Skip to main content
Warum O2
Warenkorb
Service
Frage

Abbuchungsbetrag von nicht autorisiertem Drittanbieter-Abi zurückfordern

  • August 11, 2017
  • 18 Antworten
  • 763 Aufrufe

amigosch
Besucher:in
Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich auf der Homepage leider weder eine Telefonnummer zum Kundensupport für dieses Anliegen, noch eine Email-Adresse gefunden habe, versuche ich es nun auf dieser Platform.

Mir wurde heute morgen eine SMS von O2 zugestellt, in welcher ich zur Eingabe einer TAN aufgefordert wurde, um ein Abo von VidsHunter zu bezahlen. Weder war ich jemals auf dieser Seite noch habe ich ein Abo abgeschlossen und schon gar nicht die TAN eingegeben. Das war aber offensichtlich egal denn gleich darauf kam die folgende Information, dass ich den Betrag via Handyrechnung für MoCoPay bezahlt habe.

Ich finde es schwer unseriös, dass für das Bezahlen eines solchen Service nicht einmal eine TAN eingegeben werden muss und quasi jeder dahergelaufene Idiot mit beliebigen Handynummer lustig Abos abschließen kann.

Natürlich ging sofort eine Drittanbietersperre raus (auf die Bestätigung dieser warte ich allerdings noch...) und eine Stornierung des nicht von mir gebuchten Abos bei MoCoPay. Mir geht es nun um den Betrag von 7,49€, der praktischerweise direkt abgebucht wurde. Ich sehe bei bestem Willen nicht ein, diesen Betrag zu bezahlen. Von der Reklamationsstelle bei MoCoPay habe ich noch nichts gehört, bei O2 selbst niemanden erreicht und mich würde es jetzt interessieren, wie sich das regeln lässt. Hätte ich dummdusselig und naiv eine Tan eingegeben, ok, dann hätte ich mir das selbst zuzuschreiben, aber dass jemand einfach so mit nur meiner Handynummer (die ich schon habe lange bevor es diese Drittanbieter-Geschichten gab und ich wusste, dass ich so etwas sperren muss) bezahlen kann, das enttäuscht mich schon sehr.

Über Lösungsvorschläge und Erfahrungsberichte ähnlich betroffener würde ich mich freuen.

18 Antworten

bs0
Legende
Forum|alt.badge.img+44
  • Legende
  • August 11, 2017
Lösungsvorschlag 1: Im Kundenportal eine Drittanbietersperre einrichten (ist wohl erfolgt)

Lösungsvorschlag 2: Dich an den Drittanbieter wenden zwecks Reklamation (die Stornierung sollte zu einer Erstattung führen)


Denner
Legende
Forum|alt.badge.img+40
  • Legende
  • August 12, 2017
Eine Google Suche hilft.


  • August 12, 2017
Hier ein Erfahrungsbericht von mir:

"Ich kenne das Ding mit den Abos, aber mir kann so etwas nie passieren!" dachte ich immer. Surfstick steckt am PC, PopUp-Blocker, Ad-Blocker, Anti-Virus Programm .... alles ok. Später einmal die SIM in ein Tablet gesteckt. Und BOOM: Es kam nach einigen Minuten surfen eine SMS ☺️ Danach ging es los: Im Internet geschaut, was das ist (WAP-Billing). Wie ich kündigen kann etc. 

Und dann fragt man sich: Wieso lasse ich die Sperre(n) nicht setzen, wenn der Service sowieso kostenlos ist? Die Medien sind voll mit "Habe ein Abo, habe aber nix gemacht" Habe ich einen Vorteil durch die Sperre? Ja! Habe ich einen Nachteil durch die Sperre? Nein! Warum sollte ich also die Schuld bei meinem Anbieter und nicht bei mir suchen?

Wie wäre es, wenn du die Schuld erst bei die suchen würdest? Postpaikunden können die Sperre sogar mit wenigen Klicks in Sekunden unter "Mein o2" setzen. Irgendwelche Lösungsvorschläge für einen Anbieter "zu entwickeln" statt vorhandene Möglichkeiten zu nutzen dauert deutlich länger. ☺️


amigosch
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 12, 2017
Danke, wurde beides direkt nach der SMS erledigt. 


amigosch
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 12, 2017
Hm, "Schuldfrage" immer beim User zu suchen finde ich etwas gewagt.

Mein Handyvertrag mit O2 existiert so seit knapp 2000. Damals gab es diese Drittanbieterproblematik nicht in der Ausprägung wie heute ;-)

Ich sehe durchaus einen Sinn in einer Sperre und kann diese natürlich bequem auch selbst einrichten. Das ist super und bequem. Dafür muss ich aber erstmal wissen, dass diese Problematik existiert. Ich bezahle über mein Handyrechnung lediglich meine Handyrechnung (total oldschool, ja...) und ehrlich gesagt, hätte ich gewusst, wie leicht es ist, so ein Abo mit einer fremden Handynummer einzurichten, hätte ich mich schon längst erkundigt, was man dagegen machen kann und eben die Sperre gesetzt. Ich weiß nicht, wie viele Leute auf dieses Problem aufmerksam geworden sind, bevor sie schlechte Erfahrungen machen mussten. 


Denner
Legende
Forum|alt.badge.img+40
  • Legende
  • August 12, 2017
Der Anbieter könnte natürlich auch alles sperren und wer einen Dienst benötigt, schaltet es sich frei.


  • August 12, 2017
Ich hatte die Schuld direkt bei mir gesucht, weil es sehr einfach ist "Abo-Fallen" zu verhindern.

Natürlich kann ein Mobilfunkanbieter Drittanbieter sperren, aber aus welchem Grund? Man müsste diesen vorwerfen, dass ihr handeln grundsätzlich Illegal ist: Tickets für ÖPNV, Parkgebühren bezahlen mit dem Handy, Google Play etc. Ich denke nicht, dass o2 darüber entscheiden kann und darf, was nach seinem Geschmack (und dem Geschmack seiner Kunden) jetzt Legal und Illegal ist bzw. zulässig oder nicht zulässig ist . Bei wem liegt die Entscheidung? Beim Kunden! Der Kunde soll/muss entscheiden, was er für zulässig bzw. nicht zulässig hält. Nicht der Gesetzgeber oder der Anbieter, was sonst für einen (Rechts-)Streit sorgen würde. Wenn o2 vorab die Dienste "sperren" würde, würde o2 einen aktiven Eingriff in die persönliche Entscheidungsfreiheit seiner Kunden vornehmen.

Das Thema "Abo-Falle" ist nicht neu und man kann es nicht übersehen (Fernsehen), überlesen (Print-Medien, Foren oder Drittanbieter und Mehrwertdienste ) oder überhört (Freundeskreis) haben. 


Denner
Legende
Forum|alt.badge.img+40
  • Legende
  • August 12, 2017
Sehe ich nicht so, zumal es Anbieter gibt, die es so machen.

Ich weiß nicht, wieviele Leute das Nutzen, 20%?

So werden 100% aller Kunden ins Risiko gesetzt, für 20% Kunden, die wissen, das dort ein Schalter auf erlaubt sein sollte.

Es geht auch nicht um Legalität, sondern um das vorhanden sein von Abzockern. Das die Mobilfunkunternehmen an jedem abzocken mitverdienen, möchte ich hier nicht erwähnen.

Gerade weil das Thema Abo Fälle so prominent ist, sollte sich o2 hier anders verhalten.


amigosch
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 12, 2017
Ich frage mich halt, wieso ein Mobilfunkanbieter alle seine Kunden diesem Risiko aussetzt. Meinetwegen gerne mit TAN-Abfrage. Ich erhielt ja auch eine TAN, allerdings in der Sekunde drauf die "Kaufbestätigung". Will ich online Geld überweisen brauche ich ebenfalls eine TAN. Wäre also ein Kompromiss, denn so merkt der Handynutzer wenigstens, dass da gerade jemand versucht ihn abzuzocken.

Ich denke man kann seine eigene Wahrnehmung auch nicht einfach auf alle anderen ausdehnen. Wie etwas medial breitgetreten wird empfindet man subjektiv. Ich werde jetzt, als Betroffene, auch sensibler aufhorchen, falls das Thema mal irgendwo in den Medien vorbei tickert. Eine Spontanumfrage im Freundes- und Familienkreis ergab, dass zwar jeder das Wort Abo-Falle schonmal gehört hat, im Bezug auf Werbebanner, Phishing-Mails, "unseriöse Seiten", aber keiner davon ausging, dass jemand Fremdes das einfach mit der Eingabe der Handynummer etwas "buchen" kann.

Aktuell habe ich etwa 10 Leute gefragt, davon hatte das gerade mal einer auf dem Schirm. Und nein, wir reden hier nicht nur von Eremiten ohne Medienkontakt sondern ganz normale Menschen zwischen 25 und 60.

Aber anscheinend gehen hier unsere Meinungen auseinander.


  • August 12, 2017
Es ist klar, dass es Abzocker bzw. "Schwarze Schafe" gibt. Wer entscheidet das? Wer soll das überprüfen? 

Der Staat könnte doch die Drittanbieter verbieten! Aber es reicht wohl, wenn man zum Beispiel Webseiten "kenntlich" macht und eine Schaltfläche einfügt. Natürlich könnten Staat und Anbieter den "schwarzen Peter" sich gegenseitig zuschieben. Hier wurde der einfachste Weg gewählt: Bürger/Kunde entscheide selber. Oder wer soll dem Kunden verbieten, dass er keine Erotik-Inhalte herunterladen soll bzw. darf? Genauso könnte man ja auch gleich Anrufe ins oder aus dem Ausland sperren -> Ping Anrufe oder Betrugsversuche von ausländischen Call-Centern. 

Diese Drittanbieter oder "Abo-Fallen" gibt es nicht seit gestern oder vorgestern. Solange es keine Probleme gibt, ist alles ok. Aber wenn es einmal zu einem Problem kommt, dann ist der Schuldige auch schnell gefunden: Der Mobilfunkprovider.

Um es noch einmal deutlich zu machen: Abo-Fallen gibt es, man kann sich aber schnell und kostenlos schützen. 


  • August 12, 2017
Ist doch eigentlich egal, ob der Anbieter Drittanbieter grundsätzlich sperrt und man diese erst freischalten lassen muss, oder nicht. Beschwerden und Schuldzuweisungen gäbe es dann immer noch zuhauf, wenn selbst nach eigenständigem Freischalten von Drittanbieterdiensten vermeintlich zu Unrecht Verträge zustande gekommen sein sollten.

Wir leben in einer freien Welt mit angeblich mündigen Konsumenten. Das Thema Drittanbieter wurde schon lang und breit in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Ein bisschen Eigenverantwortung solle schon zu verlangen sein. Das sehe ich so ähnlich wie bei der sogenannten Mailboxfalle im Ausland oder jetzt aktuell beim EU-Roaming.


Denner
Legende
Forum|alt.badge.img+40
  • Legende
  • August 12, 2017
Das ist nicht, was ich gesagt habe. O2 sollte die von vertragsbeginn deaktivieren und wer sie nutzen will, soll sie selbst per App aktivieren.


Denner
Legende
Forum|alt.badge.img+40
  • Legende
  • August 12, 2017
Nein, das ist nicht egal.

mir ist ein Beitrag hier lieber:

wollte LTE heute eine App bezahlen, ging nicht. Warum sperrt o2 das?

als

mir würde heute ein Abo für 7!50 untergejubelt, warum sperrt o2 das nicht.


  • August 12, 2017
Denner schrieb:

mir ist ein Beitrag hier lieber:

wollte LTE heute eine App bezahlen, ging nicht. Warum sperrt o2 das?

als

mir würde heute ein Abo für 7!50 untergejubelt, warum sperrt o2 das nicht.

Du hast die folgende Variante vergessen, und auf die wollte ich hinaus:

"Ich habe die Drittanbieterdienste irgendwann einmal aktiviert. Jetzt zockt mich wer ab und ich habe 7,50 auf der Rechnung, von denen ich nix weiß. So war das nicht abgemacht. Warum macht o2 nichts dagegen?!"

😉


Denner
Legende
Forum|alt.badge.img+40
  • Legende
  • August 12, 2017
Da würde ich, würde o2 es so handhaben, wie ich schrieb, antworten

tja, das ist Pech. Du hast ja die Möglichkeit bewusst aktiviert und warst dir über die Risiken bewusst. 


bs0
Legende
Forum|alt.badge.img+44
  • Legende
  • August 12, 2017
Man könnte es also gleich beim Vertragsschluss als Option einbauen: Standardmäßig ist die Funktion Bezahlen per Mobilfunkrechnung deaktiviert. Falls Sie diese Funktion aktivieren möchten, wählen Sie bitte die Kategorien aus, die freigeschaltet werden sollen. Man bestätigt dann gleich, dass man die Risiken zur Kenntnis genommen hat und gut ist. Wer sich später beschwert hat dann Pech (wobei im Falle einer Abo-Falle immer noch die Möglichkeit der Anfechtung besteht sofern man nicht fahrlässig war oder vorsätzlich gehandelt hat).


Denner
Legende
Forum|alt.badge.img+40
  • Legende
  • August 13, 2017
Genau


o2_Bianca
  • Moderatorin
  • August 30, 2017
Hallo @amigosch,

entschuldige die verspätete Antwort. Hast du das Abo beim Drittanbieter bereits gekündigt? Leider liegt uns die Rechnung für den Zeitraum noch nicht vor. Ich bitte dich, dich noch einmal zu melden, wenn du die Rechnung vorliegen hast. Ich nehme dann gerne eine Beschwerde auf und leite es an den zuständigen Fachbereich weiter.

Viel Grüße Bianca

Jetzt endlos surfen mit dem o2 Free! | Lesenswerte Tipps, Apps und mehr | Teste neue Smartphones