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Gelöst

Tägliche DSL Desyncs (Ticket kommentarlos geschlossen, Problem besteht weiterhin)

  • April 25, 2023
  • 40 Antworten
  • 669 Aufrufe

Guten Tag,

da mein Ticket nach einem Tag kommentarlos geschlossen wurde und das Problem nicht gelöst wurde, versuche ich es einmal auf diesem Weg.

Folgendes Problem: Ich bin erst seit diesem Monat Kunde bei o2 und habe einen DSL-Anschluss (250 Mbit) gebucht. Die volle Datenrate kam auch an. Von Anfang an ist mir jedoch aufgefallen, dass es mindestens 2 DSL Desyncs am Tag gibt. Einer davon ist vermutlich die Zwangstrennung, welche alle 24 Stunden erfolgt. Zudem zeigt mir die Fritzbox eine sehr hohe Anzahl von “korrigierten DTU” an. Das können mal gut und gerne 9000 pro Minute sein. Die DSL Desyncs geschehen sehr unregelmäßig, es kann also morgens, nachmittags und abends vorkommen. Das ist natürlich ziemlich unpraktisch, da ich remote arbeite und es nicht gebrauchen kann, wenn ich um 9 Uhr aus dem Call fliege. Die Zwangstrennung kann man ja wenigstens auf einen Zeitraum legen, in dem sie nicht stört.

Zum Vergleich: Ich habe Verwandte, die auf der anderen Straßenseite wohnen und eine 100 Mbit Leitung von der Telekom haben. Dort werden nur 2-3 korrigierte DTU pro Minute angezeigt. Hier wird mir eine Leitungslänge von knapp 300 Metern ausgegeben, während es bei meinem Anschluss 125 Meter sein sollen. Der erwähnte Anschluss der Verwandtschaft läuft wochenlang ohne eine einzige Unterbrechung.

Wie bereits erwähnt, wurde mein Ticket geschlossen und es scheint so, als wäre die Datenrate reduziert worden. Es kann aber auch sein, dass dies aufgrund der regelmäßigen Ausfälle automatisch geschehen ist.

Mein Router ist eine Fritzbox 7590 AX, welche an einem anderen Anschluss bereits problemlos ihren Dienst verrichtet hat.

Die Hotline konnte mir abgesehen von Ratschlägen wie “Stellen Sie sicher, dass alle Kabel richtig sitzen” oder “Schließen Sie den Router an eine andere Steckdose an”, der Schlussfolgerung “Es liegt auf keinen Fall an der Leitung, Ihre Leitung ist top” und einem angebotenen Mobilfunktarif leider auch nicht helfen.

 

Viele Grüße

ein o2 Kunde

Lösung von rentek

Zum einen: falsche Endleitung.

Zum anderen: Schraub-TAE-Dose. Ich tippe auf einen Wackelkontakt an den Schraubklemmen. Die schwarze Ader ist viel zu lang abisoliert. Entferne bitte mal beide Adern, klipse das Kupfer mit einer Zange etwas ab, so dass die beiden Adern abisoliert gleich lang sind, und schraube sie dann wieder fest. Dann dran ziehen, um zu testen, ob sie fest sitzen.

Bevor du die TAE-Dose in die Wand zurückschraubst, schaue bitte in den Fehlerzähler der Fritzbox. Wenn dieser nach ein paar Minuten DSL-Sync keine Fehler mehr aufweist (solche im ein- bis zweistelligen Bereich sind unkritisch und der falschen Endleitung geschuldet), kannst du die TAE-Dose wieder in die Wand schrauben. Solange diese aber noch zu hoch sind, ist wohl ein Kabelbruch vorhanden. Du müsstest dann beide Adern neu abisolieren. Bitte nur Ader für Ader, sonst gibt es einen Kurzschluss, und ich möchte nicht, dass du übers Wochenende kein DSL hast, weil sich der Port abschaltet. Und natürlich bei der ganzen Aktion auch darauf achten, dass du beide Adern nicht zusammenbringst.

Viel Erfolg!

40 Antworten

Denner
Legende
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  • Legende
  • April 25, 2023

Bei Dir liegt eine Störung vor, die hier nicht gelöst werden kann. Tel:08005251378 Kostenfrei. Rufe die Störungshotline bitte möglichst von deinem Mobiltelefon aus an, da zur Problembehebung u. U. der Router neu gestartet werden muss und dadurch Anrufe vom Festnetz unterbrochen werden. 


schluej
Legende
  • April 25, 2023

Moin Moin,

Gibt es mehr als eine TAE Dose?

Wie sieht die TAE Dose ohne Deckel aus, ggf. etwas aus der Wand nehmen (bei unterputz) damit man die Kabel Situation erkennen kann.

Schön wäre noch Überisicht, DSL (alle Werte), Spektrum und Statistik (Woche).

 


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • April 28, 2023

Moin Moin,

Gibt es mehr als eine TAE Dose?

Wie sieht die TAE Dose ohne Deckel aus, ggf. etwas aus der Wand nehmen (bei unterputz) damit man die Kabel Situation erkennen kann.

Schön wäre noch Überisicht, DSL (alle Werte), Spektrum und Statistik (Woche).

o2 scheint tatsächlich meine Datenrate auf genau 250 Mbit/s limitiert zu haben. Dadurch hatte ich jetzt die letzten Tage tatsächlich keinen DSL Desync mehr. Andererseits ist es auch ärgerlich, weil ich vorher effektiv wirklich fast die vollen 250 Mbit/s hatte und es jetzt nur noch etwa 210 Mbit/s sind. Die korrigierten DTU haben sich von 9000 auf 3000-4000 verringert, was mir allerdings immer noch viel vorkommt. Wie gesagt, auf der anderen Straßenseite hatte ich immer nur 2-3 korrigierte DTU und der Anschluss läuft 24/7 ohne Probleme. Ich befürchte, dass diese Anpassung die Anzahl der Desyncs nur verringern, jedoch die Problematik nicht vollständig lösen wird.

Es gibt nur eine TAE Dose. Bild davon kann ich bei Gelegenheit mal nachreichen, aber hier schon mal die Werte der Fritzbox:

 

Statistik der Woche hat sich leider zurückgesetzt, da heute der Strom für einen kurzen Zeitraum abgeschaltet wurde. Das Spektrum und die korrigierten DTU sind jedoch weiterhin aussagekräftig (sah auch bisher immer ziemlich gleich aus).


o2_Dennis
  • Moderator
  • May 10, 2023

Hallo @Kunde 8219834,

tut mir leid, dass von uns direkt noch keine Antwort zu deinem Anliegen gekommen ist.

Wie sieht es aktuell bei dir aus? Passt es inzwischen alles mit deiner Leitung und wurde dafür eine Meldung aufgenommen, womit dann das Problem behoben werden konnte?

VG
Dennis


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 11, 2023

Hallo @o2_Dennis,

danke für die Antwort.

Meine Datenrate wurde auf 250 Mbit/s limitiert (was bei mir effektiv nur etwa 210-220 Mbit/s entspricht), wodurch in letzter Zeit keine DSL Desyncs mehr aufgetreten sind. Die Anzahl der korrigierten DTU hatte sich von etwa 9000 pro Minute auf 3000-4000 pro Minute reduziert. Dafür hatte ich gar keine CRC-Fehler.

Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass sich meine Datenrate wieder auf ca. 265 Mbit/s erhöht hat und ein Blick in die Fritzbox Benutzeroberfläche offenbart, dass die Zahl der korrigierten DTU wieder auf 7600 gestiegen ist und es jetzt sogar unkorrigierte DTU und nicht behebbare Fehler (CRC) gibt, was in Packet Loss resultiert.

 

 

Habe jetzt die angestrebte Störabstandsmarge auf “maximale Stabilität” gestellt, wodurch ich nur noch etwa 5000 korrigierte DTU und 0,1 CRC-Fehler pro Minute habe. Optimal ist es aber alles nicht und ob ich jetzt nicht doch wieder Ausfälle haben werde, wird sich zeigen.

Ich verwende übrigens kein PowerLAN.


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 12, 2023

Die Einstellung “Störsicherheit” scheint keine wirkliche Besserung mehr zu bringen. Auch mit maximaler angestrebter Störabstandsmarge treten nun CRC-Fehler auf, daher habe ich es mal wieder auf den Standardwert zurückgestellt, wodurch es jetzt so ausschaut:

 

Schön ist es nicht. Werde das mal beobachten und wieder berichten, wenn DSL Desync auftreten oder es zu spürbarem Packet Loss kommt.


rentek
Legende
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  • Legende
  • May 12, 2023

Bitte schraube von der TAE-Dose die Blende ab und poste ein Bild der Verkabelung dahinter.

Werden PLC-Adapter verwendet, ggf. auch bei Nachbarn?

Sind intelligente Stromzähler oder E-Auto-Wallboxen vorhanden?

Um den Fehler einzugrenzen: Die DTU-Fehler deuten auf einen Wackelkontakt oder Kabelbruch oder eine EMV-Einkopplung hin, selten ist ein defektes Bauteil (DSLAM oder Router) die Ursache.


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 12, 2023

Hi @rentek,

erstmal danke für die Antwort.

Powerline verwende ich selbst nicht. Bei Nachbarn könnte es evtl. zum Einsatz kommen, da ich in einem Mehrfamilienhaus wohne. Die sind aber eigentlich eher von der Fraktion “WLAN reicht” oder haben gar kein Internet, da es sich um ältere Menschen handelt. Stromzähler oder E-Auto-Wallboxen sind nicht vorhanden.

Habe mal versucht, ein paar Bilder zu machen. Hoffe man erkennt genug. Als Laie kann ich die Verkabelung leider gar nicht beurteilen.

 

Die Werte sind nach der Aktion übrigens besser geworden - kann aber auch Zufall sein und ggf. verschlechtern sie sich mit der Zeit wieder:

 


rentek
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  • Legende
  • Lösung
  • May 12, 2023

Zum einen: falsche Endleitung.

Zum anderen: Schraub-TAE-Dose. Ich tippe auf einen Wackelkontakt an den Schraubklemmen. Die schwarze Ader ist viel zu lang abisoliert. Entferne bitte mal beide Adern, klipse das Kupfer mit einer Zange etwas ab, so dass die beiden Adern abisoliert gleich lang sind, und schraube sie dann wieder fest. Dann dran ziehen, um zu testen, ob sie fest sitzen.

Bevor du die TAE-Dose in die Wand zurückschraubst, schaue bitte in den Fehlerzähler der Fritzbox. Wenn dieser nach ein paar Minuten DSL-Sync keine Fehler mehr aufweist (solche im ein- bis zweistelligen Bereich sind unkritisch und der falschen Endleitung geschuldet), kannst du die TAE-Dose wieder in die Wand schrauben. Solange diese aber noch zu hoch sind, ist wohl ein Kabelbruch vorhanden. Du müsstest dann beide Adern neu abisolieren. Bitte nur Ader für Ader, sonst gibt es einen Kurzschluss, und ich möchte nicht, dass du übers Wochenende kein DSL hast, weil sich der Port abschaltet. Und natürlich bei der ganzen Aktion auch darauf achten, dass du beide Adern nicht zusammenbringst.

Viel Erfolg!


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 13, 2023

Ich tippe auf einen Wackelkontakt an den Schraubklemmen. Die schwarze Ader ist viel zu lang abisoliert. Entferne bitte mal beide Adern, klipse das Kupfer mit einer Zange etwas ab, so dass die beiden Adern abisoliert gleich lang sind, und schraube sie dann wieder fest. Dann dran ziehen, um zu testen, ob sie fest sitzen.

Deine Vermutung war goldrichtig. Eine der Adern ist sogar von selbst rausgesprungen als ich etwas an der TAE gezogen habe. Ich denke, das wird die Ursache des Problems gewesen sein.

Habe die eine Ader etwas gekürzt und alles nochmal richtig festgeschraubt. Nach 15 Minuten DSL Sync sieht es jetzt so aus:

Genau vor der Aktion waren es noch deutlich über 7000 korrigierte DTU und 1-2 CRC pro Minute.

Werde das Ganze noch eine Weile beobachten, aber es sieht bisher sehr gut aus.

Vielen Dank! 😊


rentek
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  • Legende
  • May 13, 2023

Freut mich, dass ich zur Behebung des Problems beitragen konnte.

Könntest du bitte auch den oberen Teil der Tabelle “DSL” posten. So kann man ggf. erkennen, ob ASSIA DSL-Expresse bei weiterhin unterbrechungsfreier DSL-Synchronisation in ein paar Tagen das Profil öffnet.


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 13, 2023

@rentek 

Sieht aktuell so aus:

Vor ein paar Tagen wurde ich ja bereits wieder von 250 Mbit/s auf ca. 265 Mbit/s hochgestuft (vermutlich da der DSL Sync durch die Drosselung auch dauerhaft gehalten werden konnte), wodurch ich nicht mehr 3000 korrigierte DTU pro Minute hatte sondern wieder 7000-9000 (und CRC-Fehler), was zuvor zu Ausfällen geführt hatte.


rentek
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  • Legende
  • May 13, 2023

Es könnte durchaus noch weiter nach oben gehen.


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 14, 2023

@rentek 

Zu früh gefreut! Es scheint leider keine dauerhafte Lösung gewesen zu sein. Gestern hatte ich für ca. 2 Stunden eine sehr niedrige einstellige Anzahl von korrigierten DTU.

Gegen 18:30 Uhr sind die korrigierten DTU dann aber plötzlich wieder gestiegen und ich war zunächst davon ausgegangen, dass es vielleicht an irgendeiner Störquelle im Haus liegen könnte, die dann eingeschaltet wurde. Dem scheint allerdings nicht so zu sein, denn die korrigierten DTU hatten sich gegen 21:30 Uhr bei etwa 7000 pro Minute eingependelt (waren bis dahin langsam aber kontinuierlich gestiegen) und dabei blieb es auch in der Nacht und heute Morgen. Vereinzelte CRC-Fehler und unkorrigierte DTU gab es ebenfalls.

Nebenbei verstehe ich nicht ganz, wie sich die Fehlerzahlen der Fritzbox errechnen. Wie kann ich mehrere tausend korrigierte DTU pro Minute haben, aber in den letzten 15 Minuten sind es weniger als 1000, obwohl der DSL Sync erst seit ein paar Minuten besteht?

Habe die TAE jedenfalls nochmals überprüft, aber es ist definitiv alles richtig verkabelt und die Adern sitzen fest. Im Moment treten immerhin keine CRC-Fehler oder unkorrigierten DTU mehr auf. Wird sich zeigen, wie das am späten Nachmittag und Abend aussieht...

Ich kann mir dieses Phänomen nicht erklären. Wieso läuft alles wie geschmiert und plötzlich steigt die Anzahl der Fehler bis zu einem bestimmten Wert und verweilt dann dort? Wäre es ein Kabelbruch, dann wären die Fehler doch nicht auf einmal für 2 Stunden verschwunden und treten dann wieder auf.


rentek
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  • Legende
  • May 14, 2023

Wie bereits ausgeführt, hast du eine für SVDSL ungeeignete Endleitung (zu geringer Wellenwiderstand). Hinzu kommt, dass diese ungeschirmt ist. Ich gehe davon aus, dass bei dir im Haus oder in der Nachbarschaft PLC-Adapter im Einsatz sind und diese sporadischen DTU-Fehler produkzieren. Infrage kommen auch intelligente Stromzähler oder E-Auto-Wallboxen.

Aktuell macht auch die Linecard Adtran Broadcom 12.4.127 Probleme. Hängst du an der?

Nutzt du PLC-Adapter?

Poste mal einen Screenshot der Tabelle “Spektrum” mit eingeschalteter Min.-/Max-Anzeige.

Wenn du Eigentümer bist, kannst du ggf. auch eine neue Endleitung zwischen TAE-Dose und APL einziehen. 


Zur Diagnose finde ich go-dsl sehr hilfreich:

https://github.com/janh/go-dsl/releases

Hier ein Beispiel:

Insbesondere die unteren 6 Graphen zeige die Fehlerzaehler in 5 Mniuten-Bloecken (d.h. man muss das Programm entsprechend lange laufen lassen um die Zaehlerstaende zu sehen). Unter:

https://github.com/janh/go-dsl/blob/master/docs/Supported-devices.md

gibt es Tips fuer Fritzboxen… Habe das selber nicht unter FrotzOS getetstet, kann also sein, dass das nur wenig mehr Informationen bietet als die FritzOS GUI, aber einen Versuch ist es vielleicht wert?


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 14, 2023

Wie bereits ausgeführt, hast du eine für SVDSL ungeeignete Endleitung (zu geringer Wellenwiderstand). Hinzu kommt, dass diese ungeschirmt ist. Ich gehe davon aus, dass bei dir im Haus oder in der Nachbarschaft PLC-Adapter im Einsatz sind und diese sporadischen DTU-Fehler produkzieren. Infrage kommen auch intelligente Stromzähler oder E-Auto-Wallboxen.

Möglich, dass bei mir in der Nachbarschaft ein oder mehrere PLC-Adapter zum Einsatz kommen. Vielleicht war der PLC-Adapter zufällig gestern nach meiner Aktion nicht aktiv und wurde dann wieder in Betrieb genommen? Intelligente Stromzähler könnte es in der Nachbarschaft natürlich geben, habe ich selbst aber nicht im Einsatz. E-Auto-Wallboxen gibt es hier definitiv keine.

 

Aktuell macht auch die Linecard Adtran Broadcom 12.4.127 Probleme. Hängst du an der?

Ja, in der Tat hänge ich genau an der Adtran Broadcom 12.4.127.

 

Nutzt du PLC-Adapter?

Nein.

 

Poste mal einen Screenshot der Tabelle “Spektrum” mit eingeschalteter Min.-/Max-Anzeige.

Etwas weiter oben hatte ich bereits ein Screenshot vom Spektrum gepostet, aber hier nochmal ein aktueller:

 

Wenn du Eigentümer bist, kannst du ggf. auch eine neue Endleitung zwischen TAE-Dose und APL einziehen. 

Bin leider nicht Hauseigentümer.


rentek
Legende
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  • Legende
  • May 14, 2023

Dann wird es vermutlich die Adtran Broadcom 12.4.127 sein, die für dieses Phänomen (auch) verantwortlich ist. @Anfänger1 ist hierüber besser informiert als ich.

Solange die Verbindung nun nicht mehr abbricht, würde ich alles so lassen, wie es jetzt ist.


PLC-Adapter sind soweit ich weiss ein groesseres Problem, wenn sie “unter Last” sind als wenn sie inaktiv sind. D.h. PLC-Adapter von Nachbarn stoeren mehr wenn die Nachbarn den PLC-Link auch nutzen… (Manche PLC Adapter koennen so konfiguriert werden, dass sie weniger Probleme fuer DLL machen, aber dafuer auch weniger Durchsatz liefern; mein Verdacht ist jedoch, dass die meisten PLC Adapter ausgepackt, eigesteckt, und dann nicht mehr angefasst/umkonfiguriert werden)

 

Das Gute ist, dass mit zunehmendem FTTH-Ausbau die Stoerungsempfindlichkeit fuer elektrischo-magnetische Phaenomene wie PLC oder Amateurfunk ein immer unwichtigeres Problem sein wird; das Schlechte ist in dieser Hinsicht der relativ geringe FTTH-Ausbaustatus...


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 14, 2023

Das Gute ist, dass mit zunehmendem FTTH-Ausbau die Stoerungsempfindlichkeit fuer elektrischo-magnetische Phaenomene wie PLC oder Amateurfunk ein immer unwichtigeres Problem sein wird; das Schlechte ist in dieser Hinsicht der relativ geringe FTTH-Ausbaustatus...

In der Hinsicht kann ich auch von meinem Vermieter in den nächsten Jahren wohl keine Unterstützung erwarten. Der ist nämlich der Meinung, dass Kabel (Koax) völlig ausreicht und man damit ja auch hohe Geschwindigkeiten erreicht. Mag sein, dass es für den durchschnittlichen User völlig ausreicht, es hat aber durchaus seinen Grund, dass ich zu DSL gewechselt bin.

Danke für die Tool-Empfehlung übrigens. Ich lasse es jetzt erstmal ein paar Stunden laufen…

 


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  • May 14, 2023

@Kunde 8219834  Die Beeinflussung ist schon krass auf der Leitung im ersten Bild hervorgerufen durch die falsche Endleitung Du hast jetzt 3 Möglichkeiten . 
Im

  1. Die richtige Endleitung verbauen (Priorität)
  2. O2 könnte ein Fix Profil bei der Telekom beantragen 204 Mbit 
  3. Downgrade auf VDSL 100

 

Eins noch ist ein CB Funker in der Nähe?

 

 


rentek
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  • Legende
  • May 14, 2023

@Anfänger1 was ist mit dem aktuellen Problem “Adtran Broadcom 12.4.127”? Wie äußert sich das genau?


  • Autor
  • Einsteiger:in
  • May 14, 2023

@Anfänger1 Da ich nicht Hauseigentümer bin, müsste ich irgendwie den Vermieter überzeugen. Wie aufwendig ist das Verbauen einer neuen Endleitung wohl? Ich wohne im Erdgeschoss, falls das eine Rolle spielt.

Der Anschluss läuft schon deutlich stabiler als vor ein paar Wochen. Ein Downgrade ist für mich also erstmal keine Option. Da würden die Nachteile überwiegen.

CB Funker in der Nähe sind mir keine bekannt...


@Kunde 8219834  Die Beeinflussung ist schon krass auf der Leitung im ersten Bild hervorgerufen durch die falsche Endleitung Du hast jetzt 3 Möglichkeiten . 
Im

  1. Die richtige Endleitung verbauen (Priorität)
  2. O2 könnte ein Fix Profil bei der Telekom beantragen 204 Mbit 
  3. Downgrade auf VDSL 100

 

Eins noch ist ein CB Funker in der Nähe?

 

 

 

Die “falsche” Endleitung erzeugt selber keine Stoerungen, sie macht einen Anschluss jedoch empfindlicher gegen Stoerungen. Mein persoenlicher Verdacht ist, dass da:

  1. Impedanz (anders als die der Leitung von der VSt. zum APL und dadurch Reflexionen)
  2. Schirmung, bzw. Mangel an Schirmung, und 
  3. Mangel an “Verseilung” und damit Empfindlichkeit fuer Uebersprechkopplung

alle zusammenkommen, und Stoerungen leichteres Spiel bieten….

 

Ja, bessere Endleitungen helfen zweifellos wenn Stoerungen im Haus aufgefangen werden, wobei nicht zwingend das Kabel der Tekekom:

https://termin.telekom.de/endleitung/

verwendet werden muss.

Auch Cat6-8 Kabel machen oft (trotz sub-optimaler Impedanz, aber guter Schirmung und Verseilung) eine gute Figur… und CatN Kabel kann man dann zukuenftig auch als Leitungen vom ONT zum Router nutzen, oder direkt das Modem neben den APL packen und dann per Ethernet zum eigentlichen Router, zumindest bei EFHs…

 

P.S.: Bin in aehnlicher Situation als Mieter, ich habe aber wohnungsintern ~12 Meter “Elektriker-Kabel” aus dem Signalweg entfernt in dem ich eine alte ISDN-Anschuss-Einheit (8P4C) direkt an der Stelle montiert habe wo das Telefonkabel in die Wohnung kommt (da war guenstigerweise bereits ein Schraubterminal). Diese Uebung hat die Signalqualitaet und die enge an CRC/DTU-Retransmissionen/FECs massiv reduziert, so dass DLM den Download auf das Maximum fuer VDSL2 100/40 aufgedreht hat ~116.8 Mbps… Ach ja das Modem habe ich per 50cm Cat6 Patchkabel an der neuen Buchse angeschlosssen...


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  • Legende
  • May 14, 2023

Vorallen Cat 7 oder höher bei Svdsl ich lach mich tot dann holst dir das nächste Problem.