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O2 Home S Vertag wurde grundlos und unangekündigt deaktiviert


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Hallo o2-Team,

ich habe heute eine SMS erhalten, dass mein Kombi-Vorteil von 20 EUR deaktiviert wurde. Als ich nachgesehen habe, musste ich feststellen, dass mein 2. Vertrag O2 Home S unangekündigt deaktiviert wurde!

Ich habe diesen Vertrag NICHT gekündigt (Bzw. Die kündigung zurück gezogen, und daran kann es auch nicht liegen weil er sonst schon im Juli deaktiviert wäre) und erwarte, dass er umgehend zu den gleichen Konditionen (inklusive Kombi-Vorteil) wiederhergestellt wird.

Bitte klären Sie, warum der Vertrag deaktiviert wurde und beheben Sie diesen Fehler schnellstmöglich.

 

Vielen Dank und viele Grüße

9 Antworten

Sandroschubert
Legende

Warum kann das nicht sein? Der Homevertrag hat eine beidseitige Kündigungsfrist von 1 Monat (nach der Mindestvertragslaufzeit).

Mal schauen ob ein Moderator etwas dazu sagen kann, wenn der Vertrag von O2 gekündigt wurde wird dieser nicht wieder hergestellt.


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • October 1, 2026

Hallo ​@Sandroschubert ,

 

rein rechtlich magst du mit der einmonatigen Frist völlig recht haben. Ich habe inzwischen über den O2-Chat herausgefunden, was wirklich passiert ist: O2 hat den Vertrag tatsächlich einseitig per Brief gekündigt, weil an meiner Adresse angeblich keine Netzkapazität oder Verfügbarkeit für den Homespot mehr gegeben sei. Ich kann dieses Argument absolut nicht nachvollziehen – die Verbindung war vielleicht fünfmal im ganzen Jahr wirklich ausgelastet.

 

Was ich massiv bemängele, ist die unterirdische Kommunikation. Wir leben im Zeitalter des Internets. Wenn man ein digitales Produkt nutzt und dem E-Mail-Kontakt zugestimmt hat, hätte man definitiv zusätzlich eine E-Mail oder SMS als Vorwarnung oder Erinnerung schicken müssen. Stattdessen wird man über Nacht kommentarlos vom Netz genommen und erfährt davon als allererstes durch eine automatisierte SMS, dass der 20-€-Kombi-Vorteil gestrichen wurde.

 

Eine Reaktivierung wurde vom Kundenservice kategorisch ausgeschlossen. Stattdessen wollte man mir direkt einen DSL- oder Kabelvertrag aufschwatzen. Genau das wollte ich aber von Anfang an meiden! Bei DSL darf ich ein LAN-Kabel quer durch meine komplette Wohnung ziehen. Und der örtliche Kabelanbieter (infocity Rostock) verlangt, dass man einen Fernsehkabelvertrag (15 € mit 24 monatiger Vertragslaufzeit) bucht, nur um die Leitung überhaupt für Internet nutzen zu dürfen. Da ich im März ohnehin umziehe, tue ich mir diesen Stress und solche Zwangstarife ganz sicher nicht an.

 

Zu allem Überfluss durfte ich dem Retourenschein für den O2-Router im Chat auch noch selbst hinterherrennen, von allein kam da nichts.

 

Um das Ganze abzurunden: Knapp 40 € für einen regulären 110-GB-Handytarif sind heutzutage ein Witz, besonders bei der gebotenen Leistung. Mein Handy unterstützt zwar „nur" 4G, wo laut O2 theoretisch bis zu 300 Mbit/s möglich wären. Aber selbst die offizielle Breitbandmessung der Bundesnetzagentur zeigt bei mir gerade einmal miserable 21,65 Mbit/s im Download (Upload 26,57 Mbit/s). Dass man im O2-Netz nicht mal ansatzweise in die Nähe der versprochenen Geschwindigkeiten kommt – wir reden hier von gerade einmal rund 7 % der maximalen Leistung –, ist einfach nur peinlich. (Der Mast ist vlt nen Kilometer von mir entfernt und ich habe vom mein Balkon aus klare Sicht darauf).

 

Solange mein kostenloser Unlimited-Vorteil aktiv bleibt, ist mir die Geschwindigkeit für die restliche Zeit bis zum Umzug ehrlich gesagt schnurz. Sollte O2 diesen Vorteil nun aber auch noch anrühren oder streichen, werde ich über das offizielle Nachweisverfahren der Bundesnetzagentur wegen dieser dreisten Minderleistung sofort ein Sonderkündigungsrecht in betracht ziehen. 40 € für 110 GB bei 20 Mbit/s sind einfach nur frech und ein Witz.

 

Ich werde jetzt erstmal schauen ob ich wo anders einen monatlich kündbaren LTE Anbieter finde der die Nutzung Zuhause erlaubt (O² verbietet das im klein gedruckten). 


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  • Legende
  • October 1, 2026

Zu allem Überfluss durfte ich dem Retourenschein für den O2-Router im Chat auch noch selbst hinterherrennen, von allein kam da nichts.

Rücksendeschein für Mietrouter gibt es nur in Selbstbedienung über das Rücksendeportal:

https://www.o2online.de/service/retoure/

Im übrigen werden E-Mails gerne einmal übersehen, mit einem Brief ist man auch rechtlich auf der sicheren Seite. Bei einer Kündigungsfrist von einem Monat solltest du den Brief rechtzeitig erhalten haben. Deine Post nicht zu lesen ist deine Entscheidung. 


o2_Flo
  • Moderator
  • October 1, 2026

Hey ​@Xashenka,

ich kann mir vorstellen, dass du mit der Entscheidung der Kundenbetreuung so nicht zufrieden bist. Es tut mir sehr Leid für dich, dass so entschieden wurde. Es ist auch komplett in Ordnung, dass du deine Ansicht darüber hier mit uns teilst. 

Zum Thema Brief: Einige Dokumente, die wirklich rechtssicher zugestellt werden müssen, werden am besten eben noch mit der Briefpost versandt. Nichtsdestotrotz bin ich bei dir, dass eine zusätzliche Mail o.ä niemandem wehgetan hätte.

Viele Grüße,
Flo


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • October 3, 2026

Hallo ​@o2_Flo ,

vielen Dank für dein Verständnis bezüglich der unglücklichen Kommunikation mit dem Brief. Das hake ich damit ab.

Ich möchte hier nun formell die Mängel bezüglich einer massiven Schlechtleistung meines verbleibenden Handytarifs rügen, da laut offizieller Breitbandmessung dauerhaft nur rund 7 % der vertraglich zugesicherten Geschwindigkeit erbracht werden.

Zusätzlich möchte ich mich hier nun aber formell beschweren über den Ärger, die mir durch den von euch einseitig gekündigten Homespot S Tarif entstanden sind. Ich habe detailliert recherchiert, welche Alternativen mir nach eurer Kündigung überhaupt noch bleiben, und die Situation ist für mich schlichtweg unzumutbar. Durch eure Kündigung ist mein Kombi-Vorteil weggefallen, wodurch sich die monatlichen Kosten in meinem Handytarif schlagartig um 20 € erhöhen.

Ich habe diesen Handytarif damals ausschließlich in der Absicht abgeschlossen, den Kombi-Vorteil zu erhalten. Meine langfristige Planung sah vor, dieses Tarif-Paket bis mindestens 2027 zu behalten und gegebenenfalls frühestens im März, wenn ich meinen Wohnort wechsle (nach Ende meiner KBM Ausbildung), auf Kabel oder Glasfaser umzusteigen. Dass o2 nach mehreren Jahren plötzlich merkt, dass der Mast überlastet ist, und mir den Vertrag einfach kündigt, ist ein klares Beispiel dafür, dass eine langfristige Planung bei der Tarifgestaltung mit euch nicht möglich ist. Durch Recherchen habe ich zudem erfahren, dass offenbar auch Unlimited-Tarife durch o2 teils kurzfristig gekündigt werden.

Den o2 Homespot hatte ich damals ganz bewusst ausgewählt, weil der Support bei DSL unzuverlässig und nicht zügig ist. Meines Wissens nach hat o2 keine eigenen Internetleitungen, was die logische Schlussfolgerung zulässt, dass man bei DSL mit längeren Ausfällen rechnen muss, wenn man Pech hat. Der Grund, warum ich damals überhaupt von Vodafone zu o2 gewechselt bin, war auch die Entscheidung bezüglich der neuen Änderungen bei den Sammelkabelverträgen. Der lokale Anbieter die Info City Rostock GmbH verlangt einen 24-monatigen Vertrag für 9,99 €, den sie als Durchleitungsgebühr plus Gratis-Fernsehen vermarkten, mit einem saftigen Bereitstellungspreis von 50 €. Dieser Vertrag wird benötigt, damit man das Internet über die Kabelbuchse empfangen kann, und ohne diesen Zwangsvertrag kann auch o2 mir keinen Zugang zum Internet gewähren. Da ich vorhabe, Anfang nächsten Jahres im März umzuziehen, müsste ich mir jetzt einen Vertrag mit Mindestvertragslaufzeit ans Bein binden, was mich beim Umzug voraussichtlich auch noch einmal einen Bereitstellungspreis kosten würde.

Bisher habe ich insgesamt 62,97 € für meinen o2 Homespot und meinen Handytarif bezahlt. Durch eure Kündigung würden sich meine Kosten nun, egal wo ich hingehe, auf über 70 € erhöhen und ich hätte noch zusätzliche Kosten durch die Bereitstellungsgebühren. Der Handytarif ist für mich nun ein reiner Nachteil, den o2 als Vertragspartner verursacht hat. Gut, ich akzeptiere, dass ihr an meiner Adresse kein Festnetz über LTE/5G mehr anbietet. Das ändert aber nichts daran, dass ich meinen Handytarif im Zusammenhang mit dem Kombi-Vorteil gebucht und fest mit diesem gerechnet/geplant habe.

Ich fordere diesbezüglich eine starke Nachbesserung meines Handytarifs, wie sie euer Kollege im Chat am 1. Oktober bereits angeboten hat und zwar zwingend ohne Mehrkosten und ohne eine Vertragsverlängerung. Ansonsten möchte ich, dass ihr mich aus Kulanz und aufgrund des Wegfalls der Geschäftsgrundlage/Schlechtleistung vorzeitig aus dem Handytarif entlasst.

Kannst du dir das bitte ansehen, ggf wenn nicht du ein anderer Moderator?

Viele Grüße


bs0
Legende
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  • Legende
  • October 3, 2026

In einem Forum kannst du nichts fordern und niemand hier kann über eine vorzeitige Vertragsauflösung entscheiden. Bei einem nachgewiesenen Wegfall der Geschäftsgrundlage wäre Kulanz nicht erforderlich, da dies eine außerordentliche Kündigung begründet. Dem hier dargelegten Sachverhalt nach ist dies allerdings nicht der Fall. Eine Schlechtleistung liegt hier nicht vor - die Leistung ist wie vertraglich vereinbart.

Eine preisliche Anpassung eines laufenden Vertrags ohne Verlängerung wird es vermutlich nicht geben. Ob und inwieweit o2 dir entgegenkommen kann, müsstest du - am besten schriftlich, z.B. über das Kontaktformular - erfragen.

Auch wenn ich deine Verärgerung verstehen kann, die entstandenen Nachteile betreffen m.E. teilweise Entscheidungen, die in deiner Verantwortung liegen, und teilweise unter dem allgemeinen Vertragsrisiko fallen würden.


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • October 3, 2026

Hallo ​@bs0 ,

 

vielen Dank für deine Einschätzung. Mir ist bewusst, dass dies hier primär ein Kunden-helfen-Kunden-Forum ist. Da hier jedoch auch offizielle O₂-Moderatoren wie ​@o2_Flo aktiv sind und vollen Systemzugriff haben, ist dies sehr wohl die richtige Plattform, um den Fall zu prüfen. Die Moderatoren haben in der Vergangenheit schon häufig individuelle Kulanzlösungen für unverschuldet entstandene Vertragsprobleme gefunden.

 

Bezüglich der rechtlichen Komponente liegst du bei der Kündigungsfolge des Homespots zwar richtig, übersiehst aber den entscheidenden Punkt: Ich rüge hier eine konkrete Schlechtleistung meines verbleibenden Mobilfunkvertrags.

 

Wenn O₂ mir vertraglich bis zu 300 Mbit/s zusagt, die offizielle Breitbandmessung der Bundesnetzagentur an meinem Standort aber dauerhaft nur miserable 7 % davon (rund 21 Mbit/s) nachweist, liegt ein massiver, rechtlich relevanter Sachmangel vor.

 

Sollte O₂ hier kein Interesse an einer einvernehmlichen Kulanzlösung zeigen, werde ich das offizielle Nachweisverfahren der Bundesnetzagentur final durchziehen. Bei einer derart eklatanten Minderleistung ist das Recht zur außerordentlichen Kündigung wegen Schlechtleistung gesetzlich sehr wohl verankert.

 

Ich warte daher nun gespannt auf das Feedback von den Moderatoren, ob man hier an einer kundenfreundlichen Lösung interessiert ist. :)

 

Viele Grüße


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  • Autor
  • Einsteiger:in
  • October 6, 2026

Hallo ​@o2_Flo  ,

hier noch ein kurzes, aber sehr gravierendes Update zu meinem Fall.

Nachdem mir durch eure einseitige Kündigung des Homespots bereits der 20-Euro-Kombi-Vorteil gestrichen wurde, hat o2 mir nun heute auch noch per SMS den kostenlosen Unlimited-Vorteil auf meinem Mobilfunkvertrag knallhart deaktiviert. Das ist ein absolutes Unding, denn euer eigener Kundenservice hat mir am 1. Oktober im Chat auf meine explizite Nachfrage ("Bleibt der auch Vorerst?") noch schwarz auf weiß zugesichert: "Ja, der bleibt".

Ich bitte wirklich um eine Lösung, ansonsten bin ich das wirklich aller letzte Mal Kunde bei o2. 

Viele Grüße


poales
Legende
  • Legende
  • October 6, 2026

dann wende dich an den Kundenservice 

z.b. über das Kontaktformular 

https://www.o2online.de/service/kontaktformular/