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Testbericht

Rundum-Check der HUAWEI WATCH FIT 5 Pro und Fit 5 Serie

  • May 21, 2026
  • 8 Antworten
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FunThomas.de
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Hand aufs Herz: Wenn du bisher an Fitness-Tracker gedacht hast, hattest du wahrscheinlich diese schmalen Plastikbänder im Kopf, die zwar Schritte zählen, aber am Handgelenk eher nach „Hobby“ als nach „High-End“ aussehen. Mit der neuen WATCH FIT 5 Serie beerdigt Huawei dieses Klischee endgültig.

 

Mein ausführliches Review auf YouTube findest du HIER: https://youtu.be/RYSBMP7jbmo

 

Unter dem Motto „Spark your Vibe“ positioniert Huawei die Serie strategisch weg vom „billigen Tracker“ hin zur kompakten Premium-Smartwatch. Es ist der Versuch, den Spagat zwischen schickem Büro-Look und hartem Outdoor-Abenteuer zu meistern. Und ganz ehrlich? Es ist eine Wohltat, mal keine Uhr zu tragen, die so klobig ist, dass man meint, man hätte sich einen Tauchcomputer aus den 90ern ans Handgelenk geschnallt.

HUAWEI WATCH FIT 5 Pro SmartWatch in weiß.

Aber hält das Teil auch, was die Optik verspricht? Schauen wir uns die Details an, angefangen bei dem, was man zuerst sieht: der “Hülle”.

Design & Haptik: „Wrist Candy“ oder Werkzeug?

Huawei bietet zwei Varianten an: Die Fit 5 und die Fit 5 Pro. Während die Standard-Version auf ein Gehäuse aus 100 % recyceltem Aluminium setzt, fährt die Pro-Version schwerere Geschütze auf – allerdings nur bei der Qualität, nicht beim Gewicht.

  • Gewichtswunder: Mit nur 27 g (Fit 5) bzw. 30,4 g (Pro) spürst du die Uhr im Alltag kaum. Das ist ein massiver Komfort-Vorteil gegenüber Brocken wie der Apple Watch Ultra.
  • Materialschlacht: Die Pro-Version kommt mit einer edlen Titan-Lünette und einem Gehäuse aus Luftfahrt-Aluminium. Ein echtes Highlight: Die weiße Pro-Version besitzt eine Rückseite aus Nanokeramik (Micro-Arc Oxidation), was ihr eine extrem hochwertige, glatte Haptik verleiht.
  • Der „Lebensretter“: Das Display der Pro wird durch 2.5D-Saphirglas geschützt. Wer wie ich dazu neigt, im Vorbeigehen jeden Türrahmen mitzunehmen, wird dieses kratzfeste Glas lieben – es erhöht die Oberflächenhärte um satte 130 %.
  • Immersives Erlebnis: Die Ränder sind extrem schmal. Die Pro erreicht eine Screen-to-Body-Ratio von 83 % (79 % bei der Standard), was die Front extrem modern und fast randlos wirken lässt.

Man merkt sofort: Das ist kein Spielzeug mehr, sondern ein hochwertiges Accessoire. Und sobald man das Handgelenk dreht, leuchtet einem das nächste Highlight entgegen.

Das Display: 3000 Nits gegen die Mittagssonne

Das AMOLED-Display ist das Prunkstück. Die Standard-Variante bietet 1,82 Zoll, während die Pro Version aus meinem Test auf 1,92 Zoll kommt.

Das neue 3000nits helle Display der WATCH FIT 5 Pro

Das wahre Killer-Feature ist jedoch die Helligkeit: Die Pro-Version feuert mit bis zu 3000 Nits (2500 Nits beim Standard-Modell).
Bildhaft gesprochen bedeutet das: Selbst wenn die Mittagssonne im Hochsommer direkt auf die Uhr knallt, musst du keine Hand mehr schützend über das Display halten, um deine Pace abzulesen. Alles bleibt gestochen scharf.

Für den „Gute-Laune-Faktor“ sorgt das neue „Fluffy“-Zifferblatt. Ein kleiner digitaler Panda reagiert auf deine Interaktion. Du kannst ihn kraulen, er winkt dir zu oder gähnt, wenn du zu lange inaktiv warst. Das ist eine charmante Spielerei, die den Technik-Alltag auflockert… ist aber echt nicht mein Fall, aber ich bin vielleicht auch nicht die richtige Zielgruppe dafür?

1,92 Zoll großes & helles Display mit kleinem Rahmen

 

Doch die Uhr kann mehr als nur süß aussehen – sobald man sich bewegt, zeigt sie ihre wahren Muskeln.

Sport & Bewegung: Deine Smartwatch als Personal Trainer

Huawei hat die Sportfunktionen massiv aufgebohrt. Besonders cool für Schreibtischtäter: Die 30 Mini-Workout-Animationen. Der Panda macht dir Übungen für Nacken, Schultern oder zum Dehnen direkt auf der Uhr vor. Ideal, um der „Büro-Starre“ zwischendurch zu entfliehen.

Von Seilspringen bis tauchen, die HUAWEI WATCH FIT 5 Pro ist an deiner Seiter

Für die ambitionierten Sportler gibt es echte Profi-Features:

  • Golf (exklusiv Pro): Über 17.000 Golfplatz-Karten weltweit inklusive Green-View (die sich mit deinem Blickwinkel dreht) und präziser Distanzmessung zum Loch oder Hindernis.
  • Radfahren: Für Hobby-Radler gibt es jetzt die „virtuelle Wattmessung“ und die „virtuelle Trittfrequenz“. Ohne teure Pedalsensoren berechnet die Uhr aus Speed, Steigung und Herzfrequenz deine ungefähre Leistung – perfekt, um das Training einzuschätzen. Cool
  • Trailrunning: Dank des neuen „Sunflower“-Positionierungssystems ist das GPS extrem präzise. Du hast eine echte Navigation am Handgelenk, kannst Checkpoints (CPs) setzen und siehst den Distanz-Countdown bis zum Ziel. Auch neu, Die Karte des Tracks ist offline auf der Watch und hilft Dir dabei auf Kurs zu bleiben.

Nach dem Schwitzen folgt der Gesundheits-Check, denn die Sensoren wollen es jetzt ganz genau wissen.

Gesundheit im Blick: EKG, Schlaf & Arterien-Check

Das neue TruSense-System nutzt 6 LEDs und 6 Fotodioden für eine höhere Präzision. Die Pro-Version bietet zudem eine Arteriensteifigkeitsmessung. Ohne Fachchinesisch: Die Uhr misst dein „Gefäßalter“ und sagt dir, ob deine Arterien noch so elastisch sind, wie sie sein sollten. Eine Funktion, die eigentlich den Flagschiff Watches von Huawei vorbehalten war, findet man nun auch in der Fit 5 pro.

Beim Schlaftracking (inkl. Schlafapnoe-Erkennung) habe ich die Daten mit Equipment erfasst und verglichen:

Messwert / Metrik

HUAWEI WATCH FIT 5 (Pro)

RingConn (Smarter Ring)

Withings (Schlafmatte)

Schlaf-Score

80 / 100

83 / 100

82 / 100

Ø Herzfrequenz

57 bpm

56 bpm

56 bpm

Schlafdauer

6 Std. 37 Min.

6 Std. 09 Min.

6 Std. 09 Min.

Tiefschlaf

11 % (44 Min.)

22,6 % (1 Std. 25 Min.)

12 % (45 Min.)


Die Herzfrequenz ist fast auf den Schlag identisch. Interessant ist, dass Huawei beim Tiefschlaf deutlich konservativer misst (11 %) als der Ring, aber fast deckungsgleich mit der Withings-Matte liegt. Die Uhr wertet also eher strenger, was für die Optimierung des eigenen Schlafs aber sogar hilfreicher sein kann.

Aber wie lange hält die Uhr dieses Dauer-Monitoring eigentlich durch, bevor ihr der Saft ausgeht?

Akku & Alltag: Laden vergessen erlaubt

Während die Konkurrenz oft nach 1–2 Tagen an die Leine muss, nutzt Huawei eine „High-Silicon stacked battery“. Diese neue Technologie ermöglicht eine um 14 % höhere Energiedichte auf engstem Raum.

Aktivitäten und Sport Erfassung stehen bei der FIT 5 Pro im Vordergrund
  • Laufzeit: Bei typischer Nutzung hält die Uhr ca, 7 Tage realistisch durch. Selbst bei aktivem GPS-Tracking (z.B. langer Trailrun) sind 25 Stunden am Stück drin.
  • Der „Dusch-Quickie“: Die Uhr unterstützt kabelloses Schnellladen. In nur 60 Minuten ist sie von 0 auf 100 %. Wenn du sie also nur während der Morgenroutine lädst, musst du sie praktisch nie über Nacht weglegen.
  • Bezahlen: Dank der Curve-App ist NFC-Zahlung endlich auch bei uns im Alltag angekommen. Endlich Huawei. 
Huawei Fit 5 und die Fit 5 Pro im Vergleich - Wo sind die Unterschiede

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.

Wo es hakt: Was mir nicht gefällt

Kein Gerät ist perfekt. In meiner „Mecker-Ecke“ stehen vor allem folgende Punkte:

  • App-Lücke: Bekannte Schwergewichte wie Google Maps oder der Google Assistant fehlen komplett. Das App-Ökosystem wächst zwar (Strava, Komoot sind da), bleibt aber hinter WearOS zurück.
  • Die iPhone-Hürde: Wenn du ein iPhone nutzt, ist das System leider sehr geschlossen. Du kannst Nachrichten zwar lesen, aber nicht beantworten (keine Quick-Replies). Auch der Zugriff auf die AppGallery oder das mobile Bezahlen via Curve ist unter Android/Huawei deutlich geschmeidiger integriert.
  • Isolierung: Es gibt keine LTE-Variante. Ohne Smartphone in der Nähe gibt es also keine Anrufe oder Live-Streaming-Musik.

Das führt uns zur entscheidenden Frage: Für wen ist das Teil nun wirklich gedacht?

Mein Fazit: Für wen ist die FIT 5 Pro das richtige Match?

Die HUAWEI WATCH FIT 5 Pro ist mit ca. 299 € recht Fair, wenn man die Premium-Materialien (Alu, Titan, Saphirglas) und die Akkulaufzeit bedenkt. Bedenken solltest Du vielleicht auch, dass die Preise oft recht schnell fallen, wenn du also noch etwas warten kannst, wirst du sie sicher bald um die 250€ ergattern können.

Du solltest zugreifen, wenn... ... du eine federleichte Uhr suchst, die optisch in die Oberklasse gehört. ... du Akku-Laufzeit über alles liebst und nicht täglich laden willst. ... du detaillierte Sportdaten (besonders Golf oder Trailrunning) suchst, ohne ein klobiges Profi-Gerät tragen zu wollen.

Du solltest eher weitersuchen, wenn... ...du ein iPhone-Poweruser bist, der unbedingt vom Handgelenk auf WhatsApp antworten muss. ...du ohne Google-Dienste am Handgelenk nicht leben kannst.

Mein Tipp: Wenn du auf den edlen Look stehst, nimm die Pro mit dem Titanium-Gliederarmband. Für den Sport ist aber das neue, atmungsaktive Woven-Strap (Webarmband) mein absoluter Favorit – man merkt es buchstäblich nicht am Arm.

Bleib sportlich! ✌️

 

✍️ Hinweis zur Texterstellung & Transparenz: 

Zur sprachlichen Optimierung, Strukturierung und grammatikalischen Anpassung des Textes habe ich die Hilfe meines KI-Assistenten genutzt. Die KI hat hierbei also die Rolle eines erweiterten Lektorats eingenommen, um den Lesefluss zu verbessern.

Der Text stammt nicht aus der Feder der KI, sondern ist das Ergebnis meiner eigenen Tests und meines Urteils. Alle Bilder und mein Video sind von mir erstellt.

8 Antworten

TMoney
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  • May 26, 2026

@FunThomas.de 

Schöne Testbericht, wie immer 💪👍

Aber…

Du schläfst zu wenig 😂

 

Mir gefallen die Huawei SmartWatches sehr. Hab da schon en paar Mal getestet so im Vorbeigehen im MM. Für genaueres müsste ich tatsächlich etwas länger Testen 🤔 

Ich bin nur immer etwas irritiert, wie das doch immer so ner Apple Watch ähnelt.

Gruß TMoney 


FunThomas.de
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  • Autor
  • Legende
  • May 26, 2026

@TMoney danke dir fürs Lob! 💪👍

Und ja... du hast ja so recht, ich schlafe in der Tat viel zu wenig. 😂 Das Ganze hat aber eine epische Ironie: Ich bin in meinem Job für ein Unternehmen zuständig, das seit 50 Jahren für genau eine Sache sorgt – guten Schlaf! Wie war das noch mit dem Schuster und den schlechtesten Leisten? Da hast du das perfekte Beispiel. 😉

Zum Design der Huawei: Ganz ehrlich, meins ist es auch nicht, so extrem nach Apple-Watch-Klon auszusehen. Ich hätte mir da auch eher gewünscht, dass sie sich optisch abheben und genau die Nutzer abholen, die eben nicht an jedem zweiten Arm das ewig gleiche Apple-Design sehen wollen. Aber nun ja... das entscheiden Designer, die in einer ganz anderen Gehaltsklasse spielen als ich! 🤷‍♂️

Ich lege mich jetzt erst mal wieder hin... bis bald und beste Grüße zurück! 😴


TMoney
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  • Legende
  • May 26, 2026

Joa, bis Freitag würde ich sagen 😉

Kannst schon mal Telegram installieren 😉


FunThomas.de
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  • Legende
  • May 26, 2026

@TMoney schon längst passiert 😎


The_Voice_70
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Wieder mal ein klasse Testbericht wo alles auf Herz und Nieren “zerpflückt” wurde. 😊

Sieht wirklich gut aus und auch die Laufzeit passt. 

Und ich schlafe auch zu wenig. Aber einem gewissen Alter muss man das nicht mehr. 😎

Was ich mir auf jeden Fall merke : Dusch Quickie. 😄


o2_Dennis
  • Moderator
  • May 26, 2026

@FunThomas.de 

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Sehr schöner Testbericht.

Ich habe mal eine Frage zu deinen Fotos, auf denen die Uhr zu sehen ist. Wie lange machst du dir dazu vorher Gedanken oder wie lange brauchst du für das passende Motiv? Gerade beim ersten Bild finde ich das enorm stimmig, wenn man den Hintergrund und das Display betrachtet. Fällt mir in deinen Berichten immer mal wieder auf. 🙂


FunThomas.de
Legende
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  • Autor
  • Legende
  • May 27, 2026

@o2_Dennis danke für deine nette Rückmeldung. 

Gern plaudere ich aus dem Nähkästchen … muss dafür aber vielleicht etwas „ausholen“ 😅

Die Bilder stammen tatsächlich alle aus einem Video. Mein Augenmerk liegt auf dem Video – dieses ist für mich sehr zeitaufwendig, sodass meistens leider keine Zeit für Fotos & Video parallel bleibt. Sorry, dass dich das vielleicht enttäuscht. Aber wenn ich meine Arbeit gut mache, ist das Videomaterial so gut, dass man daraus geniale Screenshots machen kann. Ob nun Video oder Foto, macht bei der Erstellung am Ende gar nicht so einen großen Unterschied.

Zum ersten Bild: Ich wollte die Uhr und die Bedienung zeigen, aber nicht einfach nur am Tisch sitzen. Draußen bei Sonne ist das wegen der Spiegelung der Sonne nicht immer einfach. Man hält den Arm ja nicht ruhig, wenn man die Uhr in Aktion zeigt. Da kann es schnell mal passieren, dass die Sonne direkt spiegelt. Wenn man sich gerade darauf konzentriert, die Bedienung zu zeigen (trotz zwei Augen schwer, beides im Blick zu haben ^^), merkt man das ggf. erst später beim Schneiden, wenn man denkt, es sei alles fertig. 😖

Also war meine Idee – es sollte ja nicht langweilig am Schreibtisch sein –, es stehend in meinem kleinen Mini-Studio zu machen. Aber einfach nur hell ist ja irgendwie nicht so plastisch. Jetzt wird es crazy … 😅 Hinter meinem Arm sieht es aus, als wäre das Sonnenlicht nicht gleichmäßig, sondern leicht unterteilt, als würde das Licht durch ein Fenster fallen.

Bild mit “Fake- Fensterlicht”

Hier ist das besser zu sehen, selber Effekt nur an der Wand hinter mir:

Fake Fensterlicht aus einer “Taschenlampe”

Diese Akzente macht eine sogenannte „Taschenlampe“ 😅, die vorne drauf einfach eine „Schablone“ hat, die diesen Effekt erzeugt … so entstand das erste „Bild“. Der Vorteil, wenn alles Fake-Licht ist: Man kann es genau so stellen, wie man es braucht, sodass nichts spiegelt – ganz im Gegensatz zur echten Sonne, auf die ich ja keinen Einfluss habe und die auch noch wandert. Jetzt kennst Du das Geheimnis hinter der Einstellung, und muss dich leider elimi… 😉

Wie finde ich meine Motive? Schwieriges Thema. 😀 Auch hier wirst Du vielleicht lachen: durch „Spielen“ und Ausprobieren. Das mit der „Taschenlampe“ war solch ein Experiment. Es hat mir als dezentes Stilmittel im Hintergrund gefallen, wenn ich in die Kamera spreche, aber ich wollte es dabei nicht belassen und habe rumgespielt. Der Shot aus dem Bild, muss ich gestehen, hat mir auch sehr gut gefallen – der Lohn für das viele Probieren und Spielen, was leider auch oft nicht so erfolgreich ist … aber so lernt man, und am besten ja durch Fehler, oder?

Die anderen Bilder und Einstellungen entstehen tatsächlich ungeplant. Ich laufe durch den Garten, schaue, wo das Licht toll ist, wo sich Licht bricht, wo Akzente sind … auch vieles, klar, ist durch das „Spielen“ in der Vergangenheit zum festen Prozess geworden.

Ich will nicht sagen, dass ich ein „Künstler“ bin, aber ich muss das Produkt fühlen 😅. Den Vibe – und das ist oft nicht einfach. Man hat Embargos und feste Termine bei manchen neuen Produkten, wann was fertig sein soll. Ich kam später mit meinem Video als all die anderen YouTuber, weil ich es einfach noch nicht „gefühlt“ habe. 😓 Es soll ja auch Spaß machen, und da beißt es sich manchmal. Bei dem Video hatte ich Spaß, aber es kam eben später als jede Timeline. So stehe ich mir nicht selten selbst im Weg. 😬

Aber man muss seine Feinde kennen, oder? Das tue ich. Ich habe es probiert: Videos mit dem Handy aufnehmen, mein Prozess zu beschleunigen… kann ich einfach nicht. Das ist immer ein Kompromiss, der mir nie gefällt. Ja, deswegen stammen die meisten Bilder meiner Produkttests aus Videomaterial. Zum einen aus Zeitmangel, weil das Video so viel Zeit frisst. Aber auch, weil die Situationen oft später nicht mehr so cool gegeben sind (Sonne weg oder steht anders ...).

YouTube ist eben ein Hobby, und meine Zeit neben Fulltime-Job, Familie und Ehrenamt leider stark begrenzt. ^^ Sorry, wenn ich Deine Illusion der Fotoerstellung vielleicht kaputt gemacht habe. Aber YouTube konnte ich (hoffe ich zumindest) immer besser, als Berichte zu schreiben. Bin ein Laberkopp, das ist beim Schreiben nicht hilfreich. Wo wir wieder bei „seine Feinde kennen“ wären. 😅

Aber eines ist mir noch wichtig zu sagen: Keines der Bilder, oder auch nur eine Sekunde im Video, ist mit KI erstellt. Der sich bewegende Schriftzug im Beitragsbild ist manuell eingefügt und animiert – hinter dem Arm und der Uhr, die selbst ausgeschnitten wurden damit der Banner dahinter sich bewegen kann. 😆

Ich hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Einblick in meine kleine “Oneman -Show” geben und schicke Dir sonnige Grüße!

Simon


o2_Dennis
  • Moderator
  • May 27, 2026

@FunThomas.de 

Danke für diesen Einblick. 🙂

Mein Augenmerk liegt auf dem Video – dieses ist für mich sehr zeitaufwendig, sodass meistens leider keine Zeit für Fotos & Video parallel bleibt. Sorry, dass dich das vielleicht enttäuscht.

Klar, verständlich, aber null enttäuschend. Denn am Ende kommt es aus meiner Perspektive aufs Gleiche raus. Du machst dir enorm viele Gedanken und probierst aus. Außerdem hast du ein Auge dafür und die Fantasie, wie man Dinge eventuell noch besser umsetzen kann. Ist sicherlich auch viel Übung, aber an diesen Punkt muss man ja auch erstmal kommen. 

 Bin ein Laberkopp, das ist beim Schreiben nicht hilfreich.

Ne ne, war doch ein sehr cooles “Making of”. 😀