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Start-up Spectronite soll O₂ Netz noch leistungsfähiger machen

  • April 2, 2026
  • 5 Antworten
  • 181 Aufrufe
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Die letzten Jahre haben gezeigt: Die Datennutzung in unserem Netz wächst, daher ist uns der Ausbau und die Optimierung unseres Besser-als-du-denkst-Netzes eines der wichtigsten Anliegen. Damit wir dies noch effizienter gestalten können, gilt es, neue Wege zu gehen und innovative Technologien einzusetzen. Hier kommt die durch unser Open Innovation Hub Wayra initiierte Zusammenarbeit mit dem Start-up Spectronite ins Spiel.

Mehr Leistung aus der bestehenden Infrastruktur

Mit der Technologie von Spectronite testen wir, wie wir unser Transportnetz noch effizienter machen können. Der Ansatz: Wir bündeln mehrere Frequenzen und nutzen das vorhandene Spektrum deutlich besser aus.

Was bedeutet das konkret?

Wir können mehr Daten über bestehende Funkstrecken übertragen, brauchen dafür weniger zusätzliche Hardware und holen mehr Leistung aus unserer bestehenden Infrastruktur heraus. Gerade in Zeiten steigender Datenmengen ist das ein entscheidender Vorteil.

Schnellere Versorgung – besonders im ländlichen Raum

Ein Bereich, in dem wir besonders profitieren, ist der Ausbau in ländlichen Regionen.

Dort stoßen wir oft auf Herausforderungen, so ist z.B. Glasfaser nicht überall verfügbar, und der Ausbau zeit- und kostenintensiv. Mit neuen Lösungen wie der von Spectronite können wir Kapazitäten schneller erweitern, Standorte effizienter anbinden und Versorgungslücken schneller schließen. So schaffen wir es, in ländlichen Regionen möglichst effizient für ein noch besseres Netzerlebnis zu sorgen.

Spectronite: Das französische Start-up für Datenübertragung

Das französische Tech-Unternehmen von Gründer Jean-Philippe Fournier, der aus dem Bereich der Telekommunikation kommt, will mit neuen Technologien den Markt der Datenübertragung und Konnektivität revolutionieren. Genauer fokussiert sich Spectronite dabei auf die drahtlosen Verbindungen zwischen Basisstationen, in unserem Fall also Mobilfunkmasten, und dem Hauptnetzwerk. Es setzt also genau dort an, wo es essenziell für Mobilfunknetzwerke wird.

Spectronite entwickelt zu diesem Zweck entsprechende Hardware (sogenannte Mikrowellen-Backhaul-Radios) sowie softwaredefinierte Funkverbindungen, die die Mobilfunkstandorte effizienter miteinander verbinden. So gesehen ist es also das Backbone des Mobilfunknetzes, wenn es keine Glasfaseranbindung gibt, wie es im ländlichen Raum der Fall sein kann. Einige Punkte, die man sich daraus verspricht, sind z.B.:

  • Bis zu 20-mal mehr Bandbreite
  • Deutlich geringerer Energieverbrauch
  • Über 150 km Reichweite möglich

Effizienter wirtschaften, um einen nachhaltigen Netzausbau zu ermöglichen

Für uns spielt neben der Technik auch die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle. Durch den Einsatz innovativer Technologien können wir Investitionsgelder gezielter einsetzen, Betriebskosten senken (z. B. durch geringeren Energieverbrauch) und den Ausbau unseres Netzes insgesamt nachhaltiger gestalten.

Wichtig ist uns dabei ein ausgewogener Ansatz. Wir setzen weiterhin auf die Zusammenarbeit mit etablierten Partnern wie Ericsson und Nokia, die für Stabilität und Skalierbarkeit stehen. Gleichzeitig ergänzen wir gezielt innovative Lösungen wie die von Spectronite.

Schritt für Schritt mit Wayra in die Zukunft

Neue Technologien prüfen wir gemeinsam mit unserem Open Innovations Hub Wayra sorgfältig. Deshalb setzen wir auf einen schrittweisen Ansatz. Wir starten mit Tests und Pilotprojekten, sammeln Erfahrungen im Realbetrieb und skalieren Lösungen gezielt dort, wo sie den größten Mehrwert bieten. So stellen wir sicher, dass wir Innovation verantwortungsvoll und nachhaltig in unser Netz integrieren, um euch als Kundinnen und Kunden ein noch besseres Netzerlebnis zu bieten. Die Kooperation über Wayra zeigt dabei, wie unser Innovationsnetzwerk Start-ups und Innovationen gezielt in unser Kerngeschäft integrieren kann. Zudem können unsere Kundinnen und Kunden direkt von neuen Innovationen profitieren.

Wir sind gespannt auf eure Perspektive: Was ist euch beim Netzausbau am wichtigsten: Geschwindigkeit, Nachhaltigkeit oder etwas ganz anderes? Schreibt es in die Kommentare.

 

5 Antworten

The_Voice_70
Legende
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Guter Ansatz in allem. 😄

Aber mal den Finger in die Wunde legen: 

auch im ländlichen Raum muss deutlich mehr kommen als zum Großteil nur n28 Ausbau. Das sieht zwar schön bei der Abdeckung aus. Bringt aber null Perfomance. Mal unter dem Strich gesagt. 😉


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  • Mitgestalter:in
  • April 7, 2026

Ich finde eine gute Performance und eine sehr hohe Netzverfügbarkeit sehr wichtig. Wenn ich sehe wie hier in meiner Region die Mobilfunkstationen am Limit laufen und der Netzausbau sich wie ein Kaugummi zieht, finde ich das weder Nachhaltig noch effizient. Denn die Kunden laufen dann zur Konkurrenz oder bleiben nur zu Preisen, die für Euch kaum wirtschaftlich sind. 


o2_Lea
  • Moderatorin
  • April 9, 2026

Hey ​@K_evin,

vielen Dank für dein Feedback. 😊 Du hast absolut recht, die Punkte sind sehr wichtig. Schade, dass du aktuell den Eindruck hast, dass es sich in deiner Region zieht. Das nehmen wir auf jeden Fall ernst. 

Tatsächlich arbeiten wir kontinuierlich am Netzausbau und haben in diesem Jahr bereits viele Projekte umgesetzt. Wenn du magst, schau dir diesen Artikel dazu an: O₂ Netzausbau seit Jahresstart - 2000 Ausbauprojekte | O₂ Community Dort bekommst du einen guten Überblick, was aktuell passiert ist und wo wir ausbauen. Wir wollen euch was den Ausbau angeht immer auf dem Laufenden halten, auch mit unserer Ausbautickerserie

Selbst wenn in deiner direkten Umgebung vielleicht noch keine neuen Maßnahmen geplant sind, kann es hilfreich sein zu sehen, welche Entwicklungen insgesamt stattfinden.🙏


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  • Mitgestalter:in
  • April 11, 2026

Bei mir in Westerstede sieht es jetzt seit 5 Monaten so aus: 

Dieser Umstand war absolut vermeidbar! Den die Netzauslastung war schon 2020 hoch und das Sie bei LTE 2100 MHz welches hier an beiden Station eingesetzt wird, 10 MHz abgeben müssen, ist seit 2019 bekannt. Sprich Sie haben die Kapazitäten hier Vor Ort seit November 2025 nochmal halbiert und das Netz gegen die Wand gefahren. In Varel z.B. sieht es im Kern der Stadt nicht anders aus. Hier war ja das Netz auch gut ein halbes Jahr nicht Verfügbar und jetzt ja mit Ihrer Spartanischen Frequenzausstattung von LTE 900/2100 welches natürlich auch Dangast versorgen soll und wo man in Nähe des Kirchturms schon nur 2 Balken Empfang hat. Ich schau jeden Tag in die EMF Datenbank der BnetzA obs nicht mal eine neue Standortbescheinigung gibt, aber es tut sich nichts hier in der Region. Auch nicht wenn ich mir den Ausblick in Ihrer Netzkarte anschaue. 

 

Genauso das in Munderloh die Station seit beinahe einem Jahr nicht mehr läuft. Ich hab mich schon überall bei Ihnen beschwert. Immerhin freut mich das, dass Sie die Dörfer ausgebaut haben. 

 

Die Kommunikationspolitik finde ich überhaupt nicht gut. Zum einen ist die Erwartung dass Sie die Netzinfrastruktur ausbauen, bevor es zu einer Überlast kommt. Das passiert nicht. Zum anderen wenn es zu einer Überlast kommt, möchte ein jeder Kunde Wissen bis wann es zu einer Verbesserung zu rechnen ist. Bekommt man keine Informationen hat mein den Eindruck es passiert überhaupt nichts. Den bislang passiert hier ja auch überhaupt nichts. Gerade wenn Sie an der Infrastruktur sparen oder anders formuliert Effizient bleiben wollen, muss im Falle einer Überlast alles sehr schnell gehen. Die Probleme hat man bei den Mitbewerber so nicht. 

 

Ich kann mich auf Euch nicht verlassen und trotz der Peering Problematik bei der Telekom wechsel ich jetzt noch abschließend mit meinem Glasfaseranschluss dahin. Ihr verliert dadurch 109,45€ mtl + Provisionen für 2x Netflix und 1xDisney. Und zusätzlich 5 Bekannte mit einem Umsatz von jeweils 20-25€ für den Tarif zzgl. Handy. 


o2_Paul
  • Moderator
  • April 13, 2026

Hey ​@K_evin,

erstmal danke für deine Nachricht. Wenn ich deine Geschwindigkeit sehe, kann ich absolut nachvollziehen, dass du da not amused bist. Westerstede ist gar nicht weit weg von mir, bin selbst häufiger dort und teste auch mal sobald ich wieder dort bin. 

Was deinen aktuellen Mobilfunkempfang angeht kann ich gerade in Westerstede und Varel keine konkreten Einschränkungen sehen. Munderloh ist aktuell von einer Störung betroffen, für die ich gerade noch kein Entstörungsdatum sehe. Unseren Livecheck hast du dir schon einmal angeschaut an den betroffenen Orten? 

Was die Kommunikation dessen betrifft kann ich zumindest sagen, dass wir hier bei uns in der Community immer versuchen diesbezüglich alles proaktiv zu kommunizieren. Dass Überlastsituationen entstehen ist am Ende schwer zu verhindern und bei allen schnell und proaktiv zu kommunizieren wird vermutlich schwierig, wobei ich dir recht gebe, dass wenn so etwas absehbar ist, dies kommuniziert werden sollte sowie die Entstörung sofern diese absehbar ist. 

Schade, dass du wohl den Entschluss gefasst hast zu wechseln. Wenn dies für dich die Konsequenz ist und du damit dann besser beraten bist, verstehe ich dies aber. Was ich machen kann, ist das Thema einmal als Impuls auch bei uns im Netztechnikbereich zu kommunizieren. 😊
Wenn ich dich sonst irgendwie supporten kann, gib mir gerne Bescheid. 

Beste Grüße,
Paul