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Massive Fehlberatung bei Wechsel zu o2 Home L – Zusage über Hardware im Voice-Log ignoriert


Sehr geehrtes o2-Team,

ich wende mich hier an die Community-Moderatoren, da ich beim telefonischen Abschluss meines neuen Vertrags „o2 Home L“ vom Vertriebsmitarbeiter massiv getäuscht wurde.

Der Sachverhalt:
Am Telefon wurde mir ausdrücklich und mehrfach versichert, dass ich meine bisherige Telekom-Hardware (1x Router, 2x TV-Receiver) aufgrund einer „Vereinbarung zwischen o2 und der Telekom“ einfach behalten und kostenlos am o2-Anschluss weiternutzen kann.

Da mir das merkwürdig vorkam, habe ich diesen Punkt während der offiziellen Vertragsaufzeichnung (Voice-Log) explizit noch einmal angesprochen. Der Berater hat dem auf dem Band nochmals ausdrücklich zugestimmt.

Das Problem:
Die Telekom fordert die Mietgeräte nun (völlig zurecht) per Rücklieferschein zurück. Eine solche Vereinbarung existiert nicht. Durch diese arglistige Täuschung im Verkaufsgespräch sind mir nun erhebliche, ungeplante Kosten entstanden: Einen neuen DSL-Router musste ich bereits kaufen, zudem muss ich nun zwei Fernseher auf eigene Kosten mit Streaming-Hardware ausstatten, um o2 TV überhaupt nutzen zu können.

Da diese Hardware-Zusage nachweislich Teil des mündlichen Vertragsabschlusses war, o2 mir diese Leistung aber nicht physisch bereitstellen kann, erwarte ich ein Entgegenkommen in Form einer angemessenen Rechnungsgutschrift als Schadensersatz für den Router- und Receiver-Nachkauf.

Sollte hier keine gütliche und faire Einigung gefunden werden, werde ich umgehend ein offizielles Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO über das Telefónica-Datenschutzportal einreichen, um die Herausgabe der Tonbandaufzeichnung des Voice-Logs rechtlich zu erzwingen und den Fall an den Landesdatenschutzbeauftragten zu übergeben.

Ich bitte um interne Prüfung des Voice-Logs und ein entsprechendes Angebot.

 

mit freundlichen Grüßen 

6 Antworten

Frau Bollermann
Legende
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Hallo ​@defender_89 

Da du Kunde bei der Telekom warst, kennst du auch die Bedingungen zur Hardware und hast die bei Vertragsschluss akzeptiert. 

 

Eine Gutschrift/Erstattung wird es nicht geben. 

Niemand war bei dem Verkaufsgespräch dabei. Die Gesprächsaufzeichnungen werden nach kurzer Zeit gelöscht.


  • Autor
  • Besucher:in
  • October 22, 2026

Hallo Frau Bollermann,

diese Sichtweise ist rechtlich leider absolut haltlos.

  1. Es geht hier nicht um das informelle Vorgespräch, sondern um die offizielle Vertragsaufzeichnung (Voice-Log) zur Bandaufzeichnung. Diese Aufzeichnung dient als rechtlicher Nachweis für das Zustandekommen des Vertrages und DARF von o2 bei einer laufenden Vertragslaufzeit und einer strittigen Vertragssituation überhaupt nicht gelöscht worden sein. Falls o2 das Voice-Log tatsächlich gelöscht hat, fehlt o2 jegliche Rechtsgrundlage für diesen Vertrag.
  2. Bei dem Verkaufsgespräch musste niemand dabei sein, weil die Zusage über die Hardware Teil des offiziellen Voice-Logs war. Ich habe den Punkt dort explizit wiederholt und der Mitarbeiter hat zugestimmt. Damit ist diese Zusage verbindlicher Vertragsbestandteil geworden.

Ich werde mich daher nicht von Foren-Standardfloskeln abwimmeln lassen, sondern nun folgendes tun:

  • Ich reiche umgehend über das offizielle Portal (meine-daten.telefonica.de) ein Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO ein und fordere die Herausgabe dieses Voice-Logs.
  • Sollte mir o2 mitteilen, dass dieses vertragsrelevante Voice-Log trotz des laufenden Vertrages gelöscht wurde, werde ich den Fall wegen des Verdachts auf arglistige Täuschung und unzulässige Datenlöschung direkt an die Bundesnetzagentur und den Landesdatenschutzbeauftragtenübergeben.

Ich erwarte hierzu eine Stellungnahme und Prüfung durch einen offiziellen o2-Mitarbeiter (Moderator), um den Fall intern an das Beschwerdemanagement weiterzuleiten, anstatt die Sache rechtlich eskalieren lassen zu müssen.


schluej
Legende
  • October 22, 2026

Moin,

was steht denn in der Auftragsbestätigung? Wurde das in der Bestätigung für den Auftrag auch so bestätigt?

Du hast dem O2 Mitarbeiter deine Vertragsunterlagen der Telekom zukommen lassen?

Ansonsten dürfte es am Telefon schwierig werden zu erkennen, ob die Geräte gemietet oder gekauft wurden. Du hast dem Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass es Mietgeräte sind, die nach Beendigung des Vertrages an die T… zurück müssen?

 


  • Autor
  • Besucher:in
  • October 22, 2026

Ich habe den Berater darauf hingewiesen, dass es sich um Mietgeräte von der Telekom handelt.


Frau Bollermann
Legende
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Es gilt nur, was schriftlich vereinbart wurde - bei der Telekom genau wie bei o2 oder sonstigen Anbietern. 

Was am Telefon versprochen wurde, ist irrelevant. 

Übrigens kannst du in einem Forum nichts fordern. 

Wende dich dazu schriftlich an o2. 


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  • Legende
  • October 22, 2026

Bei den Speedports funktioniert sowieso die Telefonie bei o2 nicht, da sie eben nicht für andere Anbieter konzipiert sind und nicht konform zur o2 Schnittstellenbeschreibung konfiguriert sind. D.h. selbst wenn du den Speedport-Router gekauft hättest, wäre er nur eingeschränkt nutzbar. 

Einen neuen DSL-Router hättest du aber nicht kaufen müssen. Du hättest einfach bei o2 einen Router mieten können so wie du es bei der Telekom ja auch getan hast. Bei o2 ist die Routermiete sogar günstiger als bei der Telekom (o2 ab 4,99 EUR/Monat, Telekom ab 7,95 EUR/Monat) und es gibt bei o2 die allseits beliebten Fritzboxen.