen Vertragsinhaber.

Prozess zur Abwicklung eines Sterbefalls ist in Bearbeitung bei o2.

o2_Katja: Die komplette Meldung inklusive dem Hochladen von Dokumenten ist online möglich:

 

37 Antworten

  • August 26, 2020

bitte schau mal hier

www.o2online.de/assets/blobs/pdfs/sterbefall-pdf

mfg

o2_Katja: Link aktualisiert


Klaus_VoIP
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  • August 26, 2020

Ist klar was passiert ist - der Mitarbeiter hat nur das Wort “Vertragsinhaberwechsel” im Kopf gehabt und sich auch nicht um den aktuellen Stand gekümmert. Die Übernahme eines Vertrages als Rechtsnachfolger nach BGB ist kostenfrei und hat nichts mit der Übernahme eines Vertrages durch Dritte (mit saftiger Gebühr) zu tun. Das wird manchmal verwechselt.  


  • Autor
  • Besucher:in
  • August 26, 2020

Danke für die Antworten - die Kostenfrage ist in meiner Frage jedoch gar nicht Gegenstand. 

Wie beschrieben, geht es um den durch den Callcenter-Mitarbeiter vorgebrachten Sachverhalt des unumgänglichen Routeraustauschs und damit verbundenen Ausfallzeiten und Logistikaufwänden. (Die bisherige Fritzbox müsste dann ja auch zurückgeschickt werden.)


Genau dazu finden sich übrigens auch im Formular keine Einlassungen.

 


Denner
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  • August 26, 2020

Das ist blödsinn, wird nix abgeschaltet oder getauscht. 


Klaus_VoIP
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  • August 26, 2020

Richtig - das hatte ich gemeint mit “und sich auch nicht um den aktuellen Stand gekümmert.”


  • Autor
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  • August 26, 2020

So, ich habe mich jetzt nochmal durchtelefoniert: 
Die Sachlage scheint anders zu sein, was wohl auch zu der nicht ganz korrekten “Routerwechsel”-Antwort des ersten Callcenter-Mitarbeiters geführt hat.
Die Hardware kann bleiben, jedoch wird in der Tat der alte Zugang abgeschaltet (sprich die DSL-Logindaten im Router werden ungültig). Derjenige, der den Vertrag übernimmt, bekommt neue(!) Zugangsdaten ausgestellt, nachdem die Formulare zum Erbfall eingegangen sind. Diese müssen dann natürlich im Router (hier:Fritzbox) geändert werden. 

Schade, damit fällt das Thema für mich bis auf weiteres erstmal aus, da man für die Vertragsübernahme aus technisch eigentlich unerfindlichen Gründen (warum muss die DSL-Anschlusskennung wechseln, nur weil sich der Vertragsinhaber ändert?) vor Ort sein muss, da ansonsten der DSL Anschluss ausfällt.
Warum das so sein muss, wie lange die Ausstellung der neuen DSL-Zugangsdaten dauert, ob das im Voraus zur Abschaltung der alten DSL-Zugangsdaten passiert kann bei O2 niemand beantworten.

Wer also nicht vor Ort ist/sein kann: Finger weg vom Inhaberwechsel eines Vertrags… O2 bekommt es offensichtlich nicht ohne Änderung der DSL-Zugangsdaten im Router hin, für die man vor Ort sein muss.

Für mich wird’s dann wahrscheinlich auf einen Anbieterwechsel mit Parallelbetrieb hinauslaufen, da bei O2 Vertragsinhaberwechsel ein DSL-Ausfall mit Ansage zu werden scheint.


bs0
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  • August 26, 2020

Wenn du nicht vor Ort bist, wirst du den Anschluss nicht nutzen, oder? Man muss die Daten in den Router eintragen, aber wann du das machst ist unerheblich. Dass der neue Vertragsinhaber neue Daten bekommst ist logisch, denn es wird ein neuer Kundendatensatz angelegt. Irgendwie siehst du hier Probleme, die es nicht wirklich gibt, zumal du bei der Bestellung eines neuen Anschlusses höchstwahrscheinlich auch vor Ort sein musst, und zwar zu einem bestimmten Termin. Ein Anbieterwechsel (und auch noch Parallelbetrieb) ist Zeit- und Geldverschwendung.


  • Autor
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  • August 26, 2020

Mich würde das Thema in der Tat nicht so beschäftigen, wenn ich den Internetanschluss bei Abwesenheit nicht brauchen würde, insofern beantwortet sich die Frage vermutlich von selbst...

Dass technische Logindaten bei einem Wechsel des Vertragshalter wechseln müssen, ist für mich überhaupt nicht logisch, sondern recht willkürlich. Einfacher Vergleich: die Rufnummer bleibt ja auch die gleiche. 

Bei einem zweiten Anschluss muss ich zunächst mal genau nicht vor Ort sein, eigener Router und ich bekomme die Zugangsdaten mitgeteilt. Wenn ich wieder dort bin, kann ich das Ding aufschalten. Bis dahin habe ich dort aber Internet. Das geht mit O2 nun offensichtlich genau nicht. 

Geldverschwendung mag sein - aber O2 bekommt es halt einfach nicht hin, beim Vertragshalter den Vornamen und die Kontonummer auszutauschen und den Rest einfach weiterlaufen zu lassen. Stattdessen wird vor Ort Präsenz mit unklarem zeitlichen Verlauf verlangt, damit der DSL-Anschluss erreichbar bleibt.
 


bs0
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  • August 26, 2020

 

Bei einem zweiten Anschluss muss ich zunächst mal genau nicht vor Ort sein, eigener Router und ich bekomme die Zugangsdaten mitgeteilt. Wenn ich wieder dort bin, kann ich das Ding aufschalten. Bis dahin habe ich dort aber Internet. Das geht mit O2 nun offensichtlich genau nicht. 
 

Das stimmt aber auch nur wenn kein Techniker kommen muss ;-)

Übrigens: Meines Wissens vergibt jeder Anbieter bei einem Vertragsinhaberwechsel neue Zugangsdaten.


  • Autor
  • Besucher:in
  • August 26, 2020

 

Das stimmt aber auch nur wenn kein Techniker kommen muss ;-)

 

Techniker ist nicht notwendig, was soll der auch groß machen - der APL ist freundlicherweise mit mehreren Adernpaaren im Haus durchverdrahtet (es gab seinerzeit 2 verschiedene Analoganschlüsse).

 

Übrigens: Meines Wissens vergibt jeder Anbieter bei einem Vertragsinhaberwechsel neue Zugangsdaten.

Das mag sein, hilft mir aber mit meinem Problem bei O2 jetzt auch nicht weiter.

Das wäre eigentlich mal ein schöner Input für ein CX-Projekt bei O2, falls die sowas machen und würde auch O2 helfen:
Keine Änderung der DSL-Zugangsdaten macht es für den Kunden bei Vertragsübernahme im Erbfall einfacher, es erspart O2 den ggf. Briefversand selbiger und sie haben weniger Aufwand mit statistisch anfallendem Support, weil der Kunde es mit seinem Router nicht hinbekommt. Liest hier eigentlich jemand von O2 mit?
Und falls jetzt jemand mit den Fallzahlen zu dem Geschäftsvorfall kommt: gestorben wird immer…

 


bs0
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  • August 26, 2020

Leider entscheidest nicht du ob ein Technikerbesuch nötig ist oder nicht. Lass dich also überraschen ;-)

Klar, man könnten die Anbieter solche Vorgänge sicherlich anders gestalten (wobei es meines Erachtens in anderen Bereichen noch dringenderen Optimierungsbedarf gibt), aber auch das hilft dir jetzt nicht weiter. Neue Zugangsdaten werden zudem auch aus Sicherheitsgründen vergeben.


Denner
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  • August 26, 2020

Es wird Gründe haben, weil z. Bsp. Nur der neue Inhaber dann die Zugangsdaten hat und keine Einrede mehr bei Missbrauch möglich ist, denn wer weiß, wem der alte Inhaber alles die Punk und Login Daten gegeben hat. Ändern lässt sich das nurdurch diese Arbeit. Mag bei Dir anders sein, aber es ist einfacher, alle über einen Kamm zu scheren.

 

Zudem bekommt man die Zugangsdaten 1-2 Wochen vorher und man kann sich per MyFRITZ auf die Box am Abend vorher einloggen und die neuen Daten eingeben.

 


o2_Matze
  • Moderator
  • August 26, 2020

Hallo @Tjareson 

Zuerst ein mal mein Beileid für deinen Verlust. Zusätzlich möchte ich für die nicht ganz korrekte Information im Bezug auf den Anschlussinhaberwechsel um Entschuldigung bitten.

Die Hardware kannst du übernehmen, es ist aber in der Tat korrekt, dass du aus Datenschutzgründen neue Zugangsdaten erhältst. 

Im Zuge dessen kommt es natürlich auch zu einem Leitungsabbruch bei Durchführung des Anschlussinhaberwechsels, online bist du 

dann erst wieder nach Einrichtung  des Routers mit den neuen Zugangsdaten.   

Unsere Experte @Joe Doe hat das selber schon mal für eine Bekannte durchgespielt und kann dazu auch alle aufkommenden Fragen beantworten. 

VG Matze  


  • Autor
  • Besucher:in
  • August 27, 2020

Hallo, 

Danke für den Tipp, wir haben uns ausgetauscht und in der Tat muss man wohl mit 24h-stündigem Ausfall des Internetzugangs rechnen, nebst Prozesszeiten im Bereich von Wochen.

Dann bleibt erstmal alles so wie es ist, bis ich eine Alternativlösung mit einem Zweitprovider habe.

Ganz ehrlich: 20 Jahre nach Einführung von DSL wirken solche Zwangsunterbrechnungen von Commodities wie Internetanschluss in Zeiten von Corona-Homeoffice ungefähr so lebensnah, als wenn ich bei Wechsel des Stromanbieters 24 Stunden ohne Stom im Dunkeln sitzen müsste - ziemlich aus der Zeit gefallen. Ach, da fällt mir auf: ich bleib ja eigentlich sogar beim gleichen Anbieter...
Aber was kümmert’s den Internetprovider.

 


o2_Matze
  • Moderator
  • August 31, 2020

Hallo, 

Danke für den Tipp, wir haben uns ausgetauscht und in der Tat muss man wohl mit 24h-stündigem Ausfall des Internetzugangs rechnen

Hallo @Tjareson  Das ist falsch und scheint dann ein Missverständnis zu sein. 

Nach Umstellung muss nur der Router mit den neuen Zugangsdaten neu eingerichtet werden, von einem 24 stündigem Ausfall ist nirgends die Rede. 

VG Matze 


  • Autor
  • Besucher:in
  • August 31, 2020

Hi,
ich gebe im Moment nur die Erfahrungen wieder, die mir der zum Austausch empfohlene Nutzer geschildert hat. Die Login-Daten kamen erst am Tag, an dem die alten Login-Daten nicht mehr funktionierten, der DSL-Login funktionierte erst am nächsten morgen. 

Besonders missverständlich klang das für mich eigentlich nicht - auch wenn man das hier vielleicht nicht gerne hört.


Besten Gruß
Tjareson
 

 


bs0
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  • August 31, 2020

Genau, das sind die Erfahrungen des Nutzers, nicht aber die Regel. Frag 10 Leute und du bekommst 10 Berichte mit 3 unterschiedlichen Erfahrungen. Kann also sein, dass es bei dir auch so läuft, muss aber nicht sein. Im Normalfall sollte der Ausfall Minuten sein.

Der offensichtliche Unterschied zum Stromvertrag ist, dass man dafür keine Zugangsdaten braucht.


Denner
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  • August 31, 2020

Hi,
ich gebe im Moment nur die Erfahrungen wieder, die mir der zum Austausch empfohlene Nutzer geschildert hat. Die Login-Daten kamen erst am Tag, an dem die alten Login-Daten nicht mehr funktionierten, der DSL-Login funktionierte erst am nächsten morgen. 

Besonders missverständlich klang das für mich eigentlich nicht - auch wenn man das hier vielleicht nicht gerne hört.


Besten Gruß
Tjareson
 

 

Ich habe meine Daten 14 Tage vor Wechsel bekommen, morgens aufgestanden, router werksreset und neue Daten eingegeben, lief.

 

 


bs0
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  • August 31, 2020

Jetzt hast du also zwei Erfahrungsberichte ;-)


  • Autor
  • Besucher:in
  • August 31, 2020

Jetzt hast du also zwei Erfahrungsberichte ;-)

 

Scheint eine 50/50 Wette zu sein. Naja, never touch a running system...


Denner
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  • August 31, 2020

Nein, es ist eine 1:1000 Wette. 


o2_Giulia
  • Moderatorin
  • September 1, 2020

Hallo @Tjareson,

 

ich bedauere sehr, dass der Wechsel der Zugangsdaten für dich ein so großes Problem darstellt. Leider können wir aus Sicherheitsgründen bei zwei unterschiedlichen Verträgen nicht die gleichen Zugangsdaten verwenden. Der Vertragsinhaber ist dann ja eine andere Person, für uns stellt sich das ganze etwas komplizierter dar als nur die Änderung eines Vornamens und einer Bankverbindung.

 

Lass uns gerne wissen, wenn du noch weitere Fragen hast.

 

Viele Grüße

Giulia


  • Autor
  • Besucher:in
  • September 2, 2020

Nein, es ist eine 1:1000 Wette. 

Ich sollte Lotto spielen. Den Experten JoeDoe den ich lt. O2 hierzu befragen soll, erzählt mir genau diese sehr, sehr unwahrscheinliche Möglichkeit aus eigener Erfahrung. 

 

Leider können wir aus Sicherheitsgründen bei zwei unterschiedlichen Verträgen nicht die gleichen Zugangsdaten verwenden.

Man fragt sich, wie man nach einer Vertragsübernahme bei zwei verschiedenen Verträgen landet. 

 

 

 

 

 


bs0
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  • September 2, 2020

Rechtlich gesehen sind das zwei verschiedene Verträge. Genauso wie eine Vertragsverlängerung rechtlich gesehen ein neuer Vertrag ist. Aber ich denke, du weißt schon, was damit gemeint war.


  • Autor
  • Besucher:in
  • September 2, 2020

Rechtlich gesehen sind das zwei verschiedene Verträge. 


"Rechtlich gesehen" ist das natürlich Unsinn, warum?

Der Erbe bzw. die Erbengemeinschaft tritt die Rechtsfolge des Erblassers an, womit bestehende Vertragsverhältnisse automatisch ohne weiteres zutun an diese übergehen. (für den geneigten Leser: §1967, §1922 BGB und Stichwort Universalsukzession)

Das kann man als sinnvoll erachten, letztlich erfährt der Provider erstmal nichts über den Tod seines Kunden, liefert jedoch weiterhin Leistungen zu denen er auch das Entgelt einbringen möchte. Diesen Anspruch hat er dann gegen die Erbengemeinschaft, an die als Rechtsnachfolgerin des Erblassers der bestehende Vertrag übergegangen ist. 

Das O2 hier diesen Geschäftsvorfall faktisch durch Auslösen eines zweiten, "neuen" Vertrags (mit eben auch neuen Login-Daten) zu gleichen Konditionen abbilden möchte, ist vermutlich eher der Bequemlichkeit des Providers geschuldet. Rechtlich gesehen ist der Sachverhalt bereits mit dem Tod des Erblassers durch den Gesetzgeber geregelt.
(Wobei ich auch bezweifel, dass selbst dann bei exakter rechtlicher Würdigung tatsächlich von einem Neuvertrag gesprochen werden könnte, was ja bei Laufzeitverträgen mitunter kein unwichtiger Sachverhalt ist.)

Fun fact am Rande: in den O2 Festnetz-AGBs finden sich übrigens auch keine Einlassungen, dass ein Vertrag mit Ableben des Kunden automatisch endet. Warum auch, der Gesetzgeber hat das Schuldverhältnis im Erbfall geregelt, so dass der bestehende Vertrag ohne Umsatzlücke für O2 weiterlaufen kann, solange keiner wackelt. Ich glaube, dass weiss O2 auch ziemlich gut. ;-)