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Bald auch Kabel-Anschlüsse mit Highspeed-Internet durch Kooperation mit Vodafone

Bald auch Kabel-Anschlüsse mit Highspeed-Internet durch Kooperation mit Vodafone

Ab sofort habt ihr die Möglichkeit mit o2 auch das Kabelnetz zu nutzen. Für euch heißt das: Noch mehr und schnelleres Internet direkt bei o2!

o2 erhält Zugriff auf das Kabelnetz von Vodafone, um so den bundesweiten Festnetz-Bereich noch stärker auszubauen und zu verbessern. Dies wurde in einer gemeinsamen Vereinbarung von beiden Seiten festgehalten und stellt den Zugang zum Kabelnetz unseres Partners langfristig sicher. 

Bis zu 24 Millionen Haushalte können so mit attraktiven Tarifen und noch höheren Geschwindigkeiten versorgt werden. Und wie kommen diese Neuigkeiten bei euch an? Die Meinung von Community-Benutzer @schluej dazu:
 

Gute Aussichten für uns O2 Kunden in DSL schwachen Räumen. 300 Mbit über das TV Kabel gepaart dem guten O2 Service, da werden Träume war. Daumendrücken das die EU uns keinen Strich durch die Rechnung macht.

 

Bereits Mobilfunk bei o2? Hol dir Internet & Festnetz dazu und lass dir den Kombi-Vorteil nicht entgehen

Seit November 2020 wurden Kabel-Anschlüsse in ausgewählten o2 Shops angeboten. Ab sofort sind sie unter anderem auch Online und an der Hotline, ebenfalls erhältlich.

Infos zu den Tarifen findet ihr hier → Die neuen o2 my Home Tarife ab November bei o2

 

Habt ihr bereits einen Vertrag, könnt ihr bis zu 10 Euro bei eurem o2 my Home-Tarif sparen. Wie hoch der Rabatt ausfällt, seht ihr in unserer Kombi-Übersicht.

 

Aktualisiert am 27.01.2021 von o2_Juliane


143 Antworten

Wie wäre es vielleicht Mal mit attraktiven Angeboten vor eine ganz normale Vertragsverlängerung??? Ohne da einem ein Partnervertrag aufgeschwatzt wird??? Jeden Tag kommt was neues das zu DSL. TV und jetzt noch Kooperation mit anderen Betreibern....aber die die schon ewig dabei sind bleiben auf der Strecke....naja bin gespannt auf Angebote von o2
Hey @Tostentamme,



danke für dein Feedback! Für unsere Bestandskunden haben wir regelmäßig attraktive Aktionen und Rabatte. Und gerade für Bestandskunden, die mit ihrem Mobilfunkvertrag bereits bei o2 sind, können mit dem Kombi-Vorteil beim DSL nochmal ordentlich sparen ;)



Falls Interesse besteht, schauen wir uns gerne die aktuellen Angebote für eine Vertragsverlängerung an. Erstelle dazu nur ein Thema mit deinen Wünschen!



Viele Grüße, Jelena

Einen DSL Vertrag brauche ich im Moment nicht....Anfang 2020 vielleicht....jetzt brauche ich nur ein Angebot zur Verlängerung....aber DSL Kombi Angebote bekommt man überall....also auch bei anderen Betreibern.
DSL über Vodafone, die bieten doch gar kein DSL über ihr Netz 😂
Benutzerebene 4
Wie ich hier in meinen Posts schon ausgeführt habe, finde ich den Breitband-Deal zwischen Vodafone und Telefonica absolut klasse und drücke wirklich sämtliche Daumen und Zehen, dass die EU-Kommision das Übernahmevorhaben in ein paar Wochen, wahrscheinlich noch mit weiteren ergänzenden Auflagen (Gestattungsmarkt, TV-Bereich) versehen, endlich durchwinkt. Ich warte wirklich schon seit Monate auf das Startsignal aus Brüssel!



Und was die Rolle von Telefonica anbelangt zitiere ich mal direkt selbst;

Das Zukunftsmedium ist bei mir also so oder so das Kabel. o2 DSL auf Telekom-Infrastruktur ist für mich daher absolut keine Option, o2 Kabel auf Vodafone-Infrastruktur wäre für mich aber technisch wie moralisch ein absoluter Wunchtraum.


Ich freue mich schon heute auf entsprechende o2-Kabeltarife, die ich künftig ergänzend zu meinem Mobilfunkvertrag buchen kann. 👍🏻



@Gonzo68:

Das ist falsch. Vodafone bietet schon sehr seit über 10 Jahren DSL und VDSL über das "eigene Netz" (im Mai 2008 erfolgte die endgültige Arcor-Übernahme, zuvor war Vodafone der beherrschende Mehrheitsaktionär und schaltete die Anschlüsse über die Arcor AG & Co. KG). Vodafone betreibt ebenso den zweitgrößten Festnetzbackbone nach der Deutschen Telekom. Beim VDSL-Angebot über eigene Technik musste Vodafone jedoch erzwungenermaßen leider wieder zurückbauen auf Grund der VDSL2-Vectoring-Vorgaben durch die Bundesnetzagentur und auf teure BSA-Vorleistung der Telekom gehen. Darum ja auch der Übernahmeversuch von Unitymedia seit vergangenem Jahr.😉
Ssicher hatte Vodafone (ehemals Arcor) ein eigenes Netz von der DB Systel , dieses wurde mit dem VDSL aber aufgegeben und es wurde die Kabeltechnik eingeführt . Angefangen mit Kabel Deutschland welche von Vodafone geschluckt wurde und jetzt Unitymedia. Und ja ich würde Begrüßen wenn Vodafone allgemein nicht nur für o2 ihr Kabelnetz für die Konkurrenz freigibt. Ob die Angebote für die Mitbewerber dann so günstig sind in einem regulierten Kabelnetz durch die BNA wäre interessant
Hey zusammen,



ich habe mal den Korrektur-Stift angesetzt, damit das Vokabular auch wirklich passt 🙂



Kommt gut ins Wochenende!



Viele Grüße, Jelena
Benutzerebene 7
Abzeichen
So eine Zusammenarbeit wünsche ich mir mal im Mobilfunknetz. Das wäre echt Klasse. Trotzdem finde ich diese Zusammenarbeit von o2 und Vodafone auch nicht schlecht und wir können nur hoffen das es nicht ewig dauert bis es dann funktioniert.
Benutzerebene 4
Ssicher hatte Vodafone (ehemals Arcor) ein eigenes Netz von der DB Systel , dieses wurde mit dem VDSL aber aufgegeben und es wurde die Kabeltechnik eingeführt . Angefangen mit Kabel Deutschland welche von Vodafone geschluckt wurde und jetzt Unitymedia. Und ja ich würde Begrüßen wenn Vodafone allgemein nicht nur für o2 ihr Kabelnetz für die Konkurrenz freigibt. Ob die Angebote für die Mitbewerber dann so günstig sind in einem regulierten Kabelnetz durch die BNA wäre interessant

Nein. Das ist nachweislich falsch. Vodafone hat dieses Netz noch immer und damit bis zuletzt auch VDSL2 (meistens vom HVt aus) betrieben. Seltener gab es auch mal Outdoor-Ausbauten von Vodafone (v. a. in Neubaugebieten). Mit VDSL2-Vectoring musste Vodafone zwangsläufig auf das Kontingentmodell (VULA/Layer 2 BSA) wechseln als Ersatzprodukt für das bisherige, reine TAL-Produkt. Und genau für diese Vorleistung benötigt man auch weiterhin ein großes, eigenes Flächennetz in voller Tiefe. Die erste aktive Technik nach der TAL stellt bei Vectoring eben immer die Telekom (oder der örtliche Vectoring-Gewinner). ADSL2+-Anschlüsse von Vodafone laufen durchaus noch als TAL-Produkt über 100 % aktive Vodafonetechnik, d. h. allein der physische, blanke, passive Klingeldraht vom HVt (oder Verteilerkasten) bis zum Hausanschluss wird dabei noch von der Telekom angemietet. Und glaub' mir, ich weiß wovon ich hier spreche. Ich sitze nämlich selbst noch auf so einem HVt-TAL-Produkt auf ADSL2+-Basis für welches Vodafone aktuell noch "nur" 10,02 € monatlich an die Telekom abdrücken muss.😉



Zu deinen anderen Ausführungen: Aus Sicht von Vodafone und vor allem zu Gunsten des schwierigen Festnetzgeschäfts von Telefonica dürfte es wohl "besser" sein, wenn Telefonica das Kabelnetz exklusiv mitnutzen darf und alle anderen draußen bleiben müssen. Eine Zwangsöffnung für alle bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Wenn der EU-Kommission der Exklusivvertrag genügt, ist das in meinen Augen auch OK. Ich war selbst lange Zeit für eine Zwangsöffnung des Kabelnetzes für alle, doch seit die Telekom so brachial mit Vectoring gegen den Wettbewerb vorgegangen ist, bin ich weit weniger verzückt als früher bei dem Gedanken, nun auch noch eine Regulierung für den Kabelbereich einzuführen. Ich kann inzwischen auch vertreten, dass allein Vodafone entscheidet, wer mit auf's Netz darf (in der Form wie man es o2 einräumt). Für übrige Wettbewerber sollte ein - meinethalben reguliertes - Resaleprodukt ausreichen (also ähnlich wie zwischen Unitymedia und Eazy). Günstig können die regulierten Vorleistungspreise beim Kabel von Vodafone übrigens kaum werden. Schau' dir die Preise für TAL und Layer 2 doch mal genau an. Und das ist wohlgemerkt nur für die scheißdürre Kupferdoppelader. Die BNetzA dürfte für die Coaxiallvorleistung natürlich keinesfalls geringere Beträge festsetzen können und rechtlich dürfen. Ansonsten wäre Vodafone hart diskrimiert gegenüber der Telekom.👮🏻



@M-G:

Ich denke, dass wir diese Art von Kooperation beim 5G-Ausbau tätsächlich erstmals auch verstärkt sehen werden. Die hohen, stark kapazitätstragenden 5G-Frequnzen, die jetzt unterm Hammer sind, erfordern schon rein physikalisch ein sehr engmaschiges Netz. Wer dann wo und wie mit wem kollaboriert werden wir ja bald sehen. Mich interessiert vor allem der technische Aspekt bei der Erfüllung des Kabeldeals. Telefonica (nicht Vodafone!) ist nämlich der Netzbetreiber, der große Teile seines Netzes und seiner Infrastruktur verscherbelt hat und dadurch extrem Abhängig von der Deutschen Telekom geworden ist. 😞
Hallo,

geht nur bei mir der Link nicht?

Meinung von Community-Benutzer @schluej dazu:
Falsch Tnkar Vodafone hatte die gleiche Chance im Zuge des Vectoring Ausbaues sich die Möglichkeit sich HVT für den Ausbau zu sichern. Es war ihm aber günstiger ihr bereits vorhandenes unreguliertes Kabelnetz zu nutzen, der Grund warum sie diese Kooperation anbieten ist nur das sie damit hoffen die von der BNA geforderten Freigabe des Kabelnetzes zu Umgehen da durch die geplante Fusion mit Unitymedia das Kabelnetz sonst prozentual in ein Monopol fallen würde. Also nur Vodafone Highspeed Internet anbieten kann und andere Anbieter ausschließen kann.Mit der Kooperation mit Telefonica wird versucht die BNA zu bestechen .ob das klappt wird soch zeigen
Benutzerebene 4
@Gonzo68:

Du verstehst es leider immer noch nicht und kennst dich offensichtlich auch nicht so gut aus. Du bringst hier jedenfalls einiges durcheinander und würfelst einige Dinge zusammen, die nichts miteinander zu tun haben. Es ist echt Unsinn, was du hier schreibst. Das kann man so nicht einfach stehen lassen. Darum nochmal der Reihe nach zu den Fakten:



1. Vodafone hat nach wie vor noch ein großes und tiefes Flächennetz - auch für DSL. Das habe ich schon oben ausgeführt und du solltest mir da wirklich nicht widersprechen ohne Beleg. Ich kenne die deutsche Netztopologie und die Telekom-Vorleistungen. Es gibt TAL > VULA > Layer 2 BSA > Layer 3 BSA (Gate) > Layer 3 BSA "Classic" (IP-BSA). Je niedriger dieser "Level", desto weniger eigene Infrastruktur ist seitens des Wettbewerbers erforderlich und desto mehr muss von ihm an die Telekom für die Nutzung ihrer Infrastruktur abgedrückt werden. Vodafone spielt in den vorderen Leveln mit. Telefonica liegt deutlich dahinter - auch bei der Backbonegröße. Da gibt es nichts zu bezweifeln.



2. Nein, nicht jeder Anbieter hatte die Möglichkeit sich jeden beliebigen HVt oder KVz bundesweit zu sichern. Leider! Die Telekom hat - in Überrumpelung Ihrere Wettbewerber - ein Gesamtpaket abgegeben und von der BNetzA gestattet bekommen. Für andere Anbieter gab es knallharte, kaum erfüllbare Bedingungen, wenn sie statt der Telekom Vectoring ausbauen wollten. Nachzulesen hier.



3. Die seit dem letzten Führungswechsel extrem telekomfreundliche BNetzA hat noch gar nichts gefordert, außer, dass sie die Übernahmeentscheidung vom Kartellamt getroffen werden soll. Die BNetA ist nämlich nur Regulierer, nicht Übernahmekontrolleur. Das ist das Kartellamt. Die BNetzA hat also gar nichts zu melden. Brüssel ist hier Herr des Verfahrens und wird in der Sache auch selbst entscheiden. Der Fall wurde nicht auf Antrag ans Kartellamt rücküberwiesen. Die deutsche Monopolkommission hat sich übrigens ganz klar FÜR die Übernahme ausgesprochen.



4. Es geht hier nicht um "Bestechung" oder billige Tricks, sondern darum, die wettbewerblichen Bedenken der Kommission aus dem Weg zu räumen. Ich glaube nicht, dass du die fachliche Komptenz hast, die Wirksamkeit angebotener Maßnahmen zu beurteilen. Ob das nun Vorliegende ausreicht und welche weiteren/ergänzen Anforderungen die Kommssion ggf. stellen wird, weiß aktuell niemand. Auch ich nicht. Das ist Verhandlungssache im Prüfverfahren zwischen Vodafone und Kommission. Man kann aber davon ausgehen, dass Vodafone alles Erforderliche tun wird um die Übernahmefreigabe zu bekommen.



5. Das Kabelnetz war schon immer "Monopol" bzw. regionale Monopolinfrastruktur - die Übernahme ändert daran nichts. Vor der Übernahme gibt es 3 große Kabelnetzproduktanbieter in Deutschland (Vodafone, Unitymedia [mit Eazy], Telecolumbus [= Pyur]). Wenn der Vodafone-Vorschlag als ausreichend angenommen wird, werden es weiterhin 3 sein (Vodafone [mit Eazy], Telefonica [o2] und Telecolumbus [= Pyur]). Es würde dann zwar nur noch zwei technische Kabelnetzbetreiber übrig bleiben, doch auf der Infrastruktur von Vodafone würden im Gegenzug künftig weiterhin Eazy und zusätzlich o2 mitspielen. Was am aktuellen Status Quo für den Wettbewerb und die Kunden in Deutschland besser sein soll, muss man mir echt mal erklären. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass der Kommission diese Maßnahme für diesen einen Betrachtungsbereich tatsächlich genügt. Telefonica bekam eine ähnliche Auflage im Zuge der E-Plus-Übernahme. Exklusiver Profiteur der Netzzugangsauflage im Mobilfunk war Drillisch - das Unternehmen welches heute als 1&1 Drillisch bei der 5G-Frequenzvergabe kräftig mitmischt und Mobilfunknetzbetreiber werden will.



6. Das größere Problem sehe ich tatsächlich beim Gestattungs- und Einspeismarkt. Hier sind garantiert noch weitere Auflagen erforderlich. Die abgegebene Erklärung genügt hier sicherlich nicht. Wir werden sehen, was da noch kommt. Ziemlich sicher gibt es wieder Sonderkündigungsrechte und Exklusivitätsregelungsverbote für den Gestattungsmarkt. Denkbar sind darüber hinaus auch Verschlüsselungsverbote, die Regulierung von Einspeiseentgelten oder gar ein Verbot selbiger zu Gunsten der TV-Sender. Vielleicht wird sogar die Kabelanschlussgebühr gekippt. Egal was dabei auch herauskommt - es kann und wird uns Endkunden garantiert zum Vorteil gereichen - und sei es über Umwege (GEZ, mehr Free-TV, mehr HD, günstigeres Pay-TV).



Ich hoffe nun sind alle hier im Bilde und auf dem gleichen Faktenstand. 😉
Ok ich hab keine Ahnung . Deine Vodafone Strategie zur Freigabe des Kabelnetzes ist klar . Hilft dem Netzausbau für alle allerdings gar nicht solange keine generelle Freigabe des Kabelnetzes gibt, wie auch im Bereich des VDSL Netzes. Das es immer Anbieter wie 1&1 oder auch Telefonica die sich dann da einkaufen ist klar
Wenn übrigens aus einem regionalen Oligopol ein überregionales Monopol wird muss weil man die Kabelanbieter aufkauft muss man sich nicht wundern
Benutzerebene 4
@Gonzo68:

Nimm es bitte nicht persönlich. Aber es stimmte einfach (zum wiederholten Male) nicht, was du geschrieben hattest. Meine "persönliche Strategie" mit Vodafone habe ich ja schon in meinem eigenen Thread zum Thema offenbart. Wenn o2 das Kabelnetz nutzen kann, werde ich ohne mit der Wimper zu zucken Vodafone nach bald 10 Jahren treuer Kundschaft verlassen und zu Telefonica kommen, weil ich hier schon meinen meinen Mobilfunk habe und wohl auch künftig haben werde. o2 DSL über die Telekom bringt mir nicht viel in Sachen Geschwindigkeit und ich will das auch definitiv nicht. Die Telekom soll künftig keinen Cent mehr von mir sehen im Festnetz.



Zum Thema Breitbandausbau und die Gründe für dessen Verschleppung in Deutschland zitiere mich einfach mal selbst aus dem Vodafone-Forum;



Ich muss nun doch nochmal was nachlegen um meinen Standpunkt zu verdeutlichen:



Die Telekom mit ihrer immanent wettbewerbsfeindlichen Politik ist die Hauptursache für Deutschlands schändlichen wie peinlichen Rückstand beim Breitbandausbau. Schon die VDSL2-Zulassung vor 14 Jahren war ein schwerwiegender Fehler von Regulierung und Politik, den man niemals hätte zulassen dürfen. Damals hätte man mit dem Glasfaserausbau beginnen müssen. Erst in den Ballungsräumen, dann in der Fläche. Wir wären heute damit fertig und hätten wohl eine der besten Breitbandinfrastrukturen Europas. Ready für Industrie 4.0, IOT, 5G und autonomes Fahren. Stattdessen hat uns der VDSL2-Einstieg in Deutschland bald 2 verlorene Jahrzehnte gekostet. Und wenn es nach der DTAG geht, folgt auf VDSL2-Vectoring auch noch G.fast und damit ein drittes, vollkommen vergeudetes Jahrzehnt. Einfach nur armselig. Das rote Tuch ist für mich in Wahrheit magenta.



Der Übernahmeversuch von Unitymedia durch Vodafone ist für mich angesichts der bedrückenden Wettbewerbs- und Breitbandlage in Deutschland deshalb reine Notwehr. Es ist strategisch klug von Vodafone, sich Unitymedia mitsamt Netz und deren Kunden einzuverleiben um sich einerseits bei der Festnetzkundenzahl in Schlagdistanz zur Telekom zu begeben und andererseits infrastrukturell noch weiter von dieser unabhängig zu machen. Jeder Cent, der nicht an die Telekom zurückfließt, kann in den Auf- und Ausbau eines eigenes Netzes gesteckt werden. DSL hat sich als absolute Sackgasse erwiesen. Die seit Jahren überhöhte TAL-Miete war schon schlimm genug, ließ den Anbietern aber immerhin noch genug Raum für den Einsatz eigener Infrastruktur. Mit Vectoring hat die Telekom jedoch wieder ganz Deutschland unter Ihrer Knute und die Konkurrenten, die ihre Technik deshalb rückbauen müssen, in der ewigen Tributknechtschaft. Die paar Netzinseln von Lokalbetreibern bestätigen diese Regel doch nur. Und es ist auch recht klug, Telefonica mit so einem Deal wie nun vorgelegt wieder ein bisschen aus dem "liebevollen" Telekom-Klammergriff zu lösen. Dass Telefonica sich so dicht an die Telekom rangewanzt und von deren Infrastruktur abhängig gemacht hat, war aus wettbewerbssicht ebenso fatal. Bis zuletzt sah es so aus, als stünde einzig Vodafone noch solitär gegen die Telekom. Inzwischen ist zum Glück auch United Intnernet erschrocken aufgewacht und will sich nicht mehr mit einem reinen Widerverkäuferdasein bei Festnetz und Mobilfunk abgeben. Gut so - meine ich!



Dennoch sollte der 5G-Bieterwahn mal langsam ein Ende finden. Aber das ist wieder eine andere Geschichte...
Wettbewerbfeindlich ist das was Vodafone fabriziert aber genug davon und dein Urteil über den Ausbau vom Vectoring Netz ist deine Sache ohne Zweifel hat die Telekom einen Vorteil weil sie als Nachfolger von der deutschen Post ein Monopolnetz bekommen hat, Allerdings hat Vodafone auch ein Teil davon bekommen und für sich vereinnahmt das BK Netz der Post. Sicher sie haben auch investiert und Kabel Deutschland übernommen. Müssen sich aber nicht wundern wenn jetzt nach Aufkauf von Kabelanbietern andere Anbieter und die BNA aufmerksam werden
Hey @zoom_h2,



dass, das Profil nicht mehr aufgerufen werden kann, ist richtig. Leider, hat sich der Benutzer kürzlich aus der Community verabschiedet.



Viele Grüße, Jelena
Huhu @o2_Jelena :

Danke, ich dachte schon mein "Browser" hat ein Problem.
Benutzerebene 7
Ssicher hatte Vodafone (ehemals Arcor) ein eigenes Netz von der DB Systel , dieses wurde mit dem VDSL aber aufgegeben und es wurde die Kabeltechnik eingeführt . Angefangen mit Kabel Deutschland welche von Vodafone geschluckt wurde und jetzt Unitymedia. Und ja ich würde Begrüßen wenn Vodafone allgemein nicht nur für o2 ihr Kabelnetz für die Konkurrenz freigibt. Ob die Angebote für die Mitbewerber dann so günstig sind in einem regulierten Kabelnetz durch die BNA wäre interessant

Vodafone ist bei dem Rückbau noch nicht so weit wie Telefonica, musste aber schon den Großteil ihres VDSL-Netzes aufgeben wie Telefonica, genau wie bei Telefonica gab es da die Option mit gutem Modem mehr rauszuholen, als die Dämpfungsgrenzen der Telekom zulassen. Stand heute gibt es noch DSL bis 16k und ISDN bis 2022, das wird vermutlich auch abgebaut werden, weil nicht mehr zeitgemäß.
Vodafone hat sich aufs Kabelnetz spezialisiert, was bei mir trotz Zusage von 250 Mbit nicht stabil funktioniert 4 mal die Woche Abbrüche im Kabelfernsehen, gut das ich einen stabilen wenn auch "nur" 50 MBit mehr ist da ich A0 Versorgung habe und die Telekom leider kein Vectoring im Nahbereich anbietet einen stabilen o2 DSL Anschluss wo auch mein Fernsehen gut läuft. Von daher kann ich den Lobgesang auf Vodafone nicht nachvollziehen.
Die ganze Diskussion geht davon aus, das es dieses O2-Cable-Angebot geben wird.

Doch ich glaube nicht dran! Das ist ein strategischer Fake aus meiner Sicht.

Zuerst mal müßte der Deal Vodafone-Unitymedia klappen. Kommt die Übernahme nicht, z.B. wegen der EU, dann gibt es auch kein O2-cable.

Selbst wenn es klappt, dann mag das ein gewisser Vorteil für O2 sein, aber ob das Produkt konkurrenzfähig ist, wage ich zu bezweifeln. Ein Kabelprodukt ist wegen Problemen als shared Medium noch empfindlicher als dedizierte VDSL-Leitungen. Dann noch CG-NAT u.a. Nachteile beim Routereinsatz ...

Die Billig-Vertriebslinie bei Kabel bietet 20 MBit/s für 11,99€/Monat an. Bei Sonderaktionen sogar weniger oder man bekommt 50 MBit/s dafür. Geht dann O2 in den Vertrieb und muß Übergabeconcentratoren etc. aufbauen, wird man max. 5€ unter VDSL-Preisen liegen und das wird kaum ausreichend sein. Wird es für O2-Cable überhaupt die tollen Kombi-Vorteile geben etc.?

Klar - wenn es an VDSL100 ... 250 am jeweiligen Wohnort mangelt, dann mag Kabel eine willkommene Alternative sein. Als Normalokunde im gut versorgten DSL-Bereich würde ich immer bei VDSL bleiben oder allenfalls auf FTTH wechseln. Anzumerken auch, dass ich zu viele negative Erfahrungen mit Kabel-Internet gemacht habe.
Benutzerebene 4
Wettbewerbfeindlich ist das was Vodafone fabriziert aber genug davon und dein Urteil über den Ausbau vom Vectoring Netz ist deine Sache ohne Zweifel hat die Telekom einen Vorteil weil sie als Nachfolger von der deutschen Post ein Monopolnetz bekommen hat, Allerdings hat Vodafone auch ein Teil davon bekommen und für sich vereinnahmt das BK Netz der Post. Sicher sie haben auch investiert und Kabel Deutschland übernommen. Müssen sich aber nicht wundern wenn jetzt nach Aufkauf von Kabelanbietern andere Anbieter und die BNA aufmerksam werden

Mir ist nicht klar, weshalb die Telekom von dir so vehement verteidigt wird. Vodafone hat zu keinem Zeitpunkt der Geschichte die Macht besessen, wettbewerbsfeindlich zu agieren. Vodafone bietet übrigens bis heute für andere Anbieter DSL-Vorleistungsprodukte an. Ganz freiwillig - ohne dazu von der BNetzA gezwungen werden zu müssen. Vodafone hat auch keinen Teil vom Postnetz bekommen. Das heutige Vodafone-Festnetz ist vom Industriekonglomerat Mannesmann-Arcor errichtet worden. Der Rest (Kabel Deutschland) wurde für viele Milliarden käuflich erworben. Der Telekom fielen die TALen hingegen in den Schoß. Das Resultat sehen wir heute. Es gibt die CuDa-TALen überall in Deutschland, die Coax-Anschlüsse sind weit weniger an der Zahl. Nur weil du offenbar schlechte Erfahrungen mit Vodafone Kabel gemacht hast, ist Vodafone doch nicht wettbewerbsfeindlich. Vodafone hat sich auch nicht "spezialisiert". Sie bieten neben flächendeckendem DSL regional auch Kabel an und geben diesem Vorrang vor DSL im Vertrieb auf Grund der höheren Produktmarge. Das ist doch logisch. Vodafone hat alle Infrastrukturellen Probleme von KD geerbt und sicher noch viele Hausaufgaben zu erledigen. Du als Kunde hattest eben Pech. Passiert. Kann dir immer passieren. Wenn die Telekom keine Vectoring-Ports mehr am HVt/KVz frei hat, bist du auch der Gelackmeierte im DSL-Bereich. Das gibt es alles.



@Droggelbecher: Exakt. Weil sie wegen Vectoring dazu gezwungen wurden. Vodafone wird aber niemals so weit zurückbauen wie Telefonica oder wie Gonzo glaubt. Vodafone bewegt sich auf VULA- und Layer-2-BSA-Level. Dafür braucht man Infrastruktur. Mindestens bis 2022 steht die volle Vodafone ADSL2+-Anschlusstechnik weiterhin zur Verfügung, wo sie hingesetzt wurde. Auch wenn ISDN dann wegfällt, bedeutet das nicht zwingend, dass Vodafone diese Anschlusstechnik aufgibt. Möglich ist es durchaus, falls sich VULA/Layer 2 im Kontingentmodell mit Kleintarifen eher rechnen als der Weiterbetrieb der Technik. Die modernen BNGs spucken schließlich schon heute passgenau DSL 16k aus. Die Basis ist dann eben VDSL2 statt ADSL2+.



@Klaus_VoIP:

Die ganze Diskussion geht doch schon gar nicht mehr darum, sondern welchen Provider man für wettbewerbsfeindliches Verhalten und den verpassten Glasfaserausbau verantwortlich machen kann. Wie alles in der Sache ausgeht, weiß keiner. Ich habe hier versucht, die Abwägungsgründe und Problemfelder der Kommission aufzuzeigen. Und ich würde sagen, die Chancen für ein Gelingen stehen besser, als viele glauben. Ich sehe auch weit und breit nicht, dass der Exklusivdeal mit Telefonica ist. Warum sollte Telefonica Vodafone damit helfen ohne für sich selbst etwas sinnvolles herausschlagen zu können? Das Angebot von Vodafone wird sicherlich wirtschaftlich attraktiv sein und (mutmaßlich) ziemlich sicher unter den hohen Telekom-Vorleistungspreisen liegen. Ist euch eigentlich klar, wie viel das überhaupt ist? VDSL 100 via Layer 2 BSA kostet Telefonica pro Anschluss und Monat geschlagene 19,10 € (im Kontingentmodell 18,55€) an die Telekom. Mehr Leistung (VDSL 250) und mehr Telekom-Infrastruktur (Layer 3 BSA etc.) liegt preislich noch höher. Da könnt ihr euch nun alle ausrechnen, was bei den alternativen Anbietern, die mit der Telekom Vorleistungsgeschäfte treiben, von Tarifpreisen für Endkunden noch hängen bleibt. Und gerade die Telefonica-Krämerseelen können doch wirklich rechnen. Warum sollten sie Vodafone ein regulatorisches Feigenblatt schenken?
Deine Argumentation ist logisch, das wirkliche Verhalten von Telefonica nicht immer. 😉

Ich glaube das erst, wenn das Produkt bestellbar ist.
Zur Info weshalb ich die Telekom verteidige ,solltest du schon an meinem Profilbild erkennen😜. Warum du Vodafone so massiv Verteidigst bleibst mir aber unklar. Aber egal wir können das Ende nicht entscheiden was dabei rauskommt. Hoffe du bekommst den Vodafone o2 Kabel und gut Machtbessesen nenne ich das festhalten am Monopol des Kabelnetzes
Benutzerebene 4
@Klaus_VoIP:

Danke für die Blumen. 😆



@Klaus_VoIP:

Ich erkenne daran gar nichts außer einem Magentashirt. Sollte ich dem etwa eine höhere Bedeutung zumessen? Ich verteidige hier doch nicht Vodafone, sondern einen sinnvollen Deal mit und zu Gunsten von Telefonica. Und ich bin für mehr Wettbewerb gegen die Telekom. Und dafür, dass ich Unitymedia endlich vom Hals habe. Dein sog. "Monpol des Kabelnetztes" wiegt nicht im Ansatz so schwer in seiner Bedeutung für den Markt, wie das Monopol über das DSL-Netz, welches die Telekom zuletzt sogar ausgeweitet hat. Auf das Kabel auszuweichen ist klug von Vodafone. Und es ist sinnvoll für Telefonica, diese angebotene Chance zu nutzen.

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