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Seit Tarifwechsel weniger Bandbreite

  • June 24, 2018
  • 1 Antwort
  • 229 Aufrufe

micha.the.el
Einsteiger:in
Mit unserem Wechsel zu "o2 DSL S(2017)" {max. 25 Mbit/s} hat sich unsere DSL-Geschwindigkeit im Gegensatz zu unserem vorherigen DSL-Tarif "o2 DSL All-in M (2013)" {max. 16 Mbit/s} verschlechtert. Die Übertragungsrate vorher lag zwischen 6 - 7 Mbit/s, seit dem Wechsel sind es noch höchstens 5,6 Mbit/s im Download. Damit ist so gut wie kein Streaming-Dienst mehr nutzbar, bzw. kein unterbrechungsfreies Streaming mehr möglich.

Was ich bei dem Wechsel in den neuen Tarif wirklich sehr merkwürdig fand, war der Umstand, dass ein neuer Techniker-Termin notwendig war. Die alte Leitung war doch freigeschaltet und auch aktiviert, der Wechsel sollte von einem Tag auf den anderen erfolgen. Am Anschlusstag hatte dann der Techniker der Telekom (angeblich) die Leitung falsch geschaltet, was merkwürdigerweise anscheinend sehr oft vorkommt, wie hier im Forum nachzulesen ist (bei den von der Telekom beauftragten Technikern handelt es sich wohl nur um falsch angelernte Aushilfskräfte und nicht um Fachpersonal... anders kann ich mir diesen auffällig häufig verursachten Fehler nicht erklären). Nach anschließender Reklamation beim o2 Kundenservice und Erstellung eines Tickets dauerte es dann ca. eine Woche, bis wir unseren neuen Tarif nutzen konnten (was wiederum sehr merkwürdig war: es sollte erneut ein Techniker zu uns nach Hause kommen und wir sollten diesem erneut den Zugang zum Schaltkasten ermöglichen, was dann aber nach mehreren Telefonaten mit dem o2 Kundenservice plötzlich nicht mehr notwendig war, da das Problem auf einmal aus der Ferne zu lösen war.

Jedenfalls ist es jetzt so, dass sich durch diesen Wechsel zu einem neuen o2-Produkt die Qualität unseres DSL-Anschlusses spürbar und nachweisbar verschlechtert hat, was meiner Meinung ein absolutes No-Go ist (selbst wenn es sich dabei "nur" um 1 - 2 Mbit/s handelt). Laut o2 Verfügbarkeit sollten an meiner Anschlussadresse bis zu 10 Mbit/s technisch möglich sein (was hier auf dem Land nun mal so hinzunehmen ist), davon aber nur knapp die Hälfte nutzen zu können ist schon wirklich sehr ärgerlich (mir ist durchaus bewusst, dass die beworbene Geschwindigkeit so gut wie nie der tatsächlich nutzbaren Bandbreite entspricht), aber dass dann darüber hinaus die Übertragungsrate noch geringer ist als mit einem älteren Produkt möglich war, ist in meinen Augen dann wirklich unbegreiflich. Sogar laut Vertrag sollten minimal 6 Mbit/s zu Verfügung stehen, was mit unserem alten Tarif auch gegeben war, seit Neuschaltung der Leitung aber nicht mehr erreicht wird.

Falls ich hier für den einen oder anderen "kleinkariert" über eine Differenz von ~ 0,5 - 2 Mbit/s jammer: schaut euch mal die Mindestanforderungen und empfohlene Internetgeschwindigkeiten bei Netflix & Co. an... und dann versucht mal einen HD-Stream (von "größenwahnsinnigen" Auflösungen wie UHD oder gar 4k gar nicht erst zu sprechen... wer will sowas schon ) mit maximal möglichen 5 Mbit pro Sekunde anzuschauen, während Smartphone, Tablet, PC und vielleicht noch der eine oder andere Smart-Speaker auf das Internet zugreifen wollen - ich glaube dann versteht sich von selbst welchen Unterschied 1 Mbit pro Sekunde ausmachen kann. Der eine oder andere mag jetzt auch noch argumentieren, dass man ja beim Fernsehen kein Handy, Tablet oder PC braucht - okay, dann bin ich wohl nicht kompromissbereit das WLAN an diesen Geräten jedes mal zu deaktivieren, bzw. das LAN-Kabel zu ziehen, wenn ich auf Medien im Internet zugreifen möchte, welche eine derart hohe Bandbreite benötigen.

Ich komme aber auch ein wenig vom Thema ab... Fakt ist: weniger Bandbreite am gleichen Standort mit neuem Tarif, welcher mindestens 6 Mbit/s im Download bereitstellen sollte, diese aber nicht erreicht werden, geschweige denn von besagten technisch möglichen 10 Mbit/s an der Anschlussadresse.

Von DSL und Festnetz kommen wir dann auch mal zum Mobilfunk. Auch hier hat sich das Netz mehr als nur verschlechtert. Meine Freundin und ich nutzen beide einen o2-Free Vertrag. An Orten, an denen wir mal guten Empfang hatten (3G) ist mittlerweile nur noch Edge möglich, wenn der Netzempfang nicht total abbricht. Wir wohnen hier auf dem Land, und das die Netzabdeckung hier nicht so ausgebaut ist wie in Großstädten lass ich gelten. Ich habe mir aber vor 4 Jahren o2 als Anbieter ausgesucht, da das o2 Netz in Zusammenlegung mit E-Plus hier eine wirklich gute Flächenabdeckung hatte, was aber seit mehreren Monaten nicht mehr der Fall ist. Musik lässt sich so gut wie gar nicht mehr streamen, und Telefonate sind auch nur noch eingeschränkt bis gar nicht möglich - weder ausgehende noch eingehende.

Unsere monatlich Rechnung wird stets pünktlich begleichen, und ich behaupte einfach mal, dass o2 nicht schlecht an uns verdient. Aber momentan bezahlen wir für Dienstleistungen, die wir nicht (mehr) in Anspruch nehmen können, da sich seit Vertragsabschluss, Tarifwechsel und Verlängerungen alles drastisch zum Negativen entwickelt hat.

Das alles bedarf dringendst mal einer Klärung, und ich hoffe, dass sich bei den angesprochenen Punkten technisch wieder etwas verbessern lässt... weil ganz nachvollziehbar ist es für mich nicht, dass sich angebotene Produkte verschlechtern, und somit Vertragsbestandteile teilweise bis gar nicht erfüllt werden.

Gruß - Micha

Lösung von o2_Lars

Hallo @micha.the.el,

es ist vom Vorleister das höchst stabile Profil geschaltet, das liegt eben leider bei knapp 5einhalb MBit/s.

Das hat nichts mit "falsch angelernten Aushilfskräften" zu tun, das ist der Länge der Leitung geschuldet. Auch, wenn ein Atomphysiker mit Nobelpreis bei Dir vorbeigeschaut hätte, wäre keine höhere Bandbreite möglich (abgesehen davon, dass ebenjener wahrscheinlich eher verwirrt auf die Werkzeuge und Leitungen schauen würde).

Ist schade, ist aber so. Solange der lokale Vorleister dort keine nAusbau betreibt, wird über diesen Anschluss leider keine höhere Bandbreite zu erwarten sein, tut mir leid. Unter Umständen lag der Anschluss vorher noch auf einem alten Telefonica-Port, diese werden jedoch komplett deaktiviert, die Vorschriften und Regelungen zum DSL-Ausbau sind immer mal wieder eine Lektüre wert...

Gruß,

Lars

1 Antwort

o2_Lars
  • Moderator
  • Lösung
  • June 27, 2018
Hallo @micha.the.el,

es ist vom Vorleister das höchst stabile Profil geschaltet, das liegt eben leider bei knapp 5einhalb MBit/s.

Das hat nichts mit "falsch angelernten Aushilfskräften" zu tun, das ist der Länge der Leitung geschuldet. Auch, wenn ein Atomphysiker mit Nobelpreis bei Dir vorbeigeschaut hätte, wäre keine höhere Bandbreite möglich (abgesehen davon, dass ebenjener wahrscheinlich eher verwirrt auf die Werkzeuge und Leitungen schauen würde).

Ist schade, ist aber so. Solange der lokale Vorleister dort keine nAusbau betreibt, wird über diesen Anschluss leider keine höhere Bandbreite zu erwarten sein, tut mir leid. Unter Umständen lag der Anschluss vorher noch auf einem alten Telefonica-Port, diese werden jedoch komplett deaktiviert, die Vorschriften und Regelungen zum DSL-Ausbau sind immer mal wieder eine Lektüre wert...

Gruß,

Lars