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DSL-Vertrag oder: Unfähiger geht immer bei o2

  • February 21, 2014
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mlaml
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Ja, ich entschuldige mich schonmal vorab für den Titel. Aber er bringt den Sachverhalt leider auf den Punkt.

 

Seit dem 3.2. habe ich einen DSL-Vertrag bei o2 am neuen Wohnort. Die Wahl fiel auf o2, weil ich schon lange Jahre Mobilfunkkunde bin und bereits am alten Wohnort nach der Übernahme von Alice durch o2 kurze Zeit o2-DSL-Kunde war. Und bislang war ich auch sehr zufrieden. Aber was o2 im vorliegenden Fall veranstaltet, das ist an Unprofessionalität nicht mehr zu überbieten. Eine chronologische Auflistung:

 

3.2.2014: Telekom-Techniker nimmt Anschaltung vor. Router/Modem synchronisiert, allerdings "schlägt die Erkennung des Zugangsnetzes fehl". (1 Arbeitstag)

 

7.2.2014 (vermutlich, genaues Datum ist mir entfallen): Neuer Techniker soll erscheinen, taucht aber nie auf bzw. meldet sich trotz Absprache nicht telefonisch bei mir. Kostete mich zwar keinen (halben) Tag, war aber ärgerlich.

 

12.2.2014: Neuer Techniker-Termin. Techniker erscheint, misst die Leitung durch, tätigt Testdownload, Ergebnis: Leitung einwandfrei. Auch die Wohneinheit ist korrekt zugeordnet, wie er mir auf Nachfrage versichert. (0,5 Arbeitstage)

 

18.12.2014: Neuer Techniker-Termin. Bei der Terminvereinbarung mit dem Telekommitarbeiter teilt mir dieser mit, dass er den Termin für nicht notwendig hält, da bereits ein Techniker da war und die Leitung in Ordnung sei. Ich stimme mit ihm überein. Aber gut, o2 will einen Techniker schicken, soll er kommen. Wenig überraschend kommt der Techniker nach dem Messen der Leitung zum gleichen Schluss wie sein Vorgänger. Außerdem wird auf mein Bitten hin explizit die Zuordnung der Wohneinheit zum Anschluss geprüft. Passt alles. (0,5 Arbeitstage)

 

Zwischen den Technikerterminen fanden unzählige Hotlinetelefonate mit o2 statt. Zu Beginn wurde noch das übliche Spiel durchexerziert (Werksreset & Co.), mittlerweile hat man wohl eingesehen dass das nix bringt. Bei der Anzahl an Werksresets des Routers befürchte ich eher, dass der Knopf in Kürze den Geist aufgeben wird. Bei keinem der Telefonate konnte man mir mitteilen, wie weiter vorgegangen werden soll. Anfänglich erhielt ich noch mehrere SMS, dass meine Störung in Bearbeitung sei, mittlerweile herrscht Funkstille (vielleicht besser so, die SMS waren eh nichtssagend). Mehrere Male wurde mir vom Hotlinemitarbeiter mitgeteilt, dass vermerkt werden soll dass der Kunde einen Rückruf wünscht, in einem Fall wurde (laut Aussage des Mitarbeiters) "eskaliert". Eskalation, ein schönes Wort. Bei o2 allerdings bedeutungslos, denn auch hier erfolgte kein Rückruf. Das letzte Rückrufversprechen gab es am Mittwochabend, aber selbstverständlich wurde auch das nicht eingehalten.

 

Von Tag zu Tag, so mein Eindruck, versucht man die eigene Unfähigkeit noch zu steigern. Mittlerweile braucht der arme Hotlinemitarbeiter mehrere Minuten, bis er sich in meine Historie eingelesen hat, weiterhelfen kann er dennoch nicht. Ich zahle seit dem 3.2. für einen Anschluss, den ich nicht nutzen kann. Ins Internet komme ich über Edge (*schnarch*) und mein Smartphone - was bedeutet, dass ich mein Nutzungsverhalten hier massiv einschränken muss um die 300MB-Grenze nicht zu überschreiten (wobei, so langsam wie Edge ist schaffe ich die vermutlich eh nicht). Auf meine Nachfrage im Chat, ob man mir wenigstens temporär das Volumen erhöhen könne (ich zahle doch nicht noch 10 € für von o2 verursachte Probleme!), kam sinngemäß die Antwort, dies sei nicht möglich da es sich um zwei getrennte Unternehmen (DSL/Mobilfunk) handle. Meine Nachfrage (ebenfalls im Chat) nach einer Mailadresse konnte leider auch nicht beantwortet werden, offenbar wünscht man bei o2 keinen Kundenkontakt per E-Mail.

 

Ich bin stinksauer und mittlerweile schon auf 180 wenn ich das Telefon in die Hand nehme um bei o2 anzurufen weil ich genau weiß dass der Anruf sowieso keine Wirkung zeigen wird, mit Ausnahme der erhöhten Telefonrechnung am Ende des Monats (das ist eh ein geniales Geschäftsmodell: Probleme verursachen und den Kunden dann dafür zahlen lassen - spitze!).

 

o2 hatte am Montag drei Wochen Zeit um die vertraglich vereinbarte Leistung zu erbringen. Von daher habe ich mit Einschreiben von gestern eine Frist bis kommenden Freitag gesetzt - funktioniert der Zugang bis dahin nicht, werde ich vom Vertrag zurücktreten. Aber eines ist sicher: Dann wird es nicht beim DSL-Vertrag bleiben, dann werde ich auch den Mobilfunkvertrag kündigen. Denn angesichts der Tatsache wie unfähig sich o2 in Sachen DSL anstellt will ich nicht in den "Genuß" kommen einmal den Service im Mobilfunk zu benötigen. Das machen  meine Nerven nicht mit.

 

Ich kann jedem nur entschieden davon abraten einen DSL-Zugang bei o2 zu beantragen oder, falls es unbedingt sein muss, Stoßgebete gen Himmel zu senden dass alles reibungslos von statten geht und nie ein Problem auftreten wird.

 

 

Lösung von mlaml

So,

zwischenzeitlich (Ausgangsdatum 19.3.2014) bekam ich eine Antwort auf meine schriftliche Beschwerde bzw. Fristsetzung. Insgesamt eine Gutschrift über 92,41 € netto. Das hört sich im ersten Moment nach ziemlich viel an, so dass ich mal nach- bzw. gegengerechnet habe.

Angefallene Kosten, deren Erstattung mir in jedem Fall zusteht:

Grundgebühr Februar 2014 (19,95 € netto)*
Einrichtungspreis Option WLAN HomeBox AVM (58,82 € netto)**
Versandkosten Fritz!Box (8,39 € netto)**
14 Telefonate mit der Hotline (2,352 € netto)
-----
Summe: 89,512 € (netto)

 

Macht dann eine effektive Gutschrift von 92,41 € - 89,512 € = 2,898 € netto bzw. knapp 3,45 € brutto wenn ich mich nicht irgendwo grob verrechnet habe. Nicht aufgeführt sind die Kosten für das Einschreiben von 2,15 € für meinen Brief. So bleiben mir also satte 1,30 € "Kulanz"gutschrift von o2.

 

Gut, man soll ja immer das Positive sehen - immerhin steht am Ende kein Minus. Wiedergutmachung sieht für mich dann aber doch anders aus. Da mir meine Zeit zu schade ist um mich deswegen noch einmal mit o2 auseinanderzusetzen lasse ich das Ganze hiermit erst einmal auf sich beruhen. Im Herbst steht dann die Verlängerung bzw. jetzt Nicht-Verlängerung des Mobilfunkvertrags an und bis dahin ggf. auch noch ein Umzug. Dann ist meine mehrjährige Zeit bei o2 zu Ende.

 

Allen Lesern dennoch einen schönen und sonnigen Restsonntag!

 

Gruß,

Michael

P.S.: Es geht mir hier überhaupt nicht darum irgendeinen Betrag X abzugreifen. Aber knapp 1,50 € Entschädigung ist, so leid es mir tut, lächerlich.

* Anmerkung: Das ist der reguläre Betrag abzüglich des o2-Kundenvorteils den ich durch meinen Mobilfunkvertrag habe. Bewusst nicht abgezogen wurde die weitere Ermäßigung der Grundgebühr der ersten drei Monate - und zwar aus folgendem Grund: Das würde bedeuten, dass ich durch den einmonatigen Ausfall effektiv nur noch zwei Monate Ermäßigung gehabt hätte, was sicher nicht Sinn der Sache ist. Daher rechne ich den ersten Monat voll ein und rechne die Ermäßigung erst ab März (also ab dem Zeitpunkt, ab dem ich den Vertrag auch nutzen konnte).

 

** Es handelt sich hier nicht um die Versandkosten / den Einrichtungspreis der bei Vertragsabschluss anfällt - diese Kosten habe ich selbstverständlich nicht in der Rechnung. Es handelt sich um zusätzliche Kosten für die Bereitstellung der Fritz!Box und deren Versand. Die Fritz!Box wurde mir (unaufgefordert) zugeschickt als Ersatz für die offenbar defekte o2 6431.

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14 Antworten

bangex
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  • February 21, 2014
Du schreibst, beim letzten Techniker Besuch konnte ein Testdownload durchgeführt werden der erfolgreich war. Was funktioniert denn jetzt nicht?


mlaml
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  • February 21, 2014
Hallo,

 

der Zugang funktioniert nicht, d.h. es ist nicht einmal die Eingabe der Zugangs-PIN möglich. Der Download des Technikers wurde mit dessen Prüfwerkzeug durchgeführt, dort hatte er neben dem Messen der Leitung und der Geschwindigkeit auch die Möglichkeit Downloads (wahlweise über das HTTP-Protokoll oder das FTP-Protokoll, ggf. noch auf andere Art und Weise) durchzuführen. Das geschah zwar über meine Leitung, aber logischerweise ohne den dazwischen geschalteten o2-Router.

 

Internetzugang über o2 als Provider war bislang zu keinem Zeitpunkt möglich obwohl die Leitung (nachweislich, auch durch zwei Protokolle der Techniker belegt) einwandfrei funktioniert.

 

edit: Kleiner Nachtrag zur Verdeutlichung: Im Webinterface wird angezeigt, dass "die Erkennung des Zugangsnetzes" fehlgeschlagen sei. Der Router synchronisiert sich aber, ich kann nur keine Verbindungsdaten bzw. die Zugangs-PIN eingeben und somit auch nicht ins Internet. Das Problem existiert in dieser Form seit dem Tag der Anschaltung.


o2_StefanX
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  • February 21, 2014
mlaml schrieb:
Hallo,

 

der Zugang funktioniert nicht, d.h. es ist nicht einmal die Eingabe der Zugangs-PIN möglich. Der Download des Technikers wurde mit dessen Prüfwerkzeug durchgeführt, dort hatte er neben dem Messen der Leitung und der Geschwindigkeit auch die Möglichkeit Downloads (wahlweise über das HTTP-Protokoll oder das FTP-Protokoll, ggf. noch auf andere Art und Weise) durchzuführen. Das geschah zwar über meine Leitung, aber logischerweise ohne den dazwischen geschalteten o2-Router.

 

Auch du liegts mit einen Bitstream Anschluss komplett auf Telekom Technik, das da das Prüfwerkzeug der Telekom funktioniert ist klar.

 

Die korrekte Portkonfiguration unterliegt bei einem Telekom Port der Telekom.

Unsere Störungsmeldung an die Telekom lautet wie folgt:

 

Beschreibung der Störung : Kunden Modem ist synchron. Es können keine PPPoE Verbindungen etabliert werden. Bitte prüfen Sie die Einstellungen des DSL Ports/Cross Connection, ggf. auch auf Großstörungen im ASB des Kunden. Vereinbaren Sie wenn nötig einen TvO und lassen Sie mit einem Prüfmodem die Erreichbarkeiten der PPPoE Verbindungen über die ATM PVC 1/32 prüfen.

 

Das die Leitung i.O ist haben wir ja nie bestritten. Nur können wir leider nur die Störung an die Telekom senden, da deren Technik. Die wiederrum senden uns jedes mal zurück das keine Fehler zu finden sind.

Und schon drehen wir uns im Kreis. So leid es mir tut, aber viel mehr tun können wir nicht ausser den Fehler weiterhin der Telekom zu melden.

 

Gruß

Stefan


mlaml
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  • February 21, 2014
Hallo Stefan,

 

danke für die Antwort. Das ist schonmal ausführlicher als das, was mir von der Hotline mitgeteilt wurde. An der Sachlage ändert das für mich als Kunden aber natürlich nichts. Nur dass ich zwischen den Zeilen lese, dass ggf. schon wieder ein Technikertermin vor Ort nötig sein soll. Und, das sage ich gleich, das geht nicht. Ich kann nicht andauernd den halben Tag zuhause bleiben, egal wie flexibel ich mir meine Arbeitszeit einteilen kann und wie verständnisvoll mein Chef ist.

 

Ich bin mir sicher, dass o2 Mittel und Wege hat hier Druck auf die Telekom auszuüben. Sollte das Problem nachweislich auf Telekom-Seite liegen, so kann man sich entsprechend auch finanziell an dieser schadlos halten.

 

Für mich als Kunde ist der aktuelle Zustand völlig inakzeptabel. Dazu kommt wie oben geschrieben, dass ich jedes Mal selbst aktiv werden muss weil sich niemand (trotz Zusage) bei mir meldet und dass o2 absolut unflexibel ist was z.B. die angesprochene Aufstockung meines Inklusivvolumens angeht (immerhin hat sich das fürs Erste erledigt, da neuer Rechnungsmonat...).

 

Dass es mal Probleme gibt, geschenkt. Das passiert überall. Entscheidend ist, wie ein Unternehmen damit umgeht. Und da kann ich o2 bei bestem Willen kein gutes Zeugnis ausstellen. Wer da im Hintergrund schuld ist, ob o2 oder Telekom, ist mir nämlich, so leid es mir tut, völlig egal. Als Kunde ist mein Ansprechpartner o2. Und dann muss o2 den Druck eben weitergeben.

 

Sollte erneut ein Technikertermin von Nöten sein, dann erwarte ich dass der Techniker abends kommt und zwar in einem deutlich kleineren Zeitfenster als 8 Stunden. Ich bin mir nämlich sehr sicher dass das möglich ist, nur eben auch mehr kostet (für o2). Da man bei o2 ja sicher zu sein scheint, dass die Telekom für den Fehler verantwortlich ist, sollte es ja kein Problem sein diese Extrakosten später wieder von der Telekom zurückzufordern. Als Kunde habe ich keinen Nutzen davon wenn sich zwei Parteien gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben. Der landet dann nämlich am Ende immer bei mir.

 

Meine Geduld ist maßlos überstrapaziert. Aus dem Grund habe ich auch die oben angesprochene Frist gesetzt, die am kommenden Freitag endet. Ich hoffe wirklich dass es soweit nicht kommen muss, in der Vergangenheit war ich nämlich sehr gerne Kunde bei o2.


mlaml2
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  • February 28, 2014
Vorab: Da aktuell wohl die Forensoftware spinnt und ich mich nicht mit meinen DSL-Kundendaten hier einloggen kann, schreibe ich unter meinem Mobilfunkaccount.

---

 

Heute endet die Frist, die ich o2 gewährt habe um den Anschluss noch bereitzustellen. Wie zu erwarten war, hat sich - zumindest bis heute morgen - überhaupt garnichts getan. Der Anschluss funktioniert nach wie vor nicht, ich habe auch keinerlei Rückmeldung von o2 oder der Telekom erhalten. Seit Beginn des Abrechnungsmonats habe ich auf meinem Smartphone laut Anzeige schon fast 115 MB verbraucht (und der auf dem Smartphone angezeigte Wert ist i.d.R. niedriger als der tatsächlich verbrauchte). Heißt also wieder mal auf Sparflamme surfen um das Inklusivvolumen nicht zu überschreiten.

 

Und just während ich diese Zeilen hier schreibe, erreicht mich eine SMS mit den Worten: "Lieber Kunde, Sie erhalten umgehend ein neues Modem, mit dem die Stoerung ihres Telefonanschlusses behoben wird. Vielen Dank für ihre Geduld!"

 

Haben wir schon den 1. April? Erst schickt man drei Techniker, kommt dann zu der Erkenntnis dass die Telekom schuld sein soll und jetzt fällt einem Mitarbeiter bei o2 nach fast vier Wochen (!!!) urplötzlich auf dass ja eventuell doch das Modem kaputt sein könnte? Und dann schließt man mit den Worten "Vielen Dank für ihre Geduld!". Wenn ihr mich ver*****en wollt, dann gebt euch wenigstens etwas Mühe. Für mich klingt das nämlich nur noch wie der blanke Hohn.

 

Bis wann kann ich mit der Lieferung des Modems rechnen? Kann ich das alternativ auch morgen in einem o2-Shop in der Nähe abholen? Denn ich gehe mal davon aus dass das Gerät frühestens am Montag da ist wenn es per Paketzusteller kommt und morgen bin ich sowieso in der nächsten größeren Stadt unterwegs.

 

Falls nicht: Meine Lieferadresse (Packstation) weicht von der Anschlussadresse ab. Ich hoffe das wurde berücksichtigt?

 

P.S.: Im Übrigen glaube ich nicht daran dass ein neues Modem den Fehler beseitigen wird, für mich sieht das eher nach einem Schuss ins Blaue aus. Aber ich lasse mich natürlich gerne gegenteilig überraschen.

 

P.P.S.: Würde man bei o2 nicht die eigenen Kunden bevormunden und diesen die Zugangsdaten vorenthalten, dann könnte man zum Test auch einfach einen anderen Router / ein anderes Modem zum Testen anschließen. Aber das ist ein ganz anderes Thema.


  • February 28, 2014
mlaml2 schrieb:
Vorab: Da aktuell wohl die Forensoftware spinnt und ich mich nicht mit meinen DSL-Kundendaten hier einloggen kann, schreibe ich unter meinem Mobilfunkaccount.

---

http://hilfe.o2online.de/t5/Tarife-Rechnung-Vertrag/Kann-mich-nicht-ins-Forum-einloggen/m-p/582278#M12528


mlaml2
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  • March 1, 2014
@Frank_B1: Danke, das dachte ich mir bereits. Scheint aktuell noch nicht behoben zu sein, daher hier erneut der Post unter meinem Mobilfunkaccount.

----

Es geschehen scheinbar doch noch Wunder. Nachdem gestern die Benachrichtigung kam dass die neue Hardware verschickt wird, kamen heute morgen auch neue Zugangsdaten. Dieses Mal sogar richtige Zugangsdaten, die man auch in eigenen Geräten verwenden kann. Entweder lernt man bei o2 dazu oder das ist schlicht Zufall, weil das neue Gerät nicht per Zugangs-Pin funktioniert (ist eine WLAN HomeBox AVM). Egal, jedenfalls bot sich mir so die Möglichkeit mir eine Fritz!Box zu leihen und es damit zu versuchen. Und siehe da - die Einwahl funktioniert sofort. Das freut mich natürlich einerseits ungemein, auch weil ich die Fritz!Box nutzen kann bis die neue Hardware von o2 da ist. Andererseits stellt sich mir aber schon die Frage warum man nicht schon deutlich früher auf die Idee kam mir neue Hardware zu schicken?! Egal, ich bin momentan zu gut gelaunt um mich darüber weiter aufzuregen.

 

Damit bleiben für mich noch folgende Fragen offen:

 

1.) An welche Adresse wird die neue Hardware verschickt? Das geht aus der Mail die ich heute bekommen habe leider nicht hervor. Es wäre nett wenn ein Mitarbeiter der hier mitliest mir das beantworten könnte. Kundennummer etc. sende ich gerne auf Anfrage per PN zu.

 

2.) In der Mail steht gegen Ende: "[...] Sie zahlen lediglich eine einmalige Bereitstellungsgebühr". Ich nehme mal an das ist ein Standardschreiben, denn selbstverständlich werde ich keine erneute Bereitstellungsgebühr für das Gerät zahlen (die Bereitstellungsgebühr wurde mir schon in Rechnung gestellt). Oder muss ich damit rechnen dass ein entsprechender Posten auf meiner nächsten Rechnung auftauchen wird und ich das reklamieren muss?

 

3.) Gutschrift/Entschädigung: An wen muss ich mich wenden, um die Gutschrift/Entschädigung zu erhalten? Hierunter fallen insbesondere (aber nicht nur) die komplette Grundgebühr für den Februar sowie die Telefonkosten mit der Hotline (und das waren jede Menge Telefonate). Von dem Stress und Ärger den ich hatte fange ich gar nicht erst an, das habe ich denke ich deutlich genug hier geäußert.

 

Ich bitte um eine kurze Rückmeldung bzgl. der obigen Fragen.


binauchhier2
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  • March 2, 2014
Berichte bitte mal, was die WLAN Homebox AVM genau ist, wenn sie das ist. Es ist ja eine 7490 angekündigt, aber die soll eigentlich nicht vor März verschickt werden.


mlaml2
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  • March 6, 2014
Offenbar hat man kein Interesse mir bzgl. meiner Fragen eine Rückmeldung zu geben, daher führe ich meinen Monolog hier halt fürs Erste fort...

 

Die Hardware ist (Stand heute morgen) noch nicht bei mir eingetroffen. Da ich den Status des Versands nicht nachprüfen kann und somit nicht weiß ob sie an die Anschlussadresse, die Lieferadresse (Packstation) oder die Rechnungsadresse ( != Anschlussadresse) geschickt wurde (vorausgesetzt, sie wurde bereits verschickt) kann ich also auch nix Näheres sagen um was für ein Gerät es sich handelt.

 

Ohne den ausgeliehenen Router (den ich aber natürlich nicht ewig behalten kann) wäre das jetzt also Woche 5 ohne Internet. Mal schauen, vielleicht rufe ich heute abend mal wieder bei meiner "Lieblingsnummer" der letzten Wochen an, vielleicht kann man mir dort weiterhelfen und obige Fragen beantworten.

 

Gruß,

Michael


o2_StefanX
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  • March 6, 2014
mlaml2 schrieb:
 

Die Hardware ist (Stand heute morgen) noch nicht bei mir eingetroffen. Da ich den Status des Versands nicht nachprüfen kann und somit nicht weiß ob sie an die Anschlussadresse, die Lieferadresse (Packstation) oder die Rechnungsadresse ( != Anschlussadresse) geschickt wurde (vorausgesetzt, sie wurde bereits verschickt) kann ich also auch nix Näheres sagen um was für ein Gerät es sich handelt.

 

Laut DHL Sendungsverfolgung (Sendungsnummer schicke ich dir per PN) ist die Box am 04.03.2014 erfolgreich an den Empfänger zugestellt.

 

Gruß

Stefan


mlaml2
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  • March 6, 2014
Hallo Stefan,

 

vielen Dank. Leider ging - wie ich fast schon befürchtet hatte - die Hardware an die Rechnungsadresse. Da ich dort allerdings an diesem Wochenende sowieso sein werde, ist das jetzt nicht so schlimm. Wobei mir nicht ganz klar ist warum ausgerechnet die Rechnungsadresse genommen wurde, ich hatte ja damals bei der Bestellung extra eine Lieferadresse angegeben. Die Rechnungsadresse ist nämlich knapp 200 km entfernt. 😉

 

Gruß,

Michael


o2_StefanX
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  • Team
  • March 6, 2014
Nö, das ist die im System eingetragene Versandadresse und ebenso Hauptwohnsitz des Vertragsinhabers laut Unseren Infos. Die Rechnungsadresse laut System ist die Adresse an der auch der Anschluss liegt. Und laut DHL hat an der Versandadresse ja auch jemand unter dem Namen des Vertragsinhabers die Hardware dort angenommen. Ich glaube wir sollten die Adressen bei dir mal gemeinsam aktualsisieren 🙂. Sende mir die gewünschten Änderungen gerne als PN an den User @o2_DSL .

 

Gruß

Stefan

 

 


mlaml2
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  • March 8, 2014
Hallo Stefan, seltsam. Eigentlich sollte aktuell im System eingetragene Lieferadresse die Rechnungsadresse (und nicht die Anschlussadresse) sein. Als Lieferadresse hatte ich bei der Bestellung eine Packstation-Adresse angegeben und da wurde die o2 Box damals auch hingeschickt. Sehr komisch. Ich ging davon aus dass das dann so für künftige Sendungen übernommen wird. Ist aber nicht weiter tragisch. Ich schau das mal bei Gelegenheit nach (vermutlich morgen) und schreibe dann an "o2_dsl" hier im Forum, danke für den Hinweis!

Ich habe auch das Problem dass ich manchmal bei der Hotline das Kundenkennwort für den Mobilfunk, manchmal das für DSL nennen soll. Da scheint wohl irgendwie was mit den Datensätzen durcheinander geraten zu sein. Ich glaube ich werde die Kennwörter einfach auf den gleichen Wert setzen, das löst das Problem schnell und unbürokratisch. 😉 Dass jemand das Paket unter dem Namen entgegengenommen hat macht durchaus Sinn - schließlich wohnen da meine Eltern. 😉

@binauchhier2: Es ist eine Fritz!Box 7490. Details kann ich noch nicht sagen, da ich aktuell nicht an der Anschlussadresse bin und sie noch nicht angeschlossen habe. Laut Beipackzettel erhält "dieses Top-Modell unter den DSL-Routern [...] nur ein ausgewählter Kundenkreis von uns.". Hoffentlich (aus Sicht von o2) zeichnet sich der ausgewählte Kundenkreis nicht in der Mehrheit dadurch aus, dass er einen Monat auf einen funktionierenden Zugang warten musste. 😉

Aber ich will ja nicht nur meckern, jetzt wo der Anschluss funktioniert. Die Geschwindigkeit ist hervorragend (knapp über 15 mbit/s) und bislang scheint auch alles stabil zu laufen. Telefon habe ich noch nicht angeschlossen und kann daher nix darüber sagen (werde das Telefon wohl auch nicht nutzen, habe ja mein Handy mit der Flatrate). Wenn jetzt meine schriftliche Beschwerde/Fristsetzung noch zu meiner Zufriedenheit gelöst wird (laut Aussage der Hotlinemitarbeiterin ist das gerade in Bearbeitung) dann könnte das ja doch noch etwas werden mit o2. Die letzten Jahre war ich - im Mobilfunkbereich - ja auch eigentlich recht zufrieden.

Ich denke aber dass mein Ärger darüber wie das Ganze bis zur Lösung abgelaufen ist durchaus verständlich und nachvollziehbar ist. Gerade angesichts der Tatsache dass man meiner Meinung nach durchaus schon nach kurzer Zeit mal neue Hardware hätte schicken können um einen Defekt auszuschließen. Hätte mir Ärger und Stress und o2 die Technikerkosten erspart. Denn scheinbar war es ja die Hardware. Egal, lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

An der Stelle aber einen Dank an o2_Stefan für die Rückmeldung(en) auf meine Fragen! Macht sicher nicht immer Spaß hier mehrheitlich nur den unzufriedenen Kunden weiterhelfen zu müssen.

Gruß, Michael


mlaml
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  • March 30, 2014
So,

zwischenzeitlich (Ausgangsdatum 19.3.2014) bekam ich eine Antwort auf meine schriftliche Beschwerde bzw. Fristsetzung. Insgesamt eine Gutschrift über 92,41 € netto. Das hört sich im ersten Moment nach ziemlich viel an, so dass ich mal nach- bzw. gegengerechnet habe.

Angefallene Kosten, deren Erstattung mir in jedem Fall zusteht:

Grundgebühr Februar 2014 (19,95 € netto)*
Einrichtungspreis Option WLAN HomeBox AVM (58,82 € netto)**
Versandkosten Fritz!Box (8,39 € netto)**
14 Telefonate mit der Hotline (2,352 € netto)
-----
Summe: 89,512 € (netto)

 

Macht dann eine effektive Gutschrift von 92,41 € - 89,512 € = 2,898 € netto bzw. knapp 3,45 € brutto wenn ich mich nicht irgendwo grob verrechnet habe. Nicht aufgeführt sind die Kosten für das Einschreiben von 2,15 € für meinen Brief. So bleiben mir also satte 1,30 € "Kulanz"gutschrift von o2.

 

Gut, man soll ja immer das Positive sehen - immerhin steht am Ende kein Minus. Wiedergutmachung sieht für mich dann aber doch anders aus. Da mir meine Zeit zu schade ist um mich deswegen noch einmal mit o2 auseinanderzusetzen lasse ich das Ganze hiermit erst einmal auf sich beruhen. Im Herbst steht dann die Verlängerung bzw. jetzt Nicht-Verlängerung des Mobilfunkvertrags an und bis dahin ggf. auch noch ein Umzug. Dann ist meine mehrjährige Zeit bei o2 zu Ende.

 

Allen Lesern dennoch einen schönen und sonnigen Restsonntag!

 

Gruß,

Michael

P.S.: Es geht mir hier überhaupt nicht darum irgendeinen Betrag X abzugreifen. Aber knapp 1,50 € Entschädigung ist, so leid es mir tut, lächerlich.

* Anmerkung: Das ist der reguläre Betrag abzüglich des o2-Kundenvorteils den ich durch meinen Mobilfunkvertrag habe. Bewusst nicht abgezogen wurde die weitere Ermäßigung der Grundgebühr der ersten drei Monate - und zwar aus folgendem Grund: Das würde bedeuten, dass ich durch den einmonatigen Ausfall effektiv nur noch zwei Monate Ermäßigung gehabt hätte, was sicher nicht Sinn der Sache ist. Daher rechne ich den ersten Monat voll ein und rechne die Ermäßigung erst ab März (also ab dem Zeitpunkt, ab dem ich den Vertrag auch nutzen konnte).

 

** Es handelt sich hier nicht um die Versandkosten / den Einrichtungspreis der bei Vertragsabschluss anfällt - diese Kosten habe ich selbstverständlich nicht in der Rechnung. Es handelt sich um zusätzliche Kosten für die Bereitstellung der Fritz!Box und deren Versand. Die Fritz!Box wurde mir (unaufgefordert) zugeschickt als Ersatz für die offenbar defekte o2 6431.