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Gelöst

Langfristig schlechter HANDY Empfang zu Hause, bitte um Hilfe


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31 Antworten

Tom_
Legende
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  • Legende
  • July 5, 2025

Hmmm, ich denke falls ​@Walschfrosch, von seinen Arbeitgeber den o2 Vertrag übertragen bekommen hat, und dieser zudem im Homeoffice notwendig ist, wäre das für mich ein guter Grund, für die Signalbox im eigenen Büro.

 

Ansonsten (wenn es geht) wäre WIFI-Calling oder Netzbetreiberwechsel eine Möglichkeit.

 

Wenn es alle Mobilfunknetze gleichermaßen betrifft, kann man auch mal darüber nachdenken, dass man sein eigenes Grundstück/sein eigenes Gebäude, den Netzbetreibern für einen Mobilfunkstandort zur Miete anbietet. 

 

https://www.telefonica.de/netze/mobilfunknetz/antennenstandorte.html → Erstkontakt

https://www.dfmg.de/de/ihr-standortangebot-an-uns/anmietung-von-flaechen.html

https://www.vantagetowers.com/de/sprechen-sie-mit-uns-vermieter

Falls ein Netzbetreiber darauf eingeht, ist das allerdings auch nichts was schnell geht, sondern lange Jahre bis zu Umsetzung benötigt.


Walschfrosch
Einsteiger:in
  • Autor
  • Einsteiger:in
  • Lösung
  • July 7, 2025

Hallo ​@o2_Giulia , ​@Tom_ 
 

Danke für die Informationen :-)

Extra Info: (Einige) Linux basierte Handys hier im Haus unterstützen kein WLAN-Calling, nicht weil sie alt sind, sondern als Sicherheitsfeature*.   (*Damit KEINE Sprachpakete über das Internet getunnelt werden. Können ja sonst gespeichert werden und - gerne auch später einmal - entschlüsselt weren)

Übrigens schade, dass O2 hier lokal nicht die Netzabdeckung hat, wie in den tollen Marketing Website dargestellt. (Wird das in 500 Meter Höhe gemessen?)  

Ist ja hier schon ein lokaler running Gag, wenn die Taxen vom Flughafen (wirklich) nicht bargeldlos bezahlt werden können, da die Krten Scanner Geräte keine Empfang haben.

Update:  
O2 Business hat eine weitere Einschränkung gefunden: 

Das Gerät wird nur an Firmenkunden mit mindestens 20 Mitarbeiter verkauft.

(Ohne weitere persönlich Details preiszugeben, kann ich das nicht weiter kommentieren, nur soviel, hier wohnen wirklich diverse Geschäftsführer und Vorstände grosser und kleiner, bekannter Firmen um mich herum, die würden vermutlich auch einfach nur gerne zu Hause gut und sicher telefonieren können ...und die nutzen alle brav WLAN-Calling*.) 
 

O2: 2  Waldfrosch: 0

“O2 will not do” :-), aber OK, ich finde mich damit ab, im Haus “nach oben joggen” hält fit!

Servus,

Waldfrosch

P.S. Letzte Randnotiz:  Übrigens schon seehr interessant wieviele “silent sms” so am Tag auf ein Google Android und auf iPhone niederprasseln, aber das ist ja allgemein bekannt und hier nicht Thema, fällt halt nur bei einem Linux basiertem Handy auf, dass alle SMS anzeigt ...

 

P.P.S: *… und hier doch noch etwas Info zu WLAN-Calling, Ich finde es plausibel (KI Antwort, ohne Gewähr, evtl. veraltet?)  (Dann doch lieber eine FemtoZelle mit direktem Tunnel in das Mobilfunknetz? Bin kein Techie, vielleicht ist das egal und genauso (un-)sicher bzgl. “Angriffsvektoren” wie WLAN-Calling??)

 

WLAN-Telefonie ist gegenüber dem herkömmlichen Mobilfunk aus mehreren grundlegenden Gründen anfälliger für Sicherheitslücken, die sich aus der unterschiedlichen Netzarchitektur und den verschiedenen Angriffsvektoren ergeben.

Exposition gegenüber dem öffentlichen Internet

Der fundamentale Unterschied liegt in der Datenübertragung über das öffentliche Internet. Während bei der Mobilfunktelefonie die Daten direkt zwischen dem Smartphone und dem Mobilfunkmast übertragen werden, durchlaufen WLAN-Telefonie-Gespräche unvertrauenswürdige WLAN-Netzwerke und das Internet. Diese Exposition gegenüber unsicheren Netzwerken erhöht das Risiko für Sicherheitsbedrohungen erheblich.

 

Schwachstellen in der Netzwerkauswahl

Ein wesentlicher Schwachpunkt liegt in den 3GPP WLAN-Auswahlmechanismen. Diese Mechanismen, die zur Auswahl eines Wi-Fi-Netzwerks für WLAN-Telefonie verwendet werden, berücksichtigen nur die Funkqualität verfügbarer Wi-Fi-Netzwerke ohne Sicherheitsmaßnahmen. Dadurch können sich Geräte mit unsicheren Wi-Fi-Netzwerken verbinden, was die WLAN-Telefonie-Dienste beeinträchtigen kann.

Forscher haben festgestellt, dass alle getesteten WLAN-Telefonie-Geräte keine unsicheren Wi-Fi-Netzwerke von ihrer Auswahl ausschließen. Diese Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, kompromittierte oder speziell eingerichtete WLAN-Netzwerke zu nutzen, um Angriffe durchzuführen.

Anfälligkeit für Man-in-the-Middle-Angriffe

WLAN-Telefonie-Geräte sind besonders anfällig für ARP-Spoofing/Poisoning-Angriffe, die oft die Voraussetzung für verschiedene Man-in-the-Middle-Angriffe sind. Bei diesen Angriffen gibt sich der Angreifer als Standard-Gateway aus, indem er gefälschte ARP-Antworten sendet, wodurch alle Pakete der lokalen Geräte an den Angreifer statt an das Gateway gesendet werden.

Die Validierung durch Forscher zeigte, dass alle getesteten WLAN-Telefonie-Geräte unter ARP-Spoofing-Angriffen leiden. Diese Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, alle Pakete der WLAN-Telefonie-Geräte abzufangen.

Probleme mit der Schlüsselverwaltung

Bei WLAN-Telefonie wurden mehrere kritische Sicherheitslücken bei der Schlüsselverwaltung identifiziert. Mindestens 13 Mobilfunkbetreiber verwendeten statt zufälliger Verschlüsselungsschlüssel einen globalen Satz von nur zehn statischen Schlüsseln. Diese Praxis betraf etwa 140 Millionen Kunden weltweit.

Die Forscher stellten fest, dass diese Betreiber dieselben privaten Schlüssel für den Schlüsselaustausch verwendeten. Jeder, der im Besitz dieser privaten Schlüssel war, konnte ohne Cracking die Kommunikation zwischen Smartphone und Mobilfunkbetreiber abhören.

Veraltete Verschlüsselungsverfahren

Zusätzlich verwendeten viele Anbieter veraltete und unsichere Diffie-Hellman-Schlüsselaustauschverfahren (DH1, DH2, DH5). Diese Verfahren sind leichter zu knacken als moderne Verschlüsselungsstandards. Forscher fanden heraus, dass viele Betreiber veraltete Diffie-Hellman-Gruppen verwenden und die 3GPP-Spezifikationen ignorieren.

Side-Channel-Angriffe

WLAN-Telefonie ist anfällig für Side-Channel-Inferenz-Angriffe

. Da die WLAN-Telefonie der einzige Dienst ist, der über den IPsec-Kanal zwischen dem Gerät und dem ePDG übertragen wird, können Angreifer durch Überwachung des Kanals Benutzerdatenschutz durch Rückschlüsse auf WLAN-Telefonie-Dienstereignisse ableiten. Diese Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, Anrufstatus und SMS-Status zu erkennen, was zu Datenschutzverletzungen führen kann.

Schwächen der Dienstfortsetzungsmechanismen

Die Dienstfortsetzungsmechanismen zwischen WLAN-Telefonie und zellularen Sprachdiensten funktionieren möglicherweise nicht wie vorgesehen. Diese Mechanismen, die einen Anruf über verschiedene Funktechnologien hinweg fortsetzen sollen, berücksichtigen nur die Funkqualität, aber nicht die Dienstqualität.

Größere Angriffsfläche

Im Vergleich zu Mobilfunknetzen, die geschlossene Systeme mit kontrollierten Zugangsroutinen darstellen, sind WLAN-Netzwerke offener und damit anfälliger für verschiedene Angriffe. Die Nutzung des öffentlichen Internets und öffentlicher WLAN-Hotspots erhöht die Angriffsfläche erheblich.

Fazit

Die höhere Anfälligkeit von WLAN-Telefonie gegenüber Mobilfunk resultiert aus der Kombination mehrerer Faktoren: der Exposition gegenüber dem öffentlichen Internet, mangelhaften Netzwerkauswahlmechanismen, Schwachstellen in der Schlüsselverwaltung, der Verwendung veralteter Verschlüsselungsverfahren und einer grundsätzlich größeren Angriffsfläche. Während beide Technologien ihre Sicherheitslücken haben, bietet die geschlossene Architektur der Mobilfunknetze einen inhärenten Schutz, den WLAN-Telefonie aufgrund ihrer Abhängigkeit von offenen Internetverbindungen nicht erreichen kann


Mister79
Legende
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  • Legende
  • July 7, 2025

Alles ganz fein aber wie und wobei kann man jetzt noch helfen?

 

Ich verstehe jetzt dein weiteres Problem nicht so wirklich


Walschfrosch
Einsteiger:in
  • Autor
  • Einsteiger:in
  • July 8, 2025

Mir kann nicht geholfen werden :-)


o2_Maria
  • Moderatorin
  • July 9, 2025

Hallo ​@Walschfrosch ,

wie sieht es mit der Idee meiner Kollegin Giulia aus?
Das scheint aktuell die einzige Alternative zu sein. 😒

Viele Grüße Maria


Mister79
Legende
Forum|alt.badge.img+28
  • Legende
  • July 18, 2025

@Tom_ 

 

Ich möchte hier noch mal kurz ein Feedback zu Tom seiner Analyse geben…

 

Mein Kollege hat den Router, die Karte (50/10) und im Moment ist es noch Indoor. Dort findet noch eine Revonierung im großen statt, ich muss ja noch das Netzwerk dort legen usw.

 

ABER

 

Die Fritte 6860 hängt am Fenster (neue Fenster kommen noch rein, sind bestellt), ein Speedtest ergab, kurz auf 80 Mbit hoch, dann Fallback auf genau 50 Mbit. Alles fein, ist ja die maximale vom Tarif. Upload trotz laufender Teams 7,8 Mbit. Also auch hier, steigt auf 15 Mbit an der Upload und drosselt sich schnell auf 10 Mbit ein. Auch alles fein, ist ja vom Tarif auf 10 Mbit begrenzt.

 

Als Hinweis aber noch, Tom hatte ja gesagt was vor Ort ausgebaut ist. Demnach musste erst mal in der Fritte LTE only aktiviert werden. Vorher war der Speed auf 6 Mbit max im Speedtest.

 

Am Ende waren die Einschätzungen von Tom 100 Prozent richtig.

 

Fazit maximal möglicher Tarif LTE Home 50/10 wird voll erreicht. Werte sind gut, Poste ich aber noch nach. Laut Fritte 1,1 KM entfernt der Mast.

 

Ist aber aus meiner und seiner Sicht zu wenig um eine Smartphone Karte unlimited zu nehmen und die dann im Router zu betreiben. Jaja, AGB und so… Eventuell wäre eine Unlimited Mulitcard sinnvoll gewesen von seinem Hauptvertrag aus. Da er aber rund um die Uhr das TV an hat, (O2 TV in dem Haus) kommen da schon ordentlich Daten zusammen. Ich möchte dann doch ein Zweckempfremden vermeiden. Für 30 Mbit die jetzt unterm Strich brauchbare 2,4 MB pro Sekunde bringen… Alles gut… Sollen Ihre vollen ich glaube 24 Euro pro Monat dafür bekommen, Leistung ist ja anliegend. Folgt noch das Apple TV für Netflix und O2 TV, im Moment mangels Hardware wegen Umbau wird über das Tablet geschaut.

 

Als nächstes folgt die Hausverkabelung LAN vom Keller aus und dann geht ein LAN Kabel nach außen, an die Position die Tom empfohlen hat und der Router wird dann vom Keller aus mit POE versorgt. Passt…

 

Noch mal ein herzliches Dankeschön an Tom und seiner sehr sehr genauen Analyse, die wie immer gepasst hat.

 

Danke