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Testbericht

Unser Erfahrungsbericht zur Toniebox 2

  • June 6, 2026
  • 1 Antwort
  • 12 Aufrufe

Zunächst einmal ein paar Worte zu uns:

Wir sind eine vierköpfige Familie mit zwei Töchtern im Alter von sechs und acht Jahren. Beide sind neurodivergent, unsere jüngere Tochter ist zudem schwerbehindert und hat unter anderem einen Autismusverdacht sowie weitere Einschränkungen.

Bereits als Kleinkinder hatten beide die erste Toniebox. Gerade für unsere jüngere Tochter war und ist sie ein echter Game Changer. Geräte wie ein CD-Player oder auch Alexa kann sie nicht selbstständig bedienen. Die Toniebox hingegen versteht sie intuitiv: Tonie aufstellen, Geschichten wechseln, vor- und zurückspulen – alles funktioniert ohne Hilfe von Erwachsenen. Das bedeutet für sie ein großes Stück Selbstständigkeit und für uns als Eltern ein Stück Entlastung.

Genau deshalb haben wir uns auch für den Test der Toniebox 2 beworben.

Die Freude war bei uns allen riesig, als das Paket ankam. Schon beim Auspacken wurde die Box neugierig begutachtet und sofort ausprobiert. Besonders begeistert waren beide Kinder vom beiliegenden Lalalinos-Spiel, das bei uns seitdem in Dauerschleife lief und vermutlich jedes Familienmitglied inzwischen auswendig kennt.

Nach einigen Wochen im Alltag können wir sagen: Die Toniebox 2 fühlt sich nicht wie eine komplett neue Generation an, sondern wie eine durchdachte Weiterentwicklung eines ohnehin schon sehr guten Produkts.

Besonders gut gefallen hat uns:

  • Der USB-C-Anschluss. Für mich persönlich wahrscheinlich die beste Neuerung überhaupt. Wenn die Kinder bei Oma und Opa übernachten oder die Box mit in den Urlaub kommt, muss man nicht mehr die komplette Ladestation einpacken. Ein USB-C-Kabel findet sich mittlerweile nahezu überall.
  • Die verbesserte Akkulaufzeit. Gerade unterwegs oder auf längeren Fahrten merkt man das positiv.
  • Der etwas bessere Klang. Die Unterschiede sind nicht riesig, aber durchaus hörbar.
  • Der neue Lichtring wirkt modern und ist gleichzeitig praktisch.
  • Die Bedienung ist weiterhin genauso einfach und intuitiv wie bei der ersten Toniebox.
  • Die neuen Spielinhalte bringen frischen Wind ins System und sprechen auch etwas ältere Kinder an.
  • Der größere Speicher sorgt dafür, dass Inhalte seltener neu geladen werden müssen.
  • Die Toniebox bleibt extrem robust. Unsere erste Box hat über Jahre Kinderalltag, Stürze und Dauernutzung problemlos überstanden.

Was uns weniger gut gefallen hat:

  • Der Preis ist natürlich nicht gerade niedrig.
  • Wer bereits eine funktionierende Toniebox der ersten Generation besitzt, muss für sich überlegen, ob die Neuerungen allein einen Wechsel rechtfertigen.
  • Schade finden wir, dass kein klassischer Kopfhöreranschluss mehr vorhanden ist.

Ein weiterer Punkt, den wir positiv hervorheben möchten, sind die inzwischen deutlich vielfältigeren Inhalte. Während die Toniebox früher für viele vor allem mit klassischen Hörspielen für kleinere Kinder verbunden war, gibt es mittlerweile auch zahlreiche Book Tonies mit Wissensinhalten und Geschichten für ältere Kinder.

Unsere große Tochter (8 Jahre) hört beispielsweise sehr gerne Tonies wie Mia und das fliegende Haus. Dadurch bleibt die Toniebox auch über das klassische Kindergartenalter hinaus interessant und wächst ein Stück weit mit den Kindern mit.

Trotzdem würden wir ganz ehrlich sagen: Für unsere große Tochter allein hätten wir vermutlich keine Toniebox mehr angeschafft. In ihrem Alter lassen sich viele Hörspiele, Hörbücher und Wissensinhalte auch über Alexa, Streamingdienste oder entsprechende Abonnements oft einfacher und günstiger nutzen.

Der entscheidende Unterschied bei uns ist unsere jüngere Tochter. Genau dort spielt die Toniebox ihre größte Stärke aus. Die intuitive Bedienung ermöglicht ihr eine Selbstständigkeit, die sie mit vielen anderen technischen Geräten aktuell noch nicht erreichen kann. Sie kann selbst entscheiden, was sie hören möchte, den Tonie wechseln, Geschichten starten oder zurückspulen – ohne Hilfe von Erwachsenen.

Genau dieser Aspekt hat für uns letztendlich den Preis gerechtfertigt und war auch der Grund, warum wir uns nach dem Test für den Kauf einer eigenen Toniebox 2 entschieden haben.

Wenn unsere Tochter morgens um sechs Uhr beschließt, dass jetzt unbedingt ihre Lieblingsgeschichte gehört werden muss, dann schafft sie das ganz alleine. Für viele Familien mag das selbstverständlich klingen. Für uns ist es das nicht. Genau deshalb hat die Toniebox bei uns einen so hohen Stellenwert.

Für einen nahtlosen Übergang für unsere jüngere Tochter haben wir also direkt beim Auszug die neue Toniebox 2 gekauft damit sie ihre gewohnte Box nicht plötzlich vermissen muss. Zusätzlich ist inzwischen noch das Disney-Spiel bei uns eingezogen, das ebenfalls sehr gut ankommt.

Unser Fazit

Die Toniebox 2 erfindet das Konzept nicht neu – das muss sie aber auch gar nicht. Sie nimmt eine bereits sehr gute Idee und verbessert sie an den richtigen Stellen.

Für Familien mit jüngeren Kindern ist sie aus unserer Sicht weiterhin eine tolle Investition. Für Familien mit Kindern, die aufgrund ihres Alters, einer Behinderung oder einer Entwicklungsbesonderheit von der besonders einfachen Bedienung profitieren, sehen wir ihren Mehrwert sogar noch deutlicher.

Zum Schluss möchten wir uns herzlich bedanken, dass wir die Möglichkeit hatten, die Toniebox 2 im Rahmen von „Angetestet“ auszuprobieren. Der gesamte Kontakt war sehr freundlich, der Austausch unkompliziert und auch der Rückversand verlief völlig problemlos.

Wer bei o2 ein interessantes Produkt im Rahmen von „Angetestet“ entdeckt, dem können wir nur empfehlen, sich einfach einmal zu bewerben. Für uns war es eine rundum positive Erfahrung.

Vielen Dank an das Team von o2 und Tonies für die Möglichkeit, die Toniebox 2 kennenzulernen und im echten Familienalltag auf Herz und Nieren zu testen

1 Antwort

o2_Dennis
  • Moderator
  • June 7, 2026

Hallo ​@MiniMaedchenMa,

vielen Dank für deinen Testbericht. Freut mich, dass alle Spaß mit der Toniebox hatten. 🙂

Trotzdem würden wir ganz ehrlich sagen: Für unsere große Tochter allein hätten wir vermutlich keine Toniebox mehr angeschafft. In ihrem Alter lassen sich viele Hörspiele, Hörbücher und Wissensinhalte auch über Alexa, Streamingdienste oder entsprechende Abonnements oft einfacher und günstiger nutzen.

Der entscheidende Unterschied bei uns ist unsere jüngere Tochter. Genau dort spielt die Toniebox ihre größte Stärke aus. Die intuitive Bedienung ermöglicht ihr eine Selbstständigkeit, die sie mit vielen anderen technischen Geräten aktuell noch nicht erreichen kann. Sie kann selbst entscheiden, was sie hören möchte, den Tonie wechseln, Geschichten starten oder zurückspulen – ohne Hilfe von Erwachsenen.

Stimmt. Selbst die Zielgruppe “Kinder” ist nochmal in sich selbst sehr spezifiziert. Aufgrund des Preises schaut man dann tatsächlich wesentlich genauer hin. Denn häufig sind schon in den einzelnen Haushalten irgendwelche anderen Sprachassistenten vorhanden, die genau diesen Aspekt abdecken können. Darum freut es mich, dass bei euch dennoch die Toniebox so gut angenommen wurde, dass ihr euch direkt selbst eine gekauft habt. 🙂