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Stromausfälle, Naturkatastrophen und andere Krisen: Wie gut seid ihr vorbereitet?

  • January 23, 2026
  • 5 Antworten
  • 46 Aufrufe
o2_Lea

Wie gut seid ihr auf einen Ernstfall vorbereitet? Hier wollen wir einen Blick auf eine sinnvolle Vorsorge und hilfreiche Gadgets für den Notfall werfen. 

Stromausfall, fehlende Wasserversorgung, Pandemien oder Naturkatastrophen sind Beispiele für Krisen, die meist unerwartet auftreten und den Alltag innerhalb kürzester Zeit stark beeinträchtigen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Stromausfall im Südwesten Berlins, der rund 100.000 Menschen vor Augen geführt hat, wie abhängig wir von einer funktionierenden Infrastruktur sind. Plötzlich funktionierte die Heizung, Internet und Mobilfunk nicht mehr. 

Umso wichtiger ist die Frage: Wie gut sind wir selbst auf einen Notfall vorbereitet? Und was sollte man für den Ernstfall zuhause haben?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) bietet hierzu einen Ratgeber zur Orientierung an. Er zeigt, dass Vorsorge viele Lebensbereiche betrifft, angefangen bei Essen und Trinken über Information und Kommunikation bis hin zur Stromversorgung. Grundsätzlich empfiehlt das BKK, sich so auszustatten, dass man im Notfall möglichst zehn Tage lang eigenständig versorgt ist.

Essen & Trinken🥫

Die Basis jeder Notfallvorsorge bilden Lebensmittel und Wasservorräte. Das BKK empfiehlt haltbare Lebensmittel sowie ausreichend Trinkwasser, um mehrere Tage ohne Einkaufsmöglichkeiten überbrücken zu können. Gerade im Alltag wird dieses Thema jedoch häufig unterschätzt, da viele Menschen eher spontan einkaufen und kaum Vorräte zuhause haben. 

Wie unterschiedlich Vorsorge aussehen kann, zeigt auch der Blick in unsere Community: 

@noreply 

Mit unseren Lebensmittel und Wasservorräten würden wir zu zweit mit Hund etwa zwei Wochen auskommen. Dazu haben wir Gaskocher, Lampen und Powerbanks für den Notfall. 

Andere haben sich mit dem Thema bislang noch kaum beschäftigt:

@o2_Matze 

Für den Notfall sind wir ehrlich gesagt schlecht aufgestellt, weil wir keine Vorräte haben und jeden Tag einkaufen. Das wollen wir dieses Jahr ändern und einen richtigen Vorratsraum anlegen.

Der Abgleich mit der BKK-Checkliste hilft euch dabei, realistisch einzuschätzen, wo man selbst steht und welche Lücken es gibt. Nicht alles ist für jede Lebenssituation notwendig. Die Checkliste dient vielmehr als Orientierungshilfe. 

→ Hier geht’s zur Checkliste 

Information, Strom & Gadgets🔋

Im Krisenfall sind verlässliche Informationen entscheidend. Das BKK empfiehlt daher unter anderem Kurbel oder Solarradios, um weiterhin Warnmeldungen empfangen zu können. Auch Warn-Apps auf dem Handy sind ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge, vorausgesetzt das Gerät bleibt einsatzbereit. 

Damit Informationen und Kommunikation auch im Ernstfall vorhanden bleiben, spielt die Stromversorgung eine zentrale Rolle. Viele von euch besitzen bereits Powerbanks, um Handys oder kleinere Geräte aufzuladen. Darüber hinaus gibt es inzwischen auch tragbare Outdoor-Stromstationen, die als mobile Notstromquelle dienen können.

⚡ Wie das konkret aussehen kann zeigt euch ​@gLOWbal in einem Testbericht zu der Jackery Solarpanel SolarSaga 100 & Explorer 240 Powerstation

Ein Blick auf die Checkliste des BKK zeigt außerdem, wie vielfältig Vorsorge in diesem Bereich sein kann. Dort werden neben dem solarbetriebenen bzw. Kurbelradios auch ein Schutzhelm, Schlafsack und eine Campingtoilette empfohlen.

Viele Menschen zeigen bei diesem Thema eine eher gelassene Haltung: 

@The_Voice_70:

In 25 Jahren hatte ich nur zweimal Stromausfall, jeweils maximal 2 Stunden - nichts, was mich wirklich erschreckt. Am Ende kannst du dich vorbereiten, wie du willst, absolute Sicherheit gibt es nicht. 

Deutschland im Ernstfall

Dass Vorsorge nicht nur eine individuelle, sondern auch eine gesellschaftliche Frage ist, wurde kürzlich in unserem BASECAMP diskutiert. Unter dem Titel Deutschland im Ernstfall sprachen Ferdinand Gehringer und Johannes Steger, die gemeinsam ein gleichnamiges Buch geschrieben haben, sowie Agnieszka Brugger, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, was geschieht, wenn Deutschland in einen Krieg verwickelt wird und wie gut wir als Gesellschaft, als Staat und als Individuen auf einen solchen Ernstfall vorbereitet sind. 

Eure Erfahrungen zählen

Vorsorge und Krisenfestigkeit werden sehr unterschiedlich erlebt, wie auch die Stimmen aus unserer Community zeigten. Uns interessiert besonders eure Perspektive. Der Austausch hilft dabei, das Thema greifbarer zu machen. Habt ihr so eine Situation schon einmal erlebt, abgesehen von einer Pandemie, die wie alle miterlebt haben?

Was wäre für euch im Ernstfall am schlimmsten: kein Kaffee, kein warmes Essen, kein Licht oder kein Handy? Und wie würdet ihr euren Handyakku einteilen? Ist ein kurzer Blick auf Instagram noch in Ordnung oder spart ihr jede Prozentzahl? 

Bild: O₂

5 Antworten

TMoney
Legende
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  • Legende
  • January 23, 2026

Gutes Thema 👍

Tatsächlich brauchst du deinen Akku nicht schonen bei einem Stromausfall! Hast ja sowieso kein Internet 😉

Wird von unserer kompletten Gesellschaft massiv unterschätzt dieses Thema.

Wir hatten Erst kürzlich Zwei Stunden Stromausfall. Hatte eigentlich gedacht das ich meine Kinder Gut kenne. Aber dieses Gejammer das kein Internet geht war schon krass.


The_Voice_70
Legende
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  • Legende
  • January 23, 2026

@o2_Lea 

Vielen Dank für die sehr zutreffende “Gelassenheit” bei mir. 😉

Im Endeffekt kann ich mir jeden Tag einen Kopf über Dinge machen die ich sowieso nicht beeinflussen kann. Egal was es betrifft. Ich steuere die Dinge die ich selber beeinflussen kann. Sollte Deutschland in einen Krieg hineingezogen werden … sind wir ehrlich … ist sowieso “Schluss mit lustig”. Da hilft es auch nicht sich in einem “Atombunker” zu verkriechen bis ans Lebensende oder den Zeitfaktor X an dem die Lebensmittel zu Ende gehen. Müssen wir aud dem “Loch” kommen dann “strahlen” wir danach fröhlich vor uns hin. Kllingt hart … aber sind die Fakten. In den letzten 30 Jahren sind zu viele Dinge regelrecht “verschlafen worden” was die Vorbereitung für den “Tag X” betrifft. 

Fakt ist: 

Albert Einstein wird oft mit dem Ausspruch zitiert: „Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der Dritte Weltkrieg ausgetragen werden wird, aber der Vierte Weltkrieg wird mit Stöcken und Steinen ausgetragen werden.“

 


o2_Lea
  • Autor
  • Moderatorin
  • January 23, 2026

Danke für das Feedback ​@TMoney 😊

Bezüglich Akku: Das kommt ganz darauf an 😄 In manchen Fällen bleiben mobile Daten noch für eine gewisse Zeit verfügbar. 

Das Gejammer deiner Kinder beim Thema Internet kann ich mir gut vorstellen.  Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe und der Router ausgefallen ist, kamen meine Geschwister und ich auch alle aus unseren Zimmern und haben uns erst mal beschwert. 😄


andante
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  • Legende
  • January 23, 2026

Also wirklich vorbereitet bin ich nicht. Aber solche Sachen wie Power Banks und Akkus sind immer geladen. Damit könnte ich Lampen und Smartphones laden bzw betreiben.

Kerzen habe ich auch im Haus, sowie einige Konserven und Mineralwasser.


poales
Legende
  • Legende
  • January 23, 2026

Eigentlich  war Corona ja schon ein Test bzw. eine Katastrophe, 

zum Glück  ohne zusätzlichen Strom und  Heizungsausfall,

Medikamente und Bargeld sollten auch im Vorrat sein,

bitte auch das Futter für die Haustiere nicht vergessen, 

wichtig ist wohl auch Sachen in Dosen einlagern,

die man zur Not auch ohne  Kochen essen kann. 

also Bohnen, Linsen,auch fertig Eintöpfe.

 

bei meinen Großeltern und Eltern gabs noch  den Notherd im Haus, 

der konnte mit Holz oder Kohle  beheizt werden.

ich hab nur den Camping Kocher.

ich überlege  immer wieder mal, wie die Gasheizung mit Notstrom 

zubetreiben ist. Aber eine richtige Lösung hab ich nicht.