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Testbericht

Das Supernote Nomad – Mein ultimativer digitaler Notizblock für echten Fokus

  • July 10, 2026
  • 1 Antwort
  • 13 Aufrufe

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Vorwort

Ich war schon lange auf der Suche nach einer Lösung, die mich beim Arbeiten nicht ständig mit Benachrichtigungen, Social-Media-Feeds oder App-Stores ablenkt. Ein klassisches Allzweck-Tablet reichte mir für das reine, konzentrierte Schreiben einfach nicht mehr aus. Mit dem Supernote A6X2 Nomad habe ich nun einen radikalen Gegenentwurf gefunden: Es ist ein Werkzeug, das mein traditionelles Notizbuch ersetzen und mir wieder Raum zum ungestörten Denken und Schreiben geben soll.

Unboxing und Inbetriebnahme

Schon als mein Paket ankam, war ich von der minimalistischen und umweltbewussten Präsentation angetan. Alles kam in einem schlichten, braunen Karton mit einem dezenten „SUPERNOTE“-Schriftzug. Als ich ihn öffnete, fand ich ein toll durchdachtes modulares System aus separaten weißen Boxen vor – jeweils für das Tablet, mein Folio (die Schutzhülle) und den Stift.

Ich habe mich für die „Crystal Edition“ entschieden und bin begeistert: Die transparente Rückseite sieht fantastisch aus und gewährt mir einen direkten Blick auf das aufgeräumte Innenleben und den austauschbaren Akku.

Auch beim Zubehör zeigt sich viel Liebe zum Detail. Als ich die weiße Verpackung für mein dunkelblaues Folio aufklappte, las ich dort direkt das motivierende Thukydides-Zitat: "The secret to happiness is freedom. And the secret to freedom is courage.". Das Folio wirkt sehr hochwertig und bietet eine praktische Stiftschlaufe.

Meinen Stift – den wunderschönen, roten "Heart of Metal Pen" – durfte ich aus einer Box mit dem Zitat "The pen is mightier than the sword" auspacken.

Als ich das Tablet schließlich in die Hülle legte und den roten Stift ansteckte, ergab das ein wunderbar elegantes Gesamtbild. Beim ersten Starten des Geräts zeigte mir das entspiegelte E-Ink-Display ganz reduziert ein Batterie- und Kabel-Symbol an.

Technische Daten, die mir wichtig sind

Obwohl bei mir das Schreiben im Fokus steht, habe ich mir die inneren Werte des Nomad natürlich genau angesehen, da sie auf Langlebigkeit ausgelegt sind:

  • Handlichkeit: Mit 191,9 x 139,2 x 6,8 mm hat es für mich die perfekte Größe.
  • Bildschirm: Ein 7,8 Zoll großer E-Ink-Glasbildschirm ohne störende Hintergrundbeleuchtung. Mit 300 PPI (1404 × 1872 Pixel) ist meine Schrift immer gestochen scharf.
  • Oberfläche: Die FeelWrite 2 Folie, die mir ein natürliches Schreibgefühl garantiert.
  • Speicher: 32 GB interner Speicher, den ich bei Bedarf per microSD-Karte auf bis zu 2 TB erweitern kann.
  • Nachhaltigkeit: Mein absolutes Highlight – der 2700-mAh-Akku lässt sich von mir selbst austauschen!.
  • System: Das Tablet läuft auf „Chauvet“, einem speziellen, für Autoren entwickelten System, das auf Android 11 basiert.

Tägliche Nutzung: Endlich wie auf echtem Papier

In meinem Alltag entfaltet das Supernote Nomad schnell seine wahre Magie, nämlich das Schreibgefühl. Dank der speziellen "FeelWrite 2"-Folie bietet mir der Bildschirm genau den leichten Widerstand unter der Stiftspitze, den ich brauche. Bei meinem Samsung Galaxy Tab S11 war mir das Schreiben mit dem S Pen auf dem glatten Glas immer deutlich zu rutschig. Auf dem Nomad hingegen fühlt sich jeder meiner Striche flüssig, präzise und unfassbar natürlich an – fast so, als würde ich mit meinem Lieblingsstift auf feinem Papier schreiben. Das habe ich gleich beim ersten Test auf dem Bildschirm festgehalten, wo ich mit dem roten Stift ein fröhliches "Schreibt sich gut! :)" notiert habe.

Auch die Navigation geht mir unglaublich leicht von der Hand. Durch Wischen und Doppeltippen bewege ich mich flüssig durch meine Notizen, und mit der seitlichen Schnellzugriffs-Leiste kann ich blitzschnell zwischen meinen Notizbüchern oder meinem Kalender wechseln. Besonders toll ist für mich die Organisation: Anstatt Zettelwirtschaft nutze ich jetzt Ordner, Tags (Schlagwörter) und kann sogar meine handschriftlichen Texte komplett durchsuchen, wenn ich etwas Konkretes brauche. Wenn ein Projekt fertig ist, synchronisiere ich es einfach über die Supernote Cloud, Google Drive oder OneDrive und exportiere es als PDF oder Word-Dokument.

Mein Fazit

Für mich ist das Supernote Nomad der perfekte Begleiter geworden. Mir ist natürlich aufgefallen, dass das Gerät im Vergleich zu einem einfachen, dünnen Schreibblock aus Papier mit seinen 266 Gramm durchaus etwas Eigengewicht mitbringt (auch wenn es für ein Tablet sehr leicht ist). Da es aber haufenweise Schreibblöcke, Aktenordner und Notizbücher in einem einzigen Gerät vereint, nehme ich dieses Gewicht sehr gerne in Kauf.

Der klare Fokus liegt auf dem ungestörten Schreiben und Notieren, und genau diese Einzeldisziplin meistert das Nomad herausragend. Das digitalisierte „Papiergefühl“ ist für mich so viel angenehmer als die glatten Displays herkömmlicher Tablets.

Mir ist aber völlig bewusst: Das Supernote ist kein Multimedia-Gerät. Wenn ich abseits des Schreibens smarte KI-Funktionen, Apps oder optionales 5G für unterwegs brauche, greife ich weiterhin auf mein Samsung Galaxy Tab S11 zurück, das einfach viel mehr kann. Aber wenn ich wirklichen Fokus suche, abschalten will und das perfekte digitale Äquivalent zu Stift und Papier brauche, ist das Supernote Nomad für mich ab sofort unersetzlich.

1 Antwort

o2_Senay
  • Moderatorin
  • July 11, 2026

Hi ​@skulldragonXT vielen Dank für deinen ausführlichen und wirklich gelungenen Testbericht. 👍 Man merkt sofort, wie viel Zeit und Mühe du in den Beitrag gesteckt hast. Die vielen Fotos haben den Bericht wirklich sehr lebendig gemacht. 🙂📸 Ich wünsche dir ganz viel Freude mit deinem Supernote Nomad und viele kreative und entspannte Zeit damit. 😊✍️

Liebe Gruß,

Senay