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Testbericht

Der M4 war in der Reha – das iPad Air im Langzeittest

  • August 18, 2026
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Moin Moin,

dank der O2 Community kriegt man ja immer wieder mal die Möglichkeit ein Gerät testen zu können, habe ich mich sehr gefreut, dieses Mal kein Smartphone, sondern um genau zu sein das iPad Air 11 M4 testen zu können.
Ich bin ganz ehrlich. Mein letztes Tablet war das iPad von 2017, was inzwischen wirklich so gut wie gar nicht mehr funktioniert.
Und tatsächlich habe ich mir die Frage gestellt, ob ich denn überhaupt ein Tablet brauche. Und nun, nach dem Test, kann ich mir diese Frage folgendermaßen beantworten. Brauchen? Nein. Haben wollen? Oh, ja.
Und wie sich das iPad nun geschlagen hat, dies erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

 

Hinweis: Für die Komposition dieses Artikelbildes wurde KI-gestützte Bildbearbeitung verwendet. Grundlage sind eigene Fotos des getesteten Geräts.

 

Lieferumfang:

  • iPad Air 11 M4
  • USB-C Kabel
  • Papierkrams

Technische Daten:

  • in meinem Fall WiFi only iPad
  • Maße: 247.6 x 178.5 x 6.1 mm
  • Gewicht: 464 Gramm
  • Build: Glass front, aluminum back, aluminum frame
  • Stylus Support
  • Display: Liquid Retina IPS LCD, 500 nits, 11.0 inches, 357.6 cm2 (80.9% screen-to-body ratio), 1640 x 2360 pixels (264 ppi density), Scratch-resistant glass, oleophobic coating, Mohs level 4, Anti-reflective coating
  • OS: iPadOS 26.x
  • Chipset: Apple M4
  • CPU: Octa-core (4 performance cores and 4 efficiency cores)
  • GPU: Apple GPU (9-core graphics)
  • RAM: 12 GB
  • interner Speicher: 128, 256, 512 GB oder 1 TB
  • Frontkamera: 12 MP, f/2.0, 122˚ (ultrawide), HDR --- Videoaufnahme: 1080p@25/30/60fps; gyro-EIS
  • Hauptkamera: 12 MP, f/1.8, (wide), 1/3.0", 1.22µm, dual pixel PDAF, HDR --- Videoaufnahme: 4K@24/25/30/60fps, 1080p@25/30/60/120/240fps; gyro-EIS
  • Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/6e/7
  • Bluetooth 6
  • USB Type-C 3.1
  • nicht austauschbarer 7606 mAh Li-PO Akku

Benchmark:

Und da wären wir dann auch bei den Benchmarks angekommen.
Ich muss vorwegschicken, dass das iPad wahrscheinlich mehr Leistung hat, als alle meine Geräte zusammen besitzen und ich gleichzeitig während des Tests nur ein Bruchteil davon benutzt habe, um ehrlich zu sein.
Was soll man also sagen? Der M4 rennt nicht nur, er fliegt regelrecht. Und nun kommen wir zu den Benchmark Ergebnissen.

  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML CPU Single Precision Score: 5170
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML CPU Half Precision Score: 8523
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML CPU Quantized Score: 6796
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML GPU Single Precision Score: 10412
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML GPU Half Precision Score: 11855
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML GPU Quantized Score: 10821
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML Neural Engine Single Precision Score: 5166
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML Neural Engine Half Precision Score: 38485
  • Geekbench AI 1.7.0 Benchmark Core ML Neural Engine Quantized Score: 54687
  • Geekbench 6.7.0 Benchmark Single-Core Score: 3702
  • Geekbench 6.7.0 Benchmark Multi-Core Score: 13307
  • AnTuTu Benchmark 11.0.2: 2959153

Akku:

Wie gut ist der Akku vom iPad Air? Das ist tatsächlich eine gute Frage.
Gut ist sie nämlich nicht. Aber schlecht ist sie eben auch nicht. Und ja, ich erkläre es jetzt besser. Im Zustand, wenn das iPad einfach nur so rumliegt wird tatsächlich fast kein Akku verbraucht, was mir sehr gut gefällt. Im normalen Alltag kam ich mindestens, bei guter Benutzung, über einen Tag, wenn nicht sogar über zwei Tage, bevor das iPad wieder an den Strom muss.
Fordert man es aber richtig, in meinem Fall eher mit Spielen als mit Videobearbeitung oder so, kriegt man den Akku vom iPad Air aber auch in ein paar Stunden leer, was ich aber wirklich nicht als Schlecht, sondern einfach nur als Fakt bewerten würde.

Kamera:

Und da wären wir dann bei der Kamera vom iPad Air angekommen.
Ich würde sagen, für ein Tablet ist die Kamera echt okay. Farben gut, Bilder gar nicht so schlecht. Würde ich jetzt damit wirklich fotografieren wollen? Nein, natürlich nicht. Aber um Schilder, Whiteboards, etc. abzuknipsen taugt das Teil vollkommen.
Und solltet ihr doch mal ein Foto machen wollen, dann könnt ihr das schon machen, ohne wirklich unglücklich zu werden. Die drei Testbilder findet ihr auf jeden Fall hier bei Google Fotos. Auf ein Testvideo habe ich aber, in diesem Fall, verzichtet. Es würde einfach nicht dem entsprechen, was ich mit einem Tablet mache.

Über das Gerät:

Fazit:

Das Fazit über das iPad Air fällt mir tatsächlich nicht so leicht.
Wie ich oben schon erwähnt habe, habe ich am Anfang geglaubt, eigentlich gar kein Tablet mehr zu wollen. Und das iPad hat mir gezeigt, dass ein Tablet tatsächlich eigentlich schon sehr nett ist. Und damit kommen wir zum Preis. Direkt bei Apple kostet es in der 128 GB ab 799€.
Und ganz ehrlich, da fehlen mir ein wenig die Worte. Ich muss noch einmal, was ja aber eigentlich klar sein sollte, hinzufügen, dass alles, was ich hier schreibe, nur meine persönliche Sichtweise ist.
799€ also, da waren wir stehengeblieben. Was bekommt man denn nun dafür? Hervorragende und hübsche Hardware und Software, die mir jedenfalls optisch wirklich zu gefallen weiß. Ich bin tatsächlich ein großer Freund von Liquid Glass zum Beispiel.
Auf genauere Software Problematiken, für mich jedenfalls, bin ich im Über das Gerät Video eingegangen, wie zum Beispiel den Stage Manager oder das Sharing Menü, was mich tatsächlich teilweise ratlos zurückgelassen hat, oder aber auch der vollkommen inkonsequente Weg, wie man in Apps und im Menü einen Schritt zurückgehen kann. Mal ist es ein Button, mal eine Geste. Ich bin ganz ehrlich, die konsistente Zurück - Geste von Android hat mir wirklich sehr gefehlt.
Über Apple Intelligence im momentanen Standpunkt kann man schweigen, dafür kauft man, kaufe ich, mir kein Apple Gerät.
Das kann aber bestimmt anders werden, wenn/sobald das neue Apple/Siri Intelligence mit iOS/iPadOS 27 hoffentlich auch in den EU Raum kommt. Und ansonsten? Für mich, persönlich, weiß ich, ich möchte von der Hardware eigentlich ein iPad Air. Von der Software her hätte ich wahrscheinlich lieber Android. Aber für den Preis, der da aufgerufen wird? Nein, auf gar keinen Fall.

Und hier findest ihr die Screenshots der Benchmarks, die ich habe laufen lassen.