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Mahngebühren trotz Aufforderung Router selbstständig zu entsorgen

  • April 21, 2026
  • 8 Antworten
  • 52 Aufrufe

Hallo zusammen,

ich möchte hier meine Erfahrung teilen, da ich hoffe, dass andere Kundinnen und Kunden dadurch aufmerksam werden.

Seit mehreren Monaten gibt es erhebliche Unstimmigkeiten rund um meinen ehemaligen DSL‑Vertrag sowie das dazugehörige Leihgerät. Bereits im Jahr 2025 hatte ich wiederholt Probleme mit meinem DSL‑Anschluss. Ein Mitarbeiter des Kundenservices erklärte mir telefonisch, unser Router sei veraltet und möglicherweise die Ursache. Es wurde ein Ticket eröffnet, das jedoch ohne Rücksprache nach wenigen Tagen geschlossen wurde. Erst auf meine erneute Nachfrage erhielt ich die Information, es sei kein Fehler feststellbar. Aufgrund der weiterhin bestehenden Probleme kündigte ich schließlich den Vertrag.

Am 18.11.2025 erhielt ich eine E‑Mail mit einem Selbstentsorgungsnachweis für das Gerät. In dieser E‑Mail wurde ausdrücklich bestätigt, dass ich das Gerät selbst entsorgen soll. Dieser Aufforderung bin ich selbstverständlich nachgekommen.

Trotzdem wurde mir in der Januar‑Rechnung 2026 ein Betrag von 28,74 € netto als „Schadensersatz für nicht zurückgesendete Leihgeräte“ berechnet. Ich habe daraufhin mehrfach Kontakt mit dem Kundenservice aufgenommen. Mir wurde:

• eine Prüfung zugesichert (ohne Rückmeldung),
• eine Gutschrift in der nächsten Rechnung versprochen (nicht erfolgt),
• sowie im Februar erneut bestätigt, dass der Selbstentsorgungsnachweis vorliegt und ich eine schriftliche Bestätigung erhalte (ebenfalls nicht erfolgt).


Stattdessen erhielt ich am 19.03.2026 eine erneute Aufforderung, den Router zurückzusenden – also genau das Gerät, dessen Entsorgung o2 selbst veranlasst hat und das ich vor vier Monaten ordnungsgemäß entsorgt habe.

Auch das Telefonat am 19.03.2026 brachte keine Klärung. Stattdessen wurde mir ein neues Mobilfunkangebot unterbreitet, obwohl mein Anliegen weiterhin ungelöst ist. Das empfinde ich als unpassend. Auf meine Briefe die per Einschreiben (also mit Sendungsverfolgung) wurde gar nicht reagiert. Diese Briefe gingen einmal nach Nürnberg an folgende Adresse: 

Telefonica Germany GmbH & Co. OHG; Kundenbetreuung; 90345 Nürnberg. Sowie nach München. 

Ich habe mich inzwischen rechtlich beraten lassen. Rein rechtlich könnte ich gegen die Forderung vorgehen – allerdings steht der Aufwand in keinem Verhältnis zu 28,00 €, weshalb ein gerichtliches Vorgehen keinen Sinn ergibt. Dennoch bleibt festzuhalten:
Ich könnte es tun, aber o2 ist es mir diesen Aufwand schlicht nicht wert. Kauft euch was schönes von den 28,00€ 

Nach über 15 Jahren als Kundin empfinde ich den Umgang, die fehlende Verlässlichkeit und die widersprüchlichen Aussagen als enttäuschend und unprofessionell. Für mich steht fest:
o2 hat eine langjährige Kundin verloren.
Ich hoffe, dass mehr Menschen erkennen, wie hier mit Bestandskunden umgegangen wird.

 

Der letzte Vertrag wird daher auch zeitnah bei Euch gekündigt. So habt ihr es geschafft, innerhalb weniger Monate 3 Verträge zu verlieren. 

8 Antworten

bs0
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  • April 21, 2026

Warum solltest du rechtlich gegen o2 vorgehen? o2 hat die Forderung und müsste ggf. gegen dich rechtlich vorgehen. Wird aber nicht passieren.

Eventuell kann die Moderation hier unterstützen, dass der Betrag ausgebucht wird.


  • Autor
  • Besucher:in
  • April 21, 2026

Darf ich fragen wie du darauf kommst? 
Ich habe mich da rechtlich beraten lassen, von o2 gibt es das Schreiben, ich solle den Router selbstständig entsorgen, ich brauche ihn nicht zurücksenden, dann werden mir mahngebühren berechnet weil ich den Router nicht zurück gesendet habe und dann möchte O2 4 Monate später doch den Router zurück obwohl dieser schon entsorgt wurde. 
 

Erklärst du mir bitte, wieso hier gegen mich vorgegangen werden sollte? 
 

Danke für die Aufklärung 


Bollermann
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@Ginicini 

Lade das Schreiben nochmal übers Kontaktformular hoch 

https://www.o2online.de/service/kontaktformular/


bs0
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  • April 21, 2026

Gegenfrage: Mit welcher Begründung solltest du rechtlich vorgehen? Du hast keine Forderung und aktuell keinen Schaden.

Wenn o2 etwas von dir will (Geld für den Router), dann müsste o2 diese Forderung ggf. gerichtlich geltend machen. Wird aber, wie gesagt, nicht passieren, weil bis dahin jemand es geschafft habe wird, sie auszubuchen.

Du hast der Forderung widersprochen, hast auch einen Nachweis, dass sie unberechtigt ist. Mehr musst du nichts tun.


  • Autor
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  • April 21, 2026

Danke für den Tipp ​@Bollermann 

 


  • Autor
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  • April 21, 2026

@bs0 … mir wurden einfach 28,00€ abgebucht? 
obwohl ich den Router nicht zurücksenden sollte, sondern ihn (wie von o2 aufgefordert) entsorgen sollte.

o2 wollte nichts von mir. Was erstmal ok war. Aber mir wurden dann 2 Monate später einfach 28€ abgebucht. 
 

Und darauf hin habe ich reagiert. 


bs0
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  • April 21, 2026

Ah, OK, der Betrag wurde auch abgebucht. Dann hast du in der Tat die Forderung. Ich hatte das so verstanden, dass o2 dir den Betrag in Rechnung gestellt hat, den du verständlicherweise nicht zahlen willst (und noch nicht hast).

Die 8 Wochen für eine Rückbuchung dürften schon vorbei sein.

Warte am besten auf die Unterstützung der Moderation.

 


  • Autor
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  • April 21, 2026

@bs0 sorry wenn ich mich nicht deutlich ausdrückt habe :) bin aber erleichtert, dass wir das richtig stellen konnten ☺️