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Ersatz-Sim-Kartenaktivierung (ex-Alice) hängt in Technik

  • March 29, 2017
  • 19 Antworten
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SoBerlin
Besucher:in
Hi O2-Team,

wegen Handy-Wechsel Mitte Januar beantragten wir Ersatz-Sim-Karten unseres alten Alice-DSL-Vertrags (nun O2 DSL Fun Max Flat). Die Sim-Karten kamen auch, nur die PINs und PUKs fehlten. Die Behebung dieses übergreifenden System-Fehlers dauerte nun schon mal Wochen. Wir sollten benachrichtigt werden, kam aber nicht, plötzlich waren die Pin/Puks Ende Februar/Anfang März im Online-Kundencenter da. Damit war zumindest die Aktivierung der Ersatz-Sims im Online-Kundencenter möglich. Nicht dass die Alice-Sims groß im O2-System unterstützt würden, scheinbar haben wir aber im Februar den Aktivierungsprozess starten können (laut Auskunft einer Hotline-Mitarbeiterin), dieser Aktivierungsprozess "hängt" aber nun auch schon seit Wochen. Die Sim-Karte im Handy funktioniert, bekommt aber keine Verbindung.

"Hängen" heisst auch, dass die für ex-Alice-Kunden zuständigen Call-Center-Kollegen in München zwar die angelaufene Aktivierung im System sehen können, aber selbst nichts weiteres unternehmen können, einzig die "Technikabteilung" könnte den Status ändern. In zig Anrufen bei der Hotline, versprachen die Kollegen, der zuständigen Technikabteilung eine dringliche Nachricht weiterzureichen, dass es sich bei uns unter anderem um eine Geschäftsnummer handelt. Eine Geschäftsnummer, wo sich Kunden wundern, warum seit Wochen und Monaten ihre Anrufe, SMS und Whatsapps nicht beantwortet werden. Dafür waren wir seit Januar 2017 wirklich EXTREM verständnisvoll, nun ist aber Schluss mit lustig. Wir sollten von der O2-Technik zurückgerufen werden, was natürlich nie passierte. Eigentlich wurden wir zeitlebens noch nie von der O2-Technikabteilung zurückgerufen, egal um was es sich handelte. Direkt zur Technik durchgestellt werden kann man natürlich auch nicht.

Man hat je Verständnis, dass nicht jemand Däumchen dreht und sofort aufspringt, wenn man ein Problem meldet, aber eine Kleinigkeit wie eine nicht funktionierende Sim-Aktivierung über 10 Wochen hinweg ist für einen Weltkonzern wie O2/Telefonica schon recht peinlich. Ich kann da Verschwörungstheoretiker im Netz schon verstehen, die die Umstände seit 2016 als gewollte Aktion zum Loswerden alter Alice-Verträge bzw deren Mobilfunkoptionen interpretieren.

Wir werden weiter die Call-Center-Kollegen nerven bis die Sim-Karten funktionieren, aber weil ihre Kollegen dies bisher nicht beantworten konnten, deshalb meine Frage hier im Forum: "WAS IST LOS MIT DER TECHNIKABTEILUNG IN MÜNCHEN?"

Dass die O2-Techniker nicht auf der faulen Haut liegen, kann man leicht an hand der hier im Forum aufgebrachten Probleme erkennen, welche sicher nur einen kleinen Bruchteil des Ganzen ausmachen. ABER wenn die Arbeitslast zu groß ist, warum werden nicht mehr Leute eingestellt und deren Kosten umgelegt? Manche Gerüchte im Netz meinen,  dass die Technik der alten Alice/Hansenet-Verträge wegen anderen Netz-Standards immer noch gesondert von der regulären O2-Technik bearbeitet werden, stimmt das? Kann das sein, dass praktisch nur noch 1 oder 2 Techniker sich deshalb mit den Problemen der ganzen Alice-Altkunden beschäftigen? Was passiert, wenn die mal krank sind oder Urlaub machen? Warum werden nicht Altverträgen endlich neue O2-Verträge zu den identischen Konditionen angeboten wie bisher (ohne Fair-Use, kostenlose Community-Sims, etc.) damit ein Wechsel zu O2 endlich attarktiv und dieses leidliche "ex-Alice"-Drama ein Ende findet?

Ich suche hier einfach Erklärungen, warum wirklich jedes Alice-Problemchen Wochen oder gar Monate dauern muss.

Darüberhinaus, überlege ich mir (nein, nicht den Wechsel zu O2-Verträgen mit deren aktuellen Bedingungen) die Einschaltung des lokalen Verbraucherschutzes, denn eindeutig wird hier über Wochen und Monate der vertragliche Leistungsumfang widerrechtlich und einseitig gekürzt. In anderen Forenbeiträgen werden für solche Fälle O2-Sonderrabatte oder ähnliches beschrieben, was sind denn die einschlägigen O2-Kriterien für solche Rabatte auf die monatliche Pauschale des O2 DSL Fun Max Flat-Tarifs und wieviel Prozent der Monatspauschale würde denn eine oder mehrere Mobilnummer-Option/en dabei ausmachen?

Wäre wirklich hilfreich Antworten auf die obigen Fragen zu bekommen, um nach 6 Jahren Telefonica und insgesamt 10 Jahren Alice/Hansenet das aktuelle "System O2" in 2017 besser zu verstehen...

MfG

Ein leidgeprüfter Berliner

19 Antworten

blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 29, 2017
Neue O2 DSL Verträge seit der Hansenet-Übernahme werden über das von Hansenet übernommene EDV-System abgewickelt. D.h. es gibt in dem Punkt keinen Unterschied zwischen Alice-Altkunden und O2 DSL Neukunden. Im Gegenteil, Alice-Altkunden stehen mehr Tarife zur Verfügung als O2 Altkunden. Die Alice-Tarife haben wie von dir gefordert ihre alten Konditionen behalten und heißen jetzt eben "O2 DSL" anstatt Alice und werden auf der gleichen Plattform realisiert.

Du kannst auch jederzeit in einen der aktuellen O2 DSL-Tarife wechseln, wenn sie dir besser gefallen.

Gerüchteweise sollen alle DSL-Kunden perspektivisch in das gleiche EDV-System wie die O2 Mobilfunkkunden überführt werden, so wie es jetzt schon mit den E-Plus und Base-Kunden geschehen ist. Da das ganze dort etwas holperig verlaufen ist, ist das sicher nichts was ich mir herbei sehne.


Mister79
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  • March 29, 2017
blue_screen schrieb:

 

Gerüchteweise sollen alle DSL-Kunden perspektivisch in das gleiche EDV-System wie die O2 Mobilfunkkunden überführt werden, so wie es jetzt schon mit den E-Plus und Base-Kunden geschehen ist. Da das ganze dort etwas holperig verlaufen ist, ist das sicher nichts was ich mir herbei sehne.



Ich ja, am besten gestern schon oder vorgestern oder vor vor vor gestern.

Dann würde ich nämlich umgehend auf 100 Mbit wechseln. Klar freue ich mich erst mal 50 Mbit zu haben, gerade wenn man vorher 8 Mbit, pfeifend aus dem letzten Loch, mit manuellem prutschen am SNR in der Fritte hatte. Dennoch würde ich mich absolut freuen, selbst mit holperigen überspielen der Daten, wenn ich endlich 100 Mbit buchen könnte.

Bist du auch blauer oder roter? Dein letzter Satz hört sich so nach blau an.


blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 29, 2017
Als blauer bist du doch schon auf dem gleichen System wie die Mobilfunkkunden - und was bringt es dir: Nichts.

Als Ex-Alice-Kunde könnte ich dagegen schon jetzt in den All-in XL wechseln - mache ich aber nicht. Vorteile aus so einer Migration sehe ich bis jetzt keine.


Mister79
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  • March 29, 2017
Bringen tut es mir so eine Menge. Sobald es offiziell wird, wird es auch klappen. Die Frage ist nur wann. Als Ziel habe ich mir die Laufzeit gesetzt. Sonst wird der Anschluss den Anbieter wechseln. Wäre schade, da dieser technisch super läuft.

Vorteile sehe ich da eine Menge, zwar nicht für mich aber o2 selbst. So ein System ist nicht kostenlos, Lizenzen, ein System weniger, kleinere Strukturen bei den Prozessen und das blaue System ist schöner zu bedienen. Das rote halte ich für weniger anwenderfreundlich. Dazu kommt das einführen weiterer Dienste, eine Kundennummer für alles und nicht zwei, eine Einwahl auf der o2 Seite und eine Rechnung, eine Übersicht aller Verträge und vieles mehr. Vorteile gibt es viele. Also dein nichts ist nicht weit gedacht.

Was du tun kannst und was nicht, ist ganz allein dein Ding. Gut das deine Anforderungen an VDSL nicht für alle gelten und ich hätte gerne 100. Somit sehe ich schon für mich mindestens einen Vorteil. Die anderen wie eine Kundennummer, eine Produktübersicht usw genieße ich ja schon. Ja, solche Punkte sind mir wichtig. Alles auf einen Blick. Auch zahle ich nicht voraus, schön im Nachgang. Warum sehe ich jetzt schon mehr Vorteile?


blue_screen
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  • March 29, 2017
Dir vielleicht, aber es ging in der Ausgangsfrage ja um Vorteile für die roten Bestandskunden - natürlich aus Kundensicht.

Ich würde auch nicht davon ausgehen, dass O2 in Zukunft darauf verzichten wird die Grundgebühren im voraus zu berechnen.


SoBerlin
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  • March 29, 2017
Hi blue_screen,

danke für die Info. Zugegeben, wir ex-Alice-Kunden haben tatsächlich seit Jahren "konvertierte" O2-Tarife, aber verwaltungs-/technisch sind wir offensichtlich 6 Jahre nach der Hansenet-Übernahme immer noch Aliens. Das merkt man sofort, wenn man die reguläre O2-Helpline anruft und die Kollegen sofort genervt sind, weil sie unsere eAkte nicht finden können. Weil unsere Kundennummer im O2-System unbekannt ist, funkt das meist erst nach Angabe der Festnetznummer. Dann kommt sofort der Spruch "Da müssen wir Sie leider an die zuständigen Kollegen verweisen, einen Moment bitte".

Es wird dann nach München weitergereicht, wo vermutlich immer noch eigene CRM-Leute vor ex-Hansenet-Bildschirmen hocken und unsere ex-Alice-Konten verwalten - soviel zur System/Konzernintegration. Vor 2-3 Jahren ist mal einem Call-Center-Kollegen rausgerutscht, dass (damals) O2 für ex-Alice/Hanse immer noch eine eigene Techniker am Laufen hatte. Deshalb meine Annahme, dass an den Netzgerüchten der Sparflammen-Technikabteilung der einst flotten Alice durchaus etwas dran sein könnte (was ökonomisch so gar keinen Sinn machen würde).

Auch wer als ex-Alice schon einmal online versucht hat seine exAlice-Mobiloption-Sim-Karte bei O2 online zu aktivieren, kommt schnell an Grenzen. Alice-Kunden passen immer noch nur bedingt ins System.

Aber stimmt, E-Plus und Base waren ja kürzlich genauso dran mit der Konzernintegration und wenn wir ex-Alice/Hansenet-Kunden erst noch 2017 "heim ins O2-Reich" geholt werden müssen, dann fürcht ich mich auch schon etwas. Werde mal besser "stabile Systeme" ins Abendgebet einschließen...

Bei E-Plus und Base, die als eigenständige Subprovider ja erst "kürzlich" aufgehört haben, sehe ich ja "Integrations-Schluckauf" noch ein, aber Alice/Hansenet ist so lange schon abgewickelt, das sollte doch seitens der Organisation längst abgehakt sein.

Zurück zum Anfang: In meiner Frage "Warum werden Altverträgen nicht neue O2-Verträge zu den gleichen Konditionen angeboten wie bisher..." meinte ich nicht die offiziellen Tarife, sondern Kundenkonten, wie bei Neukunden, die nicht verwaltungs-/technisch über den Hansenet-Resterumpf in München laufen sondern ganz "normal" O2 sind. So dass ich nie wieder zu Beginn eines Hotlineanrufs entschuldigend sagen muss, "wir sind ex-Alice", von den bekannten Servicelücken ganz zu schweigen.

Mein Hauptthema ist jedoch die "Technikabteilung". Gemäß meinen "Coporate World"-Erfahrungen kann es sich eigentlich nur um ein recht kleines Spezialistenteam handeln, das vom regulären Support-Wahnsinn abgekoppelt sein muss, sonst würden da schon längst automatisierte SLA-Alarmglocken läuten. Es passte so für mich alles ins obige Schema. Dazu einen Vorgesetzten, der nach oben hin beschönigt, lauter Kranke und Urlauber und es kämen schnell 10 Wochen für eine lumpige Sim-Aktivierung zusammen. Aber da du festgestellt hast, dass Alice-Support technisch längst integriert ist, purzeln hier gerade Kartenhäuser.

So bleibt einzig die Frage, wie kann bei O2 eine Sim-Aktivierung 10 bzw. auch nur 4 Wochen dauern? Wer zeichnet für so etwas verantwortlich und kann nachts noch ohne professionelle Scham einschlafen? Ein zuvor beschriebenes Team ohne jegliches CRM/Support-System (kaum vorstellbar bei O2, wo möglichst alles automatisiert abläuft) ODER halt eine generell miese Prioritätseinstufung von ex-Alice-Kunden im vollautomatischen O2-Support-System, da immer noch "außerhalb" des regulären O2-Kundenstamms.

Zumindest in dem einen Punkt stimme ich mit Mister79 überein: "Herr im Himmel, lass uns bald ohne weitere Systemausfälle anständige O2ler werden."

LG


blue_screen
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  • March 29, 2017
Ich weiß nicht woher du sowas hast. Der Firmensitz von Hansenet war Hamburg und da sitzt heute O2 DSL.

In München ist die O2 Firmenzentrale - da war nie was von Hansenet. Alle O2 DSL Neukunden werden genauso verwaltet wie die Alice Altkunden - nämlich mit dem schon von Hansenet genutzten CRM-System. Lediglich die O2 Altkunden werden im O2 System verwaltet, dass auch für die O2 Mobilfunkkunden zum Einsatz kommt.


Mister79
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  • March 29, 2017
Ich habe aber auf deinen Beitrag und dem letzten Satz geantwortet. Nicht mehr und nicht weniger. Die genannten Vorteile liegen auf der Hand und es zieht die Sachen auch nicht ins negative, dass deine Vermutung der Vorauszahlung dort so dann auch eintrifft. Doppelte Kundennummern wurden in der Vergangenheit oft bemängelt. Es steht dir frei das Forum danach zu durchsuchen. Ebenso die doppelte Rechnung und nicht eine einheitliche. Daher liegen die Vorteil für den Kunden auf der Hand. Zusätzlich die Vorteile für o2. Bleibt also weiter, warum sehe ich immer noch mehr Vorteile als du einen eingestehen möchtest?

Auch wenn der User die Zusammenhänge nicht ganz richtig anspricht, inhaltlich hat er aber nicht Unrecht und warum schreibst du dann so von oben herab: ich weiß nicht wo du das her hast...

Hilfreiche und unterstützende Richtigstellung geht irgendwie anders.


SoBerlin
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  • March 29, 2017
Hi blue_screen

Ich merk schon, wir schreiben aneinander vorbei, völlig verschiedene Blickwinkel und Erfahrungswerte.

Hansenet in Hamburg und Alice sind seit 2012 Geschichte. Klar dass die ex-Alice-Kundenkonten irgendwo in München geführt werden, war ja ein Jahr lang eine O2-Marke. Klar ist aber auch, dass diese nicht im allgemeinen O2-CRM-System drin sind (siehe unbekannte Kundennummer  und ständige Weiterreichung an die "zuständigen Kollegen").

Diese Kollegen sitzen explizit in München und nicht in irgendeinem Call Center im deutschen Niemandsland. Diese CRM-Kollegen kennen sich explizit mit ex-Alice-Kunden aus, wo die anderen O2-Hotline-Kollegen passen müssen, weil letztere nicht an die Kundendaten herankommen. Ergo, das ist deren überwiegender Job. Das war so bis vor ca. 10 Tagen, als ich das letzte Mal die O2-Hotline bemüht habe. Wenn ich suche, finde ich evt. noch die Direktdurchwahl der Hotline für ex-Alicekunden in München und poste sie hier.

Keine Ahnung, wer in O2 welches CRM-System verwendet, ist auch egal. Fakt ist aber: die Kundendaten und Konten von ex-Alice-Kunden sind NICHT im regulären O2-System. Ergo, ex-Alice sind O2 und doch wieder nicht.

Bisher ging ich davon aus, dass das auch für "unseren" Support-Technik zutrifft, aber scheins halt nicht. Trotzdem konnte mir noch niemand schlüssig erklären, warum die ganzen ex-Alice-Kunden im Forum und im Netz seit Monaten über Sim-Kartenprobleme ihrer Mobile-Option klagen und ständig hingehalten werden. Ist ja nicht so, dass meine Sims alleine wären. Dass das regulärer O2-Support sein soll, kann ich echt nicht glauben, dafür ist mein Respekt vor der Professionalität und Effektivität von O2 viel zu groß.

Also wo ist das Nadelöhr? Diese ominöse "Technikabteilung", der man nur system-interne PNs schicken kann und die auch über Wochen nicht auf Call-Center-Anfragen reagiert? Um die schiere Menge an Supportanfragen zu bewältigen braucht O2 ein effizientes CRM/Support-System und die haben heute ALLE ihre SLA-Mechanismen, die Alarm schlagen wenn Kunden-Anfragen nicht bearbeitet werden oder sich zu lange hinziehen. Warum bekommt diese Technikabteilung nicht schon längst eine übergezogen? Ergo, jemand blockt, der es kann.

Sonst würde schon längst ein Revisor oder Supervisor hier nachhaken, was Sache ist. Auch das O2-Support-System hat 100% eine Prioritätensetzung wie "systemdringlich", "schnell zu erledigen", "kann warten" oder was auch immer. Sonst würden Sim-Aktivierungen noch vor Knotenabstürzen erledigt. 10 Wochen = niedrige Priorität.

Mindestens 6 Wochen für die Behebung des Pin- und Puk-Problems das ausschließlich ex-Alice-Kunden betraf, die Ende 2016 und Anfang 2017 Sim-Karten für ihre O2 DSL-Verträge bestellten. Nun sind diese da, aber die damit zusammenhängende Aktivierung macht inzwischen weitere 4 Wochen Probleme. Wieder sind es die gleichen ex-Alice-Kunden die von hängenden Aktivierungen betroffen sind. Wären Alice-Supportarbeiten über die gesamte Organisation verteilt, hätte sich das zeitlich längst relativiert. Ergo, es ist stets der gleiche Mitarbeiterstab, der sich mit "uns" beschäftigt.

An Verschwörungstheorien glaub ich nicht, an isoliert arbeitende Fachabteilungen oder gar externe freie Mitarbeiter jedoch schon. Unbewachte Abteilungen oder Freie schieben gern mal, aus welchen Gründen immer, unangenehme Aufgaben vor sich her. Was an einer banalen Sim-Aktivierung schwierig, langwierig oder unangenehm sein soll, ist mir zwar noch schleierhaft, aber ich bin ja auch kein O2-Techniker. Zumindest konnte mir noch kein O2-Hotline-Mitarbeiter einen Grund für die "Verzögerung" nennen, stattdessen wird tageweise um Geduld und Verständnis gebeten - bis zum nächsten Anruf. Die tun mir echt schon leid.

Also zurück zu meiner Hauptfrage: Was ist mit dieser beauftragten "Technikabteilung" los, die es nicht schafft in industrieüblichen Zeiträumen eine einfache Sim-Karten-Aktivierung hinzubekommen? Wenn laut Ihren Aussagen nicht der rote ex-Alice-Status Schuld ist, was dann?

Lassen wir es gut sein, blue_screen, ich glaub nicht dass Sie mir eine Antwort darauf geben können, wenn's Sie nicht ein beteiligter Techniker oder Supervisor davon sind.

LG aus Berlin

PS. Die alte Einordnung unter "SIM-Karte" fand ich übrigens angemessener, es geht ja wirklich nicht um Vertragsfragen. Bestenfalls um die organisatorische Handhabung und Hemmnisse eines technischen Support-Calls und die Hoffnung, dass mit einer finalen System/Konzernintegration der roten Alice der technische Support sich verbessern wird.


Frechnuss
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  • March 29, 2017
SoBerlin schrieb:

Hi blue_screen

 

Ich merk schon, wir schreiben aneinander vorbei, völlig verschiedene Blickwinkel und Erfahrungswerte.

Hansenet in Hamburg und Alice sind seit 2012 Geschichte. Klar dass die ex-Alice-Kundenkonten irgendwo in München geführt werden, war ja ein Jahr lang eine O2-Marke. Klar ist aber auch, dass diese nicht im allgemeinen O2-CRM-System drin sind (siehe unbekannte Kundennummer  und ständige Weiterreichung an die "zuständigen Kollegen").

 

Diese Kollegen sitzen explizit in München und nicht in irgendeinem Call Center im deutschen Niemandsland. Diese CRM-Kollegen kennen sich explizit mit ex-Alice-Kunden aus, wo die anderen O2-Hotline-Kollegen passen müssen, weil letztere nicht an die Kundendaten herankommen. Ergo, das ist deren überwiegender Job. Das war so bis vor ca. 10 Tagen, als ich das letzte Mal die O2-Hotline bemüht habe. Wenn ich suche, finde ich evt. noch die Direktdurchwahl der Hotline für ex-Alicekunden in München und poste sie hier.

 



Als Ex-o2ler grätsch ich mal kurz rein: 

Bei o2 gibt es viele verschiedene Kundensysteme, zum Beispiel auch für Prepaid und Businesskunden. Und eben eines für o2-Mobilfunkkunden/o2-DSL-Kunden und ein DSL-Kundensystem welches von Alice stammt.

Zugriff auf dieses "Alicesystem" haben zum Beispiel auch einige o2-Moderatoren.

In München sitzt keinerlei reguläre Kundenbetreuung, lass dich von der 089-Vorwahl nicht täuschen. 😉

Klassisch sitzt die DSL-Kundenbetreuung bis heute hauptsächlich in Hamburg.

Grüße, Katja


blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 29, 2017
So wie du die Thematik aus deiner Perspektive siehst, sehe ich sie aus meiner. Ich nutze keine O2 Mobilfunkprodukte, habe daher keine doppelte Kundennummer und auch keine Probleme mit der Rechnung. Ich sehe in letzter Zeit auch eher Beschwerden von "blauen" Kunden, die eben Funktionalitäten vermissen, die es im "alten" roten System schon lange gibt aber blaue Kunden noch nie hatten.


blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 29, 2017
Soweit ich das beobachtet habe, gibt es Schwierigkeiten bei der Kartenaktivierung häufiger mal und das nicht nur bei Alice-Kunden. Und ja, die Kundendaten von DSL-Kunden sitzen im DSL-System und die Kundendaten von O2-Mobilfunkkunden sitzen im Mobilfunksystem. Bei der Alice-Option mobile handelt es sich ja nicht um einen eigenständigen O2 Mobilfunkvertrag, sondern eben nur um eine Option zum DSL-Anschluss. Es erscheint mir logisch, dass daher für die Mobiloption auch das DSL-System zum Einsatz kommt. Wenn du jetzt an der Hotline nicht die Festnetznummer deines Hauptvertrages angibst, landest du womöglich fälschlicherweise in der Mobilfunkabteilung - die natürlich keinen Zugriff auf deinen DSL-Vertrag mit der Mobiloption hat und man muss dich dann entsprechend weiterleiten. 

Soweit ich weiß, nutzt O2 auch weiterhin das Hansenetgebäude in Hamburg. Welcher Mitarbeiter denn nun wo sitzt weiß ich natürlich nicht und ich finde es auch unerheblich. Letztlich ist die Organisation doch Sache von O2 und man wird hoffentlich geeignete Maßnahme ergreifen, damit die Sache zuverlässiger läuft. 


SoBerlin
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  • Besucher:in
  • March 29, 2017
Danke Katja,

danke für die wirklich wissenswerte Info. Zumindest haben die in Hamburg auch Mitarbeiter, die den breiten Münchner Dialekt (bin Ex-Münchner) gut hinbekommen... Wahrscheinlich sitzen sie sowohl in MUC und HH. Das mit der Vorwahl zeigt einfach, dass es wirklich nicht mehr drauf ankommt, wo man im CRM sitzt.

Das mit den multiplen Systemen macht historisch auch Sinn. Bei den Millionen von Datensätzen kann Systemintegration schon ein Gewaltmarsch werden. Wär mir auch egal, wo meine Kundenbetreuer sitzen, wären sie in der Lage mir zeitnah weiter zu helfen. Aber die kommen halt selber auch nicht an der Technik vorbei oder wissen gar mehr.

Würd sonst was geben, wenn ich bei dieser "Technikabteilung" Mäuschen spielen könnt.

Gute Nacht mitnand


Mister79
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  • March 30, 2017
blue_screen schrieb:

So wie du die Thematik aus deiner Perspektive siehst, sehe ich sie aus meiner. Ich nutze keine O2 Mobilfunkprodukte, habe daher keine doppelte Kundennummer und auch keine Probleme mit der Rechnung. Ich sehe in letzter Zeit auch eher Beschwerden von "blauen" Kunden, die eben Funktionalitäten vermissen, die es im "alten" roten System schon lange gibt aber blaue Kunden noch nie hatten.

Die wären? Wenn gibt es nur das Postcenter und VDSL 100. Das O2 es seiner Zeit nicht geschafft hat die blauen Kunden auf die rote Seite zu ziehen liegt wohl nicht am Kunden. Nur um mal 2 Beispiele zu nennen, Kergeros und VOIP Droide können dir da ein Lied von singen. Die Sache ging voll in die Hose. Es gab aber auch noch mehrere Kunden und eine Rufnummerportierung war irgendwie nicht möglich. Das ist mehr ein O2 Problem, welches intern in den Prozessen sitzt. Es kam mir schon immer fragwürdig vor warum man für einen internen Wechsel den Auftrag zum Anbieterwechsel geben musste. Es ist aber Gesichte und dieses Vorgehen wird von O2 ja nicht mehr vorgenommen. Siebel ist im übrigen das CRM System von Alice/o2/rote Welt. Grauenhaft das System aber das betrifft ja nicht den Kunden direkt. Es ist richtig das Hamburg noch in Benutzung ist, genau wie Eplus in Düsseldorf und O2 in München. Eine Firma welche durch Konsolidierungen sparen möchte leistet sich 3 Sitze. Hut ab aber auch das betrifft den Kunden nicht wirklich direkt. Mir wäre jetzt gerade nicht bekannt welche Funktionalitäten es auf der roten Seite gibt, welche ich auf der blauen nicht nutzen kann, bis auf zwei welche ich ja schon genannt habe. Hilf mir auf die Sprünge...

Seit der Übernahme 2010/11 war viel mehr das Problem das die roten Zugangsdaten haben wollten und sich immer darüber beschwert haben das die blauen diese bekommen. Mir ist gerade noch nicht ganz begreiflich warum also eine Zusammenlegung der Kundendaten nicht als Vorteil zählen darf, weil du keine Mobilfunkprodukte von O2 nutzt? So kann ich also nicht ganz nachvollziehen wie also eine Perspektive, welche sich auf 1 Produkt bezieht, und somit also null Auswirkungen hat, eine Zusammenlegung der Kundendaten als schlecht oder problematisch zu bezeichnen.

Die roten hatten seiner Zeit auch mehr Homeboxen ausgelesen und in die 7390 übertragen als O2 wohl Homeboxen jemals verschickt hat. Auch da waren die Alice Kunden nicht begeistert, dass einige die 7390 über O2 bestellen konnten und man als Alice Kunde so benachteiligt wird und mit einer Hansenet 7570 abgespeist wurde. Es waren schon krasse Zeiten seiner Zeit.

Für 2 Produkt Nutzer liegt der Vorteil aber auf der Hand und gerade was eine Verzahnung von Diensten betrifft, welche sich bei DSL und Mobil überschneiden würden. Es ist nämlich nervig von einem Kombi am Telefon zu reden und der Mitarbeiter sagt: Ach, Sie haben noch DSL... Ja, hat der Kunde und dem Mitarbeiter zu erklären was man alles besitzt und wie sich die Produkte ja dann ergänzen, ist ärgerlich und das nur weil dieser es nicht sehen kann. Einen Freund von mir nervt es jedes mal. Da hilft auch kein Postcenter. Hier sehe ich das Problem viel mehr intern als extern.


Mister79
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  • Legende
  • March 30, 2017
Kommen wir also weiter:

Frechnuss schreibt es ja kurz an:

Dann gibt es noch die Geschäftskundenverwaltung, welche wieder über andere Systeme läuft als die Privatkunden, dann kam Eplus dazu und wieder ein CRM System, dann Alice noch mit Siebel und von der Händlerseite mal ganz zu schweigen. Die Lieben das System, welches dem Händler sagt, was der Kunde jetzt abschließen kann und was nicht *wer die Ironie findet darf diese behalten*. Die finden auch Herrn Böhlen total toll und seine Reden. Kommen wir aber zurück zur technischen Seite, Ares scheint intern auch nicht rund zu laufen. Das glaube ich gerne, genau wie die neue intelligente Kundenbetreuung am Telefon: Wir haben unseren Service für Sie verbessert und Sie müssen keine nervigen Tasten mehr drücken...! Klasse, die männliche Stimme könnte auch direkt sagen, Sie rufen außerhalb der Geschäftszeiten an und nicht erst das ganze Prozedere einen durchlaufen zu lassen.

Um zu Ares mal Beispiele zu nennen:

Ein Migrierter Kunde hat 5 Euro im Monat für Blue XS (ehemals Pur classic). Wenn er jetzt auf Blue all in L gehen würde, bekommt er gerade mal 72 Euro Gutschrift. Beim M und S das selbe. 

Allein dieser Vorschlag ist von Ares lächerlich.

Es geht auch umgekehrt:

Andersrum, ein Kunde mit 7,5 Euro Grundgebühr (ehemals Pur) und macht den L . Dieser könnte durch Ares eine Gutschrift von 500 Euro bekommen und somit 20 Euro im Monat.

Wie geil ist dieses System?

Um es auf den Punkt zu bringen, bei den ganzen Systemen die dort laufen macht es mehr als Sinn diese zu einem zu reduzieren. Alles andere wird intern der Kollaps, denn die ganzen Schnittstellen müssen auch angepasst werden. Gerade wenn man als Kunde sich auf die Produkte einlässt, ist eine vernünftige Verwaltung dieser angebracht und es hilft weder dem Kunden, noch dem Mitarbeiter, wenn erst mal 4 Systeme durchsucht werden müssen.

Wobei man bei der Händlersoftware lieber bei Eplus hätte bleiben sollen, auch wenn es dort kein Festnetz gab. Wäre aber wohl zu aufwendig gewesen. Tja...


blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 30, 2017
Fehlende Funktionen bei den blauen in "Mein O2" sind z.B. Produktwechsel, Umzugsauftrag, Rufnummernunterdrückung usw.

Ich hatte immer einen Hansenetanschluss mit klassischer ISDN-Telefonie und damit seit jeher freie Routerwahl. Mit der Umstellung auf IP-Telefonie und BSA habe ich auch die SIP-Daten bekommen.

Welche Funktionen würde ich denn mit der Zusammenlegung als nennenswerten Vorteil neu bekommen, die du als blauer jetzt schon hast? Und nein, ich möchte keine O2 Mobilfunkprodukte nutzen.


Mister79
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  • March 30, 2017
Siehst du, du gibst es doch schon selbst die Antwort:

Und nein, ich möchte keine O2 Mobilfunkprodukte nutzen.



Für Dich gibt es keinen Unterschied. Für viele Millionen aber dann doch. Somit wiegt die Zahl Millionen doch wohl höher oder?

Nachteile hättest du aber auch nicht.

Im Umkehrschluss sagst du: Ich brauche es nicht, daher ist es unnötig und bringt keinen Vorteil!

Die Sichtweise bezüglich ISDN und freier Routerwahl ist etwas kurz gedacht oder? Auf Grund der ISDN und damit der fehlenden SIP, konntest du sicher jeden Router nehmen. Bei VOIP dann nicht mehr. Also genau ab dem Tag als Alice auch VOIP geschaltet hat und somit die SIP Daten verweigerte. Ich denke das in den letzten 4 Jahren dazu genug Beiträge eröffnet wurden. Da O2 in Hamburg jetzt gesetzlich dazu gezwungen wurde und du die Umstellung somit zum Zeitpunkt der gesetzlichen Änderung vorgenommen hast, ist kein Vorteil dazu, dass es bei Alice auf Siebel in Bester Ordnung ist. Ne, so einfach und Vorteilhaft ist die ganze Nummer nicht gewesen.

Im Grunde ist es auch egal ob O2 Siebel nimmt oder Salcus oder die Software von Eplus oder SAP mit passender GUI, ist mir persönlich egal. Von mir aus kann O2 sich auch eine eigene Software schreiben lassen. Fakt ist einfach das für Mehrproduktnutzer ein massiver Vorteil entsteht! Ich führe diese noch mal auf:

  • Schnellere Bearbeitung wg. vereinfachter Systemstruktur
  • 1 Kundennummer und 1 Rechnung, alles auf einen Blick
  • gleiche Produkte für alle Kunden
  • Dann wohl auch die von Dir aufgeführten Funktionen für alle

Du beziehst es sehr auf deine eigene Person, die Masse und das Wohl der anderen Kunden ignorierst du gekonnt.

Es bleibt also dabei, für Dich keine Nachteile und für viele Millionen Kunden ein Vorteil!

Daher sehe ich weiter eine Zusammenlegung aller Kunden auf eine gemeinsame Plattform als vorteilhaft an und mache diesen Vorteil nicht allein an meiner eigenen Person Fest, wie du in deinem letzten Beitrag es allein an deiner eigenen.


blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 30, 2017
Du machst die Sache doch auch an deinem eigenen Vorteil fest - woran auch sonst? Hast du etwa Zahlen, wie viele von den blauen Altkunden überhaupt noch übrig geblieben sind, wie viele davon den XL technisch verfügbar hätten und ihn gern buchen möchten,  wie viele rote DSL-Kunden auch einen O2 Mobilfunkvertrag haben und wie viele davon Wert auf eine eigene Rechnung legen?

Fakt ist: So eine Umstellung würde sehr viele Kunden betreffen und jede Veränderung bringt Probleme. Nach der Eplus-Integration sind die Hotline ja nicht umsonst dauerhaft überlastet - und da ging es nur um Mobilfunk ins Mobilfunksystem.


Mister79
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  • Legende
  • March 30, 2017
Nein ich mache es nicht an mir fest. Ich sehe das ganze. Ich würde sicher bei VDSL 100 profitieren. Der Rest ergibt sich von allein, weniger Software, weniger Verwaltung, weniger Bearbeitungszeit. Es ist auch unabhängig wie viele blau noch DSL haben. Wie schon erläutert sind die genannten Kunden ja dann auf einer Plattform und zählen selbst in der Statistik als eine Zahl. CRM Systeme verwalten sich ja nicht allein und jedes System braucht ja eine Schnittstelle zu mein o2, zu Sprachsystem an der Hotline usw. Hier verringert sich der Aufwand und zusätzlich können neue Dienste schneller ausgerollt werden. Die Anzahl der gewünschten vdsl 100 Tarife spielt auch keine Rolle, genau so wie viele Mehrprodukte nutzen als eins. Eine telko muss liefern und im Angebot haben. Gerade wenn man sich als größten sieht und es bei jeder Pressemitteilung auch so kommuniziert.

Mitarbeiter müssen schnell eingearbeitet werden und das geht nicht mit 3 unterschiedlichen Systemen. Da hat der Kunde nichts von und o2 auch nicht. MAK sollen reduziert werden und das geht nur mit verschlankung von Prozessen und da haben alle was von, sinkt die AHT, sinkt die Wartezeit.  Bei ein- und Mehrprodukte Nutzer. Am Ende siegen beide. 

So, jetzt muss ich meine Rechnung reklamieren.