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Warum O2
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Gelöst

Seit Monaten lokaler Ausfall des 5G Netzes bei o2 - Es interessiert offenbar keinen


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137 Antworten

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  • Mitgestalter:in
  • June 29, 2025

Der Standort in 72584 Hülben hat seit wenigen Tagen eine neue eNB 91757 und es kam B7 dazu, womit nun B1,3,7,8,20 + n28 aktiv ist. Aber die Datenraten welche diese Richtfunkanbindung liefert sind weiterhin unterirdisch, nur 50 MBit/s. Das kann doch hoffentlich nicht euer ernst sein? Die Telekom schafft solche Datenraten mit einem einzigen Band.

Und auch der Paketverlust ist enorm.

Der Speedtest entstand übrigens direkt am Masten!

 


o2_Solveig
  • Moderatorin
  • June 30, 2025

Hallo ​@surfer2511 ,
in Hülben gibt es aktuell eine Überlastsituation. 
Dies ist nicht der gewünschte Zustand. 
Hier kann nur Abhilfe geschaffen werden, wenn ein Ausbau am Netz stattfindet. 
Ende Juli und Mitte August soll zwar im weiteren Umkreis Netz aufgebaut werden. 
Ob dies aber Auswirkungen auf die angegebene Adresse hat, kann ich nicht sagen. 
Das muß dann vor Ort getestet werden. 
Gruß, Solveig 


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  • Mitgestalter:in
  • June 30, 2025

So überlastet kann das Netz dort nicht sein, dass eine B1,3,7,8,20 Bestückung bis hin zum starken Paketverlust ausgelastet ist. Ich habe mal ein Störungsticket aufgemacht, zumal für den Ort aktuell Probleme gemeldet werden. Eure Kollegen sollen sich mal die Richtfunkstrecke nach Bad Urach anschauen.

 

Und wenn man weiß, dass das Netz dort so ausgelastet sein wird (was ich aber nicht glaube), plant man n78 ein. Aber n78 meidet o2 auf dem Land wie sonst gar nichts.


o2_Solveig
  • Moderatorin
  • June 30, 2025

Hallo ​@surfer2511 ,
ein Ticket aufzumachen ist ein guter Weg. 
Wobei es sich bei einer Netzüberlastung nicht um eine Störung handelt. 
Es kann also sein, dass du eine SMS bekommst mit dem Hinweis, es läge keine Störung vor. 
Eine Störung ist es dann, wenn etwas defekt ist, was repariert werden kann. 
Bei einer Überlastsituation hilft nur ein Netzausbau. 
Gruß, Solveig 
 


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  • Mitgestalter:in
  • June 30, 2025

Wie gesagt, der Richtfunklink ist schlecht, das ist in meinen Augen keine Überlastung sondern ein Defekt.


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  • Mitgestalter:in
  • June 30, 2025

Und euch ist hoffentlich schon klar, dass B1,3,7,8,20 + n28 insgesamt 90 MHz Spektrum sind? Die Telekom, die ihre Standorte per Glasfaser anbindet, schafft bei einem solchen Spektrum mindestens 500 MBit/s, gerade in einem Dorf wie Hülben.

Ich bin weiterhin der Meinung dass der Richtfunkteller nicht optimal zur Gegenstelle auf dem Hanner Felsen in Bad Urach ausgerichtet ist. Als der alte Mast nur wenige Meter daneben noch in Betrieb war, waren die Werte besser.

Es ist also keine Limitierung der Radio Ressourcen oder eine Überlastung, sondern es kommt schlicht so wenig am Masten an. Auch gibt es zwischen B1,3,7,8,20 LTE und n28 SA keine signifikanten Unterschiede in der Geschwindigkeit, was der ultimative Beweis dafür ist, dass es Anbindungsprobleme gibt.

 

Ist es nicht Aufgabe der Netzplanung, Neubauten so zu konzipieren, dass sie nicht von Anfang an überlastet sind? Aber in Meßstetten-Heinstetten habt ihr euch auch so eine Frechheit geleistet, nur Lowband hingestellt wo gerade mal 25 MBit/s durchgehen. Und das bei einem 2024 neu in Betrieb genommenen Standort! 
 

Vermutlich ist das mit der Anbindung auch der Grund warum ihr nicht mit auf den DFMG Mast im benachbarten Grabenstetten gegangen seid, obwohl ihr das bitter nötig habt (dort kommen nur schwache Signalreste vom o2 Netz an). Wenn in Hülben schon nur noch so wenig ankommt, macht es keinen Sinn, einen zweiten Teller Richtung Grabenstetten zu montieren, der das wenige noch weiter dezimiert. Übrigens schafft die Telekom mit B8,20 in Grabenstetten auch die 50 MBit/s. Die schaffen also mit 10 MHz das, wofür ihr 90 MHz braucht. Die haben aber auch den Mast gleich vernünftig mit Glas angebunden.

 

Da hilft also nur noch, wie die Telekom einfach eine Glasfaser zu legen. 

 

Ich frag mich weiterhin, warum eure Geschäftsleitung den Ausbau von n78 auf dem Land verboten hat. Telekom und Vodafone stellen beide auf dem Land n78 hin und bei euch gibt’s nur langsames n28.


Tom_
Legende
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  • Legende
  • July 1, 2025

Und euch ist hoffentlich schon klar, dass B1,3,7,8,20 + n28 insgesamt 90 MHz Spektrum sind? 

Und was davon nutzt oder nutzte dein Smartphone in deinen Beispiel? 


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  • Mitgestalter:in
  • July 1, 2025

Selbst ohne Low-Low Kombination sind das immernoch 70 MHz. Bei der Telekom messe ich bei einer Bn1,3,8,20,32 + n28 Bestückung (100 MHz, davon 80 MHz ohne Low-Low nutzbar) eigentlich nie unter 300 MBit/s im ländlichen Raum, es bewegt sich sogar eher Richtung 500 MBit/s. Und die 10 MHz Unterschied machen nie und nimmer eine so hohe Differenz bei der Geschwindigkeit aus. Und wenn man bedenkt, dass das DSS der Telekom im Band 1 etwas Bandbreite verschluckt, sind wir in etwa beim gleichen Spektrum.


Schade nur dass man in Hülben keinen richtigen Vergleich ziehen kann, da die Telekom GSM-only dort ist. Die wollen zwar auch mit auf den DFMG Mast ziehen wo jetzt TEF o2 drauf ist, sind aber momentan wohl noch damit beschäftigt eine Glasfaser zu ziehen. Bei TEF o2 hat man einfach die Antennen und den Richtfunkteller vom MRT auf den neuen Masten umgezogen. Selbst den Technikschrank hat man „recycelt“.

Und wie gesagt, sowohl B1,3,7,8,20 LTE als auch n28 SA lieferten in etwa die gleichen Werte (50 vs. 30-40 MBit/s). Wenn zwischen 10 MHz und 70 MHz kein signifikanter Unterschied vorhanden ist, ist die Anbindung klar der Flaschenhals. 

Und wie gesagt, als das MRT daneben noch aktiv war, waren die Werte nicht so schlecht wie jetzt.

Selbst wenn’s doch die Radio-Ressourcen sind, tut man als Netzplanung doch bei einer solchen Auslastung n78 einplanen, wie es Telekom und Vodafone auch tun und nicht von Anfang an etwas überlastetes hinstellen. Auslastungswerte hat man durch das MRT doch schon seit mindestens 5 Jahren. Aber bei TEF ist’s, wie gesagt, absolut tabu, n78 außerhalb der Stadt oder Ballungsräumen hinzustellen (nur in Neuhausen ob Eck hat man es sogar inflationär hingestellt, hätte man die Antennen und RRUs lieber auf andere Orte verteilt), egal wie sinnvoll es erscheinen mag. Telekom und Vodafone stellen dagegen auch in Orten mit 2000 Einwohnern n78 auf und ich habe schon in Orten mit 500 Einwohnern STOBs mit eingetragenem n78 gesehen.


Tom_
Legende
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  • Legende
  • July 1, 2025

Selbst ohne Low-Low Kombination sind das immernoch 70 MHz.

Und wenn indoor die Empfangswerte nicht reichen, sind wir dann bei 10 MHz. 


o2_Solveig
  • Moderatorin
  • July 2, 2025

Hallo ​@surfer2511 ,
in die Netzplanung haben wir keinen Einblick.
Wenn es Einschränkungen im Netzbetrieb gibt, fällt dies bei der Netzplanung auf. 
Ab in welchem Zeitrahmen dann eine Verbesserung erfolgt und wie diese aussieht, wissen wir nicht.
Gruß, Solveig 


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  • Mitgestalter:in
  • July 2, 2025

@Tom_ Ich habe mich für die Tests direkt neben den Masten gestellt, von daher freilich Outdoor. Sonst wären die Tests ja nichtssagend.

Und ehrlich gesagt kenne ich kaum eine Situation wo Midband indoor nicht reinkommt. Selbst bei mir im Haus kommen B1,3,7,8,20 + n28 komplett rein, trotz suboptimalem Standort des Mastes und 500 Meter Entfernung.

@o2_Solveig Der Standort ist nagelneu. Mit einer Erweiterung ist daher nicht zu rechnen, da das Maximum was o2 auf dem Land ausbaut hier schon erreicht ist. Einzig die Anbindung könnte noch auf Glas umgestellt werden.


o2_Solveig
  • Moderatorin
  • July 4, 2025

@surfer2511 ,
ich kann nicht sagen, ob das Maximum schon erreicht ist. 
Ob die Anbindung angepasst wird, ist leider auch nicht bekannt. 
Gruß, Solveig