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Testbericht

Erfahrungsbericht nach 1 Jahr Nutzung der HOVERAir X1 ProMax Selfiedrohne

  • January 28, 2026
  • 3 Antworten
  • 42 Aufrufe
FunThomas.de
Legende
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Seit inzwischen einem Jahr begleitet mich die HOVERAir X1 ProMax Drohne regelmäßig bei Reviews, Reisen und spontanen Selfie-Aufnahmen. Ich habe mir die Drohne selbst gekauft, ohne jegliche Unterstützung oder Kooperation mit dem Hersteller… genau das macht diesen Test für mich so wichtig: Es ist kein Ersteindruck und kein Unboxing-Ersteindruck, sondern ein ehrlicher Erfahrungsbericht aus der Praxis – mit allem, was im Alltag überzeugt, aber auch mit Punkten, die mich nach längerer Nutzung stören.
Mein ausführliches Review-Video zeigt viele der beschriebenen Szenen im realen Einsatz. Also schaut mal rein:


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https://youtu.be/7MWYnkImlL4

Übersicht:

Konzept & Idee hinter der Drohne

Sehr schnell wird klar, dass die HOVERAir X1 ProMax keine klassische Drohne sein möchte. Sie ist kein Ersatz für eine DJI Mini oder Mavic, sondern verfolgt ein völlig anderes Konzept.

HOVERAir X1 ProMax ist keine klassische Drohne


Im Fokus steht weniger der manuelle Flug, sondern die Idee einer autonomen, fliegenden Kamera – ein persönlicher Kameramann, der ohne großes Setup einfach funktioniert, ohne Kompromisse bei der Kamera.
Gerade für Solo-Creator, Sportler oder Reisende ist das ein entscheidender Unterschied.

Design, Gewicht & Sicherheit im Alltag

HOVERAir X1 ProMax ist kaum größer als eine Handfläche
HOVERAir X1 ProMax - Schmal zusammengeklappt passt sie in die Hosentasche

Mit einem Gewicht von unter 250 Gramm bleibt die Drohne in vielen Ländern rechtlich deutlich entspannter. Gleichzeitig wirkt sie durch den komplett geschlossenen Schutzkäfig überraschend robust.
Die Propeller sind vollständig umschlossen, was die Nutzung in der Nähe von Menschen, beim Sport oder sogar indoor deutlich sicherer macht. Kleine Rempler steckt sie einfach weg und führt nicht zu einem Absturz.

Kamera & Bildqualität – der große Trumpf der ProMax

Einer der Hauptgründe für meine Entscheidung zur ProMax ist, oder war die Kamera.
Der verbaute 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor ist für eine Selfie- und Follow-Drohne ungewöhnlich groß und einer der größten Vorteile dieses Modells. In der Praxis zeigt sich das durch sauberere Bilder, weniger Rauschen und deutlich bessere Zeichnung in den Schatten. Fotos lassen sich mit bis zu 48 Megapixeln aufnehmen und als DNG-RAW speichern, was bei der Nachbearbeitung in Lightroom enormen Spielraum bietet.
 

HoverAir X1 ProMax zusammengeklappt
HoverAir X1 ProMax Drohne mit TOF- Sensoren am Heck für eine zuverlässige & schnelle Hinderniserkennung

Im Videobereich sind Auflösungen bis 8K bei 30 Bildern pro Sekunde möglich. Gerade bei Landschafts- oder Action-Aufnahmen ist das ein starkes Argument, selbst wenn man später nur in 4K exportiert. Beim Heranzoomen im Video hat man mehr Details als nur bei 4K Aufnahmen.
Zusätzlich unterstützt die X1 ProMax 10-bit HLG Videos, was sichtbar mehr Dynamik und bessere Farben beim Grading/Bearbeiten ermöglicht. Allerdings gibt es hier einen klaren Kritikpunkt:
8K ist aktuell nicht in 10-bit HLG verfügbar. Man muss sich also zwischen maximaler Auflösung und maximaler Farbtiefe entscheiden, was bei schwierigen Lichtbedingungen spürbar einschränkt.

Stabilisierung & Bildwirkung

Die Kombination aus 2-Achsen-Gimbal und elektronischer Bildstabilisierung funktioniert im Alltag sehr zuverlässig. Besonders positiv fällt das Horizon-Leveling auf, bei dem der Horizont auch bei Bewegung sauber gerade bleibt. Das sorgt für einen sehr ruhigen, fast schon „cinematischen“ Look, ohne dass man viel nachbearbeiten muss. Gerade bei sportlichen Einsätzen wie Laufen, Biken oder Skifahren macht sich das deutlich bemerkbar.

Follow-Modus & Performance im Einsatz

Eine der größten Stärken der HOVERAir X1 ProMax ist ihr Follow-Modus. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 42 km/h eignet sie sich hervorragend für sportliche Aufnahmen. Das Tracking funktioniert zuverlässig, vor allem in Kombination mit der kleinen Mini-Fernsteuerung mit Display, dem Beacon.
Hindernisse werden dank der vorderen und hinteren ToF-Sensoren frühzeitig erkannt, und die Drohne bremst oder weicht aus.


Die Hinderniserkennung nach vorne und hinten ist schnell und effektiv, allerdings fehlen seitliche Sensoren. Das bedeutet, dass man bei seitlichen Bewegungen weiterhin aufmerksam bleiben muss.

Steuerung & Bedienung – von simpel bis professionell

Ein großer Vorteil der X1 ProMax ist die Vielseitigkeit bei der Steuerung. Sie lässt sich komplett ohne Smartphone oder Controller nutzen. Ein Knopfdruck genügt, und die Drohne startet automatisch den gewünschten Shot. Genau hier zeigt sich das Konzept der „Handsfree Flying Camera“. Wenn man alleine unterwegs ist, möchte man keine klobige Fernbedienung aufbauen oder ständig aufs Display schauen.

HOVERAir X1 ProMax - Gesteuert über das Smartphone

Über die Smartphone-App lassen sich Einstellungen vornehmen und Medien verwalten, oder eben bei Bedarf die Drohne steuern - was schnell und unkompliziert funktioniert.
Das Beacon hebt das System jedoch auf ein neues Level.
Er/es bietet eine Live-Vorschau, ermöglicht Einstellungen im Flug. Besonders praktisch ist, dass man die Drohne steuern und sich verfolgen lassen kann über das verbaute helle Display, ohne sich ständig umzudrehen oder aufs Handy zu schauen.
Mit den optionalen Joystick-Modulen wird der Beacon wahlweise zur Gestensteuerung oder zu einer echten Fernsteuerung, die deutlich präziser ist als die reine App-Steuerung und dabei trotzdem extrem mobil bleibt. Je nachdem, wie man es gerade braucht oder möchte, ist man hier unglaublich flexibel. Dank zahlreicher Halterungen – etwa für GoPro-Mounts oder Fahrräder – lässt sich das kleine Display schnell, unauffällig und nahezu überall befestigen.
 

HoverAir X1 - Einhandsteuerung über Gestensteuerung u. Mini-Display


Ein weiterer Punkt, der für die HOVERAir X1 spricht, ist die Möglichkeit, sie sehr flexibel einzusetzen. Selbstverständlich fliege ich grundsätzlich immer nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben. Dennoch gibt es Situationen, in denen andere Drohnen – trotz eigentlich unkritischer Nutzung – stark eingeschränkt sind. Ein Beispiel ist das Indoor-Fliegen: Auch wenn hierbei keinerlei Einfluss auf den Luftverkehr besteht, konnte ich das mit anderen Drohnen bereits nicht umsetzen, weil sich ein Flughafen in der Nähe befand. Systeme wie bei DJI greifen hier automatisch ein und verhindern den Start oder lösen eigenständig Sicherheitsmechanismen aus – unabhängig davon, ob man sich tatsächlich im freien Luftraum bewegt oder nicht.
 

Kleine "Beacon-Steuerung" mit Display - Perfekt für Unterwegs mit der HoverAir X1 ProMax Drohne

Bei der HOVERAir X1 gibt es diese Form der automatischen Einschränkung nicht. Die Verantwortung liegt hier klar beim Nutzer, was ich persönlich sehr zu schätzen gelernt habe, da es mehr Kontrolle und Flexibilität ermöglicht – vorausgesetzt, man handelt verantwortungsbewusst. Klar. 

Akku, Laufzeit & Laden

Die Flugzeit von rund 16 Minuten pro Akku ist einer der größten Schwachpunkte der Drohne. Für klassische Drohnen ist das sehr wenig, für eine kompakte Follow-Drohne aber zumindest erklärbar und “normal”. In der Praxis bedeutet das dennoch, dass man kaum ohne mehrere Akkus auskommt. Positiv ist wiederum das Laden. Dank USB-C Power Delivery mit bis zu 65 Watt sind die Akkus schnell in der Drohne geladen und wieder einsatzbereit. Gerade auf Reisen oder bei kurzen Pausen ist das ein echter Vorteil. Mit dem “Dou-Lader” sind in 60 Min zwei Akkus aufgeladen. 

Schwächen im Langzeittest

Neben der kurzen Flugzeit gibt es weitere Punkte, die im Alltag auffallen. Die ND-Filter erfüllen zwar ihren Zweck und sind für gute Aufnahmen Pflicht für jede Drohne, lassen sich aber bei der X1 ProMax umständlich anbringen.
Auch die Reichweite ist nicht mit klassischen DJI-Drohnen vergleichbar. Die X1 ProMax ist klar auf Nähe und Autonomie optimiert und nicht für weite Flüge ausgelegt. In Deutschland ist das jedoch – gerade bei einer so kleinen Drohne – faktisch kaum ein Nachteil, da die strengen Regelungen ohnehin das Fliegen nur in direkter Sichtweite vorschreiben und damit die nutzbare Reichweite stark begrenzen.

Waldweg mit über 20km/h sind ein Kinderspiel für die HoverAir X1 ProMax Drohne

Ein weiterer Nachteil ist die nicht drehbare Kamera. Echtes „Vertical-Video“ für Reels oder TikTok ist damit nicht möglich, was für Creator relevant ist, da man häufiger ins Bild croppen muss. Die Bildqualität ist insgesamt gut, teilweise sehr gut, erreicht aber nicht das Niveau größerer Kamera-Drohnen wie einer DJI Mini 4 Pro oder Air 3. Durch die Möglichkeit, in 8K zu filmen, hält sich der Qualitätsverlust beim Croppen – etwa für Hochkant-Videos – jedoch in Grenzen. Das ist nachvollziehbar und zeigt klar, dass hier bewusst ein anderer Fokus gesetzt wurde.

Preis & Zielgruppe

Mit einem Preis von rund 759 Euro mit zugegeben viel Zubehör wie Akkus, Beacon-Fernsteuerung… ist die HOVERAir X1 ProMax klar im Premium-Segment angesiedelt. Das setzt die Erwartung automatisch hoch. Für Gelegenheitsnutzer ist der Preis schwer zu rechtfertigen. Wer jedoch regelmäßig Sport-, Reise- oder Solo-Content produziert und einen zuverlässigen, autonomen Kameramann sucht ohne Kompromisse bei der Kamera, bekommt hier ein sehr spezielles, aber leistungsfähiges Werkzeug.

Einfaches laden / Starten aus der der Hand

Fazit nach einem Jahr Nutzung

Nach einem Jahr im Einsatz kann ich sagen: Die HOVERAir X1 ProMax ist, auch 12 Monate später, eine beeindruckende Selfie- und Follow-Drohne. Sie fühlt sich nicht wie eine klassische Drohne an, sondern wie eine autonome Kamera, die genau dann funktioniert, wenn man sie braucht.
Sie hat klare Schwächen, vor allem bei Flugzeit, Reichweite und einigen Detailentscheidungen. Gleichzeitig bietet sie Funktionen & Möglichkeiten, die es in dieser Form kaum woanders gibt.

Wer genau dieses Konzept sucht, einen fliegenden Kameramann für den Urlaub, wird mit ihr sehr viel Spaß haben – wer klassisches DJI-Drohnen-Feeling erwartet, sollte sich bewusst nach Alternativen umsehen.

Was haltet ihr von der 
HoverAir X1 ProMax Drohne? Ist das eine Alternative für euch zur alt bekannten DJI-Drohne? 

 

✍️ Hinweis zur Texterstellung & Transparenz: 

Zur sprachlichen Optimierung, Strukturierung und grammatikalischen Anpassung des Textes habe ich die Hilfe meines KI-Assistenten genutzt. Die KI hat hierbei also die Rolle eines erweiterten Lektorats eingenommen, um den Lesefluss zu verbessern.

Der Text stammt nicht aus der Feder der KI, sondern ist das Ergebnis meiner eigenen Tests und meines Urteils.

 

 

3 Antworten

o2_Dennis
  • Moderator
  • January 28, 2026

@FunThomas.de 

Sehr cool. Die Drohne habe ich schon mal bei einem anderen YouTuber gesehen. Dessen Hauptcontent besteht aus Radtouren und wandern. Der hatte da auch die Drohne am Start und ist mit der in den Wald und hat dann ordentlich in die Pedale getreten. Da er abseits der Wege und eher eine Mountainbike-Strecke genommen hat, hatte die Kamera schon manchmal Schwierigkeiten schnell bei einem Richtungswechsel zu reagieren und er musste sie das eine oder andere Mal “retten”, nachdem sie nicht ganz so schnell einem Ast oder dem ganzen Baum ausweichen konnte. Aber das war auch eher ein Extremtest und da war ich schon beeindruckt von der Leistung dieser kleinen Drohne.


FunThomas.de
Legende
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  • Autor
  • Legende
  • January 29, 2026

@o2_Dennis die aktiv sind, ist so eine kleine Drohne echt genial. Und mit einem Mountainbike durch den Wald zu knattern … okay, das ist natürlich schon nicht ohne für ein autonomes Gerät. 😅

Ich denke, auch die Jahreszeit ist hier nicht zu verachten: Ein Ast im Sommer mit saftigen Blättern ist für das System sicher viel einfacher zu erkennen als derselbe Ast im Herbst oder Winter ohne Laub. Ein brauner Ast vor braunem Untergrund - das stelle ich mir nicht einfach vor. 😅

Man muss auch sagen, dass es einige Updates für die "Kleine" gab, welche die Hinderniserkennung im Laufe der Zeit auch immer weiter verbessert haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe trotz Versicherung keine Lust auf den ganzen Stress, den ein Schaden verursachen würde.

Mit 25 bis 30 km/h durch Wälder zu knattern, macht sie perfekt. Mehr brauche ich nicht - und ich behaupte mal, die meisten anderen Anwender auch nicht, oder?

Beste Grüße aus dem eisigen Celle


o2_Dennis
  • Moderator
  • January 29, 2026

Mit 25 bis 30 km/h durch Wälder zu knattern, macht sie perfekt. Mehr brauche ich nicht - und ich behaupte mal, die meisten anderen Anwender auch nicht, oder?

Ich denke auch. Und wenn man damit Action aufnehmen will, dann klappt das ja trotzdem sehr gut. Dass sich da so ein Teil mal in einem Ast verfangen kann, sollte man einkalkulieren, wenn es ganz besonders schnell ablaufen soll.