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Zweitvertrag statt Tarifwechsel am 18.06.: Bitte um Überprüfung

  • August 7, 2026
  • 6 Antworten
  • 55 Aufrufe

Hallo o2-Team,

 

ich benötige dringend die Hilfe eines Moderators bei einer massiven Fehlberatung durch die Hotline. Am 18.06.2026 um 13:08 Uhr wurde ich von o2 angerufen (Gesprächsdauer 4:32 Min.).

 

Vor der Bandaufnahme bot mir der Mitarbeiter mehr GB und eine neue Rufnummer (eSIM) an. Ich habe ihn ausdrücklich gefragt, ob ich das alles für den gleichen Preis (19,99 €) bekomme und ob sich das direkt auf meinen bestehenden Vertrag auswirkt, ohne dass ich extra etwas bestätigen muss. Der Mitarbeiter hat mir dies am Telefon absolut bestätigt. Als er dann die Bandaufnahme gestartet hat, hat er lange und sehr schnell geredet. Ich habe von den komplizierten Sätzen akustisch und sprachlich meistens nichts verstanden. Da er mir aber Sekunden davor alles bestätigt hatte, habe ich im Vertrauen einfach mit "Ja" geantwortet.

 

Kurz darauf kam die Eingangsbestätigung per E-Mail. Da dort als Gesamtkosten monatlich 19,99 € standen, dachte ich, alles sei korrekt und mein alter Vertrag wurde wunschgemäß umgestellt. Eine weitere E-Mail vom 03.07.2026 bezüglich des SEPA-Lastschriftmandats habe ich komplett übersehen.

 

Danach kam ein Brief (datiert auf den 30.07.2026), den ich erst nach ein paar Tagen erhalten habe. Darin stand, dass ich die SEPA-Einzugsermächtigung noch nicht bestätigt habe und mein Kundenkonto innerhalb von 7 Tagen auf „Überweisung“ umgestellt wird. Ich habe den Brief nicht wirklich verstanden und wusste nicht, wofür das SEPA-Mandat genau sein soll. Ich dachte, es sei eine reine Formsache für meinen normalen Vertrag und habe es deshalb am 05.08.2026 im guten Glauben einfach akzeptiert.

 

Erst danach habe ich in der o2-App meine letzte Rechnung geprüft und sah den Schock: Mir wurden für Juli 34,65 Euro abgebucht! Erst in diesem Moment habe ich verstanden, was los ist – dass die 19,99 € zusätzlich zu meinem alten Vertrag anfallen und mir heimlich ein zweiter Vertrag untergeschoben wurde. Ich zahle nun doppelt!

 

Am 05.08.2026 um 10:39 Uhr habe ich sofort die Kundenbetreuung angerufen (Gesprächsdauer: 9:03 Min.). Die Mitarbeiterin hat mir bestätigt, dass sie ein Ticket für die Fachabteilung geöffnet hat, in dem alle Informationen drinstehen. Da ich bis heute keine Bestätigungs-E-Mail zu diesem Ticket erhalten habe und große Angst vor den doppelten Kosten über 24 Monate habe, habe ich den ungewollten Vertrag online bereits vorsorglich gekündigt.

 

Ich wollte und brauche keinen zweiten Vertrag. Da ich vor der Aufnahme nachweislich getäuscht und im Nachgang durch die verwirrenden Schreiben in meinem Irrtum bestärkt wurde, bitte ich einen Moderator herzlich darum, das Ticket zu prüfen und diesen ungewollten Zweitvertrag vorzeitig aus Kulanz zu stornieren.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

6 Antworten

Frau Bollermann
Legende
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Moin ​@Irgendein Benutzer 

Ein "JA" am Telefon ist ungültig. 

 

"Nach wie vor können Sie auch am Telefon Verträge abschließen. Sie werden jedoch erst wirksam, wenn Ihnen Ihr Anbieter die Vertragszusammenfassung zukommen lässt, z.B. per E-Mail. Anschließend können Sie den Vertrag in Textform genehmigen. Das können Sie auch per E-Mail tun."  

 

Bitte fechte den Vertrag schriftlich an. 


bs0
Legende
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  • Legende
  • August 7, 2026

Ich denke nicht, dass du von o2 angerufen wurdest, sondern von einem beauftragten auf Provision arbeitenden Callcenter.

Die Moderation kann keine Verträge kündigen. Wenn du dem Vertrag nicht in Textform zugestimmt hast (die "Bandaufnahme" (sic) reicht dafür nicht), solltest du den Vertragsschluss schriftlich, z.B. über das Kontaktformular anfechten.

Für die Zukunft: Im Kundenportal der Einwilligung zur telefonischen Kontaktaufnahme zu Werbezwecken widersprechen.


Vielen Dank für die Hilfe, ​@Frau Bollermann ! Das beruhigt mich sehr. Ich habe den Vertrag soeben offiziell über das o2-Kontaktformular schriftlich angefochten.


Danke für den wichtigen Hinweis, ​@bs0 ! Ich habe das Kontaktformular mit der schriftlichen Anfechtung jetzt direkt abgeschickt.


Hallo zusammen,

ich habe eine Standard-Absage per E-Mail erhalten. o2 behauptet stur, der Vertrag sei wegen Ablauf der 14 Tage gültig.

Die Hotline versicherte mir am Telefon aber, dass die eSIM im Preis von 19,99 € enthalten ist und sich nur mein bestehender Vertrag optimiert. Die Eingangsbestätigung über 19,99 € bestätigte mich in diesem Glauben. Jetzt zahle ich durch die zweite Nummer doppelt (34,65 € im Juli).

Da ich nach dem Telefonat nie eine Bestätigung in Textform abgeschickt habe (§ 54 Abs. 3 TKG) und einem teuren Zweitvertrag nie zugestimmt habe (§ 119 BGB), ist das Produkt rechtlich nicht wirksam geschlossen.

Kann sich hier bitte ein o2-Moderator einschalten und diese falsche Ablehnung korrigieren?

Vielen Dank!


Bumer
Legende
  • August 11, 2026

Wende dich bitte an deine örtliche Verbraucherzentrale!

Um einen telefonisch geschlossenen Vertrag wirksam abzuschließen, müssen Sie die Vertragszusammenfassung in Textform genehmigen. Das kann auch per E-Mail erfolgen.

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/vor-dem-abschluss-telefonanbieter-muessen-vertragsdetails-bereitstellen-65491#