Skip to main content
Warum O2
Warenkorb
Service
Gelöst

Service bei o2: Kleiner Exkurs in Sachen Unverschämtheit.

  • August 27, 2012
  • 21 Antworten
  • 463 Aufrufe

Unglaublich
Besucher:in
Ich kann mir denken, dass der telefonische Umgang mit Kunden bei Problemen durchaus schwierig sein kann. Ich habe auch Verständnis dafür, dass nicht immer alles perfekt läuft und versuche immer, das Gespräch auf eine sachliche Ebene zurückzubringen, wenn es diese zu verlassen scheint, aber was ich heute erleben durfte, ist schlichtweg unglaublich:

 

Warteschleife ...

 

Kundenbetreuung: "Guten Tag, Alice Business-Support, mein Name ist ******, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?"

 

Ich: "Guten Tag, mein Name ist ***** und ich benötige eine schriftliche Bestätigung über den Erhalt meiner Kündigung, habe sie per Einschreiben (Rückschein) am 18.08.2012 zugesandt und letzte Woche telefonisch darum gebeten, dass Sie mir die Kenntnisnahme bestätigen, habe aber noch nichts bekommen."

 

Dann Kundennummer, Passwort, etc. übergeben ...

 

Kundenbetreuung: "Ja, der Status ist WARTEND für Ihre Verträge zu DSL und Mobilfunk. Außerdem sehe ich gerade, dass Ihre Kündigung nicht unterschrieben war."

 

Ich: "Ja, das wurde mir letzte Woche gesagt, ich bin mir aber sicher, beide Exemplare unterschrieben zu haben, ehe ich es per Einschreiben rausschickte."

 

Kundenbetreuung: "Ein solches liegt mir hier nicht vor."

 

Ich: "Leider können wir das jetzt nicht mehr nachprüfen, deswegen bestätigte ich die Kündigung letzte Woche telefonisch mit meinem Kundenkennwort, wie es mir von o2 per Mail angeboten wurde und sende das Original noch einmal nach. Ich wollte Sie erneut bitten, dass Sie mir meine fristgerechte Kündigung zum 31.09.2012 bestätigen und den Vermerk dahingehend ändern."

 

Kundenbetreuung: "Entschuldigung, da muss ich nachfragen, einen Augenblick bitte."

 

Ich: "Okay."

 

Bis hierher ja alles gut, vielleicht ist einfach nur etwas untergegangen. Ca. 15 Minuten Warteschleife ...

 

Kundenbetreuung: "Herr ********?"

 

Ich: "Ja?"

 

Kundenbetreuung: "Danke, dass Sie gewartet haben. Also, ich habe gerade mit meinem Kollegen gesprochen. Sie bekommen Ihre Bestätigung zum 30./31.09., also in KW 39."

 

Ich: "Ja, das ist das Datum, zu dem der Vertrag ausläuft, aber ich benötige eine Bestätigung zu dem Erhalt meines Schreibens."

 

Ungefähr an diesem Punkt begann es dann, unsachlich zu werden. 😉

 

Kundenbetreuung: "Herr ******, wie ich Ihnen gerade mitteilte, bekommen Sie die Bestätigung dann, wenn die Kündigung greift."

 

Ich: "Aber das ist doch alles in Ordnung mit der Frist, ich benötige nur ... "

 

So ging es dann ein paar Minuten.

 

Kundenbetreuung: "Warten Sie, ich frage nach. Ich muss Sie noch einmal in die Warteschleife stellen."

 

Ich: "Okay."

 

10 Minuten Warteschleife ...

 

Kundenbetreuung: "Herr ********?"

 

Ich: "Ja?"

 

Kundenbetreuung: "Also, es ist, wie ich gesagt habe. Sie können die Bestätigung nicht früher bekommen."

 

Ich: "Bitte, Frau ******, ich hing schon letzte Woche stundenlang in Warteschleifen und erteilte immer wieder dieselben Aufträge, die mir zwar telefonisch bestätigt, aber nie umgesetzt und noch nicht einmal richtig vermerkt wurden. Ich brauche doch nur die Bestätigung, damit ich einen neuen Vertrag schließen und der neue Anbieter dann zum 31.09. meine alte Nummer übernehmen kann."

 

Kundenbetreuung: "Es tut mir leid, aber da kann ich nichts für Sie tun. Ich bin relativ neu hier und habe jetzt mehrmals für Sie nachgefragt."

 

Ich: "Das macht ja auch nichts, aber wenn Sie das selbst nicht entscheiden können, fragen Sie doch bitte Ihren Teamleiter, ob er dazukommen kann, damit wir da eine Lösung finden!"

 

Kundenbetreuung: "Das wird er kaum tun."

 

Ich: "Bitte fragen Sie Ihn."

 

Kundenbetreuung: "Einen Augenblick, bitte."

 

Stille ...

 

Kundenbetreuung: "Das macht er nicht."

 

Ich: "Wie ist das gemeint?"

 

Kundenbetreuung: "Er möchte nicht mit Ihnen sprechen, ich habe ihn gefragt."

 

Sekundenlange Sprachlosigkeit ... dann:

 

Ich: "Was möchten Sie mir damit sagen? Dass sie mir nicht helfen können, weil Sie diese Entscheidung nicht allein treffen können, obwohl es hier weder um Kulanz noch Gutschriften geht, sondern nur um mein gutes Recht, den Erhalt eines wichtigen Dokuments bestätigt zu bekommen? Und dann weigert sich Ihr Vorgesetzter, Ihnen zu helfen und mit dem Kunden zu sprechen?"

 

Kundenbetreuung: "Wie ich Ihnen gerade sagte, er macht es nicht."

 

Ich: "Dann hätte ich gern einmal den Namen Ihres Kollegen, bitte."

 

Kundenbetreuung: "Den darf ich Ihnen nicht nennen."

 

Noch einmal längere Sprachlosigkeit ...

 

Ich: "Ein Teamleiter im Kundenservice weigert sich grundlos, mit dem Kunden zu sprechen, und wenn der Kunde dies dokumentieren möchte, wird der Name nicht genannt ... ? Das kann ich nicht glauben!"

 

Kundenbetreuung: "Ich kann Ihnen gerne meinen Namen geben."

 

Ich: "Um den bitte ich auch, aber da Sie noch nicht lange dabei sind, interessiert mich eher der Vorgesetzte ..."

 

Kundenbetreuung: "Wie gesagt ... "

 

Gut, hier gab ich dann auf und dachte mir: Nicht zu fassen, sowas ist mir im Leben noch nicht passiert. Rufst du eben in der Reklamation an, irgendjemand muss dir doch eine simple Empfangsquittung schicken können (und dem Service da mal erklären, was überhaupt nicht geht). Ich rufe also wieder die Nummer des Alice Business-Supports an ... 15 Minuten Warteschlange, nichts. Noch einmal versucht, 10 Minuten ... nichts. Dann "Störung" gewählt statt "Auftrag": 2 Minuten und ich hatte einen netten Techniker dran. Ich ihn darum gebeten, mich in die Reklamation durchzustellen, was er auch tat, nach ein paar Sekunden begrüßte mich eine andere nette Dame.

 

Ich nannte meinen Namen und wollte gerade mein Anliegen schildern: Klack. Aufgelegt. 😀

 

Ihr merkt schon, man kann gar nicht mehr richtig wütend sein! Das ist eine so bodenlose Unverschämtheit, dass man einfach lachen muss!

 

Kleine Info für die netten Kollegen im Service: Man sollte nicht immer davon ausgehen, dass man alle Beschwerden selbst erhält, weil es nur ein oder zwei "offizielle" E-Mail-Adressen und Service-Rufnummern gibt ... auch hoffe ich, dass dieses Gespräch aufgezeichnet wurde, damit zweifelsfrei festgestellt werden kann, ob hier ein ungebührliches Verhalten seitens des Kunden vorlag.

 

Vielleicht liest ja hier jemand mit, der sich noch ein wenig Dienstleister- und Pioniergeist bewahren konnte und dieses eigentlich lächerliche Problem aus der Welt schaffen möchte. Ich habe eigentlich gar keine Lust auf diesen Rechtsverdreherkram. Gerne per PN oder telefonisch, meine Daten sind hier hinterlegt.

 

 

Lösung von bielo

Unglaublich schrieb:
Eine Kopie von o2 kann mir zeigen, was auf einem Blatt Papier stehen kann oder auch nicht. Eine Kopie beweist nicht, dass meine Unterschrift sich nicht auf dem Original befand. Meine telefonische Bestätigung mit Kundenkennwort beweist aber sehr wohl eine Willenserklärung.

 


Wenn du das so siehst, dann hättest du die einzig sichere Art der Zustellung über einen Gerichtsvollzieher wählen müssen. 

 

Unglaublich schrieb: Und wenn ich als ordentlich zahlender und freundlicher Kunde um eine Erhaltsbestätigung bitte, erwarte ich von dem Dienstleister, dass er das einfach macht, weil es nicht weh tut.  

Ich lese nicht, dass o2 sie dir verweigert.

 

Zu diesem Thema können keine neuen Antworten hinzugefügt werden. Du kannst gern ein eigenes Thema erstellen.

21 Antworten

  • August 27, 2012
Der Ablauf klingt für mich nicht plausibel:

 

Wenn Du "schriftlich per Einschreiben" gekündigt hast, dann gibt es keinen Grund in den "angestossenen Prozess" einzugreifen, schon gar nicht telefonisch.

 

Also einfach abwarten bis die Kündigung, und damit das Ende des Vertrages, bestätigt wird.

 

Warum greifst Du überhaupt in das Prozedere ein? Die schriftl. Kündigung (und noch per Einschreiben) reicht doch allemal, oder nicht?

 

 


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 27, 2012
Da o2 mich per Mail darüber informierte, dass meine Kündigung angeblich nicht unterschrieben war (was nun keiner mehr nachvollziehen und ich auch nicht glauben kann) und ich diese mit meinem Kundenkennwort bestätigen sollte: ja, da musste ich eingreifen.

 

Als ich dann heute eine Mail vom neuen Anbieter bekam, dass laut o2 immer noch keine Kündigung vorliegt, obwohl das Einschreiben laut Post am 21. einging und ich bereits letzte Woche telefonisch bestätigte: ja, da musste ich wohl oder übel erneut eingreifen.

 

Aber das alles wäre auch gar nicht so schlimm und ließe sich irgendwie regeln (z.B. durch einen netten Mitarbeiter, der mir einfach versichert, dass alles fristgemäß gelaufen ist, dem neuen Anbieter dasselbe sagt und gut). Aber nicht alles verschlafen, vergessen und dann den Kunden auf o.g. Weise behandeln.

 

Kurz und knapp: Zu meinem neuen Vertrag gehört ein Portierungsauftrag, der mir bares Geld spart. Kriege ich die Bestätigung nicht, wird der Vertrag storniert und ich kann ihn erst zum Ablauf der Frist schließen, damit ich meine Gutschrift auch bekomme. Dann aber werde ich geschätzte zwei Wochen mobil nicht erreichbar sein.

 

Das ist der Punkt.

 


bielo
Legende
  • August 27, 2012
Unglaublich schrieb:
Da o2 mich per Mail darüber informierte, dass meine Kündigung angeblich nicht unterschrieben war (was nun keiner mehr nachvollziehen und ich auch nicht glauben kann) 

 

 


Lass dir eine Kopie schicken, wenn du es nicht glaubst. 

 

Unglaublich schrieb:
 

Kurz und knapp: Zu meinem neuen Vertrag gehört ein Portierungsauftrag, der mir bares Geld spart. Kriege ich die Bestätigung nicht, wird der Vertrag storniert und ich kann ihn erst zum Ablauf der Frist schließen, damit ich meine Gutschrift auch bekomme. Dann aber werde ich geschätzte zwei Wochen mobil nicht erreichbar sein.

 

 

 


Für eine Portierung ist eine Kündigungsbestätigung gesetzlich nicht gefordert. Es besteht auch keine Verpflichtung, eine solche zu erstellen. Da man nunmehr auch Nummern aus einem laufenden Vertrag heraus portieren kann, wird man in solchen Fällen ja auch schwerlich eine Kündigungsbestätigung vorlegen können.


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 27, 2012
Eine Kopie von o2 kann mir zeigen, was auf einem Blatt Papier stehen kann oder auch nicht. Eine Kopie beweist nicht, dass meine Unterschrift sich nicht auf dem Original befand. Meine telefonische Bestätigung mit Kundenkennwort beweist aber sehr wohl eine Willenserklärung.

 

Es geht doch auch gar nicht darum, ob die Bestätigung gesetzlich gefordert ist oder nicht, der neue Anbieter möchte eine, und ich mag sie ihm geben. Und wenn ich als ordentlich zahlender und freundlicher Kunde um eine Erhaltsbestätigung bitte, erwarte ich von dem Dienstleister, dass er das einfach macht, weil es nicht weh tut.

 

Kernpunkt ist aber immer noch das Verhalten der Mitarbeiter.


bielo
Legende
  • Lösung
  • August 27, 2012
Unglaublich schrieb:
Eine Kopie von o2 kann mir zeigen, was auf einem Blatt Papier stehen kann oder auch nicht. Eine Kopie beweist nicht, dass meine Unterschrift sich nicht auf dem Original befand. Meine telefonische Bestätigung mit Kundenkennwort beweist aber sehr wohl eine Willenserklärung.

 


Wenn du das so siehst, dann hättest du die einzig sichere Art der Zustellung über einen Gerichtsvollzieher wählen müssen. 

 

Unglaublich schrieb: Und wenn ich als ordentlich zahlender und freundlicher Kunde um eine Erhaltsbestätigung bitte, erwarte ich von dem Dienstleister, dass er das einfach macht, weil es nicht weh tut.  

Ich lese nicht, dass o2 sie dir verweigert.

 


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 27, 2012
Darum geht es nicht. Ich hätte noch reichlich Zeit, sie erneut per Einschreiben zu schicken. Oder sie höchstpersönlich abzugeben. Aber da o2 mich aufgefordert hat, die Kündigung telefonisch zu bestätigen, ist sie wohl angekommen und "authentifiziert".

 

Das alles ändert nichts am Verhalten der Mitarbeiter und der Tatsache, dass o2 in der Lage wäre, mir diese Bestätigung innerhalb weniger Werktage auch schriftlich zu geben (und so ist das ja eigentlich auch üblich).

 


bielo
Legende
  • August 27, 2012
Aus deinem Beitrag kann ich nichts schlimmes am Verhalten erkennen. Im Gegenteil. Ich weiß auch nicht, warum alle glauben, sie hätten das Recht, mit einem Teamleiter zu sprechen. 


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 27, 2012
bielo schrieb:
Aus deinem Beitrag kann ich nichts schlimmes am Verhalten erkennen. Im Gegenteil. Ich weiß auch nicht, warum alle glauben, sie hätten das Recht, mit einem Teamleiter zu sprechen. 

 

Nimm es nicht persönlich, aber ich kann deinen Beiträgen auch nicht entnehmen, dass du tatsächlich nur ein einfacher Kunde bist, der gern helfen möchte. 😉

 

Nichts gegen kontroverse Meinungen, aber den Kern meiner Aussage hast du bis hierhin mehr oder weniger gekonnt umschifft und dir darüber Gedanken gemacht, wie meine Kündigung hätte ablaufen sollen und/oder noch sicherer hätte eintreffen können.

 

Was deine Verwunderung anbelangt, kann ich nur sagen, dass ich vor vielen Jahren selbst in diesem Bereich angefangen habe und sehr genau weiß, dass ein derartiges Verhalten im L1-Support und auch ganz allgemein in der telefonischen Kundenbetreuung durchaus nicht üblich ist.

 

Edit: Möchtest du mir mit deinem Beitrag bestätigen, dass es bei o2 eben so läuft?

 


bielo
Legende
  • August 27, 2012
Unglaublich schrieb: 

Nimm es nicht persönlich, aber ich ich kann deinen Beiträgen auch nicht entnehmen, dass du tatsächlich nur ein einfacher Kunde bist, 

 

 


Es steht dir frei zu glauben, was immer du möchtest. Ich halte mich dann mal raus. Viel Erfolg noch.


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 27, 2012
Unglaublich schrieb:
bielo schrieb:
Aus deinem Beitrag kann ich nichts schlimmes am Verhalten erkennen. Im Gegenteil. Ich weiß auch nicht, warum alle glauben, sie hätten das Recht, mit einem Teamleiter zu sprechen. 

"Nichts gegen kontroverse Meinungen, aber den Kern meiner Aussage ..."

 
 

Übrigens betrifft dieser nur die Spitze des Eisbergs, die vorangegangene Kommunikation hatte ich ja der Einfachheit halber schon unterschlagen.

 

Wenn nämlich der Kunde schreibt:

 

"... ich feststellen musste, dass Kundenbetreuung und Servicequalität sich dramatisch verschlechtert haben, sehe ich mich leider gezwungen ..."

 

und die Kundenbetreuung dann am Telefon tatsächlich und wortwörtlich aus meinem Datensatz zitiert:

 

"... hat die Nase voll ..."

 

dann weiß man doch augenblicklich, wie da völlig unprofessionelle Fronten zwischen Kunde und Unternehmen aufgebaut werden. Dergleichen hätte ich noch mehr, aber ich mag gar nicht weiter darauf herumreiten, bin müde. ☺️

 


bs0
Legende
Forum|alt.badge.img+46
  • Legende
  • August 27, 2012
bielo schrieb:
Aus deinem Beitrag kann ich nichts schlimmes am Verhalten erkennen. Im Gegenteil. Ich weiß auch nicht, warum alle glauben, sie hätten das Recht, mit einem Teamleiter zu sprechen. 

Ein Recht dazu hat man bestimmt nicht, aber wenn der L1-Supportmitarbeiter nicht weiter weiss und der Kunde daher eine Eskalation wünscht, dann sollte zumindest der Fall weitergeleitet werden. Bekanntlich sind die Abläufe bei o2 in dieser Hinsicht leider nicht immer so wie sie sein sollten.

 

Warum o2 nicht auf Wunsch Kündigungsbestätigungen rausschicken will ist nach wie vor ein Rätsel, auch wenn diese für eine Portierung absolut nicht nötig sind.


neno
Besucher:in
  • Besucher:in
  • August 28, 2012
Unglaublich schrieb:
 

Kundenbetreuung: "Guten Tag, Alice Business-Support, mein Name ist ******, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?"

 

 

 

Ich lese hier immer von o2, o2 macht das… o2 macht so…

Aber eigentlich das hat nicht so viel mit o2 zutun sondern mit Alice und das sind zwei verschiedene Hotlines


o2_Henning
  • Team
  • August 28, 2012
Das stimmt neno.

 

Ich kenn die Prozesse der Alice Kundenbetreuung auch nicht und kann zu der Kündigungsbestätigung nichts sagen.

 

Wenn wir davon ausgehen, dass die Antworten des Mitarbeiters fachlich richtig sind (und von außen sieht das ziemlich schlüssig und ausreichend erklärt aus), kann ich absolut kein Fehlverhalten erkennen.

 

Eine Weiterleitung an einen Vorgesetzen ist generell nicht vorgesehen, da unsere Organisationsstruktur keinen "Lvl 2" Support vorsieht. Der Mitarbeiter der Kundenbetreuung ist der erste und letzte Ansprechpartner für Kundenanliegen.

 

Die Nennung des Namens wäre zudem ein Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen.

 

Ich erkenn jedenfalls keine "Unverschämtheit".


bs0
Legende
Forum|alt.badge.img+46
  • Legende
  • August 28, 2012
o2_Henning schrieb:
Eine Weiterleitung an einen Vorgesetzen ist generell nicht vorgesehen, da unsere Organisationsstruktur keinen "Lvl 2" Support vorsieht. Der Mitarbeiter der Kundenbetreuung ist der erste und letzte Ansprechpartner für Kundenanliegen.

 


Zwar hat der Mitarbeiter in diesem Fall dem Sachverhalt nach mit Sicherheit richtig gehandelt, aber genau das hier ist das Problem, wenn mal ein Mitarbeiter nicht weiter weiss, unhöflich wird, oder das Problem des Kunden nicht gelöst werden kann. Wenn in einem Unternehmen ein Mitarbeiter der Kundenbetreuung am Telefon wirklich der erste und letzte Ansprechpartner für Kundenanliegen ist, dann ist das ein sehr schlechtes Zeichen. Natürlich muss es nicht unbedingt so sein, dass der Kunde telefonisch eine weitere Instanz erreichen kann, aber das Anliegen muss dann intern weitergeleitet werden.

 

Bezüglich der Kündigungsbestätigung, ist es nicht immer noch bei o2 auch so, dass es einige Wochen dauern kann, bis diese (auch auf Wunsch des Kunden) verschickt wird?


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 28, 2012
neno schrieb:

Ich lese hier immer von o2, o2 macht das… o2 macht so…

Aber eigentlich das hat nicht so viel mit o2 zutun sondern mit Alice und das sind zwei verschiedene Hotlines



Man könnte hierauf erwidern, dass die Rechnungen an o2 bezahlt werden, der Schriftverkehr über o2 läuft, der E-Mail-Kontakt eine o2-Adresse ist, die Login-Seite auf dsl.o2online.de verweist, Mitarbeiter sich telefonisch mit "o2 Kundenbetreuung" melden ... aber das alles ist gar nicht nötig, denn:

"Alice ist jetzt bei o2 zuhause."

http://dsl.o2online.de/provider/content/segment/anbieter/landing/hansenet

Ich wollte gar nicht so weit ausholen, um hier niemanden zu langweilen zu müssen, aber da sich bisher noch niemand bei mir gemeldet hat, folgt hier der komplette Ablauf:

1. ISDN/DSL + Mobilfunk komplett bei Alice (ergo: o2)

2. Mobilfunkvertrag ändern auf o2-Tarif Blue S (Mitarbeiterzusage: Portierung nach Kündigung und Vertragsschluss kurzfristig möglich - womit er nach $46 TKG ja auch völlig richtig lag, von mir daraufhin auch gewünscht)

3. Kündigung wurde vom MA intern eingeleitet, Vertrag abgeschlossen

4. Nachricht von o2: Portierung zum 31.09. bestätigt

Mail von o2:

Sehr geehrter Herr *****,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wie soeben telefonisch besprochen, bestätige ich Ihnen hiermit die Kündigung der Mobilfunknummer

0176/xxxxxxxxxx

zum 31. August 2012.

5. Telefonisch gemeldet, dass die Portierung aber gemäß Absprache umgehend vorgenommen werden soll, da alter Vertrag ohne Grundgebühr, aber mit hohen Kosten für Telefonie vebrunden, auf die vorherige Zusage verwiesen (dabei mehrmals falsch durchgestellt worden, Mahnwesen, Technik, Faxnummer), dann: Mitarbeiter weist darauf hin, dass es nun zu spät sei, da Portierungstermin nicht änderbar

Verdacht auf Falschaussage: Wer Portierungen stornieren kann, der kann sie wohl auch erneut anlegen

6. Nach erfolglosen Versuchen, dies irgendwie auf Kulanzbasis vom o2-Mitarbeiter ändern zu lassen: Stornierung der Portierung und des Tarifwechsels inkl. Bitte um Deaktivierung der neuen SIM

7. Zwei Tage später der Versuch, den Auftrag telefonisch bestätigen zu lassen, da von o2 nur Folgendes kam:

"Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wunschgemäß haben wir Ihren Portierungsauftrag storniert. Sie telefonieren somit weiterhin mit Ihrer o2 Rufnummer."

Ich wollte natürlich weiterhin mit meiner Alice-Nummer telefonieren und außerdem bestätigt haben, dass der Tarifwechsel rückgängig gemacht wurde! Ergebnis: Warteschlangen von ingesamt mehr als 90 Minuten, Klärung nicht sofort möglich. Bitte um Rückruf abgelehnt.

Falschaussage Nr. 2: Mitarbeiter aus dem gleichen Team hatte mich bereits in Sachen Tarifwechsel zurückgerufen, es ist also sehr wohl möglich.

8. Tags darauf erneut nachgefragt, Bestätigung nicht möglich. Verzweifelt aufgegeben und darauf hingewiesen, dass ich mit dieser Form der Business-Betreuung nicht zufrieden bin und mich leider gezwungen sehe, meine Verträge zu kündigen, wenn hier getroffene Zusagen nicht eingehalten werden und mir niemand helfen kann --> wurde ohne Klärungsversuch zur Kenntnis genommen.

9. Formlose Kündigung per E-Mail am 16.08. (vorab):

Sehr geehrte Damen und Herren bei o2,

 

hiermit mache ich von meinem vierzehntägigen Rücktrittsrecht Gebrauch und trete von dem am 08.08.2012 mit Ihrem Unternehmen geschlossenen Vertrag (o2-Tarif Blue S) zurück. Ein unterschriebene Kopie dieser Kündigung geht Ihnen morgen per Einschreiben zu. Die SIM-Karte mit der vorläufig zugeordneten Rufnummer 0176-xxxxxxxx kann sofort deaktiviert werden, ich benötige diese nicht mehr.

 

Gründe müssen zwar nicht angegeben werden, ich werde dies aber weiter unten dennoch tun, evtl. hilft es bei künftigen Verträgen.

Ergebnis: Automatische Eingangsbestätigung, danach nichts mehr.

10. Am 21. eine Mail vom neuen Anbieter:

Leider haben wir von Ihrem bisheriger Anbieter Alice eine negative Rückmeldung erhalten. Die Rufnummernmitnahme kann momentan nicht durchgeführt werden, da bei Ihrem bisherigen Anbieter Alice keine Kündigung Ihrer Rufnummer vorliegt.

Falschaussage Nr. 3: Kündigung per Mail und Einschreiben wurde von o2 offensichtlich ignoriert, dem neuen Anbieter wurde mitgeteilt, es liege keine solche vor.

11. Am 23. eine Mail von o2, in der mir mitgeteilt wurde, mein Einschreiben sei ohne Unterschrift eingetroffen, ich solle es erneut senden oder die Kündigung telefonisch mit Kundenkennwort bestätigen

12. Erneuter Anruf bei o2: Kündigung bestätigt, Vertrag laut Mitarbeiter auf Status "WARTEND", Bitte um Änderung des Eintrags abgelehnt, die Änderung erfolge automatisch, Bestätigungschreiben nicht möglich.

Falschaussage Nr. 4: Sehr wohl möglich, wie in Punkt 4 und 11 bewiesen.

13. Einfach mal abgewartet. Am 26. dann die Nachricht vom neuen Anbieter, dass die Portierung erneut abgelehnt wurde - aus demselben Grund. Es liege keine Kündigung vor.

13. Erneut bei o2 angerufen, ingesamt eine halbe Stunde Warteschleife ertragen, nun endlich eine schriftliche Bestätigung über den Erhalt meiner ordentlichen Kündigung verlangt, damit der Anbieter die Nummer übernehmen kann --> abgelehnt, angeblich nicht möglich.

Falschaussage Nr. 5: Sehr wohl möglich, wie in Punkt 4 und 11 bewiesen.

Darauf bestanden, Ablehnung nicht akzeptiert, den Vorgesetzten verlangt, der sich weigerte, mit dem Kunden zu sprechen und zu deeskalieren. Dokumentation nicht möglich, da Herausgabe des Namens verweigert.

 

Edit: Dann über einen Techniker(!) mit der "Reklamationsabteilung" verbinden lassen, Namen genannt, Verbindung von der Gegenseite unterbrochen. Zufälle gibt es ...

 

Und eine solche Katastrophe namens Kundenservice betrachtet o2 nicht als Unverschämtheit? Was in meinen Augen schlicht und ergreifend eine Lüge darstellt, habe ich hier mal wohlwollend mit dem Euphemismus "Falschaussage" umschrieben. Wir wollen ja das Niveau nicht vergessen. Für mich gibt es nur zwei mögliche Erklärungen:

1. Ich habe mir den falschen Anbieter für einen Comfort-Anschluss mit Business-Support ausgesucht

 

2. Die Mitarbeiter handeln der Philosophie des Unternehmens zuwider, und das nicht als Individuum, sondern durchaus mit System

Mein Fazit:

Ich bin froh, wenn das alles vorbei ist. Ich habe weder die Zeit noch die Motivation, einen Kleinkrieg mit irgendeiner Kundenbetreuung zu führen und selbst genügend zu tun. Ich habe bewusst einen Business-Anschluss gewählt und bezahlt.

 

Da sich bisher noch niemand bei mir gemeldet hat, um das wieder hinzubiegen, habe ich mich letztendlich an die Assistenz der Geschäftsführung gewandt und auch darum gebeten, dass der Mitschnitt des letzten Gesprächs angefordert wird.

 

Ich weiß natürlich, dass die Hoheit über alle offiziellen Kontaktadressen und -rufnummern sowas wie einen Sechser im Lotto darstellt (vergleichbar wohl mit einem Betriebsrat, der sich ausschließlich aus dem Vorstand zusammensetzt).

 

Dieser ganze Kram hier war echt mühsam und eigentlich ist mir meine Zeit zu schade, aber undokumentiert lasse ich den Vorfall nicht.

 

 


zündi
Einsteiger:in
Forum|alt.badge.img
  • Einsteiger:in
  • August 28, 2012
Was mich hier wundert, ist die Tatsache, das der TE nicht 100 %ig sagen kann, das die Kündigung unterschrieben war. Wenn man sich schon die Mühe macht, ein paar Euro für ein Einschreiben zu investieren, dann sollte man nicht an 5 Cent für eine Kopie sparen. Ich mache mir von verschickten Briefen immer Kopien und dann gibt es auch keine Missverständnisse über den Inhalt, falls ich deswegen irgendwo anrufe 😉 .

 


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 28, 2012
Ich verfüge über eine Kopie mit Unterschrift! Das interessiert aber o2 nicht und es hilft dem neuen Anbieter keineswegs weiter, wenn auch die Bestätigung mit Kundenkennwort sowie der Eintrag in meinem Datensatz verschwiegen wird! Und hier geht es immer noch um die Servicequalität, da kann noch zehnmal auf eine mögliche Zustellung per Gerichtsvollzieher verwiesen werden.

 

Traurig genug, wenn man da agieren soll, als hätte man ein Zeitungsabonnement über eine Drückerkolonne abgeschlossen. Finde ich.

 


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • August 28, 2012
Unglaublich schrieb:
9. Formlose Kündigung per E-Mail am 16.08. (vorab):

Sehr geehrte Damen und Herren bei o2,

 

hiermit mache ich von meinem vierzehntägigen Rücktrittsrecht Gebrauch und trete von dem am 08.08.2012 mit Ihrem Unternehmen geschlossenen Vertrag (o2-Tarif Blue S) zurück. Ein unterschriebene Kopie dieser Kündigung geht Ihnen morgen per Einschreiben zu. Die SIM-Karte mit der vorläufig zugeordneten Rufnummer 0176-xxxxxxxx kann sofort deaktiviert werden, ich benötige diese nicht mehr.

 

Gründe müssen zwar nicht angegeben werden, ich werde dies aber weiter unten dennoch tun, evtl. hilft es bei künftigen Verträgen.

Ergebnis: Automatische Eingangsbestätigung, danach nichts mehr.

 

 

 

Hiernach erfolgte übrigens die tatsächliche Kündigung aller Anschlüsse per Einschreiben mit Rückschein, das am 18.08. rausging und am 21.08. entgegengenommen wurde. Die unterschriebene Kopie liegt hier vor.

 

Konnte leider nicht mehr direkt editieren.


Unglaublich
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • September 19, 2012
Es ist einfach nicht zu fassen. 😀

 

Da war ich höchstpersönlich noch einmal in der Geschäftsstelle und habe mir die Kündigung innerhalb der Fristen mit Stempel bestätigen lassen, in welcher auch der Rücktritt vom neuen Vertrag erklärt wurde. Und was segelt mir heute in mein Postfach?

 

Genau. Eine Rechnungsstellung bis zum 18.09., für den am 16.08. stornierten Vertrag vom 08.08.2012, über die Mondsumme, die o2 gern für nicht erbrachte Leistung erhalten hätte.

 

Nachdem ich nun insgesamt wieder eine knappe Stunde(!) in der Warteschleife hing, hoffe ich, dass die junge Frau - ausnahmsweise sehr nett und höflich, vielen Dank! - da schnell weiterhelfen kann, damit dieses traurige Kasperletheater endlich ein Ende findet.

 

Ansonsten folgt der Widerruf der Einzugsermächtigung mit einem freundlichen Schreiben meines Anwalts.

 

 


asrael38
Besucher:in
  • Besucher:in
  • March 20, 2013
Das sollte o2 mal in den Verträgen angeben, das wir Kunden uns der Willkür des Serviceanbieter´s unterwerfen müssen.Kündigen ja, aber nur dann wenn o2 es für richtig erachtet.

Schande nicht nur für o2, sondern auch all den anderen Serviceunternehmen in Deutschland. Bis auf einen kleinen Anteil an Ausnahmen.


bielo
Legende
  • March 21, 2013
Hallo asrael38, es macht wenig Sinn, solch alte Topics zu kommentieren.