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Testbericht

Samsung Galaxy Z Flip 8 im Test: Lohnt sich das Klapp-Smartphone?

  • September 21, 2026
  • 0 Antworten
  • 13 Aufrufe
Samsung Galaxy Z Flip8 seitlich im halb aufgeklappten Zustand.
TMoney
Legende
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Ich durfte in den vergangenen Wochen das neue Samsung Galaxy Z Flip 8 ausführlich für euch, die o2 Community, im Alltag auf Herz und Nieren testen. Bekommen habe ich es in der pinken Farbvariante mit 256 GB internem Speicher und 12 GB Arbeitsspeicher. Die Flip-Reihe von Samsung hat sich über die Jahre vom anfänglichen Hingucker zum echten, vollwertigen Alltagsbegleiter entwickelt. Doch lohnt sich das Upgrade auf die achte Generation wirklich? In diesem Testbericht erfahrt ihr, wo das Falt-Smartphone im Alltag überzeugt – und wo ich doch schon etwas genervt war. 

... und wir drehen, drehen, drehen im Sauseschritt


Inhaltsverzeichnis:

Unboxing

Beim Auspacken bleibt Samsung seiner minimalistischen und umweltbewussten Linie der letzten Jahre treu. Die Verpackung ist gewohnt flach gehalten und unspektakulär.

Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Das Samsung Galaxy Z Flip 8
  • Ein USB-C-auf-USB-C-Kabel (Schwarz)
  • Das SIM-Auswurfwerkzeug

Eine Kurzanleitung sowie der übliche Papierkram
​​​

Verpackung des Samsung Galaxy Z Flip 8 in voller Pracht
Unboxing 😁
Deckel der Verpackung abgenommen und erster Blick auf das Samsung Galaxy Z Flip 8
Lieferumfang des Samsung Galaxy Z Flip 8
Samsung Galaxy Z Flip 8 - GeFlipt 🙃
Ihr könnt das Samsung Galaxy Z Flip 8 mit einer Nano-SIM-Karte nutzen und natürlich noch mit einer eSIM.

Ein Netzteil sucht man wie gewohnt vergebens. Wer noch kein passendes Schnellladegerät zu Hause hat, muss dieses wie immer separat erwerben. Das Gerät selbst liegt beim ersten Herausnehmen gewohnt wertig in der Hand: Da ist nichts rutschig, und störende Ecken oder Kanten sucht man vergeblich. Das Scharnier wirkt nochmals einen Tick geschmeidiger und schließt sauber ohne Spalt ab. Beim ersten Begutachten des Flip 8 sieht man im ausgeschalteten Zustand auch noch überhaupt keine Falte oder einen Knick auf dem Display.

Software & Telefonie

Das Flip 8 läuft mit Android 17 und der hauseigenen One UI 9 in der aktuellsten Version. Die Bedienung geht gewohnt flüssig von der Hand, Animationen laufen butterweich und die Multitasking-Features auf dem faltbaren Display sind nach wie vor spitze umgesetzt.
 

Verfügbarer interner Speicher nach der Ersteinrichtung

Ein Dämpfer ist mir allerdings bei den Sicherheitsupdates aufgefallen: Das Update mit dem Sicherheitspatch für August 2026 kam erst am 7. September an. Stand heute (20. September) ist das immer noch der aktuelle Stand – für ein so teures Smartphone finde ich das nicht so toll. Gerade in dieser Preisklasse und bei Samsungs Update-Versprechen von vollen 7 Jahren wünscht man sich eine zügigere Verteilung der monatlichen Patches. Ansonsten habt ihr wie gewohnt die komplette Palette der hauseigenen Samsung Galaxy AI mit an Bord und dürft euch da nach Lust und Laune austoben.
 

Installation des aktuellsten Sicherheitsupdates auf dem Samsung Galaxy Z Flip 8

Beim Telefonieren ist es sehr angenehm, dass man das Flip nicht zwingend aufklappen muss. Zunächst war es zwar sehr ungewohnt, mit so einem kleinen, kompakten Quadrat am Ohr zu telefonieren, ich habe mich aber schnell daran gewöhnt. Spaß hat es irgendwie auch gemacht, das kleine Außendisplay dafür zu nutzen. Empfang und Sprachqualität waren bei mir durchweg auf einem guten Niveau – hier gibt es absolut nichts zu meckern.

Speedtest im o2-5G-Netz

Displays

Bei den Displays gibt es Samsung-typisch überhaupt gar nichts auszusetzen! Ich schaue einfach unheimlich gerne auf Samsung-Bildschirme. Oben hatte ich schon erwähnt, dass direkt nach dem Auspacken kein Knick im Display zu sehen war. Nach einer gewissen Nutzungszeit taucht er dann aber natürlich auf – ich habe versucht, das auf den Fotos für euch festzuhalten.
 

Display-Knick/-Falte nach mehreren Faltvorgängen

Aber: Hier hat sich die Technik über die Generationen stark weiterentwickelt. Man spürt die Falte mit dem Finger fast gar nicht mehr, und bei normaler frontaler Draufsicht ist sie im Alltag so gut wie unsichtbar.

Die Display-Spezifikationen im Überblick:

  • Hauptdisplay (innen):
    • 6,7 Zoll Dynamic AMOLED 2X
    • Auflösung: 2.640 x 1.080 Pixel (FHD+)
    • Bildwiederholrate: 1–120 Hz adaptiv (LTPO)
    • Spitzenhelligkeit: bis zu 2.600 Nits
    • Glas: Ultra Thin Glass (UTG)
  • Außendisplay (FlexWindow):
    • 3,4 Zoll Super AMOLED
    • Auflösung: 720 x 748 Pixel
    • Bildwiederholrate: 60 Hz
    • Spitzenhelligkeit: bis zu 1.600 Nits
    • Schutzglas: Corning Gorilla Glass Victus 2
Außendisplay des Samsung Galaxy Z Flip 8


Beim Außendisplay ist erwähnenswert, dass ihr über einen kleinen Umweg theoretisch alle installierten Apps nutzen könnt. Hierzu müsst ihr euch lediglich die Good-Lock-App aus dem Samsung Galaxy Store herunterladen und entsprechend einrichten. Einen ganzen Film auf dem Minibildschirm zu schauen war zwar eher eine Notlösung, aber es funktioniert! Richtig genial fand ich es hingegen, mal eben schnell eine Route auf Google Maps zu checken oder auf eine WhatsApp-Nachricht zu antworten – dafür reicht das Außendisplay völlig aus.

Ein kleiner Kritikpunkt im Alltag: Das Flip wird durch die normale Nutzung recht schnell dreckig. Beide Displays ziehen Fingerabdrücke und Staub fast magisch an, weshalb ich gefühlt ständig am Putzen war.

Kameras

Zuerst ein kompakter Überblick über die technischen Daten der verbauten Kameras:

  • Hauptkamera: 50 MP (f/1.8), Dual Pixel PDAF, OIS, 2-fach optischer Sensor-Zoom
  • Ultraweitwinkel: 12 MP (f/2.2), 123° Blickwinkel (Fixfokus – daher kein Makromodus)
  • Frontkamera: 10 MP (f/2.2), 85° Sichtfeld
  • Video: Bis zu 4K bei 60 fps (Haupt- & Frontkamera) mit FlexCam Auto-Framing

Bei der Fotoausstattung liefert Samsung solide Kost, allerdings gibt es Einschränkungen: Dem Flip 8 fehlt leider weiterhin ein echter Makromodus. Wer also gerne extrem nah an Blumen, Insekten oder kleine Details herangeht, stößt hier schnell an seine Grenzen.

Abgesehen davon sind die Bilder Samsung-typisch schön gestochen scharf. Die Farbwiedergabe ist gewohnt kräftig und lebendig, der Dynamikumfang groß und Schnappschüsse gelingen verlässlich auf Anhieb. Mein absolutes Highlight bleibt der Flip-Modus: Man klappt das Smartphone einfach halb auf und stellt es auf den Tisch oder Boden – perfekt für Gruppenfotos, Selfies mit der hochauflösenden Hauptkamera oder freihändige Videoaufnahmen ganz ohne Stativ.

Hier ein paar Beispielbilder für euch:
 

Weitwinkelobjektiv - 23 mm ISO 80
ohne Fokus
Ultraweitwinkel - 13 mm ISO 50
ohne Fokus
Weitwinkelobjektiv - 23 mm ISO 25
Fokus auf die hinteren Sonnenblumen
Weitwinkelobjektiv - 23 mm ISO 500
Fokus auf die Lampe
Nachtmodus - Fokus auf das Haus
Nachtmodus – Fokus auf den Kirchturm

 

Akku

Die Akkulaufzeit bewegt sich im soliden Mittelfeld – natürlich geht das immer besser. Durch den Klappmechanismus bleibt der Platz im Gehäuse naturgemäß begrenzt (offizielle Typenangabe ca. 4.300 mAh, Nennkapazität 4.174 mAh). Bei moderater Nutzung bin ich gut über einen normalen Arbeitstag gekommen. Ich habe immer so ca. 2 bis 3 Stunden Display-on-Time am Tag. Wer viel über das Außendisplay erledigt, kann sogar noch etwas Energie sparen. Zockt man jedoch grafiklastige Games oder streamt längere Videosessions, verlangt das Flip gegen Abend zügig nach der Steckdose. Wobei man ehrlich sagen muss: Ein Gaming-Smartphone ist das Flip ohnehin nicht. Bei intensiveren Aufgaben spürt man auch recht schnell, dass das Gehäuse spürbar warm wird.

Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 25 Watt „Schnellladen“. An meinem originalen Google 45-Watt-Netzteil dauerte ein kompletter Ladevorgang von 0 auf 100 % rund 1 Stunde und 20 Minuten.

Restliche Ladedauer-Anzeige auf dem Innendisplay des Samsung Galaxy Z Flip 8

Kabelloses Laden (Wireless Charging mit bis zu 15 Watt) ist ebenfalls an Bord. Das habe ich allerdings nicht genutzt, da mir bei Samsung nach wie vor ein integriertes magnetisches Ladeverfahren fehlt. Daran habe ich mich im Alltag bei meinem Pixel-Smartphone so sehr gewöhnt, dass ich es schlicht nicht mehr missen möchte. Ja, klar könnte man da ’ne Hülle draufklatschen, aber irgendwie ist es nicht dasselbe.

Verfügbarkeit, Preis & Farben

Das Flip 8 wurde im Juli 2026 auf dem Galaxy Unpacked Event offiziell vorgestellt und startete zu einer UVP ab 1.199 Euro für das Basismodell.

Erhältlich ist das Smartphone in den Farben:

  • Pink
  • Graphite
  • Cream
  • sowie der exklusiven Sonderfarbe Mint direkt im Samsung-Onlineshop.

Fazit

Das Samsung Galaxy Z Flip 8 ist ohne Zweifel ein faszinierendes Stück Technik. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, das Scharnier schließt perfekt ab und die Falte im Display ist so unauffällig wie nie zuvor. Zusammengeklappt verschwindet es super kompakt in jeder Hosentasche, und der Flex-Modus bringt beim Fotografieren und Videotelefonieren echten Mehrwert mit.

Perfekt ist es aber dennoch nicht: Dass bei einem Smartphone jenseits der 1.000-Euro-Marke immer noch kein Makromodus an Bord ist und das Ladetempo bei gemächlichen 25 Watt stagniert, ist schade. Auch bei den monatlichen Sicherheitsupdates erwarte ich bei Samsungs Update-Garantie einfach mehr Tempo.

Mein persönliches K.-o.-Kriterium war am Ende jedoch die Handhabung im Dauereinsatz: So cool der Formfaktor anfangs auch ist – mich hat es im Alltag irgendwann schlicht genervt, das Gerät für jede Kleinigkeit immer wieder extra auf- und zuklappen zu müssen, um das vollwertige Display zu nutzen. Wer genau diesen Klapp-Lifestyle liebt, bekommt hier das aktuell beste Flip-Phone auf dem Markt. Für mich persönlich bleibt das klassische Smartphone-Format aber weiterhin die praktischere Wahl.

Wie immer zum Schluss: Ich hoffe, euch hat mein Testbericht zum Samsung Galaxy Z Flip 8 gefallen! Solltet ihr noch Fragen haben, ab damit in die Kommentare.

Mein Dank geht an ​@o2_Angetestet  / das Team vom Testgeräte-Bereich, dass ich das Samsung Galaxy Z Flip 8 ausgiebig für euch Testen durfte!
 

Euer TMoney

 

Ein kleiner Hinweis am Rande: Für die bessere Lesbarkeit habe ich diesen Text mithilfe der KI Gemini auf Rechtschreibung prüfen lassen. Auch die Übersichtstabelle der technischen Daten wurde von der KI erstellt, um den Bericht für euch übersichtlicher zu gestalten. Der Inhalt und die Meinung basieren aber zu 100 % auf meinem persönlichen Test!