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Sonderkündigung nicht anerkannt obwohl mehrfach von Mitarbeitenden bestätigt

  • August 21, 2020
  • 9 Antworten
  • 237 Aufrufe

Ich hatte letztes Jahr im August meinen O2 DSL Vertrag über ein Sonderkündigungsrecht wegen Umzugs gekündigt. An meinem neuen Wohnsitz bestand bereits ein O2 DSL Vertrag, der meines Freundes. Ein Mitarbeiter bestätigte mir telefonisch das Sonderkündigungsrecht. 
Nachdem ich meine Wohnsitz-Ummeldung nachgereicht hatte, wurde mir von einer anderen Mitarbeiterin erklärt, ich habe kein Sonderkündigungsrecht, da an meinem neuen Wohnort O2 geliefert werden könne. Ich erklärte ihr, dass dort bereits ein O2 DSL Anschluss besteht und ich meinen somit nicht nutzen kann. Sie sagte, dass sei irrelevant und ich müsse ein weiteres Jahr lang monatlich den vollen Betrag für einen Vertrag zahlen, den ich nicht nutzen konnte. Das habe ich getan. 
Nun habe ich daher aber auch meinen Mobilfunkvertrag gekündigt und bei diesem Gespräch bestätigte mir eine andere O2 Mitarbeiterin, dass diese Info falsch gewesen sei und ich sehr wohl ein Sonderkündigungsrecht gehabt hätte. Es können ja keine zwei Anschlüsse gelegt werden.
Daher bitte ich Sie, die Sonderkündigung nachträglich anzuerkennen und das ein Jahr lang rechtswidrig eingezogene Geld umgehend an mich zurückzuzahlen.


Ansonsten sehe ich mich gezwungen, weitere Schritte einzuleiten. 
 

Lösung von o2_Lars

Hallo @Chrissi_89,

es ist natürlich nie schön, wenn es Unklarheiten oder Missverständnisse hinsichtlich einer Kündigung aus besonderen Grund gibt.

Ein Mitarbeiter der telefonischen Kundenbetreuung wird jedoch eher keine solche Kündigungen bearbeiten oder kann dazu verbindliche Zusagen machen.

Wenn eine Kündigung zu einem anderen Termin als zur vertraglich vereinbarten erfolgen soll, so müssen entsprechende Gründe vorliegen und es sind in solchen Fällen auch entsprechende Nachweise erforderlich.

Ein Mitarbeiter der telefonischen Kundenbetreuung kann, schon alleine dadurch, dass entsprechende Nachweis anscheinend nicht vorlagen sondern “nur” eine mündliche Aussage, kein “Recht” auf eine “Sonderkündigung” bestätigen, es ist im besten Falle eine Meinungsäußerung oder eventuell auch ein Missverständnis im Gespräch.

Da Deine Kündigung inzwischen anscheinend eingetragen ist und Du den zweiten Beitrag zu diesem Thema bereits als gelöst markiert hat, werde ich diesen schließen, alles andere wird dann doch einfach unübersichtlich ;-)

Gruß,

Lars

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9 Antworten

Sächsin
Legende
  • August 21, 2020

Die MA in der Hotline sind gar nicht befugt, über Sonderkündigungen zu entscheiden ... und die Aussage


Nun habe ich daher aber auch meinen Mobilfunkvertrag gekündigt und bei diesem Gespräch bestätigte mir eine andere O2 Mitarbeiterin, dass diese Info falsch gewesen sei und ich sehr wohl ein Sonderkündigungsrecht gehabt hätte. Es können ja keine zwei Anschlüsse gelegt werden.

 

ist leider auch falsch, es gehen üblicherweise auch 2 Anschlüsse.

 

Ansonsten gibt es Vorgaben, wann außerordentlich gekündigt werden kann bei Umzug, die sind u.a. hier

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/umzug-die-rechte-der-telefon-und-internetkunden-11034

aufgeführt.

 

Will man nur einen Anschluss "loswerden" bei Zusammenzug, ist man auf die Kulanz des Anbieters angewiesen, eine rechtliche Verpflichtung besteht darauf nicht!

 


Klaus_VoIP
Legende
  • August 21, 2020

Genau! Sächsin hat es perfekt beschrieben.

Erfahrungswert aus vielen Jahren Forum: schreibt man den Sachverhalt mit Belegen, dann erfolgt meist eine Kulanzregelung und die hat nichts mit Rechten zu tun. 


bs0
Legende
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  • Legende
  • August 21, 2020

Reiche alles schriftlich ein mit der Bitte um vorzeitige Vertragsauflösung aus Kulanz. Sowas macht man nicht telefonisch. Ob das jetzt nach zwölf Monaten etwas bringt bezweifle ich allerdings. "Weitere Schritte" (was auch immer du dir darunter vorstellst) kannst du dir ersparen, denn Kulanz kann man nicht einfordern.


Sächsin
Legende
  • August 21, 2020

@bs0 ich glaube nicht, dass o2 im Nachhinein (Vertrag ist regulär beendet, siehe 

https://hilfe.o2online.de/o2-dsl-vertrag-tarife-33/dsl-kuendigung-mehrfach-ignoriert-542191?postid=2154768#post2154768) eine außerordentliche Kündigung akzeptiert.


bs0
Legende
Forum|alt.badge.img+43
  • Legende
  • August 21, 2020

Dann verstehe ich auch nicht, warum dieser Thread aufgemacht wurde. Dass die Nicht-Anerkennung des nicht existierenden Sonderkündigungsrechts rechtswidrig ist, ist natürlich Blödsinn. Was erzählen manche Hotline-Mitarbeiter eigentlich? Scheinbar nur das, was der Kunde hören möchte.


Klaus_VoIP
Legende
  • August 21, 2020

Oder Nebensätze der Mitarbeiter werden ignoriert wie “wenn Sie das mit allen Daten einreichen”. Das scheint doch hier der springende Punkt - kein schriftlicher Vorgang, keine Belege, keine Kulanz. 


  • Autor
  • Besucher:in
  • August 21, 2020

Natürlich habe ich alles formgemäß, schriftlich, sogar per Post gemacht und nicht nur angerufen. Ich habe eine offizielle Sonderkündigung nach Nürnberg geschickt, mit Namen und Telefonnummer meines Freunde, der bereits einen O2 Vertrag an der neuen Adresse hat. Nachdem ich darauf keine Reaktion erhalten habe, habe ich mehrfach mit dem Kundenservice telefoniert, der mir den Kündigungseingang bestätigt und im ersten Schritt meine Ummeldebestätigung eingefordert hat. Als ich die (per Post) nachgereicht und erneut um Kündigungsbestätigung gebeten und wieder keine Antwort erhalten habe, habe ich wieder angerufen. Dann kam die Auskunft von wegen, ist egal, ob da schon ein Anschluss ist. Also als “Kulanz auf Basis von Belegen” würde ich das nicht bezeichnen. Nach der heutigen Information der Mitarbeiterin kann ich es nur ein letztes Mal versuchen mit der Hoffnung auf verspätete / rückwirkende Kulanz. Daher dieser Thread.

Ich finde es einfach eine Unverschämtheit, dass solche Entscheidungen offensichtlich vom Gutdünken einzelner Personen abhängen, die laut Sächsin dazu gar nicht befugt sind, wohingegen sich die Verantwortlichen nicht zurückmelden. Und dann trotz korrektem formalen Vorgehen mit allen schriftlichen Belegen jahrelangen Kunden keine Spur von Kulanz zu zeigen, finde ich schon sehr erbärmlich und unprofessionell. 


bs0
Legende
Forum|alt.badge.img+43
  • Legende
  • August 21, 2020

Die Entscheidungen treffen eben nicht die Mitarbeiter an der Hotline sondern eine Fachabteilung. Und auf Kulanz hat man nun mal keinen Anspruch.


o2_Lars
  • Moderator
  • Lösung
  • August 22, 2020

Hallo @Chrissi_89,

es ist natürlich nie schön, wenn es Unklarheiten oder Missverständnisse hinsichtlich einer Kündigung aus besonderen Grund gibt.

Ein Mitarbeiter der telefonischen Kundenbetreuung wird jedoch eher keine solche Kündigungen bearbeiten oder kann dazu verbindliche Zusagen machen.

Wenn eine Kündigung zu einem anderen Termin als zur vertraglich vereinbarten erfolgen soll, so müssen entsprechende Gründe vorliegen und es sind in solchen Fällen auch entsprechende Nachweise erforderlich.

Ein Mitarbeiter der telefonischen Kundenbetreuung kann, schon alleine dadurch, dass entsprechende Nachweis anscheinend nicht vorlagen sondern “nur” eine mündliche Aussage, kein “Recht” auf eine “Sonderkündigung” bestätigen, es ist im besten Falle eine Meinungsäußerung oder eventuell auch ein Missverständnis im Gespräch.

Da Deine Kündigung inzwischen anscheinend eingetragen ist und Du den zweiten Beitrag zu diesem Thema bereits als gelöst markiert hat, werde ich diesen schließen, alles andere wird dann doch einfach unübersichtlich ;-)

Gruß,

Lars