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Existenz einer Handyversicherung… Ohne mein Zutun

  • September 17, 2015
  • 1 Antwort
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burii
Besucher:in
Einen schönen guten Tag,

ich habe am 29.08. am Telefon eine Vertragsverlängerung durchführen lassen.

Als ich heute meine Kontobewegungen überprüft habe, fiel mir auf, dass von meinem Konto ein Betrag von 6,95 EUR für eine Handyversicherung abgebucht wurde.

Das Problem ist: Ich habe nie eine Handyversicherung abgeschlossen. Weder schriftlich, noch telefonisch oder anderweitig.

Um solchen Kosten aus dem Weg gehen zu können, habe ich in der Hotline den netten Herren alle Kosten aufsagen lassen, die mit der Vertragsverlängerung auf mich zukommen werden. Es war nie die Rede von einer Versicherung.

Auch bei einem anderen Telefonat einige Tage später mit der Hotline wurde keine Versicherung erwähnt.

Aufgrund dieses Vorfalles habe ich gestern die o2-Hotline kontaktiert. Mir wurde die Telefonnummer der Versicherung durchgegeben: 089 70809274.

Habe diese kontaktiert und den Vorfall geschildert. Bei der Versicherung hatte man Verständnis für mein Anliegen. Man sagte mir aber dann, ich hätte eine E-Mail mit den Vertragsdaten bekommen und ich hätte innerhalb von 14 Tagen Widerspruch einlegen sollen.

Das zweite Problem: o2 hat bei der Übermittlung der Daten an die Versicherung eine falsche E-Mail Adresse durchgegeben. Diese E-Mail existiert nicht bzw. ich habe so eine Mail Adresse nie gehabt. Ich weiß leider auch nicht, wie diese zustande gekommen ist. Ich habe auch schon mehrmals versucht, mit Hilfe der Hotline die Mail Adresse ändern zu lassen, da es jedes mal Probleme gab. Zuletzt bei der Vertragsverlängerung. Leider hat das nie so richtig geklappt. Man sagte mir, dass es an der Datenbank liege usw. Aber Werbungen und Rechnungen bekomme ich dennoch. Anscheinend ist eine richtige, funktionierende Adresse seit mehreren Jahren bei o2 hinterlegt, wird aber bei wichtigen Dingen wie Vertragsabschlüssen nie benutzt. 

Da eben eine falsche Mail Adresse hinterlegt war, wurde ich über so einen Vertrag mit der Versicherung auch nicht informiert. Somit war auch ein fristgerechter Widerspruch nicht möglich.

Wenn ich eine derartige Mail erhalten hätte, hätte ich die Versicherung definitiv gekündigt, obwohl ich so eine Versicherung nie wissentlich abgeschlossen habe.

Das alles wäre dann nicht so dramatisch. Aber jetzt weiß ich nicht, wie ich aus der Sache herauskommen soll.

Ich habe das alles bezüglich der Versicherung erst heute durch die Kontoaktivität bemerkt.

Das Geld werde ich ebenfalls zurückbuchen lassen, da ich die Lastschriftabbuchung als nicht berechtigt sehe.

Ich schlage mich jetzt mit Dingen herum, die aus heiterem Himmel auf mich zukommen.

Das ist für mich absolut inakzeptabel.

Ein wichtiger Punkt noch:

Unter welchen Umständen komme ich an die Gesprächsaufzeichnungen mit der o2-Hotline heran? Ist dies überhaupt möglich?

Falls es sein muss, bin ich bereit, sofort juristischen Beistand einzuholen.

Wie sollte ich in so einem Fall vorgehen?

Ich hoffe, ihr könnt mir wertvolle Informationen geben und mir weiterhelfen.

Vielen Dank im Voraus

Lösung von bielo

Lange Rede, kurzer Sinn: Sofern du die Email mit der Widerrufsbelehrung nicht erhalten hast (den Zugang muss die Versicherung) nachweisen, beträgt die Widerrufsfrist 12 Monate und 14 Tage. Du kannst also unter Verweis auf diese Regelung, den Widerruf schriftlich übersenden.

1 Antwort

bielo
Legende
  • Lösung
  • September 17, 2015
Lange Rede, kurzer Sinn: Sofern du die Email mit der Widerrufsbelehrung nicht erhalten hast (den Zugang muss die Versicherung) nachweisen, beträgt die Widerrufsfrist 12 Monate und 14 Tage. Du kannst also unter Verweis auf diese Regelung, den Widerruf schriftlich übersenden.