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Testbericht

DJI Osmo Pocket 3 Creator Combo (Testbericht)

  • 25 January 2024
  • 4 Antworten
  • 144 Aufrufe
DJI Osmo Pocket 3 Creator Combo (Testbericht)
Benutzerebene 6

Im Kopf des Pocket 3 befindet sich der 1-Zoll-CMOS-Sensor, der auch Aufnahmen in D-LOG M ermöglicht.

Seit Dezember durfte ich nun die DJI Osmo Pocket 3 Creator Combo testen. Meine guten und weniger guten Erfahrungen teile ich Euch in diesem Testbericht mit. :D

 

Creator Combo Inhalt
Im Case findet sich nicht nur Platz für die Pocket 3 selbst, sondern auch zwei Plätze für die zwei verfügbaren Objektive. Einmal das Weitwinkel-Objektiv und den Black Mist Filter, der separat erhältlich ist. Zudem kann man das DJI Mic 2 oben in der dafür vorgesehenen Halterung reinklemmen.

Unboxing

Beim ersten Blick auf die kleine Verpackung erwartet man nicht viel, doch das täuscht.

Neben dem Hauptteil (der Pocket 3) legt DJI neben einem USB-C-Kabel und einer Trageschlaufe noch weitere nützliche Sachen bei wie: ein Case für die Pocket 3, ein magnetisch ansteckbares Weitwinkelobjektiv, einen Akkugriff (950mAh, verlängert die Akkulaufzeit um etwa 62%) samt Gewinde an der Unterseite, ein Mini-Stativ, ein DJI Mic 2 mit Windschutz. Damit das Ganze nicht verloren gehen, liegt eine Tragetasche mit bei.

DJI Pocket 3

Die DJI Pocket 3 ist mit 139,7mm Länge, 42,2mm Breite, 33,5mm Höhe und einem Gewicht von 179g wirklich klein, leicht und handlich. Kleiner und leichter als mein S23 Ultra, das mit 233g im Vergleich zur Pocket 3 wie ein regelrechter Backstein wirkt. Darum lässt es sich auch viel leichter mit der Pocket 3 filmen als mit dem Handy. Man kann es vertikal halten und filmt dabei trotzdem horizontal. Bei der Bequemlichkeit von nichts zu übertreffen. Man kann natürlich auch vertikal filmen, sofern man das möchte. Das ist für Influencer oder Content Creator, die auf Instagram oder TikTok posten sehr praktisch. Ich zu meinem Teil bin keins von beidem. Hin und wieder erstelle ich das ein oder andere Video, aber das war's dann auch.

Kommen wir zur Qualität der Videos, die mich wirklich stark überzeugt hat.

Die höchstmögliche Auflösung im 16:9-Format beträgt 4K (3840 x 2160 Pixel) bei 60 Bildern pro Sekunde. Im Hochkant-Format von 9:16 kann man höchstens in 3K (1728x3072 Pixel) bei 60 FPS aufnehmen. Das ist für Social-Media-Videos mehr als ausreichend. Wer es gerne langsam mag, kann auch mit 240FPS bei einer Auflösung von 1920x1080 aufnehmen und somit tolle Slow-Motion Aufnahmen erstellen.

(Ein kleines Problem, das ich beim Aufnhemen mit der Pocket 3 hatte ist, dass meine Speicherkarte nicht gereicht hat, obwohl es den von DJI gelisteten Spezifikationen entsprochen hat. Nach ungefähr 8 Sekunden wurde die Aufnahme unterbrochen und speicherte dann ungefähr 2 Minuten lang ab. Es wäre nicht so tragisch gewesen, wenn die Datei danach noch heil wäre. Dies war nur leider nicht der Fall. Die Datei war beschädigt und die Aufnahme im Eimer. Manchmal hat es funktioniert, manchmal auch nicht. Die genau Fehlerursache konnte ich leider nicht rausfinden.)

Andere Video-Modi wie Zeitraffer, Hyperlapse und einen Low-Light-Modus (4K/30FPS) gibt es auch.

Bilder lassen sich in einer Auflösung von 3840x2160 auch knipsen und wer gerne eine Landschaft fotografieren möchte, kann sich den Panorama-Modus zu Nutzen machen.

Mit der Pocket 3 ist es auch möglich die Aufnahmen direkt ins Netz zu übertragen, was für IRL-Streamer praktisch sein kann.

Ein mechanischer 3-Achsen-Gimbal sorgt für ruhige Aufnahmen auch während Bewegungen. Beim Schwenken umfasst es eine Fläche von über 300 Grad.

Man kann die Steuerung manuell über einen Joystick direkt auf Daumenhöhe durchführen oder auch über die App. Idealerweise, wenn man eine bestimmte Szene korrigieren möchte und nicht in der Nähe der Kamera ist. Auch die Bewegungsgeschwindigkeit des Gimbals kann in den Einstellungen angepasst werden. Insgesamt laufen die Kamerafahrten flüssig und angenehm ruhig, aber wenn man sich dazu entscheidet mit der Pocket 3 etwas schneller zu gehen, wird die Aufnahme durch die Erschütterung unbrauchbar.

Des Weiteren überzeugt die Pocket 3 mit einer hervorragenden Gesichtserkennung (ActiveTrack 6.0). Mit einem einfachen Doppelklick auf das Touchdisplay können Personen oder Objekte in den Fokus rücken, wobei die Kamera zuverlässig drauf bleibt. Selbst wenn es zu einer kurzen Unterbrechung kommt, kehrt das Tracking schnell wieder in die Richtung zurück. Selbst bei aktiver Gesichtserkennung kann der Bildausschnitt über den Joystick angepasst werden.

 

Das DJI Mic 2
Das DJI Mic 2 kann auch mit dem mitgelieferten Magneten an der Kleidung befestigt werden und hält bombenfest. Dieses kleine Ding ist wirklich nicht zu unterschätzen.

 

Klang

Die Osmo Pocket 3 besitzt drei Mikrofone wodurch die Sprache und Umgebung klar aufgezeichnet wird. Bei zu starkem Wind fängt es allerdings an stark zu rauschen. Aber dafür gibt es auch eine sehr gute Lösung, die in der Creator Combo enthalten ist. Das DJI Mic 2. Noch bevor man das Mic 2 käuflich erwerben konnte, entschied sich DJI das Mic 2 zuerst in die Creator Combo zu packen, was sehr löblich ist. Sie hätten ja theoretisch auch nur den Vorgänger beilegen können. :D

Das Mic 2 überzeugt mit seiner hervorragenden Klangqualität und sehr gutem noise-cancelling. Mit dem mitgelieferten Windschutz werden Aufnahmen auch bei sehr starkem Wind klar und deutlich.

Hier habe ich noch eine sehr kurze Testaufnahme zusammengeschnitten.

Mehr ist leider nicht zusammengekommen, da mein PC die Grätsche gemacht hat und ich alles auf dem Handy schneiden musste. Hoffe es gefällt Euch trotzdem. :D

Eine kurze Randnotiz: Ich bin kein Profi im Filmen deswegen bitte nicht zu viel erwarten. :)

https://www.youtube.com/watch?v=zVISSN8aenE

Für ein kurzes Reel auf Instagram hat es auch gereicht: https://www.instagram.com/visualgramz/reel/C2KQzAZo5uv/

 

 

Alles in Allem ist die DJI Osmo Pocket 3 im Creator Combo ein starkes Produkt und seinen Preis von 679€ auf jeden Fall wert.

Ich persönlich würde diese für Leute empfehlen, die viel Draußen unternehmen, Wandern oder auch einfach in den Urlaub fahren, um seine schönen Erinnerungen einzufangen.

Danke an die o2-Community die mir diesen Test ermöglicht hat und mich dazu ermutigt hat auch mal etwas mit Videos auszuprobieren. :)

 


4 Antworten

Benutzerebene 7
Abzeichen +2

Toller Bericht. 👍 Die Pocket war schon immer genial. Aber ich muss zugeben, bei diesem Preis bin ich "das erste Mal" seit es die Pocket gibt, nicht dabei. 🙈

Für Blogger ein echtes "Must have" Set. 👍

Kannst Du was zur echten Akkulaufzeit sagen? 🤔 Oft werden "größerer Akku" durch größerer Leistung "aufgefressen". 

Benutzerebene 6

Zur Akkulaufzeit kann ich leider nur schwer etwas sagen, weil meine SD-Karte länger Aufnahmen nicht abspeichern konnte, aber realistisch sind rund 2 Stunden mit Akkugriff möglich, ohne hab ich mich gar nicht getraut zu filmen. 😅

@gLOWbal ich habe mir gerade dein Video angeschaut, welches du mit du mit der Kombo erstellt hast. 💙

Und ich muss sagen, überzeugt micht direkt. Auch wenn ich das Video “nur” in 1440p anschauen konnte, sieht das ganze super aus und verstecken brauchst du dich auf keinen Fall.

Wenn man bedenkt, dass du das ganze auch nur mit deinem Handy zusammengeschnitten hast, da merkt man direkt was da noch alles möglich ist.

Die Stabilisierung sieht auch wirklich gut aus und du bist auch noch durch den Schnee gelaufen. 👍

Auch dein Reel auf Instagram sieht nice aus.

Mach weiter so!

LG Steffen

Benutzerebene 6

Dankeschön, ich versuche stetig an mir zu arbeiten. 😊

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