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Warum O2
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Gelöst

Störung seit über 2 Monaten nicht passiert.

  • July 15, 2018
  • 3 Antworten
  • 159 Aufrufe

martinzikmund
Besucher:in
Hallo,

nach meinem Umzug Anfang Mai habe ich den O2 DSL Vertrag. Bereits beim ersten Anschlusstermin hat mir der Telekom Mitarbeiter gesagt, dass er eine erhebliche Störung feststellen kann.

Ich habe durchschnittlich einen Download von 5,5mbit und einen Upload von 1,0 mbit (mit zeitweisen Abbrüchen) Ein Ping von durchschnittlich 85ms.

Am Verteiler der  ca. 1,6km entfernt ist gibt es 14mbit download. 1,6 mbit upload und einen PIng von 27ms.

Mit wurde nun ein zweiter Techniker zu noch einem Anschlusstermin geschickt. Dieser sagte mir genau noch mal das selbe und konnte nichts weiter tun, weil ich ja bereits beim ersten Termin angeschlossen wurde.

Erst nach dem zweiten Technikertermin konnte ich nun eine Störung bei O2 melden.

Seit dem ist nun fast ein Monat vergangen. Zu den 5 Technikerterminen der Telekom, bei denen ich jeweils 6 Stunden zu Hause warten musste, ist nicht einmal ein Techniker erschienen.  Bei Rückfragen in der Hotline weiß nie jemand irgend was, mir wird immer nur gesagt ich soll warten. Dann nächster Technikertermin, kein Techniker kommt.

Seit nun fast 2 Monaten beschäftige ich mich beinahe jeden Tag mit dem Thema.

Ich arbeite im Homeoffice. Eine vernünftige Internetleitung ist essenziell um meinen Beruf auszuüben. 

Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich machen kann um die Störungsbeseitigung voran zu treiben. Bzw. hat jemand Erfahrung mit Entschädigungsleistungen durch O2, zum Beispiel in Form von unbegrenzten Datenvolumen?

Fühle mich mittlerweile einfach nur im Stich gelassen und heftig verarscht.

Lösung von Mister79

Nun, zum einen, bei einem Umzug prüft man grundsätzlich vorher was an Bandbreite möglich ist. Nicht die Theoretische, sondern die zugesicherte. Wenn man auf Bandbreite angewiesen ist und man darüber beruflich arbeitet, ist nicht nur der Wohnort, die Gegend und die schöne Wohnung ausschlaggebend, sondern auch die Verfügbare Bandbreite. Damit fällt alles raus was nicht Ansatzweise einen VDSL Anschluss mit mindestens 25 Mbit Bandbreite zusichert. Da kann man geteilter Meinung sein aber am Ende ist das für eine Wohnungssuche ein doch wichtiges Argument.

Bei 1,6 KM zum Verteiler sinkt die Bandbreite doch enorm. Ganz nach verbauten Leitungsquerschnitten auf der Strecke kann die Dämpfung locker bei 35-50 db liegen. In diesem Fall schaltet die Telekom entweder ein starres Rückfallprodukt auf 3 Mbit oder aber RAM mit einem 6 oder 8 Mbit Profil, was die Bandbreite von 5,5 Mbit bei Dir erklären könnte. Bei deinem angegebenen Upload würde ich auf einen Annex J Anschluss tippen.

Interessant wären die Leitungswerte, diese sind aber nur mit der Fritzbox wirklich auszulesen, wenn du also eine hast, schieb diese Werte hier mal hoch.

Am Ende schaltet die Telekom aber doch recht konservativ. Damit wird ein offenes RAM nicht passieren. Heißt, man schaltet kein 16 Mbit Profil und lässt das Modem die maximale mögliche aushandeln, sondern man begrenzt nach oben durch ein starres maximal Profil. Hier würde ich auf ein 6 Mbit RAM Profil tippen. 

Ein Ping von 85ms kann mehrere Gründe haben. Gehst du eventuell über das Wlan online?

Von den erreichten Daten liegst du ganz locker in der Leitungsbeschreibung von O2, besonders was die minimalen Werte betrifft. Da wird sich nicht viel tun lassen. Ob die Leitung wirklich abbricht, dass kann nur ein Mitarbeiter im System sehen und ggf. ganz nach Häufigkeit eine Störung aufgeben.

So geringer die Bandbreite, so geringer der SNR (Signal Rauschabstand und vereinfacht gesagt, die Signalstärke). So geringer der SNR um so instabiler die Leitung. Der SNR sollte so hoch wie möglich sein aber mindestens 9 db.

Ohne VDSL wird man kaum eine höhere Bandbreite liefern können. Übrig bleibt dann nur noch Kabel Internet, wenn verfügbar oder ggf. haben die Stadtwerke bei Dir ausgebaut. Dann kann man lediglich nur dort buchen. Selten das z.B die Telekom über den regionalen Ausbau auch liefert, dann aber bis Dato ohne Entertain.

Bei 1 und 1 musst du ggf. vorsichtig sein. Im Privaktundengeschäft schalten die jetzt sehr häufig DS Lite. Das kann Probleme geben, gerade wenn du auf Server von Firmen zugreifen möchtest.

Sonst bliebe nur noch ein Wechsel zur Telekom und dort dann das Hybrid Produkt, welches DSL und LTE vereint. In diesem Fall hat man kein Datenvolumen im LTE Strang, also Unlimited. Da gibt es auch diverse Hacks um dauerhaft den LTE Strang nutzen zu können und nicht als Zusatzturbo. Am Ende mit oder ohne Hack, die mögliche Bandbreite ist höher aber das Hybrid Produkt ist allein durch den Hybrid Router auch (aus meiner Sicht) extrem teuer. Beim Kauf knapp 400 Euro und als Miete 10 Euro pro Monat.

Ganz nach Verbrauch würde sich sonst noch der Cube von Vodafone anbieten.

Internet über LTE mit Vodafone GigaCube 

200 GB sind mobil schon viel. Kann aber mit einer permanenten Server Verbindung dahinschmelzen. 

Die letzte und ganz teure Version wäre noch das Unlimited Mobilfunkprodukt von der Telekom. Rund 80 Euro im Monat. Dann kannst du dein Smartphone als Hotspot nutzen. Dafür sind die Multicards dort mit 29 Euro pro Stück recht teuer. Aber zuhause kann das Smartphone dafür als Hotspot alles bedienen. Könnte eine Alternative sein.

Sonst kann eine Fritzbox das indirekt nachstellen, über einen UMTS STick mit Datenkarte. Wenn die Datenkarte Unlimited ist, dann funktioniert es wie beim Hybrid. Sonst saugt der Stick sich natürlich leer.

Am Ende scheint ggf. der GigaCube eine Alternative zu sein, da 200 GB zu dem Preis doch recht günstig ist. Solltest aber vorher mal die LTE Abdeckung in deiner Gegend genau prüfen und mit genau meine ich genau.

3 Antworten

Mister79
Legende
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  • Legende
  • Lösung
  • July 16, 2018
Nun, zum einen, bei einem Umzug prüft man grundsätzlich vorher was an Bandbreite möglich ist. Nicht die Theoretische, sondern die zugesicherte. Wenn man auf Bandbreite angewiesen ist und man darüber beruflich arbeitet, ist nicht nur der Wohnort, die Gegend und die schöne Wohnung ausschlaggebend, sondern auch die Verfügbare Bandbreite. Damit fällt alles raus was nicht Ansatzweise einen VDSL Anschluss mit mindestens 25 Mbit Bandbreite zusichert. Da kann man geteilter Meinung sein aber am Ende ist das für eine Wohnungssuche ein doch wichtiges Argument.

Bei 1,6 KM zum Verteiler sinkt die Bandbreite doch enorm. Ganz nach verbauten Leitungsquerschnitten auf der Strecke kann die Dämpfung locker bei 35-50 db liegen. In diesem Fall schaltet die Telekom entweder ein starres Rückfallprodukt auf 3 Mbit oder aber RAM mit einem 6 oder 8 Mbit Profil, was die Bandbreite von 5,5 Mbit bei Dir erklären könnte. Bei deinem angegebenen Upload würde ich auf einen Annex J Anschluss tippen.

Interessant wären die Leitungswerte, diese sind aber nur mit der Fritzbox wirklich auszulesen, wenn du also eine hast, schieb diese Werte hier mal hoch.

Am Ende schaltet die Telekom aber doch recht konservativ. Damit wird ein offenes RAM nicht passieren. Heißt, man schaltet kein 16 Mbit Profil und lässt das Modem die maximale mögliche aushandeln, sondern man begrenzt nach oben durch ein starres maximal Profil. Hier würde ich auf ein 6 Mbit RAM Profil tippen. 

Ein Ping von 85ms kann mehrere Gründe haben. Gehst du eventuell über das Wlan online?

Von den erreichten Daten liegst du ganz locker in der Leitungsbeschreibung von O2, besonders was die minimalen Werte betrifft. Da wird sich nicht viel tun lassen. Ob die Leitung wirklich abbricht, dass kann nur ein Mitarbeiter im System sehen und ggf. ganz nach Häufigkeit eine Störung aufgeben.

So geringer die Bandbreite, so geringer der SNR (Signal Rauschabstand und vereinfacht gesagt, die Signalstärke). So geringer der SNR um so instabiler die Leitung. Der SNR sollte so hoch wie möglich sein aber mindestens 9 db.

Ohne VDSL wird man kaum eine höhere Bandbreite liefern können. Übrig bleibt dann nur noch Kabel Internet, wenn verfügbar oder ggf. haben die Stadtwerke bei Dir ausgebaut. Dann kann man lediglich nur dort buchen. Selten das z.B die Telekom über den regionalen Ausbau auch liefert, dann aber bis Dato ohne Entertain.

Bei 1 und 1 musst du ggf. vorsichtig sein. Im Privaktundengeschäft schalten die jetzt sehr häufig DS Lite. Das kann Probleme geben, gerade wenn du auf Server von Firmen zugreifen möchtest.

Sonst bliebe nur noch ein Wechsel zur Telekom und dort dann das Hybrid Produkt, welches DSL und LTE vereint. In diesem Fall hat man kein Datenvolumen im LTE Strang, also Unlimited. Da gibt es auch diverse Hacks um dauerhaft den LTE Strang nutzen zu können und nicht als Zusatzturbo. Am Ende mit oder ohne Hack, die mögliche Bandbreite ist höher aber das Hybrid Produkt ist allein durch den Hybrid Router auch (aus meiner Sicht) extrem teuer. Beim Kauf knapp 400 Euro und als Miete 10 Euro pro Monat.

Ganz nach Verbrauch würde sich sonst noch der Cube von Vodafone anbieten.

Internet über LTE mit Vodafone GigaCube 

200 GB sind mobil schon viel. Kann aber mit einer permanenten Server Verbindung dahinschmelzen. 

Die letzte und ganz teure Version wäre noch das Unlimited Mobilfunkprodukt von der Telekom. Rund 80 Euro im Monat. Dann kannst du dein Smartphone als Hotspot nutzen. Dafür sind die Multicards dort mit 29 Euro pro Stück recht teuer. Aber zuhause kann das Smartphone dafür als Hotspot alles bedienen. Könnte eine Alternative sein.

Sonst kann eine Fritzbox das indirekt nachstellen, über einen UMTS STick mit Datenkarte. Wenn die Datenkarte Unlimited ist, dann funktioniert es wie beim Hybrid. Sonst saugt der Stick sich natürlich leer.

Am Ende scheint ggf. der GigaCube eine Alternative zu sein, da 200 GB zu dem Preis doch recht günstig ist. Solltest aber vorher mal die LTE Abdeckung in deiner Gegend genau prüfen und mit genau meine ich genau.


martinzikmund
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • July 16, 2018
Hi Mister79,

vielen Dank für die Rückmeldung.

Ich habe mich im Voraus natürlich über die Geschwindigkeit informiert, dass allerdings der Download so schwach ist bzw. der Upload so instabil war nirgends ersichtlich.

Leider habe ich keine Fritzbox kann also keine Daten bereitstellen. Auch VDSL ist keine Option. Weiß nicht ganz genau was man dafür braucht aber hier liegt quasi nur ein Telefonkabel. Keine weiteren Kabel. Bei LTE Verbindung streikt mein der VPN Server. Alles schon mal versucht.

O2 bzw. die Telekom bearbeiten ja meine Störung. Das Thema wird anscheinend nicht einfach abgehakt. Die Techniker, die den Anschluss gelegt haben konnten ja auch eine Störung Feststellen. Aussage war hier, dass es wahrscheinlich irgend wo am Kabel zwischen Verteiler und unserer Straße liegt. Es war auch nur auf einem der beiden Kabel überhaupt eine Verbindung. Das zweite ist wohl ganz Tot.

Den Ping messe ich über Lan. Sowie alle anderen Werte auch.

Ich dachte am Sinnvollsten wäre der Wechsel zur Telekom. Vielleicht werden ja Störungen von direkt Kunden priorisiert bearbeitet. Obwohl ich das auch nicht unbedingt glaube.

Man kommt ja auch nicht einfach aus dem O2 Vertrag raus.

Laut meinen Vertragsunterlagen von O2 wird mir ein mindest download von 6mbits garantiert. Max glaub 13 oder 16 mbits.

Aber selbst die 6 mbits erreiche ich nicht mal und naja upload springt von 1,1 mbit zu 0 und zurück. Man versteht also immerhin jedes zweite Wort am Telefon von mir.

Ich finde es nur unmöglich, dass mir jedes mal gesagt wird man kümmert sich darum, man meldet sich bei mir, ein Techniker kommt zu dir und ich sitze hier und mache mir Hoffnungen bzw. nehme mir 6 Stunden Zeit um auf jemanden zu warten. Aber es passiert nichts.


o2_Lars
  • Moderator
  • July 23, 2018
Hallo @martinzikmund,

wenn Du möchtest, dass wir hier für Dich einmal erinen Blick auf den Anschluss werfen, dann hinterlege bitte einmal Deine DSL Festnetznummer im Forenprofil (Sichtbarkeit auf nur für SDich stellen) und melde Dich anschließend erneut einmal hier im Thread.

Störungen aufder Leuitung können eine Menge möglicher Ursachen haben, dies kann an der Leitung zwischen Verteiler und Gebäude liegen, es kann am Anschluss im Gebäude liegen oder eben auch an der Verkabelung im Gebäude.

So kann es durchaus passieren, dass ein Technikertermin vereinbart wird, ein Techniekr aber nicht zwingend ins Gebäude muss, da Störungen schon "weietr vorne" beseitigt werden können.

Aber das müssten wir uns wirklich genauer anschauen, um da eine Aussage treffen zu können.

Gruß,

Lars