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Testbericht Sony Xperia Z5

  • 18 Februar 2017
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Benutzerebene 4
Liebe o2-Community,

Hiermit reiche ich den fälligen Testbericht zum Sony Xperia Z5 nach.

Aller Anfang.
Nachdem ich bereits S6 Edge und das A3 von Samsung testen durfte, kam das Z5 von Sony an die Reihe. Das Smartphone kommt in einem schlichten Karton daher. Mit dem Z5 hält man ein großes Smartphones mit leicht abgerundeten Kanten in der Hand, das sich sehr hochwertig anfühlt. Zur Hochwertigkeit tragen unter anderem ein Aluminiumrahmen und eine Glasrückseite bei.
Zu den Vorgängermodellen hat sich an der rechten Seite einiges getan. Die Kamerataste befindet sich weiterhin an der gleichen Stelle, während die Lautstärken-Tasten etwas nach unten gerutscht sind. Der Power-Button ist nicht mehr rund, sondern oval und verbirgt ein Fingerabdruckscanner. Weiterhin befindet sich auf der rechten Seite die Kamera-Taste. Auf der linken Seite befindet sich beim Z5 der Einschub für die Micro-SD- und Nano-SIM-Karte und ein seitliches Xperia-Logo.
Für mich persönlich ist die Kamera-Taste ein typisches Sony-Merkmal, welches ich damals beim Sony-Ericcson K750i kennen und schätzen gelernt habe. Da könnte sich manch anderer Hersteller gerne mal ein Beispiel nehmen.

Inbetriebnahme:
Das Einsetzen der SIM-karte, es kann übrigens nur eine Nano-SIM genutzt werden, geht sehr einfach von statten. Einfach das Fach an der Seite öffnen, Halter entnehmen, SIM einlegen und den Halter wieder einstecken. Eine micro-SD lässt sich ebenfalls auf den Träger einsetzen, falls einem der interne Speicher des Z5 nicht ausreichen sollte.
Zum Einschalten den Ein/Aus-Schalter drücken und nach kurzer Zeit kann es schon losgehen.
Beim ersten Start führt das Telefon durch die Grundeinstellung, die nötig sind, um es nutzbar zu machen. Nach der Grundeinrichtung habe ich den Akku erstmal aufgeladen, bevor es aktiv mit dem Testen losging.

Bedienung:
Wie eigentlich bei jeden Smartphone mit Touchdisplay sollte die Bedienung kein Problem sein.
Wer Android gewohnt ist, wird sich bestens zurecht finden, was die individuellen Einstellungen des Handys angeht. Auch wenn einige Funktionen anders angeordnet sind sind als in den Vorgänger Versionen von Android. Als Betriebsversion arbeitet Android 6 alias MarshMallow.
Das 5,2Zoll große FullHD-Display zeigt mit 1080x1920 Pixeln ein scharfes und klares Bild.
Die Frontkamera schießt übrigens mit 5 Megapixel und die Hauptkamera mit 23 Megapixel und einem schnellen Autofokus die Schnappschüsse.
Als CPU kommt ein Snapdragon-810-Octa-Core-Prozessor zum Einsatz kommt. Dessen acht Kerne takten mit 2 beziehungsweise 1,5 GHz. Um 3D-Grafik kümmert sich die Adreno-430-GPU. Unterstützung erhält der Qualcomm-Prozessor von einem 3 GB großen Arbeitsspeicher. Für genügend Leistung ist also gesorgt. Der Arbeitsspeicher ist 3 Gigabyte groß. Bei dem Testgerät mit mit Original-Firmware waren nach der Ersteinrichtung vom 32GB großen Speicherplatz 20,99GB verfügbar. Wie bereits oben erwähnt, lässt sich der Speicher erweitern.

Nicht zu vergessen wäre das Gewicht des Handy: 157g bringt das gute Stück auf die Waage. Die Maße betragen in der Höhe 146mm, in der Breite 72mm und in der Tiefe 7,5mm.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Staub- und Wasserfestigkeit. Zwar sollte das Gerät nicht zum Fotografieren unter Wasser benutzt werden, aber sollte es mal aus Versehen in das Spülbecken fallen oder einem Regenschauer ausgesetzt sein, sollte dies dem Z5 nichts anhaben.

Akku:
Der festverbaute Lithium-Ion-Akku hat eine Kapazität von 2900 mAh. Beim aktiven Test mit Surfen, Spielen, Telefonieren und Whatsappen kamen wir auf eine Laufzeit von ca. 15 Stunden.
Im Energiesparmodus mit Mobilfunk und nur gelegentliche Nutzung im WLAN kam ich auf eine Laufzeit von über 6 Tage.
Aufgeladen werden kann das Handy entweder über USB-Kabel oder aber kabellos dank Unterstüzung des Qi-Standards.

Mein persönliches Fazit:

Sony liefert mit dem Z5 schön designtes Smartphone mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis ab. Zu den Pluspunkten zählen die Kamera-Taste, der schnelle Prozessor, Akkulaufzeit, der Fingerabdruckscanner oder auch der erweiterbare Speicher.
Meine Frau hat als einzigen Minuspunkt die etwas scharfen Kanten des Smartphones genannt.

Anbei noch einige Fotos vom Z5 und mit dem Z5 geschossene Bilder.


1 Antwort

Benutzerebene 7
Hallo @Stillerleser78‌,

freut mich, dass das Gerät bei dir alte Erinnerungen geweckt hat.

Was mich bei den Sony Geräten, die ich mal benutzen durfte, gestört hat war der Nano-SIM-Slot - Xperia Z5 inklusive. Ich weiß garnicht, wieso man das so unhandlich lösen muss. Man bekommt die Halterung kaum raus und dann macht das kleine Stück Plastik keinen soliden Eindruck.

Schöner wäre es auch gewesen, wenn die Bilder im Text untergracht wären ☺.

Gruß Richard

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