Skip to main content
Warum O2
Warenkorb
Service

Geschichte & Musik - Ein Besuch in Dresden

  • June 8, 2026
  • 1 Antwort
  • 16 Aufrufe

LMSMDK
Legende
Forum|alt.badge.img+26

Historische Orte und Musik, passt das zusammen? Ganz klares Ja! 

Ich nehme euch in diesem Bericht mit auf eine Reise nach Dresden, in eine Stadt, die ich zum ersten Mal besucht habe.

 

Geschichte & Musik

Ein Besuch in Dresden

 

Als Purple Disco Machine, mit bürgerlichem Namen Tino Piontek, im letzten Jahr ein Konzert in Dresden ankündigte, war ich für das erste Konzert viel zu langsam, es war innerhalb von Minuten ausverkauft. Beim zweiten angekündigten Termin bekam ich jedoch meine Chance, ein Ticket zu kaufen, und das sogar an einem Samstag, also umso besser. Insgesamt sollten es am Ende vier Konzerte werden, doch ich brauchte nur eines.

Das Besondere an diesem Konzert: Dresden ist Pionteks Heimatstadt. Und er sollte nicht irgendwo spielen, sondern im Innenhof des Zwingers. Dieser wurde in den letzten Jahren umfangreich saniert und am 14. Oktober 2025 wiedereröffnet. Als Wahrzeichen der Stadt ist das natürlich eine wundervolle Location.

So machte ich mich am Samstag (23.05.2026) früh auf den Weg zum Bahnhof und bestieg den Zug nach Dresden (mit Umstieg in Frankfurt am Main).
Die Zeit bis zum Einlass nutzte ich ganz entspannt im Hotel, vor allem, weil es an diesem Tag sehr warm war. Da ich vom Einlass bis zum Konzertende stehen würde, wollte ich mich vorher einfach noch einmal ausruhen.

Gegen 18 Uhr machte ich mich dann mit kleinen Umwegen auf den Weg zum Zwinger und verschaffte mir dabei einen ersten Überblick über die Innenstadt.

Während der Wartezeit auf den Einlass hatte ich unter anderem diesen Blick.

Das Konzert

Zugegebenermaßen konnte ich dem Support-Act von Purple Disco Machine nicht viel abgewinnen. Irgendwie machte er hauptsächlich für sich selbst Stimmung, zumindest in meinen Augen. Durch meine frühe Ankunft direkt zum Einlass konnte ich mir jedoch einen sehr guten Platz an einer Absperrung sichern. Das war es mir wert, auch wenn dieser voll in der Sonne lag. An Sonnenschutz hatte ich natürlich in dem Moment nicht gedacht.

Ich war unglaublich gespannt, was mich erwartete, und konnte den eigentlichen Konzertbeginn kaum abwarten. Und ja, was soll ich sagen: Ich fand es gut, aber nicht überragend. Das ein oder andere hätte ich vielleicht anders gemacht. Zum Beispiel den Beginn des Konzerts von 20 Uhr auf 21 Uhr gelegt, damit die Dunkelheit schon etwas weiter fortgeschritten ist.

Denn die spektakuläre Lichtshow, gegen Mitte und Ende kamen auch Laser zum Einsatz, war zu Beginn nicht wirklich zur Geltung gekommen, dafür natürlich die Wasserfontänen in den Brunnen, Vielleicht war das auch eine bewusste Entscheidung, aber schade fand ich es trotzdem. Denn ich finde, dass Musik auch sehr von einer Lichtshow lebt, gerade bei einem Live-Konzert. Zugegeben, nicht bei jeder Musik, aber gerade diese ist dafür gemacht.

Ein DJ ist schon eine ganz besondere Art von Künstler. Gegen Ende richtete Tino Piontek noch einige Worte an das Publikum. Das ist mir allerdings nicht zum ersten Mal aufgefallen, es scheint typisch zu sein. Klar, hier geht es vor allem darum, dass das Gefühl für das Publikum erhalten bleibt.

 

Dresden

Die Stadt Dresden verbinde ich tatsächlich vor allem mit der Semperoper, vielleicht auch oder genau deshalb, weil sie so oft im Fernsehen zu sehen war. Ich denke da immer an diese eine Werbung von früher. Vielleicht wisst ihr, welche ich meine?

Den Pfingstsonntag (mein zweiter Tag) wollte ich nun für einen kleinen Stadtrundgang nutzen. Nach dem Frühstück machte ich mich zu Fuß auf den Weg, zunächst zur Frauenkirche. Diese öffnete an dem Tag allerdings erst um 12:30 Uhr, weshalb ich den Besuch nach hinten verschob.

Während ich durch die Stadt schlenderte, kam mir die Idee, eine Schifffahrt zu machen, die Elbe ist ja vor der Haustür. Doch als ich mich informierte, stellte ich fest, dass bereits alles ausgebucht war.

Zwischen den beiden Gebäuden seht ihr die Reste der eingestürzten Brücke.

Zudem war es mir schon jetzt viel zu warm, sodass ich mir erst einmal ein schattiges Plätzchen suchte und meine weiteren Schritte plante. Diese waren zwar etwas improvisiert, aber ich war dennoch zufrieden.

Die andere Seite der Elbe besuchte ich nur kurz, da mir der Uferweg schlicht zu warm war. Immerhin konnte ich noch einen Schnappschuss machen.

Entlang der Brühlschen Terrasse entdeckte ich viele historische Gebäude, darunter den Lipsiusbau sowie das Sächsische Ständehaus, das an den Schlossplatz grenzt. Dort befinden sich auch die Dresdner Hofkirche und das Residenzschloss.

Dem Zwinger stattete ich ebenfalls einen weiteren Besuch ab, diesmal ganz ohne Konzert. An den Konzerttagen schloss er nur einige Stunden früher, sodass man ihn dennoch besuchen konnte. Der Eintritt in den Innenhof sowie auf die Außengalerien ist kostenfrei. Auch hier war ich tatsächlich etwas verpeilt und ging nicht komplett oben herum.

Zum Abschluss meiner Zeit in Dresden besuchte ich schließlich noch die Frauenkirche. Der Andrang war enorm, daher kaufte ich im nächstgelegen Shop zunächst ein paar Souvenirs und stellte mich erst danach an.

Im Inneren war ich wirklich beeindruckt von diesem Bauwerk. Und mit diesem letzten Eindruck machte ich mich auf zum Bahnhof und zu meinem Zug Richtung Heimat.

 

Fazit

Für eine kurze Visite hat meine Zeit vollkommen ausgereicht. Generell informiere ich mich nicht im Voraus über Städte, sondern lasse mich einfach treiben. Was sowohl Fluch und Segen zugleich sein kann. Ich werde jedoch definitiv noch einmal nach Dresden reisen, dann mit mehr Zeit im Gepäck, um all das nachzuholen, wofür diesmal keine Zeit blieb. Für einen ersten Eindruck und die Lust auf mehr hat es auf jeden Fall gereicht.

Das Konzert war gut, auch wenn ich vielleicht etwas höhere Erwartungen hatte.

1 Antwort

o2_Solveig
  • Moderatorin
  • June 9, 2026

Ich habe den Bericht über das Konzert im Fernsehen gesehen und dachte mir auch, dass ich nicht unbedingt hin muß. 
Allerdings schein es den Menschen sehr zu gefallen und die hatten wohl Spaß. 
Und warum auch immer nur Klassik ? 
Vielleicht komme ich irgendwann auch nochmal nach Dresden. 
Aktuell sperrt sich da mein Mann etwas. 
Oder ich muß alleine hinfahren. 😉