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Mein Testbericht zur Meta Quest 3 – Ein Monat Virtual Reality mit O₂

  • July 2, 2026
  • 5 Antworten
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Mein Testbericht zur Meta Quest 3 – Ein Monat Virtual Reality mit O₂

 

 

Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei O₂ bedanken, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, die Meta Quest 3 einen Monat lang kostenlos zu testen. Als Technik- und Kinofan war ich natürlich besonders gespannt darauf, wie sich die Brille im Alltag schlägt und ob sie den Hype wirklich verdient.

 

Erste Mal auspacken. Box macht einen sehr hochwertigen Eindruck
Meta Quest 3 mit den Controllern

 

Der erste Eindruck - Ein echter Wow-Moment

Als ich die Meta Quest 3 das erste Mal aufgesetzt habe, hatte ich direkt einen richtigen Wow-Effekt. Das Erste, was ich gesehen habe, war meine eigene Umgebung über die Passthrough-Kameras. Dadurch hatte ich nicht das Gefühl, komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.

Ich hatte vorher bereits für etwa 30 Minuten die Apple Vision Pro testen können. Natürlich ist deren Passthrough-Bild noch einmal schärfer, allerdings spielt sie auch in einer völlig anderen Preisklasse. Dafür macht die Meta Quest 3 ihren Job wirklich erstaunlich gut.

Besonders positiv fand ich die gesamte Ersteinrichtung. Die Brille hat mich Schritt für Schritt durch alle Einstellungen geführt. Die Sprachführung war komplett auf Deutsch und sehr verständlich erklärt. Gerade für Nutzer, die sich mit Technik oder Englisch nicht so gut auskennen, ist das ein riesiger Pluspunkt. Man fühlt sich sofort abgeholt und findet sich schnell zurecht.

 

Kleine Startprobleme

Ganz ohne Probleme lief der Einstieg allerdings nicht.

Da meine Testbrille bereits vorher von einem anderen Tester genutzt wurde, waren die Batterien der Controller leer. Dadurch ließen sie sich zunächst nicht verbinden. Anfangs war für mich auch nicht sofort ersichtlich, wie die Controller überhaupt gekoppelt werden.

Nachdem ich neue Batterien eingesetzt und kurz im Internet nachgeschaut hatte, funktionierte alles problemlos. Das lag also nicht direkt an der Brille selbst, sondern eher an den Umständen der Testbrille.

 

Avatar erstellen und Meta Horizon

Nach der Einrichtung durfte ich meinen eigenen Avatar erstellen. Ich konnte ihn optisch an mich anpassen und anschließend die virtuelle Welt von Meta Horizon erkunden.

Besonders cool fand ich die verschiedenen Umgebungen, die Meta bereits integriert hat. Man kann praktisch sein virtuelles Zuhause wechseln.

Es gibt beispielsweise:

  • eine Berglandschaft

  • eine verschneite Winterwelt

  • ein gemütliches Waldhaus

  • verschiedene futuristische Umgebungen

Allein diese verschiedenen Welten machen schon Spaß, obwohl man eigentlich nur im Hauptmenü unterwegs ist.

Später kann man dort auch Freunde treffen, gemeinsam Welten besuchen oder miteinander sprechen.

 

Der Sound hat mich überrascht

Ein Punkt, den ich vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, war der integrierte Sound.

Ich hatte keine Kopfhörer angeschlossen und trotzdem klang alles unglaublich räumlich. Der Ton kommt direkt aus der Brille und wirkt erstaunlich präzise.

Je nachdem, wo sich Objekte oder Personen befinden, hört man den Sound auch aus der entsprechenden Richtung. Dadurch wirkt alles deutlich realistischer und man taucht viel stärker in die virtuelle Welt ein.

 

Arbeiten mit der Quest 3

Ich hätte vorher nie gedacht, dass ich die Brille tatsächlich produktiv nutzen würde.

Mit der Quest kann man mehrere virtuelle Bildschirme im Raum platzieren. Ich konnte beispielsweise Webseiten öffnen, im Internet surfen oder Social Media nutzen.

Sogar meine HK Audio Lautsprecher habe ich letztendlich über die Quest 3 bestellt. Das hat mich selbst überrascht, denn vorher hätte ich niemals gedacht, dass Online-Shopping mit einer VR-Brille angenehm funktioniert.

Egal ob im Wohnzimmer oder sogar in einem anderen Raum - die Fenster bleiben dort stehen, wo man sie platziert hat.

 

Raumvermessung

Bevor man richtig loslegen kann, misst die Quest den Raum ein.

Dabei schaut man einfach mit der Brille langsam in alle Richtungen. Nach wenigen Minuten erkennt die Quest Möbel, Wände und Hindernisse.

Anschließend erstellt sie automatisch einen Sicherheitsbereich, sodass man beim Spielen nicht versehentlich gegen Möbel läuft oder eine Treppe herunterfällt.

Ich war überrascht, wie schnell und zuverlässig das funktioniert hat.

 

 

Kino-Feeling – Mein persönliches Highlight

Da ich selbst ein großes Outdoor-Kino betreibe und absoluter Filmfan bin, war ich besonders gespannt auf die Kino-Funktionen.

Und genau hier hat mich die Meta Quest 3 am meisten überzeugt.

Mit Apps wie Bigscreen Beta oder den offiziellen Streaming-Apps kann man Filme auf einer riesigen virtuellen Leinwand anschauen.

Dabei kann man selbst entscheiden, ob der Bildschirm eher die Größe eines Monitors oder gefühlt 400 Zoll haben soll.

Noch beeindruckender fand ich Bigscreen Beta.

Dort kann man virtuelle Kinosäle betreten und sich gemeinsam mit Freunden treffen.

Man könnte beispielsweise sagen:

"Treffen wir uns heute Abend in Kinosaal 3 und schauen gemeinsam einen Film."

Das funktioniert erstaunlich gut und vermittelt wirklich das Gefühl, gemeinsam im Kino zu sitzen.

Gerade als Kinoliebhaber war das eines meiner absoluten Highlights.

 

Spiele

Natürlich habe ich auch verschiedene Spiele ausprobiert.

Hier merkt man schnell, warum VR so beliebt geworden ist.

Man ist nicht mehr nur Zuschauer, sondern befindet sich mitten im Geschehen.

Egal ob Actionspiele oder kleine Demos - das Gefühl, sich wirklich in der Spielwelt zu befinden, ist beeindruckend.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit lag bei mir – je nach Spiel und Nutzung – zwischen zwei und drei Stunden.

Für eine kabellose VR-Brille finde ich das absolut in Ordnung.

Besonders praktisch ist, dass man die Quest während des Spielens einfach über USB-C laden kann.

Mit einem längeren Kabel konnte ich problemlos weiterspielen.

Ein Punkt ist mir allerdings aufgefallen:

In manchen Situationen hat die Brille nach dem Spielen scheinbar nicht erkannt, dass sie nicht mehr benutzt wird. Obwohl sie ausgeschaltet war und am originalen Meta-Ladegerät hing, wurde der Akku nur extrem langsam geladen.

Teilweise stieg der Akkustand innerhalb mehrerer Stunden nur um wenige Prozent.

Im Internet haben auch andere Nutzer über dieses Verhalten berichtet. Offenbar hilft manchmal ein Neustart.

Da ich den Akku möglichst schonen wollte, habe ich das einfach so gelassen.

Warm wurde die Brille dabei übrigens nie.

 

Display

Die Bildqualität hat mich insgesamt wirklich überzeugt.

Die Meta Quest 3 besitzt hochauflösende LCD-Displays mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz.

Das sorgt für ein angenehm flüssiges Bild.

Natürlich hätte ich mir OLED-Displays gewünscht, da Schwarzwerte und Kontrast dadurch noch besser wären.

Allerdings muss man fair bleiben:

Dann würde die Brille wahrscheinlich deutlich mehr kosten.

Für den aktuellen Preis ist das Display wirklich hervorragend.

Am Anfang wurde mir bei schnellen Bewegungen manchmal leicht schwindelig.

Das legt sich aber nach einiger Zeit, sobald sich der Körper daran gewöhnt hat.

 

PC-VR

Zum Schluss wollte ich natürlich auch ausprobieren, wie sich die Quest 3 als PC-VR-Brille schlägt.

Dafür habe ich die Meta-Horizon-PC-App installiert.

Die Installation selbst war einfach.

Allerdings hatte ich längere Zeit Probleme beim Anmelden.

Bei Meta gab es anscheinend gerade Serverprobleme, wodurch sich mein Konto zunächst nicht korrekt anmelden ließ.

Das war etwas frustrierend, da man ohne Anmeldung nicht weitermachen kann.

Sobald der Login aber funktioniert hat, lief alles perfekt.

Ich habe die Brille sowohl per USB-C-Kabel als auch kabellos über WLAN getestet.

Dank meines Wi-Fi-6-Netzwerks mit 5- bzw. 6-GHz-Access-Points lief die Verbindung absolut flüssig.

Die Übertragung war nahezu verzögerungsfrei und selbst schnelle Bewegungen wurden sauber dargestellt.

Besonders beeindruckt hat mich, dass sowohl kabelgebunden als auch kabellos praktisch kein Unterschied im Spielgefühl zu spüren war.

 

Mein Fazit

Nach einem Monat kann ich sagen, dass mich die Meta Quest 3 wirklich begeistert hat.

Natürlich gibt es kleinere Kritikpunkte wie gelegentliche Ladeprobleme oder die Anmeldung am Meta-Konto. Diese Dinge trüben den Gesamteindruck aber kaum.

Besonders überzeugt haben mich:

  • die einfache Einrichtung

  • die verständliche Benutzerführung

  • die starke Bildqualität

  • der überraschend gute integrierte Sound

  • die verschiedenen virtuellen Welten

  • der riesige Funktionsumfang

  • der Kino-Modus

  • Bigscreen Beta

  • die Möglichkeit, PC-VR sowohl per Kabel als auch kabellos zu nutzen

Die Meta Quest 3 ist für mich weit mehr als nur eine Spielekonsole.

Sie ist gleichzeitig Kino, Arbeitsplatz, Browser, Spieleplattform und Treffpunkt für Freunde.

Ich hätte vor dem Test nicht gedacht, dass ich sie so häufig nutzen würde. Schade dass der Test schon vorbei ist...

Ein großes Dankeschön an O₂ für die Möglichkeit, dieses Gerät einen Monat lang ausführlich testen zu dürfen.

Ich hatte wirklich viel Spaß dabei und kann die Meta Quest 3 jedem empfehlen, der in die Welt der Virtual Reality einsteigen möchte.

5 Antworten

o2_Ines
  • Moderatorin
  • July 2, 2026

Freut mich sehr, dass dir der Test so gut gefallen hat. 😊 Zu den Controllern, muss ich gestehen, dass mir das beim Überprüfen nicht aufgefallen ist. Ich dachte, ich würde nur damit nicht umgehen können 😅 aber dass sie Batterien haben, war mit nicht bewusst. Wieder was dazu gelernt. 

Dankeschön für den coolen Bericht, er nimmt bestimmt einigen die Scheu vor diesen Brillen. 


o2_Dennis
  • Moderator
  • July 2, 2026

@elias.kps

Danke für deinen Testbericht. 🙂

Du bist bei VR schon etwas erfahrener, wenn ich das hier richtig einordne und auch an deine Bewerbung zurückdenke. 🙂 Ich schätze mal, dass du darum mit Motion Sickness keine Probleme hattest, oder ist das etwas, was du dir mit anderen VR-Geräten abtrainieren konntest?

 


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • July 2, 2026

Hey ​@o2_Ines , kein Problem mit den Controllern, Batterien hat doch jeder :)

Ich denke das sind Akkus, die sich mit der optionalen Ladeschale aufladen. 

Wusstest du, dass die Controller an der Seite zum Batterie wechseln aufgemacht werden können, hier aber auch die Strippen abgenommen werden können? Das ist ganz praktisch, hatte zum Testen jedoch die Strippen/Sicherungen dran, war mir sonst zu unsicher ;)


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • July 2, 2026

Hallo ​@o2_Dennis , danke auch für Deine Nachricht!

 

Ja also am Anfang habe ich immer diese Motion-Sickness, ich denke ich hatte die einfach, weil ich schon lange keine Brille auf hatte. Sobald man sich natürlich dran gewöhnt hat, geht das. Ich teste auf Arbeit nächste Woche unsere Microsoft HoloLens, mal schauen wie das dann wird. 
 

Aber ist immer Gewohnheit. 
Nochmal an euch beide und das o2 Team, danke dass ich testen durfte. Schreibe gerade noch den Bericht für den Projektor. 


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • July 2, 2026

Wenn ihr die Brille wieder bei euch habt, dann testet mal den Desktop Modus, also verbindet euch mit dem PC. Ist auch echt krass wie gut das funktioniert!