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Testbericht

iPhone Air: Ein heißes Teil - buchstäblich!

  • September 6, 2026
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saykopath
Mentor:in
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Die letzten Wochen durfte ich das iPhone Air testen. Und was soll ich sagen: Das dünnste iPhone ist ein heißes Teil - buchstäblich!

Lieferumfang

Gewohnt simpel fällt der Lieferumfang zum iPhone aus: Neben einem bisschen Papierkram, begrüßt einem in der Box zusätzlich zum Smartphone nur noch ein USB-C-Kabel.

Zum Testumfang wiederum gehörten noch drei weitere Goodies, welche das o2-Team mit in die Box gelegt hat: Ein Crossbody Strap (neudeutsch für „Umhängehülle“), eine original MagSafe-kompatible Kunststoffhülle, sowie die MagSafe-Batterie.

 

Formfaktor

Der erste Eindruck: Beeindruckend. Das iPhone Air ist dünn. Wirklich dünn! Ich habe es einfach nicht zufriedenstellend geschafft, irgendwie auf einem Foto festzuhalten wie dünn es ist. Das iPhone ist so dünn, dass ich sofort das Bedürfnis hatte, die von o2 mitgelieferte Hülle anzubringen, weil man Angst hat, es einfach durchzubrechen.

Links das iPhone Air in seiner Hülle | Rechts das iPhone 15 Pro Max in seiner Hülle

Aber selbst in der Hülle ist das iPhone weiterhin wahnsinnig dünn. Nicht mal jeder dem ich das iPhone Air in die Hand gedrückt habe, hat sofort bemerkt, dass das Handy bereits in einer Hülle steckt. Mehrfach wurde ich mit großen Augen angeschaut, als jemand das Handy in die Hand nahm, das obligatorische „wow, ist das dünn“ losließ und ich darauf meinte: „Und das obwohl schon eine Hülle drum ist“.

Die Größe begeisterte mich von der ersten bis zur letzten Minute an. Mit knapp über 160g Gewicht spürt man das iPhone kaum in der Hosentasche. Der dünne Fußabdruck ist gerade bei Businesshosen super angenehm. Ich bin sehr gespannt auf das diesjährige Klapp-iPhone.

 

Akkulaufzeit + Leistung

Die Form des iPhone Air sorgte bei mir direkt für Vorurteile: Der Akku kann ja gar nicht besonders lange halten. Letztendlich war ich überrascht, dass ich mir im täglichen Gebrauch nicht ein einziges Mal Gedanken machen musste, ob der Akku den ganzen Tag reichen würde. Am Ende des Tages waren immer mindestens 40% übrig. Damit ist er auf einem Level mit meinem (2 1/2 Jahre altem) iPhone 15 Pro Max - welches allerdings lt. Systeminformationen nur noch eine Kapazität von 93% besitzt. Daher finde ich die Sorge begründet, wie die Akkulaufzeit eines iPhone Air wohl nach zwei oder mehr Jahren aussieht.

Was die Leistung betrifft, habe ich im Vergleich zu meinem Pro Max auch keinerlei Unterschiede bemerken können. Spiele laufen flüssig, das System reagiert generell knackig. An der Stelle sei erwähnt, dass ich die ganze Zeit über die Beta des neuen iOS27 genutzt habe - welches generell bereits in der Beta performanter und akkufreundlicher läuft als das aktuelle iOS26.

Ein großer negativer Punkt war allerdings die Wärmeentwicklung. Klar, im Testzeitraum waren es quasi durchgängig 30°C und mehr. Das iPhone fühlte sich durchgängig unangenehm warm an. Messungen mit einem Laster-Thermometer ergaben an unterschiedlichen Tagen zu unterschiedlichen Uhrzeiten immer wieder Temperaturen von mehr als 35°C auf der Rückseite. Das ist sicherlich dem Formfaktor zu schulden, tut der langfristigen Akkulaufzeit aber bestimmt nicht besonders gut.

 

Kamera

Für viele ein essentieller Kaufgrund, daher hier kurz erwähnt: Das iPhone besitzt Apple-typisch eine richtig starke Kamera. Sehr gute Schärfe. Tolle, natürliche Farben. Das ganze auch bei schlechten Lichtverhältnissen. An der Stelle ein paar (Nah-)Aufnahmen aus meinem Garten:

 

Extra-Goodies

Das Crossbody-Strap hätte ich unheimlich gerne an der Hülle getestet, allerdings fehlten in der Verpackung die Schlaufen, mit denen man das Band an der Hülle befestigt. Ich will nicht ausschließen, dass ich zu dämlich war das Teil zu nutzen, aber ich vermute eher dass hier auf dem Weg zu mir die beiden kleinen Schlaufen irgendwo verloren gingen.

Die Magsafe-Batterie ist ein Zubehör, welches ich nicht verstehe - dessen Existenz ich allerdings nachvollziehen kann. An sich ist das Produkt ja echt praktisch: Quasi eine kompakte Powerbank, durch die ich mein Smartphone nochmal mit extra Saft versorgen kann. Einfach bequem an die Rückseite halten und der Magnet hält es fest während das iPhone lädt. In diesem (fiktiven) Fall habe ich mich aber doch extra für den Kauf eines Air entschieden, damit ich ein ultradünnes Smartphone in der Hosentasche habe. Und gerade wir Männer, denen es in der Regel viel zu peinlich ist ein Handtaschen-ähnliches Produkt zu tragen, haben dann dadurch eher keinen Benefit. Oder ist es dazu gedacht daheim genutzt zu werden? Im Auto rumzuliegen? In der Tasche, die man auf die Arbeit mitnimmt? Die Tatsache dass man nicht mal sofort schauen kann, wie viel Akkustand an der Batterie noch vorhanden ist, macht das Teil für mich wirklich unnötig.

 

Fazit

Das iPhone Air ist ein heißes Teil. Es schaut gut aus, liegt gut in der Hand und ist durch das Gewicht ein toller täglicher Begleiter. Langfristig macht mir die Akkulaufzeit ein wenig Bedenken, ebenso die dauerhaft hohe Temperatur auch bei normaler Nutzung. Ich bin gespannt ob Apple dieses Jahr in der neuen Generation hierzu etwas verbessert.
Ansonsten ist es ein toller Blick auf das kommende Klapp-iPhone. Den Preis von 1.199€ UVP finde ich ein wenig unverschämt, da es eigentlich erst mit der Speichergröße von 512GB wirklich brauchbar ist. Und dann liegt der Preis schon bei stattlichen 1.449€. Letztendlich zahlt man dafür, dass es die erste Generation eines neuen Produkts ist. Wenn ich mir überlege, was dann wohl das Klapp-iPhone kosten wird, wird mir beinahe schwindlig. Ob es dazu kommt, können wir vielleicht in einem zukünftigen Testbericht sehen 😛