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Falschberatung Handyversicherung bei telefonischem Vertragsabschluss

  • February 4, 2014
  • 2 Antworten
  • 175 Aufrufe

sannni123
Besucher:in
Ich habe im September 13 einen neuen Handyvertrag abgeschlossen und mir ein neues Mobiltelefon zu einem Preis von 380 € dazugeholt.

Die nette Beraterin hat mir empfohlen eine Zusatzversicherung abzuschließen. Hierbei würde ich gegen alles versichert sein und monatlich nur einen Beitrag in Höhe von 8 Euro zahlen müssen. Hierbei würden meine Schäden kostenneutral übernommen werden. 

 

Etwas verstutzt war ich als von meinem Konto der Betrag von einer anderen Firma abgebucht wurde. Eine Police wurde mir nicht zugesendet. Im Januar fiel ich samt Handy die Treppe runter und ich rief bei 02 an um den Schaden zu melden. Die nette Dame leitete mich natürlich direkt weiter. 

Der Herr der Schadensaufnahme teilte mir dann nebenbei mir, dass ich bei einem Schadensfall und vor Tausch 38 € bezahlen muss. 

 

Auf Anfrage, dass mir dieses keinesfalls mitgeteilt wurde, bat mich der Herr mich in Verbindung mit o2 zu setzen, da ich anscheinend falsch beraten wurde und ich ein Antrag auf Anhörung des Telefonates des Vertragsabschlusses stellen müsste, sollte ich mich am besten schriftlich an o2 wenden. Was ich natürlich auch tat. Auf Anfrage wurde mir dann auch endlich meine Police zugesendet.

 

Zwischenzeitlich erlaubte ich mir online zu recherchieren und siehe da, statt einem Versicherungsbeitrag von 5,95 € (der zusätzlich auch bei Diebstahl haften würde, was ich auch nicht wollte) zahle ich sogar einen Beitrag von 8,00 €. Ich war und bin sprachlos. Eine Unverschämtheit.

 

Mein Handy konnte ich nicht mehr verwenden und war somit auch gezwungen, das Handy vorab zu tauschen und den Betrag zu leisten.

 

Vor wenigen Minuten rief mich ein Herr von o2 an, zwecks meinem Schreiben. Er teilte mir mit, dass o2 die Gespräche des Vertragsabschlusses nur für 30 Tage aufbewahrt und Sie mir keine Stellungsnahme hinsichtlich einer Falschberatung senden können.

 

Hattet Ihr auch schon solche Erfahrungen?

Mein Anwalt sagt, ich soll Schadensersatz verlangen. Mindestens eine Gutschrift zwecks der 38,00 € und zukünftig die Erstattung der Zwischendifferenz bei Sturzschäden - somit monatlich 4,05 €.

 

Das liebe o2 Team gibt sich ja nicht gesprächsbereit und sendet mir nun mein Schreiben "als erledigt" zurück.

 

 

 

 

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2 Antworten

  • February 4, 2014
Dein Anwalt sagt, Du sollst...
Was ist denn das für ein komischer Anwalt?
Dafür ist doch ein Anwalt da, etwas zu machen.

Wenn das alles so abgelaufen ist, wie Du schreibst, wirst Du wohl wirklich über einen Anwalt vorgehen müssen. Ich glaube nicht, dass die Versicherung oder o2 in Deinem Sinne reagieren werden.


Mister79
Legende
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  • Legende
  • February 4, 2014
Wenn ich mich nicht irre, musst du 10 Prozent der Gesamtsumme selber tragen. Somit wären wir bei den 38 Euro. Die monatliche Gebühr setzt sich nach dem Gerätepreis zusammen:

 

 

 

Wenn die Versicherungsbedingungen nicht geändert haben,

 

                                            Basic                         Premium

 

Gerätepreis bis 500 Euro           3,95                           5,98

 

 

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Ach ja, O2 ist nicht der Versicherer, O2 ist mehr der Vermittler zwischen dem Kunden und der Versicherung. Eigentlich nichts anderes wie bei Banken, wenn du dort irgendeine Versicherung abschließt ist nicht die Bank der versicherer, die Bank vermittelt an die Versicherung mit der die Bank zusammen arbeitet.

 

Somit ja, der Versicherungsvertrag besteht nicht zwischen O2 und Dir, der besteht zwischen dir und der Versicherung.

 

In diesem Fall scheint die Versicherung eine Tochter der Telefonica zu sein aber Telefonica O2 Germany ist nicht die Versicherung, sondern Telefónica Insurance S.A.