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Free L Boost Drosselung in der EU nach 1GB


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31 Antworten

  • Autor
  • Besucher:in
  • August 1, 2019
Wenn die Netzabdeckung ein Thema sei, dann würden 2 Smartphones nebeneinander nicht so signifikant grosse Abweichungen in den Messergebnissen zeigen. Da wir auch an unterschiedlichen Orten gemessen haben (Kalmar, Karlskrona, ....) und sich daselbe Bild darstellte, ist es eher unwahrscheinlich, dass es sich um ein Problem der Abdeckung handelt. Zumal ist zwischenzeitlich an mindestens einem Ort jeweils zur Prime Time (18-22 Uhr) abweichende Messwerte erzielt habe.

Uunabhängig davon, hat mir vergangene Woche (!!) ein O2-Mitarbeiter bestätigt, dass eine Fehlkonfiguration vorlag. Diese sollte angeblich behoben worden sein. Das Verhalten hat sich aber nur kurzzeitig verändert und ist danach auf das bekannte Fehlerbild zurückgefallen.

Von welchen weiteren Informationen sprecht Ihr?

o2_Flo
  • Team
  • August 1, 2019
@mnxfst,
das Ticket dazu liegt mir vor und wurde von der Fachabteilung auch beantwortet. Dazu hast du ja eine SMS bekommen. Es wurde kein Fehlerbild gefunden.


Von welchen weiteren Informationen sprecht Ih



ich denke interessant wäre jeweils auf "weitere Informationen anzeigen" zu drücken. Damit würde sich ein wenig mehr sagen lassen.

Ein direkter Vergleich wäre allerdings nur dann sinnvoll, wenn beide Geräte in der selben eNodeB + Mobilfunkzelle eingebucht sind. Es ist leider nicht ersichtlich, ob das im Test kontrolliert wurde. Möglich wäre das mit diversen Netzwerktools, beispielsweise "Cellmapper":
--> https://play.google.com/store/apps/details?id=cellmapper.net.cellmapper

  • Autor
  • Besucher:in
  • August 1, 2019
Die Geräte lagen direkt nebeneinander. Es ist also eher wahrscheinlich, dass es eine Zelle gewesen ist.

Ich werde das Tool mal ziehen und dann bei Gelegenheit nochmal testen.

o2_Tatjana
  • Team
  • August 3, 2019
Hey @mnxfst,

wie ist heute der Stand der Dinge?

Viele Grüße, Tatjana

  • Lösung
  • August 3, 2019
Nach nochmaliger Lektüre des Threads vermute ich persönlich die Ursache eher irgendwo im o2-System.

Ich lese so etwas in letzter Zeit zu oft von Kunden, die dieses Problem in unterschiedlichen EU-Ländern haben. Da mag ich persönlich nicht so dran glauben, dass es an Problemen vor Ort wie z.B. einer Netzauslastung liegt.

In einem bestimmten anderen Fall hier im Forum war es so, dass die Internetgeschwindigkeit von einem Tag zum anderen wieder wunderbar war, nachdem der neue Abrechnungszeitraum startete und somit wieder das Inklusivvolumen zur Verfügung stand.

  • Autor
  • Besucher:in
  • August 6, 2019
Wie bereits weiter oben geschrieben, sehe ich das Problem ebenfalls eher in der Infrastruktur.

Angenommen, ich würde ein maximales EU-Datenvolumen von 1 GB haben, dann ist die Erwartungshaltung, dass die Drosselung quasi adhoc nach 1 GB einsetzt. Dies war tatsächlich bei meinem alten Vertrag so und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich hier technisch etwas verändert hat.

Allerdings verhält es sich im aktuellen Fall ganz anders. Mein Vertrag hat, so auch die Auskunft von O2, keine Drosselung bei 1 GB - der vorherige Vertrag hatte diese. Solange ich mich unterhalb der 1 GB Schranke bewegt habe, funktionierte der Zugriff in Schweden auch vollkommen problemlos.

Sobald ich mehr als 1 GB konsumiert habe, konnte ich für einen längeren Zeitraum auch mit voller Geschwindigkeit surfen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wurde jedoch abrupt gedrosselt und ich bin auf 240kbps heruntergefallen.

Tatsächlich konnte ich das Verhalten mindestens 3x feststellen: am frühen Abend (ab 18.00 Uhr) konnte ich mit voller Geschwindigkeit surfen, gegen 23.00 Uhr/Mitternacht wurde gedrosselt. Dann wiederum funktionierte es von morgens bis 12.00 Uhr mittags.

Dass es unterhalb von 1 GB problemlos läuft, konnte ich nach einem Reset (seitens O2) meines konsumierten Datenvolumens feststellen. Über einige Zeit konnte ich problemlos surfen, bis zu dem Zeitpunkt, als 1 GB erneut überschritten wurde.

Meine Vermutung ist die folgende:

Es sind (alle) Kunden betroffen, die in der Vergangenheit einen O2-Vertrag mit 1GB-EU-Roaming-Drosselung hatten und deren Vertrag aktualisiert worden ist. Wird 1 GB im Netz des Roaming-Partners überschritten, registriert dies der Roaming-Partner. Das hat jedoch nicht zur Folge, dass gedrosselt wird, denn die Kundendaten besagen: keine Drossel. Zu bestimmten Zeitpunkten (z.B. 06:00, 12:00, 18:00, 00:00 Uhr) erfolgen Datenabgleiche zwischen O2 und den Roaming-Partnern. Dabei werden die Verbräuche übermittelt. Irgendwo (!!!) ist dann eine Konfiguration der alten O2-Verträge mit 1 GB-Drossel hängengeblieben, die dann eine Rückmeldung an den Roaming-Partner auslöst, so dass dieser die Geschwindigkeit entsprechend drosselt.

Sobald seitens O2 ein Reset des Datenvolumens erfolgt (manuell oder zu Beginn des Abrechnungszeitraums), wird eine Information an den Roaming-Partner ausgelöst (zu den genannten Zeitpunkten), wodurch die Drossel wieder gelöst wird. ....und das Spiel beginnt von vorn.

Ich kenne die Systeme von O2 nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass die zurückgemeldeten Daten an irgendeiner Stelle gegen die Vertragsdaten geprüft und ggf. Aktivitäten abgeleitet werden. An dieser Stelle (sollte sie existieren) würde ich mal anfangen nach hängengebliebenen Konfigurationen zu suchen.

Falls jemand aus der Technik Interesse an der Fehleranalyse hat, darf er/sie sich gerne bei mir melden. Darüber hinaus habe ich kurz vor Abreise noch zwei Messungen mit dem (weiter oben) empfohlenen Tool Cellmapper durchgeführt. Passenderweise am gleichen Ort, und zwar einmal ohne und einmal mit gedrosselter Datenrate. Diese würde ich in dem Fall auch noch zur Verfügung stellen. ....meine Telefonnummer sollte ja bekannt sein 😉