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Warum O2
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Gelöst

zwei Anschlüsse ziehen zusammen

  • November 11, 2012
  • 3 Antworten
  • 773 Aufrufe

TheFanclub
Besucher:in
Hallo o2-Community!

 

Ich ziehe Ende Dezember von Dresden nach München und dort mit meiner Freundin in eine gemeinsame Wohnung. Bisher lebten wir beide getrennt und somit hat jeder seinen eigenen DSL-Anschluss.

 

Ich habe den günstigsten Zeitpunkt für den Umzug gewählt, da sich mein Anschluss Ende November um 1 Jahr verlängert wird 😀

 

O2 ist am neuen Wohnort verfügbar, also wird es so sein, dass o2 darauf besteht, dass ich den Vertrag mitnehme. Der Vodafone Vertrag meiner Freundin läuft auch noch 9 Monate und ist ebenfalls am neuen Wohnort verfügbar.

 

Nun zu meinen Fragen:

 

1.) Wahrscheinlich werden ja beide Anbieter darauf bestehen, dass der Anschluss mitzieht. Aber ist das technisch denn möglich? Die Dose ist ja dann schon entweder von Vodafon oder o2 belegt. Wird dann o2 (oder halt auch Vodafone) sagen, wir könnten ja schalten, ist halt nur schon belegt, deshalb muss der Vertrag trotzdem bis zum Ende erfüllt werden? Ich zahle also bis Vertragsende, obwohl o2 "technisch" nichts an meiner neuen Wohnung anliegen hat.

 

2.) Ich kenne das noch aus meiner Zeit bei Arcor. Ein Umzug mit dem Anschluss bedeutete auch, dass der Vertrag neu aufgesetzt wurde und man somit wieder 2 volle Jahre Mindestvertragslaufzeit hatte. Ist das bei o2 ähnlich?

 

3.) Ich habe jetzt "O2 DSL Komplett Premium Online" mit "bis zu 16 Mbit/s" im download und es liegen auch ca. 15500 kbit/s an. Am neuen Ort liegen lt. Check "1500-6000" an. Ja, ich kenne die Bedeutung von "bis zu..." aber der Sprung nach unten ist in dem Fall schon etwas heftig. Gibt es da Erfahrungen ob man ein downgrade beantragen kann um wenigstens 5 EUR mntl. zu sparen, wenn man dann meinetwegen nur eine 3000er Leitung hat?

 

Vielen Dank und schönen Sonntag noch,

André

 

 

 

 

Lösung von zündi

TheFanclub schrieb:
Hallo o2-Community!

 

Ich ziehe Ende Dezember von Dresden nach München und dort mit meiner Freundin in eine gemeinsame Wohnung. Bisher lebten wir beide getrennt und somit hat jeder seinen eigenen DSL-Anschluss.

 

Ich habe den günstigsten Zeitpunkt für den Umzug gewählt, da sich mein Anschluss Ende November um 1 Jahr verlängert wird 😀

 

O2 ist am neuen Wohnort verfügbar, also wird es so sein, dass o2 darauf besteht, dass ich den Vertrag mitnehme. Der Vodafone Vertrag meiner Freundin läuft auch noch 9 Monate und ist ebenfalls am neuen Wohnort verfügbar.

 

Nun zu meinen Fragen:

 

1.) Wahrscheinlich werden ja beide Anbieter darauf bestehen, dass der Anschluss mitzieht. Aber ist das technisch denn möglich? Die Dose ist ja dann schon entweder von Vodafon oder o2 belegt. Wird dann o2 (oder halt auch Vodafone) sagen, wir könnten ja schalten, ist halt nur schon belegt, deshalb muss der Vertrag trotzdem bis zum Ende erfüllt werden? Ich zahle also bis Vertragsende, obwohl o2 "technisch" nichts an meiner neuen Wohnung anliegen hat.

 

2.) Ich kenne das noch aus meiner Zeit bei Arcor. Ein Umzug mit dem Anschluss bedeutete auch, dass der Vertrag neu aufgesetzt wurde und man somit wieder 2 volle Jahre Mindestvertragslaufzeit hatte. Ist das bei o2 ähnlich?

 

3.) Ich habe jetzt "O2 DSL Komplett Premium Online" mit "bis zu 16 Mbit/s" im download und es liegen auch ca. 15500 kbit/s an. Am neuen Ort liegen lt. Check "1500-6000" an. Ja, ich kenne die Bedeutung von "bis zu..." aber der Sprung nach unten ist in dem Fall schon etwas heftig. Gibt es da Erfahrungen ob man ein downgrade beantragen kann um wenigstens 5 EUR mntl. zu sparen, wenn man dann meinetwegen nur eine 3000er Leitung hat?

 

Vielen Dank und schönen Sonntag noch,

André

 

 

 

 

zu 1.) Bestehen kann kein Anbieter auf einen Umzug, nur müssen beide Verträge bis zum Ende der Laufzeit bezahlt werden. Wenn du in der neuen Wohnung 2 Telefon-Leitungen hast bzw noch eine weitere legen lässt, kannst du auch beide Verträge mitnehmen. Macht nur irgendwie wenig Sinn und kostet auch 2 mal Umzugsgebühren.

 

zu 2.) Bei o2 kostet der Umzug 49 Euro und die Vertragslaufzeit ändert sich nicht. Bei Vodafone kostet der Umzug 59 Euro und die Vertragslaufzeit ändert sich ebenfalls nicht oder der Umzug kostet 0 Euro und die Vertragslaufzeit von 24 Monaten beginnt wieder von vorne. Ohne Einverständnis des Kunden dürfen sich Verträge nicht mehr durch Umzug verlängern (neues TKG). Auch vorher dürfte die Zwangsverlängerung bei Vodafone und Telekom rechtswidrig gewesen sein. Ein nicht beauftragter Umzug kostet natürlich nichts und an der Vertragslaufzeit ändert sich auch nichts. Du musst lediglich dem Anbieter mitteilen, das du ausgezogen bist, damit dieser die Leitung für den Nachmieter freimacht.

 

zu 3.) Ein Downgrade kannst du bei o2 in jedem Fall machen. Kostet normalerweise einmalig 30 Euro, in deinem Fall gehts evtl auch kostenlos, weil die verfügbare Bandbreite geringer ist als jetzt. Du musst aber auch beachten, das bei einem Downgrade nicht nur die Bandbreite geringer wird, sondern z.B. auch die International-Flatrate 1 und der Power-Upload wegfallen. Bei Downgrade auf einen 2000er-Anschluss zusätzlich auch noch die Flatrate ins o2-Netz und die Family-Flatrate. Dafür wäre der 6000er Anschluss aber auch 5 Euro/Monat günstiger und der 2000er Anschluss sogar 10 Euro. Bei Vodafone kannst du Downgraden vergessen und wenn es doch gehen würde, dann nur mit neuer 24 monatiger Laufzeit.

 

Also ich würde o2-DSL mitnehmen, ggf ein Downgrade machen und bei Vodafone halt noch die restliche Laufzeit die Grundgebühr bezahlen.

 

 

gruß, zündi

 

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3 Antworten

o2_Matze
  • Moderator
  • November 12, 2012
Hi TheFanclub,

wenn du mich fragst solltest du NATÜRLICH den alten o2 DSL Anschluss behalten 😉

Unsere Verträge verlängern sich übrigens *nicht* durch einen Umzug.

 

Zu Punkt 3.) finden wir dann immer kulante Lösungen und zu Punkt 1.) warte ich mal bis ein SuperUser 

das beantwortet :-)

 

Grüße, Matze


Mister79
Legende
Forum|alt.badge.img+28
  • Legende
  • November 12, 2012
@ Matze

 

Warum soll die Frage von einem User beantwortet werden?

 

Nun es gibt mehrere Lösungen für diesen Weg. Wenn ich mich nicht absolut irre was in diesem FAll aber sein kann, wird Vodafone nur dann drauf bestehen wenn der Vertrag von Vodafone älter ist als der von O2. Da gab es bei Vodafone mal so eine Lücke.

 

Lösung 2

 

beide Anschlüsse umziehen lassen und beide als eigenständigen Anschluss melden. Dann können beide Anschlüsse in der Wohnung genutzt werden. Also es muss dem Anbieter bekannt sein das es am Ort schon einen Anschluss gibt und trotzdem geschaltet werden soll. Ob das Sinn macht? Ich denke nicht.

 

Ich würde den O2 Anschluss behalten. Der hat einfach mehr im gesamten Paket als der Vodafone Anschluss. Sollte nach einer Vertragsanpassung auch günstiger sein als Vodafone. Da wäre aber Matze wieder am Zug. Wenn der Kunde den Anschluss behalten soll dann muss Matze dort mal rechnen und auch etwas Überzeugungsarbeit leisten 😛

 

Ich weiß nicht genau worauf Matze hinaus möchte aber ihm schwebt doch etwas vor oder nicht?

 


zündi
Einsteiger:in
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  • Einsteiger:in
  • Lösung
  • November 13, 2012
TheFanclub schrieb:
Hallo o2-Community!

 

Ich ziehe Ende Dezember von Dresden nach München und dort mit meiner Freundin in eine gemeinsame Wohnung. Bisher lebten wir beide getrennt und somit hat jeder seinen eigenen DSL-Anschluss.

 

Ich habe den günstigsten Zeitpunkt für den Umzug gewählt, da sich mein Anschluss Ende November um 1 Jahr verlängert wird 😀

 

O2 ist am neuen Wohnort verfügbar, also wird es so sein, dass o2 darauf besteht, dass ich den Vertrag mitnehme. Der Vodafone Vertrag meiner Freundin läuft auch noch 9 Monate und ist ebenfalls am neuen Wohnort verfügbar.

 

Nun zu meinen Fragen:

 

1.) Wahrscheinlich werden ja beide Anbieter darauf bestehen, dass der Anschluss mitzieht. Aber ist das technisch denn möglich? Die Dose ist ja dann schon entweder von Vodafon oder o2 belegt. Wird dann o2 (oder halt auch Vodafone) sagen, wir könnten ja schalten, ist halt nur schon belegt, deshalb muss der Vertrag trotzdem bis zum Ende erfüllt werden? Ich zahle also bis Vertragsende, obwohl o2 "technisch" nichts an meiner neuen Wohnung anliegen hat.

 

2.) Ich kenne das noch aus meiner Zeit bei Arcor. Ein Umzug mit dem Anschluss bedeutete auch, dass der Vertrag neu aufgesetzt wurde und man somit wieder 2 volle Jahre Mindestvertragslaufzeit hatte. Ist das bei o2 ähnlich?

 

3.) Ich habe jetzt "O2 DSL Komplett Premium Online" mit "bis zu 16 Mbit/s" im download und es liegen auch ca. 15500 kbit/s an. Am neuen Ort liegen lt. Check "1500-6000" an. Ja, ich kenne die Bedeutung von "bis zu..." aber der Sprung nach unten ist in dem Fall schon etwas heftig. Gibt es da Erfahrungen ob man ein downgrade beantragen kann um wenigstens 5 EUR mntl. zu sparen, wenn man dann meinetwegen nur eine 3000er Leitung hat?

 

Vielen Dank und schönen Sonntag noch,

André

 

 

 

 

zu 1.) Bestehen kann kein Anbieter auf einen Umzug, nur müssen beide Verträge bis zum Ende der Laufzeit bezahlt werden. Wenn du in der neuen Wohnung 2 Telefon-Leitungen hast bzw noch eine weitere legen lässt, kannst du auch beide Verträge mitnehmen. Macht nur irgendwie wenig Sinn und kostet auch 2 mal Umzugsgebühren.

 

zu 2.) Bei o2 kostet der Umzug 49 Euro und die Vertragslaufzeit ändert sich nicht. Bei Vodafone kostet der Umzug 59 Euro und die Vertragslaufzeit ändert sich ebenfalls nicht oder der Umzug kostet 0 Euro und die Vertragslaufzeit von 24 Monaten beginnt wieder von vorne. Ohne Einverständnis des Kunden dürfen sich Verträge nicht mehr durch Umzug verlängern (neues TKG). Auch vorher dürfte die Zwangsverlängerung bei Vodafone und Telekom rechtswidrig gewesen sein. Ein nicht beauftragter Umzug kostet natürlich nichts und an der Vertragslaufzeit ändert sich auch nichts. Du musst lediglich dem Anbieter mitteilen, das du ausgezogen bist, damit dieser die Leitung für den Nachmieter freimacht.

 

zu 3.) Ein Downgrade kannst du bei o2 in jedem Fall machen. Kostet normalerweise einmalig 30 Euro, in deinem Fall gehts evtl auch kostenlos, weil die verfügbare Bandbreite geringer ist als jetzt. Du musst aber auch beachten, das bei einem Downgrade nicht nur die Bandbreite geringer wird, sondern z.B. auch die International-Flatrate 1 und der Power-Upload wegfallen. Bei Downgrade auf einen 2000er-Anschluss zusätzlich auch noch die Flatrate ins o2-Netz und die Family-Flatrate. Dafür wäre der 6000er Anschluss aber auch 5 Euro/Monat günstiger und der 2000er Anschluss sogar 10 Euro. Bei Vodafone kannst du Downgraden vergessen und wenn es doch gehen würde, dann nur mit neuer 24 monatiger Laufzeit.

 

Also ich würde o2-DSL mitnehmen, ggf ein Downgrade machen und bei Vodafone halt noch die restliche Laufzeit die Grundgebühr bezahlen.

 

 

gruß, zündi