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Testbericht

CMF Phone 2 Pro wirklich PRO?

  • July 28, 2026
  • 1 Antwort
  • 19 Aufrufe
pixsofsoul
Mentor:in
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Dankenswerterweise durfte ich das CMF2 testen und ja, es war interessant. Zuerst beschäftigte mich die Frage, wofür steht CMF? Es bedeutet Colour, Material, Finish und soll wohl unterstreichen, dass Nothing auch bei seinen günstigeren Produkten ein wertiges und auffälliges Design wichtig ist. Das ist m.M. nach gelungen. In meiner Testversion ist zunächst das ungewöhnliche Design der Kunststoff-Rückseitige in knalligem zweifarbigem Orange auffällig.

 

 

Rechts unten an der Rückseite kann man am großen Plastikrad drehen um Zubehör zu befestigen, Schlaufen, Ständer und dergleichen. Wer die vier Schlitz-Schrauben löst, kann die Rückseite ganz abnehmen und durch eine andere Farbe ersetzen. Vom mitgelieferten Zubehör passte der Stand, die anderen waren für das CMF 1. Trotzdem ne coole Sache, auch wenn mal der Akku getauscht werden muss. Trotzdem ist das Smartphone nach IP-54 Standard zertifiziert und sollte wohl etwas Wasser oder Staub abkönnen. Der Fingerabdrucksensor hat bei mir auch sehr gut funktioniert. Der Akku hat 5000 mAh Kapazität und nachgeladen wird er mit bis zu passablen 33 Watt. Kabelloses Laden wird nicht unterstützt und in der Preisklasse wohl kaum zu erwarten sein.

R(h)einorange Ruhrmündung
Der große Bruder?

 

 

Es gibt zusätzlich zur 50 MP Hauptkamera eine Ultra-Weitwinkel Linse und ein Teleobjektiv mit 2-fach Zoom. Dafür braucht man ein ruhiges Händchen, da es keine optische Stabilisierung gibt. Mit der Hauptkamera gelingen sehr ausgewogene Fotos. Die Farbdarstellung ist neutral und auch bei schwierigen Lichtverhältnissen lassen sich mit HDR noch viele Details aus Schatten und Lichtern herausholen. Bei eingeschaltetem RAW wird auch ein JPG Bild erstellt. Der zusätzliche Slot für die MicroSD macht dafür richtig Sinn.

 

 

 

 

 

 

Das Nothing OS ist eine gute Android-Oberfläche mit einem ganz eigenen individuellem Stil. Das abwählbare Icon-Pack im Monochrom Stil ist nicht meine Sache. Als störend habe ich empfunden, dass die Schnelleinstellungskacheln keinen Text darunter haben. Dafür muß die jeweilige Kachel vergrößert werden.

Es gibt noch den Essential-Space, mit dem man Fotos, Screenshots und Sprachnotizen speichern und per KI analysieren kann. Mit der Sprachnotiz stand ich von Anfang auf dem Kriegsfuß, aber vielleicht versteht die Software noch kein Ruhrpott. Es ist schade, dass dem Button keine andere Funktion zuzuordnen ist.

Angekündigt ist ein Update-Support mit drei großen Android-Updates und sechs Jahren Sicherheitspatches.

Fazit: Hier bekommt man für relativ wenig Geld viel Hardware mit OLED, NFC, 5G, 120 Hertz, eine Telekamera, lange Akkulaufzeit und einen microSD-Slot. Wenn man mit dem Mono-Lautsprecher, IP54 und einer etwas schwächeren Low-Light Kamera leben kann, macht man hier einen guten Kompromiß.

Aber mit dem Namen PRO habe ich meine Probleme. Bisher bedeutet PRO eines von zwei Dingen: entweder ein richtig teures Gerät mit richtig krassen Verbesserungen oder eine verbesserte Version eines “normalen” Gerätes, die nur etwas teurer ist. Aber Namen sind Schall und Rauch.

Danke nochmals für das Testen und

Glück Auf!

1 Antwort

o2_Kurt
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  • Moderator
  • July 28, 2026

Hi ​@pixsofsoul ,

vielen lieben Dank für den Testbericht! Freut mich, dass die Zeit mit dem CMF keine schlechte gewesen zu sein scheint 😊
Ich mag die Schwarz-Weiß-Fotos übrigens sehr! Zur KI kann ich noch beruhigend reinwerfen: Flapsig Norddeutsch scheint auch noch nicht auf dem Plan zu stehen 😉

Viele Grüße
Kurt

PS: Ich war so frei und habe eines der Bilder als Titelbild genommen; Sag gerne Bescheid, wenn wir das ändern sollen :)