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Testbericht

Testbericht Xiaomi Redmi Note 15 Pro + 5G, Highend Feeling (mit ein bisschen Werbung)

  • April 29, 2026
  • 2 Antworten
  • 53 Aufrufe
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Ich habe das Redmi Note 15 Pro+ 5G die letzten paar Wochen als Alltagsgerät genutzt und war durchaus überrascht was in dem Gerät alles an Leistung steckt. 

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(Kleiner Disclaimer: Ich habe in der ganzen Freude beim Auspacken und Einrichten natürlich vergessen, ein Foto vom Unboxing und vom Handy zu machen🤦🏻. Wenn man es im Anschluss die ganze Zeit in der Hand hat und nutzt, kommt man auch nicht auf die Idee, mit dem eigenen Handy noch Bilder zu machen, das lässt man lieber in der Ecke Staub sammeln 😅. Deshalb habe ich als einziges Modellbild das aus der Umfrage zu den Testgeräten genommen)

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Vorweg eine kleine Auflistung der Aspekte, die ich gut und zum Teil nicht so gut finde.

 

Positiv 

  • Xiaomi HyperOS 3.0 (einfach flüssig, einfach top)  

  • Xiaomi HyperAI (auf Gemini Basis) 

  • Kamerasystem 

  • Akkuleistung 

  • Bildschirmauflösung 

Negativ 

  • Vorinstallierte Apps 

  • Zwischengeschaltete Werbung 

  • Schnellladen (bei mir nur bedingt Verfügbar)

 

Nach dem Unboxing konnte ich ein Systemupdate auf Xiaomis Betriebssystem HyperOs 3.0 durchführen. Das ganze läuft auf Android 16 und hat es wirklich in sich, aber dazu später mehr.

Das Handy an sich fühlt sich solide an und liegt gut in der Hand. Zu meiner Überraschung ist es trotz des vollgepackten Kamerabumps erstaunlich flach.

 

Ich fange mit den Dingen an die mir nicht so gut gefallen haben:

Vorinstallierte Apps und Werbung

Die Menge an vorinstallierten Apps, von Temu über TikTok bis hin zu diversen Spielen, empfand ich ziemlich störend. Klar, die kann man alle löschen, aber das kostet Zeit und Nerven. 

Das bringt mich auch zum nächsten Punkt: die zwischengeschaltete Werbung. Sie erscheint hauptsächlich nach der Nutzung der Toolbox, also wenn man zum Beispiel den Arbeitsspeicher reinigt oder einen Virenscan durchführt.

Schnellladen

Laut Xiaomi lässt sich das Redmi Note 15 Pro+ 5G mit bis zu 100 Watt laden. Das konnte ich leider nicht testen, da ich kein Ladegerät mit dieser Leistung habe. Verwundert hat mich, dass es mit meinem Standardladegerät (20 Watt)  nicht die Schnellladefunktion nutzt, aber mit dem vom iPad (15-20Watt) schon. Mit letzterem dauerte es ca. 30 - 40 min. um von 10% auf 80% Ladestand zu kommen.

 

Aber das war es auch schon so ziemlich mit den Dingen, die mir nicht gefallen haben. Kommen wir zu den Punkten, die ich gut bzw. erstaunlich gut am Redmi Note 15 Pro + 5G finde.

 

Akkuleistung

Selbst mit dem oben beschrieben “Ladeunbequemlichkeiten” lädt das Gerät schnell und hält ewig. Ich habe es gefühlt alle 1,5 - 2 Tage aufgeladen, je nachdem, wie sehr ich es genutzt habe bzw. wie oft ich meine Kopfhörer über das Reverse-Charging geladen habe.

 

Bildschirm

Der Bildschirm ist super und auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos nutzbar. Die Auflösung mit ca. 2K ist wirklich top.

 

Kamerasystem mit 200MP OIS

Das Kamerasystem fand ich stark, vor allem der Zoom macht einen sehr guten Eindruck. Die Kamera liefert meines Erachtens scharfe und klare Bilder und die 200MP Linse bietet wirklich beeindruckende Schärfe. 

Fabrikgebäude mit Fluss im Vordergrund
Fabrikgebäude
Grafitti an Fabrikgebäude

Beim Spielen mit dem Pro-Modus fand ich (als Foto-Amateur) es hilfreich, dass man sich die Belichtung direkt anzeigen lassen kann. 

Display Ansicht Fotobearbeitung

 

Sollte das Foto wetterbedingt einmal nicht optimal sein, kann man das problemlos im Nachhinein bearbeiten. Die Bildbearbeitung bietet viele Optionen, bis hin zur Änderung des Himmels. 

Vor der Bearbeitung
Nach der Bearbeitung

 

Betriebssystem / Xiaomi HyperAI

Xiaomi HyperOS 3.0 ist der Wahnsinn - es läuft extrem flüssig und sieht einfach schick aus. Das Ganze basiert auf Android 16 und ist voll mit KI-Funktionen. Ein paar davon habe ich ausprobiert, zum Beispiel der Dolmetscher bei Anrufen. Sicherlich ist das für die Person am anderen Ende der Leitung mehr Gewöhnung als für einen selbst, aber hat erstaunlich gut und flüssig zwischen Deutsch und Englisch in beide Richtungen übersetzt. Den KI-Untertitel habe ich auch mitlaufen lassen und war überrascht wie gut das funktioniert hat.

Das ist der Aspekt der ich am meisten überrascht hat. Solche Features habe ich eher von einem Google-Phone oder generell einem Flagschiff-Modell erwartet - aber nicht hier. Das ist auch der Punkt, bei dem dieses Handy wirklich punktet: die Software. Sei es für Bildbearbeitung oder die unzähligen Möglichkeiten, den KI-Assistenten zu nutzen. Klar ganze läuft auf Gemini Basis, aber die Möglichkeiten haben absolute Highend-Vibes.

 

Zusammenfassung 

Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro+ 5G, hat sich seinen Platz in der oberen Mittelklasse verdient. Es punktet stark bei der Kameraperfomance und durch Xiaomis HyperOS mit integrierten HyperAI. Da kann man auch verzeihen, dass die eingespielte Werbung einen daran erinnert, dass man kein Flaggschiffmodell in der Hand hat. 

 

Anmerkung: Ich habe meinen Beitrag mit Perplexity auf Rechtschreibung und Kommasetzung geprüft. Sollten dennoch Fehler enthalten sein, tut es mir leid 😅

2 Antworten

o2_Dennis
  • Moderator
  • April 29, 2026

@Darragh 

Danke für deinen Testbericht.🙂 Auch sehr cool, dass du die KI-Elemente um das Dolmetschen herum getestet hast. 🙂

Der Bildertest bzw. die nachträgliche Bearbeitung der Bilder sieht interessant aus. Konnten da einzelne Elemente des Bildes ausgewählt werden? In dem Fall sieht es so aus, wenn der Himmel durch die KI getauscht wurde, der Rest des Bildes aber weiterhin in der Dämmerung verbleibt. Darum die indirekte Frage, wie weit man da hätte gehen können. 🙂

 


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • April 30, 2026

@o2_Dennis Ja einzelne Elemente wie Personen etc. kann man auch auswählen und löschen.

Man kann das Bild vergrößern lässt, indem die KI um das fotografierte, Sachen hinzufügt, das hat aber gemischte Ergebnisse gebracht.

Was den Himmel angeht, es gibt ca. 20-30 versch. Himmel zur Auswahl, von sonnig bis zu Sonnenfinsternis, Nordlichter und Asteroidenschauer 😅. Aber mein Empfinden war, man sollte zumindest die gleichen Bedingungen wie das gewünschte Ergebnis haben, ansonsten passiert genau das was du aufgezeigt hast: Der Himmel sieht zwar anders aus, aber man erkennt an den Gebäuden Unstimmigkeiten. 

Man hätte natürlich nochmal einen Filter über alles legen können, aber das hat's meist nicht besser gemacht.