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AngepinntBIS 17.05.

Meta Quest 3 – Endlich legal die Realität erweitern

o2_Dennis

Die Meta Quest 3 ist jetzt schon seit einigen Jahren auf dem Markt. Technisch überholt ist sie dadurch noch lange nicht. Und da vermutlich noch etwas Zeit vergehen wird, bis die Meta Quest 4 erscheint, gibt es jetzt die Gelegenheit, die Virtual-Reality-Brille bei uns für mehrere Wochen zu testen.

Schärfer, als die Realität erlaubt

Gestern Abend saß ich mal wieder auf meinem Sofa, starrte auf die Raufasertapete und kaute lustlos auf einer kalten Pizza herum. Doch ich sollte nicht lange alleine bleiben. Draußen auf meinem Balkongeländer jonglierte wieder mal irgendein nerviger Assassine herum, während irgendein Spinner im schwarzen Umhang in meiner Küche stand und ständig erzählte: “Ich bin Batman”. Doch als dann plötzlich noch so ein verwirrter Umbrella-Zombie anfing, sich durch meinen Müll zu fressen, platzte mir der Kragen. Ich sprang auf, hechtete über den Teppich, verschanzte mich hinter dem Wohnzimmerschrank, um von dort aus mit meinen zwei Energieblastern dem Zombie auch die letzten fauligen Zähne aus seiner Visage zu feuern. 

Für die Nachbarn mag das Ganze wie ein sehr intensives Drogenexperiment ausgesehen haben. Für mich war es einfach nur ein Synapsenkarussell, welches ich durch meine Meta Quest 3 erleben darf. Denn dank der Passthrough-Kameras verschwindet meine Umgebung nicht einfach, sondern vermischt sich mit dem virtuellen Wahnsinn.

Meta hat bei der Quest 3 durchaus aufgerüstet. Nachdem du dir irgendwelche lächerlichen Inhalte in HD angeschaut hast, wird dir das 4K+ Infinite Display mit einer Auflösung von 2064 × 2208 Pixeln pro Auge auf jeden Fall die Pupillen wieder straff ziehen. Zudem ist das Gehäuse deutlich schmaler geworden, was wiederum den Vorteil von weniger Gewicht und mehr Fokus auf den Spielspaß mitbringt. 

Dank der hochauflösenden Vollfarbkameras siehst du deine Umgebung so klar, dass du in dieser Mixed Reality theoretisch damit Kaffee kochen könntest. Gehört aber zu keinem Erlebnis, welches ich empfehlen würde. 

Performance: Mehr Power unterm Helm

Im Inneren werkelt der Snapdragon XR2 Gen 2 und der hat ordentlich Hummeln im Hintern. Zum Beispiel sind Texturen detaillierter, Schatten realistischer und Ladezeiten wesentlich kürzer.

Auch mit den Touch-Plus-Controllern geht man einen neuen Weg. Sie liegen angenehm und kompakt in der Hand und bieten haptisches Feedback, das dich jeden Treffer spüren lässt.

Das Beste ist aber vielleicht, dass man für die Nutzung keinen dicken Gaming-PC benötigt, da es sich bei der Meta Quest 3 um ein Standalone-Headset handelt. Du kannst sie in Verbindung mit deinem PC nutzen, musst es aber nicht. Wichtig ist jedoch, dass du einen kostenlosen Meta-Account besitzt bzw. dir einen einrichtest.

Du willst auch in die virtuelle Welt eintauchen und vielleicht mal mit dem Batmobil eine kleine Runde um den Block drehen? Dir ist Motion Sickness völlig fremd oder du hast kein Problem, wenn sich der Kreisel unter der Fontanelle auch noch Stunden nach dem Zocken ordentlich dreht? Dann schreibe uns bis zum 17. Mai 2026 in die Kommentare, wie deiner Meinung nach das Gaming der Zukunft aussehen wird.