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132 Antworten

o2_Matze
  • Moderator
  • April 10, 2026

@fy99 Das ist ein spannendes Thema EBU-Empfehlung R 128 – Wikipedia

Generell ist es so, das Inhalte mit Dolby Digital etwas leiser sind als Inhalte mit PCM 2.0 Stereo, deine Eindrücke nehmen wir aber gerne noch mal mit und bitten unsere Kollegen aus der Technik das ganze im Blick zu behalten. 

VG Matze 


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  • Stammgast
  • April 10, 2026

@o2_Matze 

unglaublich!! In DE (/EU) gibt es anscheinend schon FÜR ALLES eine Norm… 

„Loudness war“ - ja, so fühlen sich eure Werbeeinspieler bei den Aufnahmen tatsächlich an! Die halten sich anscheinend nicht an diese Norm…😇.

 

Ich glaube tatsächlich, dass man das relativ leicht korrigieren können müsste (wenn man nur wöllte):

Diese gesperrten Werbeeinspieler scheinen ja die Aufnahme komplett zu überlagern (und dabei hat jemand wohl die Pegelvariable „versehentlich“ zu hoch gesetzt?)!
Das Ganze ist eh  - mal von dem Pegel abgesehen - wirklich super ungut umgesetzt: nach „Werbung 2/2“ läuft ja die ursprüngliche Werbung weiter, und die ist dann vorspulbar. Muss man nicht verstehen; ihr (oder der Sender) wollt anscheinend aus allem noch Geld machen … und dann mit den absolut nervigsten Doppel-Ausspielern - für restlos bescheuert müsst ihr eure Zuschauer nun wirklich nicht verkaufen…!! Am besten wäre es, wenn ihr diesen groben Unfug komplett rausnähmt (jaja, ich weiß schon, der schnöde Mammon will genau das verhindern…🤓)


o2_Matze
  • Moderator
  • April 10, 2026

@fy99 Ginge es nach mir würden wir komplett auf jegliche Werbung verzichten, aber ich habe da leider nichts zu sagen 😄

Aber bedenke auch: „Wer nicht wirbt, der stirbt“ hat zumindest der berühmte Henry Ford mal gesagt und der wird es sicher am besten gewusst haben 😄 


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  • Stammgast
  • April 20, 2026

@o2_Matze : So, ich habe mir jetzt bewusst 3 Wochen Zeit gegeben, um meine Änderungen in der Fritzbox beim DNS und bei der Priorisierung auf Herz und Nieren zu prüfen. Du kannst deine Skepsis ablegen, das war tatsächlich die Ursache aller Probleme! Auch beim Smartphone habe ich nun den Server von cloudflare eingestellt und auch dort läuft es seitdem reibungslos. Nirgends habe ich auch nur ein einziges Mal noch irgendein Problem beim Starten der App, beim Ansehen oder Löschen von Aufnahmen oder während der Nutzung gehabt. Es läuft seit 3 Wochen total störungsfrei. So sehr, dass ich es selbst kaum glauben kann. Es lag wirklich nur an den Latenzzeiten.

Daher habe ich nun auch meinen Plan aufgegeben, o2 TV zu kündigen und zu waipuTV zu wechseln. Ich bleibe o2 TV erstmal treu. Mit den paar “Macken”, die wir hier in diesem Thread ja schon alle besprochen haben, kann ich vorerst leben. Da stimmt dann das Preis-/Leistungsverhältnis noch. Das Schlimmste und völlig inakzeptabel ist es nur, wenn die Verbindung nicht stabil ist und es ständig Fehlermeldungen gibt.


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  • Stammgast
  • April 20, 2026

@fy99 : Beim Lesen deines Beitrags fiel mir ein, dass es beim schnellen Vor- oder Zurückspulen auch eine Asynchronität zwischen dem als kleines Icon angezeigten Vorschaubild und der tatsächlichen Position des Streams gibt. Das Vorschaubild zeigt immer eine zu frühe Position an. Wenn man den Stream dann startet, beginnt er immer 10 Sekunden nach dem Vorschaubild. Man muss also immer ein Vorschaubild mehr zurückspulen, als es eigentlich nötig wäre, sofern man an der richtigen Position starten will (z.B. nach der Werbung). Ich glaube nicht, dass dies etwas mit deinem Problem zu tun hat, aber es sollte auch gefixt werden.

Zum Thema Audio-Pegel: Bei mir gäbe es das Problem auch, hätte mein Samsung-Fernseher nicht eine Option “Audio-Lautstärke automatisch anpassen”. Wenn diese aktiviert ist, regelt der Fernseher die Lautstärke automatisch auf den voreingestellten Wert, unabhängig davon, wie laut die Quelle tatsächlich ankommt. Vielleicht ein “Workaround”? Hilft auch gegen übertrieben laute Werbung.

Es gibt ja sogar einige Normen und Empfehlungen für die Lautstärke, an die sich viele Sender halten. Die Verbraucherzentralen und die Landesmedienanstalten nehmen dazu auch Beschwerden entgegen.

In Deutschland gelten für die Lautstärke von Fernsehwerbung vor allem folgende Regelungen:

  • Rundfunkstaatsvertrag (RStV) / Landesmediengesetze: Sender müssen Werbezeiten deutlich vom Programm trennen; laute Werbung, die Zuschauer unangemessen belästigt, kann gegen allgemeine Werberichtlinien verstoßen (kein konkreter dB-Grenzwert im RStV).
  • Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG): Irreführung oder unzumutbare Belästigung durch übermäßige Lautstärke kann als unlautere geschäftliche Handlung gewertet werden.
  • Landesmedienanstalten (z. B. LfM, BLM): Setzen Programmanforderungen um und können bei Beschwerden gegen zu laute Werbung Sanktionen prüfen; sie orientieren sich an den Programmanforderungen der Medienanstaltenkonferenz (MAK).
  • Technische Standards / Selbstregulierung: Viele Sender halten sich an branchenspezifische Audiowerte (z. B. EBU R 128 / Loudness-Norm) und an Empfehlungen der deutschen Werbewirtschaft; diese Normen zielen auf einheitliche Lautheit (LUFS) statt Spitzenpegel.
  • Beschwerdemöglichkeit: Zuschauer können sich bei der zuständigen Landesmedienanstalt oder der Verbraucherzentrale beschweren; nach Prüfung können Hinweise, Beanstandungen oder Auflagen erfolgen.

Kurz: Es gibt keinen einzelnen gesetzlichen dB‑Grenzwert für TV‑Werbung; statt­dessen greifen wettbewerbsrechtliche Verbote der unzumutbaren Belästigung, Rundfunkaufsichtsregeln und technische Lautheitsnormen (z. B. EBU R128) sowie Aufsicht und Beschwerdewege über die Landesmedienanstalten.


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  • Stammgast
  • April 20, 2026

@o2_Matze : Was die Werbung betrifft: Ich gucke sie mir auch niemals an. Ich kaufe aber auch nichts aus der Werbung, gehöre also eh nicht zur Zielgruppe. Ich habe mir auch schon oft Gedanken darum gemacht, wie man das Problem lösen könnte. Eine wirklich brauchbare Lösung ist mir nicht eingefallen. Die Frage ist, ob es wirtschaftlich irgendwas bringt, die Menschen dazu zu zwingen, die Werbung anzuschauen, wie es derzeit ja bei den Privatsendern im HD-Programm ist. Wenn man wissenschaftlich fundiert feststellen könnte, dass dies nichts oder fast nichts bringt, so könnte man auch ein Gesetz erlassen, dass diese Praxis verbietet. Aber dazu müsste man dies erstmal sicher feststellen. Ich glaube sogar, dass die “Zwangswerbung“ eher kontraproduktiv für die Werbetreibenden ist.


o2_Matze
  • Moderator
  • April 21, 2026

ich habe mir jetzt bewusst 3 Wochen Zeit gegeben, um meine Änderungen in der Fritzbox beim DNS und bei der Priorisierung auf Herz und Nieren zu prüfen. Du kannst deine Skepsis ablegen, das war tatsächlich die Ursache aller Probleme!

@volkeru Danke für deine aktualisierte Beobachtung, das hilft uns wirklich sehr das ganze zu optimieren 💗