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Wildschönau - Wandern & Schmankerl


LMSMDK
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Weder mit Fähre noch mit Flugzeug, sondern mit Bahn und Bus ging es diesmal nach Oberau in der Wildschönau. Die Anreise aus Süddeutschland war also nicht allzu lang. Mit meiner Ankunft in Tirol, Österreich, begann eine Woche voller Wanderungen, kulinarischer Schmankerl und jeder Menge Gipfel. Und genau dorthin möchte ich euch mit diesem Bericht mitnehmen.

Also, ein ganz herzliches Willkommen in der:

 

Wildschönau

 

Da es sich um eine Gruppenreise handelte, traf ich am ersten Abend (Sonntag, 16.08.2026) auf meine Reiseleiterin und die Gruppe, mit der ich die kommende Woche verbringen würde. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir mit dem Abendessen, das mich schon an diesem Abend ziemlich überzeugte. Es war einfach lecker! Und so sollte es auch an jedem weiteren Abend bleiben. So viel schon einmal vorweg.

Am darauffolgenden Morgen (Montag, 17.08.2026) starteten wir mit dem Frühstück und einer nicht gerade guten Wetterprognose in den Tag. Schon bald sollte ein Gewitter aufziehen. Trotzdem ging es mit dem Wanderbus von unserem Hotel in Richtung Auffach zur Talstation der Schatzbergbahn. Was mir an dieser Reise mit ihrem eher geringen Schwierigkeitsgrad besonders gut gefiel, war die Tatsache, dass auch die eine oder andere Seilbahnfahrt auf dem Programm stand.

Oben auf dem Schatzberg angekommen, machten wir uns auf den Weg, kamen allerdings nicht sonderlich weit. Aus Sicherheitsgründen – schließlich sollte man das Bergwetter nicht unterschätzen – kehrten wir zur Bergstation zurück und gönnten uns im dortigen Restaurant etwas zu trinken. So konnten wir die Zeit überbrücken und den stärksten Regen abwarten. Das Schöne daran war, dass sich die Gruppe bei dieser Gelegenheit schon etwas besser kennenlernen konnte. Schließlich waren wir ja gemeinsam unterwegs.

Wenig später machten wir uns, ausgestattet mit Regenkleidung, dann doch noch auf den Weg. Tatsächlich war es ziemlich ungemütlich, weshalb unsere Reiseleiterin entschied, die Wanderung abzukürzen und nicht bis zur Joelspitze weiterzugehen. Nach unserer Rückkehr zur Bergstation beschlossen wir, nicht mit der Bahn zur Mittelstation zu fahren, sondern den Weg zu Fuß zurückzulegen. Das klappte gut, und so stand schließlich auch unsere erste richtige Einkehr an. Bei Tiroler Schlutzkrapfen konnte ich es mir richtig gutgehen lassen.

Durch die frühere Rückkehr ins Hotel blieb uns anschließend noch ausreichend Zeit, um uns in der Sauna und im Schwimmbad von den „Strapazen“ des ersten Tages zu erholen.

Große Sorgen, dass das Wetter die ganze Woche so bleiben würde, machte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht. Und tatsächlich brachte der Dienstag (18.08.2026) schon einmal keinen Regen mehr mit. Diesmal stand mit dem Feldalphorn auch ein Gipfel auf dem Programm. Da es zwar weiterhin bewölkt, aber immerhin trocken war, sollten wir diesen auch erreichen.

Ob die Kuh für das Posen gesondert bezahlt wird, das ist nicht überliefert. ;)

Mit dem Bus ging es zur Markbachjochbahn, die uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung brachte. Bevor wir allerdings den besonders schönen Teil der Wanderung erreichten, mussten wir erst einmal ein gutes Stück bergauf. Teilweise war der Anstieg sogar ziemlich steil. Dabei wurde mir einmal mehr bewusst, wie wichtig ein gleichmäßiges Tempo beim Wandern ist.

Schließlich führte uns der Weg durch ein Hochmoor zu unserem Ziel, dem Feldalphorn, das wir gut erreichten. Die am Wegesrand wachsenden Heidelbeeren haben mich ja ehrlich angelacht, aber die Reiseleiterin hatte mir davon abgeraten. Ober auf dem Gipfel hielten wir es dann aber doch nicht lange aus, denn genau da setze der Regen ein. Auf dem Rückweg kamen wir an einer Käsealm vorbei, auf der es Milch, Käse, Buttermilch und auch Kuchen gab. Mich hatte tatsächlich ein Stück Kuchen angelacht, das ich schnell bestellte und genießen konnte.

Der nächste Tag (Mittwoch, 19.08.2026) begann mit Sonnenschein. In der Ferne ging die Sonne langsam über dem Horizont auf und tauchte das Tal in ein wunderschönes Licht.

Diesmal starteten wir ganz ohne Bus direkt von unserem Hotel aus. Nach einem Aufstieg zum Boarstadl ging es, tatsächlich schon vorbei an unserer späteren Einkehr, auf einem schönen, aber wirklich steilen Weg weiter hinauf zum Kragenjoch.

Die Tour war durchaus anstrengend, vor allem wegen der Rinne, durch die wir nach oben stiegen. Dafür wurden wir mit einem tollen Blick auf die umliegende Landschaft und weit in die Ferne belohnt. Wobei das weit relativ war.

Auf dem Rückweg machten wir dann an der Alm Halt, an der wir zuvor vorbeigekommen waren. Dort konnten wir Kaiserschmarrn und Schmalznudeln genießen – eine absolute Spezialität der Alm, die es dort nur mittwochs gibt. Genau aus diesem Grund wollte unsere Reiseleiterin an diesem Tag dorthin.

Neben dem schönsten Wettertag der Woche wartete noch ein weiteres Highlight auf uns: Unweit unseres Hotels gab es einen Alpen-Coaster, mit dem wir gemeinsam – zumindest diejenigen, die Lust darauf hatten – den Berg hinuntersausten. Das machte enorm viel Spaß!

Am Donnerstag (20.08.2026) stand uns allen ein freier Tag zur Verfügung. Das bedeutete, dass jeder machen konnte, worauf er Lust hatte. Unsere Reiseleiterin bot uns trotzdem eine gemeinsame Tour an. Und was für eine! Eine Wanderung, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Mit dem Wanderbus ging es zur Schönangeralm. Von dort aus starteten wir unsere Tour, die uns nicht nur auf einen, sondern gleich auf vier Gipfel führen sollte. Zunächst erwartete uns ein anstrengender, dann etwas angenehmerer und schließlich wieder fordernder Aufstieg bis zu einer Weggabelung. Links lag das Feldalphorn, das wir bereits erklommen hatten. Rechts führte der Weg, immer am Bergkamm entlang, zum Schwaigberghorn. Damit hatten wir unseren ersten Gipfel erreicht.

Das Kuriose an dieser Wanderung war vor allem, dass wir uns mit jedem Gipfel ein bisschen wärmer beziehungsweise wetterfester anzogen. Beim ersten Stopp kamen zunächst die Jacken zum Einsatz. Ein weiteres Highlight war, dass wir an jedem Gipfelkreuz ein gemeinsames Foto machten. Auf diesen Bildern lässt sich natürlich auch gut erkennen, wie wir nach und nach immer mehr Regenkleidung benötigten.

Doch zunächst ging es weiter zum Breiteggern-Gipfel, von dem sich uns noch einmal ein ganz anderer Blick bot. Anschließend erwartete uns die Wildkarspitze mit einem besonderen Gipfelkreuz, das aus Steinen auf dem Boden gelegt war.

An unserem letzten Gipfel, der Breiteggspitze, wurden Wind und Regen dann allerdings richtig unangenehm. Deshalb hielten wir uns dort nicht lange auf und machten uns zügig an den Abstieg.

Ungefähr auf halber Höhe erreichten wir einen Bergbauernhof, an dem wir uns ein Getränk und eine große Vesperplatte gönnten. Nach dieser tollen Tour war das, trotz des Regens, ein wirklich schöner Abschluss der Wanderung.

„Noch einmal Schatzberg“ lautete das Motto am Freitag (21.08.2026). Allerdings nicht, um unsere am Montag teilweise ausgefallene Tour nachzuholen, sondern um diesmal in die andere Richtung zu wandern – zum Hösljoch.

Es wurde eine schöne und entspannte Tour durch die Höhen, unterhalb der Gratlspitze entlang, bis zur Holzalm. Hier war unsere Mittagseinkehr vorgesehen. Bei Spinatknödeln mit Butter und Parmesan ließ ich es mir richtig gutgehen. Und die Portion war wirklich ziemlich groß!

Nach der Mittagspause stand noch der Abstieg an, allerdings mussten wir nicht den gesamten Weg bis zum Hotel zu Fuß zurücklegen. Für das letzte Stück nahmen wir ein Taxi.

Dabei wurde mir auch schon bewusst, dass uns nur noch der vorletzte Abend bevorstand. Doch am darauffolgenden und damit letzten Wandertag sollte noch ein weiteres Highlight auf uns warten. Dabei war die Reise ohnehin schon voller Höhepunkte gewesen. Alles andere wäre Jammern auf hohem Niveau.

Am Samstag (22.08.2026) starteten wir früher als an den Tagen zuvor. Das lag vor allem daran, dass wir mit dem Taxi aus unserem Tal hinaus in ein anderes Tal, das Alpbachtal, gefahren wurden.

Hier begann unsere Auffahrt auf das Wiedersbergerhorn. Natürlich konnten wir nicht bis ganz hinauf fahren, sondern mussten das letzte Stück selbst erwandern. Wer nicht auf den Gipfel wollte, konnte stattdessen einen Panoramaweg rundherum einschlagen.

Doch dieser Gipfel war noch gar nicht unser eigentliches Ziel. Das war nämlich die Sagtaler Spitze.

Wieder erwartete uns eine Kammwanderung, die ein absolutes Traumpanorama bot. Besonders schön wurde es, als sich die Wolken nach und nach verzogen. Im Sonnenschein sieht schließlich alles noch einmal besser aus.

Auf dem Rückweg gab es dann sogar Murmeltiere zu hören und zu sehen, die sich offenbar gerne präsentierten.

Und auch hier oben, neben der Bergstation der Bahn, gab es einen Alpen-Coaster, mit dem wir natürlich ebenfalls den Berg hinuntersausten. Wobei ich hier einfach zu langsam war. Ups.

Mit einer letzten Taxifahrt zurück zum Hotel endete schließlich unser Wanderurlaub.

Und so, nach einer Woche voller Wanderungen, guter Unterhaltungen und mit einer tollen Reiseleiterin wollten wir uns als Gruppe natürlich bei ihr bedanken. Künstliche Intelligenz macht es möglich: Gemeinsam komponierten wir einen kurzen Song für unsere Wanderführerin, bei dessen Refrain wir dann alle kräftig mitgrölten.

Das war ein wirklich gelungener Abschluss, begleitet von einem leckeren Büfett.

Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Wieder mit dem Zug ging es am Sonntag (23.08.2026) zurück nach Hause.

Fazit

Es war eine tolle Reise, die mir viele schöne neue Eindrücke beschert hatte. Besonders erstaunlich fand ich, dass man in den Bergen gar nicht allzu hoch hinaus muss, um beeindruckende Landschaften und wunderschöne Ausblicke zu erleben. Mit etwa 2.200 Metern lag der höchste Punkt unserer Reise schließlich gar nicht so hoch. 

Auch meine Mitreisenden habe ich total ins Herz geschlossen und freue mich schon darauf, sie bei einer weiteren Reise wiederzusehen.

In die Wildschönau würde es mich jederzeit wieder ziehen.

 

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit habe ich den Text mit ChatGPT auf einen besseren Lesefluss prüfen lassen.

3 Antworten

o2_Solveig

Hallo ​@LMSMDK ,
oh wie schön. 
Ich finde eien Urlaub in den Bergen auch immer sehr erholsam. 
So gern eich Städtetripps mag, bin ich nach einem Urlaub in den Bergen erholter. 
Tolle Bilder. 
Da bekommt man gerade wieder Lust, in die Berge zu fahren. 
Gruß, Solveig 


o2_Gerrit
  • Moderator
  • October 15, 2026

Das ist wieder ein toller Reisebericht, ​@LMSMDK, macht mir echt Sehnsucht nach den Alpen ⛰️🌄

Tirol und Südtirol reizen mich schon, jetzt weiss ich auch mal wieder, weshalb 🙂

Nächstes Jahr geht es für mich wahrscheinlich ganz woanders hin, ich nehme mir jetzt aber vor, dass dort in meinem Urlaub auch zumindest ein Berg vorkommt 🙂

Viele Grüße,

Gerrit


MichaAnja
Legende
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  • Legende
  • October 16, 2026

Hi ​@LMSMDK 

Da Anja und ich schon irgendwie immer ein wenig am Überlegen sind ob wir nicht einmal Urlaub in den Bergen machen sollten, habe ich den

Beitrag GANZ Aufmerksam gelesen. 
Von Leuten die man kennt ist es immer besser als von irgendwelchen Reiseportalen.

Irgendwie hast Du es geschafft wieder ein kleines Schippchen mehr die Lust auf die Berge zu machen - Danke

Liebe Grüße
Micha & Anja