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BNetzA prüft Kopplung von Telekom-IP-Anschlüssen an Router


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302 Antworten

Mister79
Legende
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  • January 23, 2013
Welches Branding meinst du denn? Oder anders gefragt, was ist für Dich das Branding?

 

Die Fritzbox 7270 von O2 ist von der Software her gleich mit der einer aus dem Einzelhandel. Hier bezieht sich das Branding auf die Speicherbereiche die nötig sind um sich automatisch die Einstellungen von dem Anbieterserver zu holen.

 

Du meinst doch sicher die OEM Router von AVM oder?

 

Nun, das hat aber rein gar nichts damit zu tun das du den Router nicht gegen einen anderen austauschen kannst. Diese Sperre kommt von dem Anbieter und nicht durch den OEM Router. Selbst die O2 Router können nichts dafür. Die Sperre und Weigerung die Zugangsdaten zu vergeben kommt von O2 und nicht von dem Routerhersteller.

 

Ich möchte da mal auf folgenden Beitrag verweisen:

 

http://hilfe.o2online.de/t5/Router-Software-Internet/Labor-f%C3%BCr-FRITZ-Box-Fon-WLAN-7270-v3-74-05-29-24382/td-p/376776

 

Ich finde hier ist das gut erklärt und erlaube mir das kopieren und verwenden von seinem Beitrag

 

akapuma  schrieb in einem anderen Beitrag:
 

Es gibt in der 7270 eine Stelle im Flash, in der der Inverkehrbringer drin steht. Bei der 7270v3 gibt es 3 Möglichkeiten:

- avm

- otwo

- 1und1

 

Beim Booten der Box guckt die Firmware nun an dieser Stelle nach, wer der Inverkehrbringer ist, und verhält sich dementsprechend:

- Steht "avm" drin, dann verhält sie sich wie eine AVM-FritzBox

- Steht "otwo" drin, dann verhält sie sich wie eine o2-FritzBox

- Steht "1und1" drin, dann verhält sie sich wie eine 1&1-FritzBox

 

Die Firmware selbst ist absolut identisch!

 

Der Vorgang, die entsprechende Speicherstelle von "otwo" oder "1und1" in "avm" zu ändern, nennt sich "debranden". Der Vorgang, die entsprechende Speicherstelle von "avm" in "otwo" oder "1und1" zu ändern, nennt sich "branden". Das alles geht mit dem ruKernelTool.

 

Es ist nicht empfehlenswert, eine o2-Box am o2-Anschluß zu debranden. Eine o2-Box hat nämlich gegenüber originaler AVM-Boxen keine Einschränkungen. Im Gegenteil: die Option, ob man eine automatische Konfiguration haben möchte, oder nicht, steht nur mit o2-Branding zur Verfügung.

 

Man beachte, daß die Firmwares für die älteren Modelle 7270v1 und 7270v2 das o2-Branding nicht unterstützen.

 

Der Vollständigkeit halber: Es gibt noch ein viertes Branding namens "avme". Das ist für eine mehrsprachige, internationale Firmware.

 

Es gibt auch AVM-Boxen, die eine kundenspezifische Firmware haben. Beispiel 7570:

- 7570 als AVM-Box

- W920V als Telekom-Speedport mit Primitivfirmware drauf

- IAD 7570 als Alice/o2-Box, quasi unbrauchbar (z.B. DECT deaktiviert)

 

Hier ist der Wechsel auf Originalfirmware nicht ganz so einfach.

 

Gruß

 

akapuma

 

 Was ich allerdings interessant finde ist das jetzt auch die großen Seiten darüber berichten:

 

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Routerhersteller-kritisiert-Bundesnetzagentur-1789522.html

 

oder hier

 

http://www.computerbase.de/news/2013-01/avm-kritisiert-bundesnetzagentur-wegen-routerzwang/

 

Um die wichtigsten Punkte hier mal zu filtern, AVM kritisiert auch das verdongeln seiner eigenen OEM Geräte...


  • January 23, 2013
Der User "schmatzler" hat zurecht die Scheinheiligkeit von AVM angeprangert. Zwar können die nichts dafür, dass O2 die Zugangsdaten nicht rausrückt, aber liefern tun die trotzdem gerne abgespeckte Versionen (7570 für Alice oder eine Sonderversion für M-net mit den gleichen Einschränkungen), solange es dem eigenen Geschäft dient. Konsequenterweise dürfte man mit solchen Providern (im Sinne der gegängelten Kundschaft) nicht zusammenarbeiten.

 

Der Hinweis auf den Mobilfunkmarkt finde ich witzig. Da gibt es doch tatsächlich einen Hersteller, der ein geschlossenens System anbietet (Blackberry), für den andere Hardwareschrauber auch nix herstellen können oder wollen. Kein Mensch kommt da auf den Gedanken, den Hersteller zur Offenlegung des Systems zu zwingen. Warum auch, in einem funktionierenden Markt habe ich die Wahl, einen anderen Anbieter zu wählen und nix anderes liegt auch hier vor. Wem die Gängelung nicht passt, der wechselt den Provider. Fertich.

 

Das AVM den Untergang des Marktes und den Tod der Innovationen voraussieht, ist reichlich übertrieben. Die sehen eher den Untergang ihrer Umsätze voraus und das ist auch der Grund, warum die sich so räuspern.


Mister79
Legende
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  • Legende
  • January 23, 2013
Ähhh AVM hat den Markt allgemein bezogen auf Gängelung angeprangert und somit auch die eigenen OEM Geräte, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich denke das man dies so oder so verstehen kann.

 

Fakt ist, sicher sieht AVM auf Dauer so den Umsatz schwinden aber sicher nicht nur AVM sondern auch Cisco und Co. Gut ist das auf keinen Fall. Vorallem wenn die technischen Geräte absolut keine Qualität besitzen.

 

Anders muss man aber auch mal sagen, selbst der kleinste OEM Router von AVM hat mehr Technik und innovation als der Beste IAD der hier angeboten wird...

 

Übertreiben wir mal und dann sehe ich die nächste innovation von O2 schon kommen:

 

Wlan 2 Euro Aufpreis im Monat

Dyndns 3 Euro Aufpreis im Monat

Portfreigaben pro Port 50 Cent im Monat mit der Frage wofür man das braucht

Anrufweiterleitung 10 Cent pro aktive Umleitung im Monat

usw

 

 


Smolle10
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  • January 25, 2013
@ Kane

Du hast Die Problematik, welche Yogibär ansprach nicht ganz verstanden.

Wenn der Router Netzbestandteil seitens des Providers (in diesem Fall O2) wäre, müsste dieser ihn mit Strom versorgen. Wir als Kunden sind u.a. nicht dafür verantwortlich, dass der Kabelverzweiger (definitiv Netzbestandteil des Providers) in der nächsten Querstraße mit Strom versorgt wird!!!

Es wurde so entschieden! Dann soll O2, diese IAD Krücke auch mit Strom versorgen!!! Oder VOIP raus rücken, dann zahl ich weiter selbst.

Damnatus
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  • January 26, 2013
Hallo auch von meiner Seite.
Ich lese bereits seit einiger Zeit diesen Thread mit und habe selbst auch die BNetzA mit einer Anfrage genervt 😉
Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend und so finde ich den Ansatz mit dem Strom genial, zumal (und das ist der Grund warum ich mich nun zu Wort melde) das Internet vom BGH als Lebensgrundlage bestätigt wurde und man den Netzbetreiber bei Ausfall verklagen kann. Und da der IAD Teil des Netzes ist und wenn er kein Strom bekommt, weil O2 nicht zählen will... Also alles in allem eine sehr interessante Entwicklung!
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bgh-urteil-schadensersatz-bei-internet-ausfall-vom-provider-a-879481.html

Greetz,
Damnatus

  • January 26, 2013
Damnatus schrieb:
.. so finde ich den Ansatz mit dem Strom genial, ....
Was hindert O2 daran, den vom Kunden monatlich zu zahlenden Grundbetrag um 2€ zu erhöhen und am Ende der Rechnung 2€ Stromkostenzuschuss wieder in Abzug zu bringen. Optisch wäre die Forderung nach Stromkostenbeteiligung erfüllt, faktisch würd sich 0, nix ändern.

 

Der Deutsche klagt ja gern und viel. Selbst bei Kleinigkeiten. Ein schlichter Einzeiler

"Hiermit kündige ich zum ....." ist bei einer genügenden Anzahl Nutzern viel wirksamer, als der Ruf nach dem Gesetzgeber oder der Weg durch die Gerichtsinstanzen. Im übrigen auch deutlich nervenschonender. 


raymond
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  • January 26, 2013
Richtig: wenn der Router zum Netz gehört: warum zahle ich dann Strom für diesen und Versandkosten und einmalige Kosten für diesen? Dürfte dann natürlich auch nicht darauf zugreifen. 

 

Also Tatsache ist, dass es jetzt schon einmal zum Netz und einmal nicht zu Netz zählt, jedenfalls bei o2.

 

Da man aber mit diesem Endgerät aufgrund der vielfältigen Anwendungen daheim immer mehr machen könnte, sollte es komplett in der Hand des Endbenutzers liegen.


Mister79
Legende
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  • Legende
  • January 26, 2013
Ich hatte die Frage schon in einen anderen Beitrag gestellt aber ich denke hier ist es passender.

 

Im VDSL Bereich wird doch die 6431 gestellt bzw aufgezwungen. Ich sehe einfach keine Möglichkeit an diesem Router einen weiteren Router anzuschließen um diesen dann zu nutzen denn der ISDN Anschluss dafür fehlt.

 

Dazu fällt mir das dann ein

 

Nach den Vorgaben des Gesetzes über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) müssen Netzbetreiber den Anschluss und Betrieb jedes zulässigen Endgerätes an der entsprechenden Schnittstelle gestatten. Welche konkreten Schnittstellen das Netz Ihres Netzbetreibers mit Ihrem Heim-Netz verbinden, hat der Gesetzgeber allerdings nicht definiert, sondern überlässt diese Entscheidung dem jeweiligen Netzbetreiber. Diesem obliegt grundsätzlich auch die Entscheidung, ob es sich bei den "Routern" um Netzbestandteile oder Endgeräte handelt. Die Bundesnetzagentur kann diese Entscheidung nicht treffen.

 

Nun, sieht jemand von Euch die Möglichkeit dort eine Fritzbox vernünftig an diesen Router zu bekommen und zwar so, dass ich diese als Telefonanlage nutzen könnte, den Anrufbeantworter mit der Möglichkeit mir die Nachrichten auf mein Smartphone schicken zu lassen, DECT Telefone wie das MT-F und Co daran zu betreiben und den Router einfach wirklich nur als Netzzugang zu nutzen?

 

Da der Router ja der Netzzugang mit der Schnittstelle ist müsste ich dort ja jeden geeigneten Router betreiben können aber dies scheint mir (wenn ich nichts übersehen habe) nicht möglich zu sein. Somit scheint mir die Fritzbox nur als Switch über Lan1 zu betreiben zu sein aber nicht als Telefonanlage. Selbst eine Telefonanlage selbst scheint nicht zu funktionieren.

 

Also, übersehe ich etwas oder nicht?


akapuma
Stammgast
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  • Stammgast
  • January 26, 2013
Mister79 schrieb:
Im VDSL Bereich wird doch die 6431 gestellt bzw aufgezwungen. Ich sehe einfach keine Möglichkeit an diesem Router einen weiteren Router anzuschließen um diesen dann zu nutzen denn der ISDN Anschluss dafür fehlt.
Da VDSL ja über die 6431 nur einen analogen Anschluß (eine Leitung) bietet, sollte es möglich sein, die FritzBox statt über ISDN mittels dem analogen Anschluß zu verbinden.

 

Daß die 6431 jedoch einen qualifizierten analogen Anschluß zur Verfügung stellt (60V DC !!!) möchte ich bezweifeln, so daß man das erst austesten müsste.

 

 

gruß

 

akapuma


Kane_
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  • January 27, 2013
Mister79 schrieb:
 

Nun, sieht jemand von Euch die Möglichkeit dort eine Fritzbox vernünftig an diesen Router zu bekommen und zwar so, dass ich diese als Telefonanlage nutzen könnte, den Anrufbeantworter mit der Möglichkeit mir die Nachrichten auf mein Smartphone schicken zu lassen, DECT Telefone wie das MT-F und Co daran zu betreiben und den Router einfach wirklich nur als Netzzugang zu nutzen?

 

Natürlich hast du bei der O2-Box 6431 die Möglichkeit einen Router anzuschliessen und ihn als solches zu nutzen, das dazu kein ISDN Anschluss notwendig ist mußt du halt noch lernen.

 

Keine der von dir angeführeten Möglichkeiten werden dem Kunden vertraglich zugesichert, wenn man also darauf Wert legst steht es jedem Kunden frei sich einen anderen Provider zu suchen.

 

Es ist wirklich schon manchmal abenteuerlich was sich hier einige ausdenken und welche Ansprüche gestellt werden, der eine will die Stromkosten für den Betrieb der O2 Hardware erstattet haben solange er nicht die VOIP Zugangsdaten bekommt und der nächste besteht auf die Anschlussmöglichkeit von AVM-DECT Telefonen.

Was ihr von diesem Provider bekommt und bezahlt ist eine Schnittstelle zur Anschaltung von Telefonanschlüssen (TAE bzw. RJ-45 für ISDN) sowie mind. eine Schnittstelle 10/100BaseT-Ethernet auf einem RJ-45-Stecker zur Anschaltung eines Internetanschlusses. Dazu wird dem Kunden noch für die Dauer des Vertrages die notwendige Hardware mietfrei zur Verfügung gestellt. Wem das nicht passt bzw. wer etwas anderes haben möchte dem steht der deutsche Telekommunikationsmarkt zum Wechsel offen.

 


Damnatus
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  • January 28, 2013
Das mit dem Wechsel mag zwar stimmen, aber du verfehlst damit den Kern der derzeitigen Diskussion.
Ich für mich bin an sich mit O2 zufrieden. Es geht schlicht darum, dass etwas total irrationales beibehalten wird, nämlich Zwangshardware die die Leistung beschneidet. Und das stört.
Was versucht wird zu erreichen ist, dass Provider ihre Hardware optional zur Verfügung stellen für diejenigen die es so haben möchten.

Für mich klingt, dass was du schreibst, Kane_ , danach, dass man gepflegt sein Maul halten und zahlen soll und nicht den heiligen Frieden stören darf.
Dabei sollte doch klar sein, dass derlei Mentalität nicht weiterhilft. Weil es gar nichts ändert. Das Problem bleibt.

Da geb ich dir auch ein Rat: Wenn dich die Diskussion hier stört, geh woanders hin 😉 ( Sorry, der musste sein...)

Kane_
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  • January 28, 2013
Damnatus schrieb:

Da geb ich dir auch ein Rat: Wenn dich die Diskussion hier stört, geh woanders hin 😉 ( Sorry, der musste sein...)
Danke, ein guter Rat den ich auch befolgen würde wenn mich die Diskussion hier stören würde, dem ist aber nicht so. Die Diskussion gefällt mir und deshalb nehme ich daran genauso teil wie du auch. Das bei einer Diskussion verschiedene Meinungen vertreten werden ist übrigens Sinn und Zweck der Sache. Diskussionsgrundlage sollten allerdings vernünftige Vorschläge sein und nicht "solange du mir die VOIP Daten nicht gibst mußt du meinen Modem-Strom bezahlen". Der einzige Grund für O2 seine Geschäftspolitik in diesem Punkt zu ändern ist die Erkenntnis das die Kunden wegen diesem Kriterium wechseln. Das haben seit dem 3. Quartal 2011 zwar bereits 190.000 Kunden gemacht aber wohl nicht nur weil O2 ihnen die VOIP Zugangsdaten verweigert hat. Die überwiegende Mehrheit der Kunden will auch keine Änderung sondern das die Telefonie ohne großartige Konfiguration reibungslos funktioniert und der Internetzugang einigermaßen schnell und stabil zur Verfüging steht, wie das funktioniert und über welche Technik das realisiert wird ist denen völlig egal. Da wird O2 wohl für einige FBF's keine Ausnahme machen.


akapuma
Stammgast
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  • Stammgast
  • January 28, 2013
Damnatus schrieb:
Da geb ich dir auch ein Rat: Wenn dich die Diskussion hier stört, geh woanders hin 😉 ( Sorry, der musste sein...)
Hier muß ich Kane allerdings vollkommen Recht geben. Was mich sehr wundert, sind hingegen Aussagen wie diese:

 

Damnatus schrieb:
Ich für mich bin an sich mit O2 zufrieden. Es geht schlicht darum, dass etwas total irrationales beibehalten wird, nämlich Zwangshardware die die Leistung beschneidet.
 

Bist Du zufrieden? Oder stört Dich das "Irrationale"? Wie kannst Du zufrieden sein, wenn Du die Zwangshardware selbst irrational findest?

 

Sykes hat es doch schon auf den Punkt gebracht:

_sykes schrieb:
Der Deutsche klagt ja gern und viel. Selbst bei Kleinigkeiten. Ein schlichter Einzeiler

"Hiermit kündige ich zum ....." ist bei einer genügenden Anzahl Nutzern viel wirksamer, als der Ruf nach dem Gesetzgeber oder der Weg durch die Gerichtsinstanzen. Im übrigen auch deutlich nervenschonender. 

 

Ich gehe doch auch nicht immer wieder ins Lebensmittelgeschäft, und kaufe mir dort Zartbitterschokolande, um dann in Foren herumzumosern, die Schoko wäre viel zu bitter. Ich mache Nägel mit Köpfen, und kaufe beim nächsten mal Vollmilch!

 

Ich kann nur immer wieder sagen: wer Zwangshardware hat, und sich darüber ärgert, ist selber schuld. Niemand wird gezwungen, bei o2 einen Vertrag abzuschließen. Es gibt genügend andere Anbieter ohne Zwangshardware (annähernd alle).

 

Gruß

 

akapuma


Damnatus
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  • January 28, 2013
@Kane_: Es freut mich, dass dich die Diskussion nicht stört ☺️ Es laß danach, aber wenn dem nicht so ist: Mea culpa.

Ich hoffe nicht, dass Abstimmung mit den Füßen, dass einzige ist was ein Unternehmen dazu bringt, weswegen Geschäftspraktiken geändert werden. Zumal die wenigsten sagen was stört. Und das bietet noch viel weniger eine Grundlage als "VoIP oder Strom zahlen", oder?

Als ich einen DSL-Vertrag bei O2 abgeschlossen habe wurde mir am Tel zweimal versichert, dass ich eigene Hardware einsetzen kann und der Router (IAD) halt Teil des Packets sei und nach Erhalt umgehend zurück geschickt werden kann. Ist ja nicht der Fall und da es telefonisch war, gibt es auch keine rechtliche Grundlage dagegen vorzugehen.
Außerdem ist ein Provider-Umzug sehr stressig. Darum geht es mir aber nicht.
(Einzeiler wird bei 24-Monate Laufzeit auch schwerer... so nebenbei 😉
Mir geht es darum, dass es zumindest einen einfachen Opt-Out aus dem IAD gibt der angeboten wird.

@akapuma: Wie man zufrieden sein kann, sich aber trotzdem für etwas einsetzt? Um etwas polemisch zurück zu fragen: Bist du restlos zufrieden mit dem wie es in der BRD zugeht oder warum wohnst du noch hier? 😉

Ich bin bspw. mit den Mitarbeitern im Kundenservice zufrieden, ich bin damit zufrieden wie O2 seine HP gestaltet, mit der O2-App, mit den Preisen. An sich stimmt es mit O2. Aber eben der EINE Punkt stört. Ich hoffe ich konnte dir meine Sichtweise begreiflich machen.

akapuma
Stammgast
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  • Stammgast
  • January 29, 2013
Damnatus schrieb:
@akapuma: Wie man zufrieden sein kann, sich aber trotzdem für etwas einsetzt? Um etwas polemisch zurück zu fragen: Bist du restlos zufrieden mit dem wie es in der BRD zugeht oder warum wohnst du noch hier? 😉
Nein, ich bin nicht zufrieden. Aber das ist etwas anderes. Ich kann nicht das Land wechseln, weil ich Deutschland bin. Nicht ich bin im falschen Land, sondern die Regierung ist falsch. Und daher gehe ich immer zur Wahl, und entscheide mich gegen die Regierung. Ich kann sagen: ich habe die Idioten nicht gewählt!

 

Beim Telekommunikationsanbieter ist das etwas anderes. Ich kann nicht sagen "ich bin o2", es gibt da keine besondere Verbundenheit, die es zu verteidigen gilt. Mit einem anderen Anbieter könnte ich genau so glücklich werden, wie mit o2.

 

Ich war erst 1&1-Kunde, bis es nicht mehr lief. Und als es nicht mehr lief, habe ich gekündigt, und bin Telekom-Kunde geworden.

 

Die Telekom war für mich, wie für viele andere, der "Notstopfen". Zufrieden war ich nicht. Sie war zu teuer. Die analoge Leitung war zu schlecht. Und eine Leitung war zu wenig. Also habe ich gekündigt, und bin ich o2-Kunde geworden.

 

Als "echter" o2-Kunde bin ich zufrieden. Keine Zwangshardware, sondern eine FritzBox. Nur 21,25€/Monat. 2 Leitungen, 4 Nummern. Und für örtliche Verhältnisse einen sehr schnellen Anschluß.

 

Und sollte o2 irgendwann auf die Idee kommen, mein Glück zu zerstören, z.B., in dem man mir eine Zwangshardware aufdrängen will, dann laß Dir versichert sein, daß der neue Anbieter jetzt schon ausgesucht ist. Mit FritzBox und 2 Leitungen.

 

Damnatus schrieb:
Ich bin bspw. mit den Mitarbeitern im Kundenservice zufrieden, ich bin damit zufrieden wie O2 seine HP gestaltet, mit der O2-App, mit den Preisen. An sich stimmt es mit O2. Aber eben der EINE Punkt stört. Ich hoffe ich konnte dir meine Sichtweise begreiflich machen.
Hier ist die Frage, wie man diesen einen Punkt bewertet. Wenn man ihn für nicht ganz so wichtig hält, dann kann ich Deine Vorgehensweise verstehen.

Für mich ist die FritzBox die hochkomfortable Steuerzentrale für mein Heimnetzwerk. Sie hat für mich keine Nebenfunktion, sondern eine Hauptfunktion. Deshalb wäre ich mit Zwangshardware nie einverstanden. Das ist ein Grund, weshalb ich kein Alice-Kunde geworden bin.

 

 

Gruß

 

akapuma


Damnatus
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  • January 30, 2013
Für mich ist die Fritzbox das gleiche wie für d
ich, aber derzeit krebst sie halt hinter einem IAD der auf Passthrough ist. Und von den georderten 16.000 kommen auch nur etwa 6.100 an, obwohl von der Leitung (Techniker hat beim Buchsen-Wechsel gemessen) 8.000 möglich sind.

Das IAD bremst somit nicht unerheblich aus. Ohne IAD und Fritzl direkt wird's erreicht, dann aber kein Tel.

Und deshalb eben weg mit der minderwertigen Zwangshardware oder eben VoIP-Daten rausrücken, liebe O2ler.

Hilf doch mit, akapuma, die Armen, Armen Alice-Kunden auch in den Genuss eines hochwertigen Routers zu kommen. 😉 Ich denke wie stehen eigentlich auf derselben Seite.

Gruß
Damnatus

akapuma
Stammgast
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  • Stammgast
  • January 30, 2013
Damnatus schrieb:
Hilf doch mit, akapuma, die Armen, Armen Alice-Kunden auch in den Genuss eines hochwertigen Routers zu kommen. 😉 Ich denke wie stehen eigentlich auf derselben Seite.
Ja - wir stehen ganz bestimmt auf der selben Seite, auch wenn es mir schwer fällt, nachzuvollziehen, warum man einen Anbieter mit Zwangshardware nimmt.

 

gruß

 

akapuma


Mister79
Legende
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  • January 30, 2013
Vermutlich weil ich keinen Anbieter kenne der DSL und Mobilfunk vereint. Bei dem L Paket macht es eigentlich keinen Sinn denn dann bekomme ich trotz Rabatt bei anderen Anbietern mehr aber im M Tarif mit den 10 Euro Kombivorteil + Community Flat macht es schon seinen Sinn. Daher kann/hat man so gesehen ein gutes Angebot aber kann trotzdem gegen den IAD sein und versuchen O2 zum umdenken zu bewegen.

 

Im L Paket macht es aus dem Grund der Community Flat auch Sinn obwohl der preisliche Vorteil geringer wird.

 

Uninteressant wird es bei der Speed Option. Da bietet Easy Bell das bessere Paket an und vorallem auch über das Telefonica Netz ohne Regioleitung.

 

Von daher wenn man ein passendes Gesamtpaket sucht kommt man nur schwer an O2 vorbei aber das heißt wie gesagt nicht das man auf den IAD stolz sein sollte und weiter mit aller Macht versuchen sollte dagegen etwas zu unternehmen.


akapuma
Stammgast
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  • Stammgast
  • January 30, 2013
Mister79 schrieb:
Vermutlich weil ich keinen Anbieter kenne der DSL und Mobilfunk vereint.

1&1 zum Beispiel. Mit im DSL-Vertrag sind bis zu 4 SIM-Karten inklusive Festnetz-Flat und Community-Flat für dauerhaft 0,00€ im Monat. Und Hardware-Zwang gibt es auch nicht. Obwohl ich als ehemaliger 1&1-Kunde 1&1 keinesfalls empfehlen kann!!!

 

Alternativ kan man ja auch für DSL und Mobil 2 Anbieter nehmen. Eine kleine Internetflatrate inkl. 400 Minuten/SMS gibt's bei Lidl für 9,95€/Monat. Eine große Internetflatrate inkl. 2000 Minuten/SMS gibt's bei Aldi für 19,99€ /Monat. Zum Vergleich: o2 Blue M kostet 39,99€ im Monat!

 

Ich persönlich ziehe Prepaid vor. Mit 50 internen SMS, 10 internen und 5 externen Telefonminuten kostet mich das 2,35€/Monat im hochwertigen D1-Netz. Im Preis können da keine Flatrate und kein Koppelvertrag mithalten. Und auch mit der Netzabdeckung (o2 und Lidl =o2, 1&1=vodafone, Aldi=Base) liege ich mit D1 ganz gut. Hier im ländlichen Raum ist das wichtig.

 

Gruß

 

akapuma


Mister79
Legende
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  • January 31, 2013
1&1 ist in meinen Augen kein Telefonanbieter. 1&1 ist eine Firma die nichts besitzt außer die Verträge die sie sich haben drucken lassen. Besitzen kein Mobilfunknetz, besitzen kein DSL Netz, keine Line Cards und eigentlich nichts.

 

Vodafone überzeugt mich schon nicht seit D2 von denen gekauft wurde. Als alter D2 Kunde habe ich sowas von schnell die Flucht ergriffen und habe die Änderung der AGB früher schnell in eine Sonderkündigung umsetzten lassen.

 

Dazu kommen die Beschränkungen die 1&1 immer irgendwo in seinen Verträgen hat. Entweder Drosselung im DSL Paket außer man mietet das große Maxdome Paket dazu usw. Eine SMS Flat die nach 3000 SMS im Monat zur Vertragskündigung führt weil einem gewerbliche Nutzung vorgeworfen wird usw.

 

Ob die das schon geändert haben oder mal wieder auf Kurs normal sind kann ich nicht sagen. Habe mir 1&1 schon lange nicht mehr angeschaut und habe auch jetzt nicht wirklich Interesse aber wenn, würde ich jede AGB die dort vorhanden ist vor Vertragsabschluss lesen.

 

Anders gesagt, 1&1 stand schon mehr in der Kritik als O2 mit den IADs. Was ich 1&1 anrechne sind die qualitativen Router die dort angeboten werden aber das überzeugt mich nicht. Ich habe bei 1&1 immer ein ungutes Gefühl und empfinde das dort immer das Beil über einem kreist. Nene, für mich nicht

 

 


bielo
Legende
  • January 31, 2013
Meine Tochter hat seit Jahren nun 1&1. Der Service hat sich gebessert.

 

So wurden unsere Anliegen immer gut behandelt. Erst hatten sie DSL, dann, da sie nicht mehr so oft in der Wohnung war, wurde dieser in eine UMTS Vertrag geändert. (also Stornierung und Neuvertrag).

 

Jetzt genau wieder anders herum. Immer zügig geantwortet. Der Techniker kam am Anschlusstag. Alles in allem wohl besser geworden (unser subjektiver Eindruck).

 

Ich finde o2 ja auch nicht schlecht. Andere sehen das anders.


ArcNinja
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  • Besucher:in
  • February 28, 2013
Als ich Alice-Kunde geworden bin (ubernommen von AOL, als die deren De-Sparte übernommen haben), haben die das mit der Zwangshardware noch recht liberal gehandhabt:

Anschluss (noch ein gekoppelter, kein NGN) wurde mit Modem bzw. Router von Alice gestellt und solange du den nutzt, gab es dafür auch Support: Wenn du eigene Hardware nutzt, gibt es Support nur bis zur Anschlussdose. Einfach, klar, verständlich!

Als ich dann mal etwas länger dauernde Probleme hatte (tatsächlich war der DSLAM kaputt), hat der Techniker nur gefragt, ob ich es mit der von Alice gelieferten Hardware auch probiert hätte, da er mir bei dem von mir genutzten Router leider keinen Support geben kann.

Ich muss sagen, dass ich sehr angetan davon war, wie unkompliziert man mit dem Umstand umging, dass mir das zum Vertrag gehörende Siemens-Modem so ganz und garnicht gefiel und vor allem nicht die Windows-Einwahlsoftware, denn schließlich ging es mir darum, auch mit RISC OS und BSD online zu gehen.

 

Da das alles so unkompliziert war, habe ich daher nach einem Umzug wieder Alice genommen. Darüber, dass ich dabei da aber nur einen NGN-Zugang erhalte und mit Zwangshardware (den "geliebten" IADs) leben muss anstatt an diesem NGN-Zugang von mir gewählte Hardware laufen lassen kann und dafür ohne Support leben muss bzw. dafür zahle, wurde ich weder am Telefon noch im Vertrag noch in der Produktbeschreibung hingewiesen. Auch davon, dass ich nicht die zum Betrieb eigener Hardware notwendigen Daten erhalte, war im Vorfeld nichts bei Alice/O2 zu erfahren und so dürfte es wohl den meisten hier gehen. Vor dem Abschluss war uns Kunden entweder nicht klar, auf welche Einschränkungen wir uns einlassen oder es wurde vom Vertrieb sogar fälschlicherweise etwas gegenteiliges behauptet.

Darum greift übrigens auch das ständig angeführte "Niemand wird gezwungen zu einem Provider mit Zwangshardware zu gehen." nicht, denn das stimmt nur, wenn dieser Anbieter von sich aus und von vornherein mit offenen Karten spielt. Ein "musst du doch vorher wissen, was der Anbieter macht" greift hier auch nicht, denn schließlich haben wir nicht umsonst Gesetze in Deutschland, die uns vor irreführender Werbung schützen sollen. Die Produktinformationen sollen uns umfassend und ausreichend vor einer Bestellung über das Angebot informieren, eine Heranziehung von Informationen Dritter kann und darf nicht Bestandteil der Kundenpflichten sein.

 

Fazit: Ich finde es höchst befremdlich, dass sich Alice/O2 hier so wenig kundenorientiert zeigt und nicht wenigstens die alte Linie weiterfährt (Eigene Hardware = eingeschränkter Support), die keine technischen Mehrkosten enthält, da meist eh nur Leute eigene Hardware nutzen, die auch wissen, wie man die verwendet, anstatt sich auf dieses ständige Geplänkel mit der BNetzA einzulassen, die eigenen Kunden zu verärgern und potentielle Neukunden abzuschrecken, denn mittlerweile gibt es ja viele Informationen zu dem Thema außerhalb von Alice/O2 (gab es nicht, als ich Kunde wurde).

 

Nachschlag: 50000 bis 60000 DSL-Kunden weniger pro Monat fallen in der Bilanz leider nicht so übermäßig stark auf, dafür sind die Gewinnmargen einfach zu gering. Das dürfte auch der Hauptgrund sein, warum O2 das so geflissentlich aussitzt. Eine Abstimmung mit den Füßen würde hier also maximal dann was bringen, wenn alle gehen und dann ist es eh zu spät noch was zu ändern. Besser wäre es also für O2, jetzt (sprich zeitnah, also innerhalb von 10-12 Monaten) grundlegend was zu ändern. Damit erhöhen sie auch ihre Reputation bei den Kunden und können somit gewiss sein, dass sie weiterempfohlen werden. So wie es derzeit aussieht, müssen wir Bestandskunden leider Neukunden von Alice/O2 abraten und DAS macht sich auf Dauer sehr stark in den Bilanzen bemerkbar!

 

Vielleicht sollten die Vertriebs- und Marketingabteilungen bei O2 einfach mal die Techniker fragen und sich Internet und Telefonie erklären lassen. Dann verstehen sie vlt. auch mal, was Kunden von ihren Anschlüssen erwarten. *TRÄUM*


Spacefish
Einsteiger:in
  • Einsteiger:in
  • February 28, 2013
Irgendwer hat b.t.w. mal aus der Arcadyan Hardware den Key per JTAG ausgelesen der verwendet wird um die config backups zu verschlüsseln. Seit Feb. 2013 gibts nen Tool mit dem man eigentlich sämtliche IADs die auf Arcadyan-Hardware bassieren auslesen kann. Den 4421 (ging schon länger) und voralem den sehr verbreiteten 6431, scheint ein ARV752DPW zu sein das IAD 6431.

 

Hier mal ein paar interessante Sachen die ich in nem Dump der Firmware 1.01.22w gefunden habe:

 

2 ip Adressen (vermtl. updates?!)

2001:0288:0001:0250:0000:0000:0000:0010

211.23.66.248

gehören beide zum "Ministry of Education Computer Center" in Taipei Taiwan

 

Das ACS für TR-069 von O2/Alice/Hansenet

https://regman.sip.alice-voip.de:10501/acs/ -> Ip gehört zum Telecom Italia Netz

 

DAS ACS von arcor?!

acs.arcor/acsaka

 

NTP Timeserver von alice/o2:

time.sip.alice-voip.de

 

Die Firmware wurde vermtl. von alphanetworks angepasst, jedenfalls findet sich die Support Addy von denen im Code:

support@alphanetworks.com

 

Die Firmware wurde wohl nicht nur für alice und arcor angepasst sonder auch für die Telekom, es findet sich ein alter firmware downloadlink für die Box im Sourcecode der Startseite:

www.telekom.de/dtag/downloads/version154dsl.htm

 

Vermtl. ohnehin schon bekannt:

Es gibt 2 PPPoE Einwahldaten, einmal für ein Netz mit den VoIP Diensten (bei mir alice3-voip.de) und eins für den Internetzugriff (bei mir alice3-bbi.de), beide haben unterschiedliche Zugangsdaten!

 

und, und ich weiß echt nicht wer das verbrochen hat:

Es gibt eine Portweiterleitung vom Internet PPPoE Interface mit der public ipv4 auf das lokale Router Interface auf Port 80 (über NMAP), dadurch kann man sämmtliche IADs von außen zugreifen und z.B. zuletzt getätigte Telefonate einsehen, die Firmware zerflashen u.s.w., da ja defaultmäßig kein PW festgelegt ist. Das ist doch der Hohn schlecht hin, ich mein scannt man mal 2 min im DSL Endkunden Range nach den entsprechenden Ports, findet man mind. 30 Router bei denen man die komplette Telefonhistory sowie die Zugangsdaten / Telefonnummer der Leute auslesen kann, indem man einfach mit dem Browser auf die Seite geht...

Oh Bitte fixt das doch mal...... Ich kann jedem nur raten ein Passwort im Router festzulegen..

 

Man kann auch Port Weiterleitungen einrcihten und dann auf die Rechner der Leute dahinter zugreifen die man praktischerweise ja direkt unter "Heimnetzwerk" sieht.... 

 

Ja und das ist einer der Gründe wieso ich gerne meine eigene Hardware nutzen würde... Der SMB Proxy auf der Kiste ist auch nicht gerade vetrauenserweckend b.t.w.

 

Alle oben gennanten Tests nur am eigenen IAD mit bekannten (die von außen Zugrifen / vom eigenen Server in einem Fremden Netz) durchgeführt. Aber in der Theorie geht das bei allen Leuten die ein IAD haben und nie ein Passwort festgelegt haben.


Spacefish
Einsteiger:in
  • Einsteiger:in
  • February 28, 2013
Hm zumindest das Portforwarding von Port 0.0.0.0:7170 -> 127.0.0.1:80 ist in der aktuellen FW-Version nimmer drinne, das war wirklich ein klaffendes Sicherheitsloch!


  • February 28, 2013
ArcNinja schrieb:
Die Produktinformationen sollen uns umfassend und ausreichend vor einer Bestellung über das Angebot informieren, eine Heranziehung von Informationen Dritter kann und darf nicht Bestandteil der Kundenpflichten sein.

Das deckt sich übrigens mit der Aussage der Bundesnetzagentur, die ebenfalls eine umfassende Transparenzverpflichtung sieht (siehe letzter Absatz des Artikels). Wie wäre es, wenn Du als Betroffener die Bundesnetzagentur mal darauf hinweist, dass O2 seinen Informationspflichten nicht nachkommt. 

Wäre nett, wenn Du die Reaktion der Behörde darauf mitteilst. Wenn O2 seine Informationspflicht nachkommt, wird sich sehr schnell zeigen, ob sich das wesentlich auf die Neukundenzahlen auswirkt. Mit Sicherheit wäre das aber ein Grund für O2, die bisherige Hardwarepraxis zu überdenken.

In den letzten Tagen gab es Beiträge, dass in der Firmware manchmal die Optionen einer doppelten Einwahl "PPPoE-Passtrough" fehlt, man also die Hardware von O2 komplett nicht mehr umgehen kann, um einen zweiten Router einzusetzen. Das wäre für die Betroffenen eine extrem miese Nummer, wenn man 24 Monate gebunden ist.