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Ungeklärte Verbindungsabbrüche

  • December 7, 2011
  • 2 Antworten
  • 208 Aufrufe

asdbla
Besucher:in
Hallo Zusammen,

 

ich möchte mich direkt im Vorfeld für die Länge des Beitrags entschuldigen und für das Lesen bedanken. :-)

Ich habe seit Ende 2008 einen DSL Vertrag bei O2. Enthalten 8MBit/s, Powerupload, und die gesamte Telefonie. (Router ist ein O2 Premium von Zyksel, das weiße Ding mit den blauen Leuchten)

 

Eigentlich seit Beginn gibt es auf dieser Leitung alle paar Monate mal einen kurzen Zeitraum, wo gehäuft Verbindungsabbrüche auftreten. Diese verschwinden aber nach einiger Zeit, meist 3-4 Tage, wieder durch irgendwelche Selbstheilungskräfte von alleine. Selbstverständlich habe ich trotzdem meistens eine Störungsmeldung aufgegeben. In einem Fall wurde sogar irgendwelcher Fremdstrom gemessen, der dafür verantwortlich gemacht wurde. Ein Techniker konnte daraufhin aber nichts finden.

 

Da diese Ausfallzeiten nicht so wahnsinnig lang waren und im Grunde nur die Telefonie beeinträchtigt haben (eine Webseite kann man zur Not auch noch mal neu Laden) konnte ich damit einigermaßen leben, zumal es auch Zeiten gab, in denen die 8MBit/s Leitung nur durch die Zwangstrennung unterbrochen wurde.

Seit Ende Oktober nun hält sich allerdings der Zustand der massenhaften Verbindungsabbrüche. Nachfolgend will ich die Geschehnisse zum Abkürzen chronlogisch in Stichpunkten aufschreiben.:

 

Ende Oktober: O2 Hotline - Störungsmeldung aufgegeben -> Techniker soll kommen, da die Leitung messtechnisch von der Hotline aus in ordnung sei.

 

Kurze Zeit drauf: SMS mit dem Hinweis, Störung behoben.

An Hotline Nachgefragt: Die Störung wurde von der Technik behoben. Auf Nachfrage was denn gemacht wurde: Von 8MBit/s auf 6 MBits/s runter gesetzt. Leitung aber angeblich laut Hotline soweit ok.

 

Verbinungsabbrüche werden aber trotzdem nicht weniger.

 

Hotline: Problem erneut geschildert. Als Lösung: Router in Werkseinstellungen versetzen. Keine eigenen Einstellungen vornehmen. Router könnte auch kaputt sein, leider ist ein Austausch nicht möglich, da aus Garantie raus. (Wenns der Router ist, wieso ist da bei den Störmeldungen während der Garantiezeit noch niemand dauf gekommen?)

 

Ok, man gibt ja allem mal eine Chance. Router in Werkseinstellungen versetzt. Gleiches Bild, Verbindungsabbrüche.

 

Einige Tage später, Hotline: Wieder Störungsmeldung aufgegeben -> Wieder Techniker angekündigt. Mitarbeiter meint, die Leitung sei an sich ok, zumindest für 6MBit/s, er würde aber an manchen Tagen bis zu 300 Verbindungsabbrüche sehen.

 

Anruf von der O2 Technik: Das wäre ganz klar das Bild eines defekten Routers. Ich soll doch bitte bei ihnen einen neuen kaufen, kostet ja nur 99€. Damit war die Störungsmeldung für O2 mal wieder erledigt.

 

Da ich zum einen nicht geglaubt habe, dass es der Router ist, noch mal eben auf Verdacht 99€ ausgebe, habe ich mir eine Fritbox 3270 geliehen. Damit kann man zwar nicht telefonieren, aber zum Testen der Leitung reichts.

Wer hätte es gedacht, die Verbindungsabbrüche sind immer noch vorhanden. (Wer auch immer mir die 99€ für einen neuen Router bezahlt hätte...)

 

Also Hotline: Wer hätte es gedacht, Störungsmeldung und Techniker soll kommen. Der war für letzten Montag vorgesehen.

 

In weiser Vorraussicht am Sonntag bei der Hotline angerufen: Nein, da kommt kein Techniker. Die Leitung ist zu schlecht, sie wollen auf 4MBit/s runter.

 

Nun haben wir Mittwoch und die Verbindungsabbrüche sind immer noch da...

 

Ich glaube ich muss an dieser Stelle nicht erwähnen, dass ich ganz leicht genervt bin, insbesondere über die Tatsache, dass das Telefon seit gut eineinhalb Monaten quasi nicht mehr nutzbar ist. Außerdem fühle ich mich nicht sonderlich ernst genommen. Die Leute an der Hotline sind zwar immer freundlich, nett und sogar verständnisvoll, mehr als eine Störungsmeldung aufgeben machen bzw. können sie nicht machen. Und die Technik scheint als Hobby das Drosseln der Leitung zu haben. Da mit werden sie in den meisten Fällen vermutlich sogar erfolg haben, aber wenn man sich den Werdegang bei mir anguckt, muss man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass irgendwas defekt ist. Die Leitung kann doch nicht von jetzt auf gleich so überbelastet werden, dass nicht mal mehr 3-4 MBit/s reichen um stabil zu laufen.

 

Meine eigenen bisherigen Erkenntnisse:

 

Die Bandbreite mit der sich der O2 Router einwählt ist zumeist die maximale, allerdings kann es auch schon mal deutlich weniger sein. Teilweise habe ich nur 1-2 MBit/s gesehen. Die Verbindung hielt durch die geringere Bandbreite aber auch nicht länger. Wenn es also wirklich an einer schlechten Leitung liegt, dann dürfte es auch nicht besser werden, wenn man mich auf 2 MBit/s oder noch weniger runter setzt.
Laut Fritbox ist die Leitungskapazität bei mehr als 6MBit/s.
Ich habe mal ein paar Screenshots von den Auswertungsmöglichkeiten der Fritzbox gemacht. Leider stand mir diese nur für ein paar Tage zur Verfügung. Nicht zuletzt weil man meinte, ich solle den Originalrouter dran lassen, weil die Technik sich sonst weigert was zu machen.
Was mich so ein wenig wundert, bzw. was ich mir nicht erklären kann ist, warum der Anbieter vorher die 6MBit/s belieb lange aufrecht erhalten konnte (gab keine Zwangstrennung) und warum die Leitung vorher mit 8MBit/s durchaus mal mehr als einen Tag gehalten hat. Die Probleme in der massiven Form traten eigentlich zu plötzlich auf um kein defekt zu sein.

 

Mir ist die Lösung mittlerweile eigentlich egal. Wenn O2 die Leitung nicht in den Griff bekommt, dann solls halt jemand anderes, zum Beispiel übers Fernsehkabel, versuchen. Dazu müsste man mich aber kündigen lassen.

 

Screenshots:

Spektrum
DslDaten

Viele Grüße
Sebastian

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2 Antworten

rentek
Legende
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  • Legende
  • December 7, 2011
Könntest du mal die Fritz!Box durch Ziehen des Stromsteckers neustarten und dann auf der Benutzeroberfläche unter "System" - "Ereignisse" - "Internetverbindung" nachschauen, ob dort der Eintrag: "DSL-Synchronisierung beginnt (Training)" zwei- oder einmal steht. Wenn es dort zweimal steht, stimmt möglicherweise die Polung des Anschlusses nicht (verkehrt), welche dieses Fehlerbild verurschen könnte. Dann solltest du die O2-DSL-Technik darauf hinweisen und sie bitten, nunmehr die Telekom zu beauftragen, um bei dir die TAE-Dose auf korrekte Verkabelung zu prüfen und ggf. austauschen zu lassen. Alternativ kannst du gerne mal, falls du es dir selbst zutraust, selbst das Adernpaar umkehren und bei dieser Gelegenheit auch den passiven Prüfabschluss entfernen, den braucht man nämlich nicht. Passieren kann grundsätzlich nichts, da nur ein geringer Wechselstrom anliegt. 

 

Ich hatte dasselbe Fehlerbild wie du. O2+Telekom hatten mir nicht helfen können. Ich war mutig und habe einfach selbst das Adernpaar an meiner TAE ausgetauscht (links nach rechts und rechts nach links). Seitdem habe ich keine Verbindungabbrüche mehr. Ich weise aber darauf hin, dass jeder an seiner TAE-Dose auf eigenes Risiko, das ich jedoch als verschwindend gering einstufe, "herumfuhrwerkt".


asdbla
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • December 7, 2011
Hi,

 

danke für den Tipp.

 

Es steht immer nur einmal da.

Also ganz am Anfang steht einmal

DSL-Synchronisation betinnt (Training)

DSL ist verfügbar ...

Dann kommen die ganzen IP Adressen usw.

Dann bricht die Verbindung ab mit

DSL Antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung)

Internetverbindung wurde getrennt

Internetverbindung wurde getrennt (wirklich 2 mal!)

Und dann kommt wieder

DSL-Synchronisierung betinnt (Training)

DSL ist verfügbar ...

 

Das Schauspiel wiederholt sich dann beliebig. Leider habe ich keine Fritzbox mehr zur Verfügung. Am Wochenende Teste ich das Ganze noch mal mit einer Vodafone DSL-EasyBox 803 A.