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Kundenrückgewinnung unverschämt? + Napster

  • April 19, 2019
  • 3 Antworten
  • 223 Aufrufe

Hallo zusammen,

mich beschäftigen seit gestern zwei Fragen rund um meinen gekündigten o2-Vertrag:

  1. Ist die "Kundenrückgewinnungsabteilung" immer so unverschämt, dass sie mir versucht, Tipps für's Leben zu geben?
Zur Erläuterung muss man sagen, dass ich meinen Vertrag gekündigt, daraufhin ein neues, recht gutes Angebot zur Verlängerung erhalten hatte, von dem ich allerdings wieder zurücktreten musste, weil man mir am Telefon scheinbar versehentlich etwas Angeboten hatte, was o2 so gar nicht im Portfolio hat. Kann ja passieren.
Es hat allerdings nicht lange gedauert, bis ich erneut einen Anruf von dieser Abteilung erhielt, mit der Frage, weshalb ich denn gekündigt hätte und ob man mich nicht doch noch umstimmen könne. Da ich bisher eigentlich keinerlei Probleme mit o2 hatte, habe ich natürlich wahrheitsgemäß geantwortet: "Ich bin von einer fehlerhaften Verlängerung zurückgetreten und höre mir gerne neue Angebote an"
Der Herr hat sich meine Daten angesehen und meinte, er müsse kurz mit seinem Vorgesetzten sprechen, um "noch etwas machen zu können". Gesagt, getan. Sein Angebot entsprach aber nicht wirklich dem, was ich mir vorgestellt hatte.Ich vermute, in schlechten Monaten mit "nur" 6 GB Datenvolumen nicht auszukommen.
Daher erläuterte ich ihm, dass ich bei meiner letzten Vertragsverlängerung dank Verzehnfachung des Datenvolumens für 10€ mehr im Monat ganze 20 GB Datenvolumen (+ Napster-Musicflat im Wert von 9,95€, die ja leider nicht mehr angeboten wird) hatte und sich die Preise davon und von seinem Angebot zu stark annähern, weswegen sie in meinen Augen in keinem Verhältnis stünden.

Plötzlich änderte sich seine Stimmung schlagartig und er sagte, dass er mir jetzt mal etwas "als Mensch, komplett ohne den Konzern o2 dahinter" sagen müsse. Seiner Meinung nach müssten "Menschen Geschenke, und das war das zehnfache Datenvolumen, auch als Geschenke ansehen und Dankbarkeit zeigen. Aber es ist ja leider so, dass viele das nicht können und es als selbstverständlich ansehen. Deswegen erwarten sie es dann wieder und wieder."

Ich war o2 damals für dieses Angebot wirklich dankbar, aber da ich auch 10€ pro Monat dafür bezahle, fällt es mir schwer, darin ein Geschenk zu sehen. Aber gut. Ich erklärte ihm, dass es sehr gut sein könne, dass er Recht habe, aber die Preise dennoch in keinem Verhältnis stünden. Ich bezahle ungerne für deutlich weniger Datenvolumen und ohne Napster (was ich dann on Top noch zahlen müsse) fast das Selbe, wie mit all diesen Vorzügen.

Daraufhin wurde er sichtlich genervt und sagte: "Na dann nennen Sie mir doch mal einen Anbieter, der günstiger ist, als wir."
Ich meinte, dass ich mich bisher damit nicht auseinandersetzen musste, es aber so scheint, als wäre es bald nötig, woraufhin er das Gespräch scheinbar sehr schnell beenden wollte und nur noch antwortete: "Alles klar Herr ****, dann frohe Ostern und viel Erfolg dabei, tschüss!"

Ich hatte nicht einmal mehr die Gelegenheit dazu, ihm vernünftig zu antworten.

Ich bin ja weiterhin nicht abgeneigt, bei o2 zu bleiben, aber so macht man mir die Entscheidung pro o2 doch deutlich schwerer.

Daher meine Frage: Ist dieser Umgang mit Kunden, die man eigentlich zum Bleiben überreden möchte, normal? Ich hoffe nicht.

Mein zweites Anliegen hängt unmittelbar damit zusammen:

Da ich den ursprünglichen Vertrag gekündigt und einer Vertragsverlängerung zugestimmt hatte, ist auch unmittelbar die Napster-Musicflat ausgelaufen. Weil ich weiterhin Musik hören wollte, habe ich das Abo auf eigene Faust durch Zahlung der Gebühr von 9,95€ wieder aktiviert.



Da ich nun aber von dieser Verlängerung zurückgetreten bin und somit der "alte" Vertrag wieder greift, ist auch Napster wieder aktiv.



Frage: Offenbar wurde die Gebühr jetzt doppelt bezahlt. Was mache ich nun?

Ich hoffe, dass mir im besten Falle jemand von o2 antworten kann und bedanke mich im Voraus für das Lesen des doch nicht sehr kurzgeratenen Textes.

Vielen Dank und viele Grüße

3 Antworten

  • April 19, 2019
Daher erläuterte ich ihm, dass ich bei meiner letzten Vertragsverlängerung dank Verzehnfachung des Datenvolumens für 10€ mehr im Monat ganze 20 GB Datenvolumen (+ Napster-Musicflat im Wert von 9,95€, die ja leider nicht mehr angeboten wird) hatte und sich die Preise davon und von seinem Angebot zu stark annähern, weswegen sie in meinen Augen in keinem Verhältnis stünden.

Nach meiner Erinnerung war es vor zwei Jahren so, dass man wahnsinnig anmutende Rabatte erhielt und zusätzlich noch diese Mehrfach-Volumen. Daher meine neugierige Frage: welchen Tarif hattest Du seinerzeit vereinbart und was hast Du effektiv als Grundgebühr gezahlt?

Fakt ist, dass die Zeiten der aus meiner Sicht übertriebenen Rabatte und Mehrfachvolumen vorbei sind. Fakt ist aber auch, dass offenbar daraus eine (ebenfalls übertriebene) Anspruchshaltung von Kunden erwachsen ist (wie möglicherweise bei Dir), woran o2 aber durch seine frühere Preispolitik auch Mitverantwortung trägt.

Zum Napster-Thema: warum hast Du nicht gewartet, bis nach Deinem Widerruf der alte Vertrag wiederhergestellt wurde?

  • April 19, 2019
Hallo, Omi Korn,

das 10 fach Datenvolumen kostete vor 3 Jahren 6,99 €. Dass es einige Kunden kostenlos bekamen (zählte leider nicht dazu) liest man ab und zu mal hier im Forum. Egal!

Aktuell ist m. E. O2 relativ teuer geworden. Offenbar versucht man die besseren Bewertungen im Netztest in bare Münze umzuwandeln. Vergleicht man, so gibt es deutlich günstigere Konditionen bei kleinem Datenvolumen bei der Konkurrenz, bei großem Datenvolumen ist O2 immer noch konkurrenzfähig trotz reduzierter Rabatte.

Letztlich muss Jeder für sich entscheiden ob die Angebote den Vorstellungen entsprechen.

Für die Mitarbeiter muss man Verständnis haben. Kunden sind aus der Vergangenheit an niedrige Preise gewöhnt. Sieht man als Mitarbeiter keine Erfolgschancen muss man sich in diesem Geschäft dem nächsten Kunden widmen. Dies ist weder unfreundlich noch verwerflich sondern berufliche Realität.

Gruß

Hafe

Sächsin
Legende
  • April 19, 2019
das 10 fach Datenvolumen kostete vor 3 Jahren 6,99 €. Dass es einige Kunden kostenlos bekamen (zählte leider nicht dazu) liest man ab und zu mal hier im Forum. Egal!

Es kostete 5,99€ (das war im Sommer/Herbst 2016) und kurz danach hat o2 es, meist noch in Verbindung von 50%- oder 75%-Rabatten, als Lockmittel gratis bei den VVL eingesetzt, um die Kunden nach den Problemen bei der E-Plus-Migration zu halten (was ja auch gut geklappt hat und sich nun rächt) ... und das war definitiv nicht nur bei "einigen" Kunden der Fall, was dieser Thread https://hilfe.o2online.de/mobilfunk-vertrag-tarife-15/10faches-datenvolumen-nicht-im-vertrag-vermerkt-150900 ja auch untermauert.