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DSL-Ausfall, 42329, Ausfallzeiten ?!

  • April 21, 2018
  • 3 Antworten
  • 177 Aufrufe

turmfunker
Besucher:in
Seit 19.4.18 DSL-Leitung ausgefallen (PLZ 42329), schönen Dank auch für den Technologie-Wechsel vor einem halben Jahr!

Vorher war Telefonie mit ISDN noch möglich, egal ob DSL weg war und es gab in 10 Jahren nicht einen Telefon-Ausfall.

Da erwarte ich, daß wenn schon beides miteinander verknüpft wird, daß dann die neue Technik weitestmöglich ausfallfrei errichtet wird.

Und falls dann der Ausfall doch passiert, daß man, wie hier, nicht mit einem Techniker-Termin zu mir nicht möglichen Zeiten (berufstätig!) in erst einer knappen Woche reagiert!

Und, daß eine Alternative angeboten wird, z.B. Rufumleitung auf die Option-Mobile Nummer, kostenloses Telefonieren und Surfen damit bis zum Beheben der Störung o.ä.

Die Rufumleitung bekam ich, nachdem ich darum gebeten habe. Unter Service verstehe ich aber, daß sowas sofort und freiwillig selbst angeboten wird.

Daß ich erklärt habe, daß meine Fritzbox 7590 (die ich selbst bezahlen musste, die Homebox2 war hier wegen Minderwertigkeit nicht einsetzbar) eindeutig den Fehler hinter 200m ab der Modembuchse beim Leitungstest erkennt, interessierte bei den 2 Telefonaten niemanden, der Techniker müsse trotzdem in die Wohnung.

Ja wofür denn bitte ?!

Der Fehler liegt also auf den letzten 400m bis zu dem mir bekannten Verteilerkasten oder in dessen Technik.

Mit abgezogenem TAE-Stecker an der Telefondose wird von der Box der Fehler bei 14m erkannt, was ziemlich genau der Leitungslänge bis dorthin entspricht, also funktioniert ja wohl dieser Test einwandfrei, was genausowenig interessierte...

Hier muß kein Termin mit mir abgesprochen werden, der Fehler hätte noch am 20.4. ermittelt und vermutlich zeitgleich auch, notfalls durch Umklemmen auf einen anderen Anschluß, behoben werden können.

Geht nicht, weil Telekom-Leitung und kein Einfluß auf den Leitungsinhaber und dessen Service-Kräfte?!

Ja dann muß man eben bessere Verträge aushandeln, die einen Anspruch auf sofortige Notdienst-Fehlerbehebung einschließen !!!

Nach dem Desaster vor 4 Monaten, wo man mir, nach Prüfung, eindeutig die Zusage machte, 50 MBit wären mit Option-Speed möglich, schaltete dann aber nur 25MBit, obwohl meine Fritzbox mir ganz klar anzeigte, daß zu keinem Zeitpunkt mit weniger als 85MBit gesyncht wurde, jetzt dieser Ausfall nach nur einem halben Jahr.

Auf die Rückzahlung der knapp 50 Euro Umstellungsgebühr warte ich immer noch !

Wird dann wenigstens die Rechnung entsprechend der Ausfallzeit und den entstehenden Kosten für meine jetzt nötigen Mobiltelefonate gekürzt?

Schonmal dran gedacht, daß es Leute gibt, die auf ein Telefon angewiesen sind?! Wie mein über 80-jähriger Vater seine Dialyse-Termine jetzt regeln soll, weiß ich wirklich nicht, mit einem Handy kommt er nicht zurecht.

Ich muß jetzt befürchten, daß ich Sonderurlaub für die Dauer des Ausfalls einreichen muß, um ihn zu betreuen!!!

Service-Wüste, die Kunden-Könige sitzen im Ausland...

Lösung von turmfunker

Seit 1h funktioniert wieder alle (23.4.18 17Uhr30), also 2 Tage vor angekündigtem Technikertermin, Danke !

Keine Meldung dazu bekommen, auch keine Info, was defekt war.

Eigenvorsorge: Beim Technologiewechsel wurde mitgeteilt, daß sich für mich nichts ändern würde.

Tja, abgesehen davon, daß ich meinen guten Linksys-Router nicht mehr nutzen konnte (ext. Ant.-Buchsen für Gartenversorgung) und mit der Homebox nun gar nichts anfangen konnte (WLAN 2 Zimmer weiter schon weg, ständige Knackser bei DECT), hat sich eben doch noch mehr verändert.

Bislang konnte ich den Router bei Nichtbenutzung komplett stromlos machen und sowohl ISDN- als auch Analog funktionierten noch über Phantomspeisung der alten Arcor/Alice-Telefonanlage. Jetzt werden durchgehend 10-15 Watt vom Router, egal ob Fritzbox oder Homebox verbraucht, die ich selbst zahlen darf.

Und verändert hat sich ja offensichtlich auch die Zuverlässigkeit der Leitung, vor allem der Telefonfunktion.

Daß ich nun wegen höherer Unzuverlässigkeit Eigenvorsorge mittels UMTS-Stick betreiben sollte, hatte dabei niemand erwähnt und wenn sowas wirklich nötig ist, dann erwarte ich die Überlassung durch den Versorger und nicht, daß ich auch das noch neu kaufen muß, nach der Fritzbox, die man mir als Altkunde verweigert.

Die Homebox2 hätte man sich sparen können und stattdessen besser sowas verfügbar gemacht.

Es gibt Versorger, die sowas mit verleihen, um bei der Umstellung keine Ausfallzeiten zu haben. Wenn sowas wirklich nur im Notfall beansprucht wird (Fallback ?!), dann hätte O2 ja wohl auch keine laufenden Kosten dadurch, erst recht nicht, wenn das eigene Mobilfunknetz dafür benutz würde.

Lars: Die Leitung in die 7. Etage ist ungeschirmt und ich denke, bei einer symmetrischen Telefonleitung ist eine Schirmung auch nicht unbedingt nötig. Da spielen die 14m Leitung in der Wohnung auch keine große Rolle mehr.

Hätte man mir 50MBit zur Verfügung gestellt, dann wäre das vielleicht wichtiger, aber selbst als die Leitung noch mit 85-90MBit/s lief (direkt nach der Umstellung, aber mit Drosselung auf praktisch 25MBit/s), gab es nur sehr wenige Bitfehler, jetzt nach Reduzierung auf 26,8MBit/s gar keine mehr und das Spektrum sieht auch problemfrei aus.

Eigentlich würde hier selbst 100MBit/s mit geringer Reduzierung der tatsächlichen Bitrate funktionieren und dann würde ich mir doch Gedanken über eine bessere Leitung, Verdrosselung usw. machen.

Selbst bei Funkbetrieb im DSL-Frequenzbereich (160, 80, 40, 20m) gibt es zwar heftige Einbrüche im Spektrum und Ausblenden von Leitungsstörern, es gibt dann ein paar Lücken, aber immer noch keine nennenswerten Bitfehler.

3 Antworten

Wie mein über 80-jähriger Vater seine Dialyse-Termine jetzt regeln soll, weiß ich wirklich nicht, mit einem Handy kommt er nicht zurecht.

Telefoniefähigen Stick in die Fritzbox und als Fall-back einrichten. Das merkt dann kein Mensch, das über UMTS statt über VDSL telefoniert wird. 

Etwas Eigenvorsorge sollte man schon leisten können. Kein Telefonprovider garantiert 100% Verfügbarkeit.


o2_Lars
  • Moderator
  • April 23, 2018
Hallo @turmfunker,

wie ich sehe, hast Du das Störungsticket ja bereits am 19.04. aufnehmen lassen, es sind somit alle erforderlichen Schritte eingeleitet, die Einschränkung so schnell wie möglich zu beheben.

Die Angabe, in welcher Entfernung ein Fehler auftritt ist auch nicht als unumstößliche Wahrheit zu betrachten, auch hier gibt es viele Faktoren, die bei dr Berechnung dieser "Leitungslänge" von der Box genutzt werden.

Einne Sache lässt mich ein wenig stutzen... "Mit abgezogenem TAE-Stecker an der Telefondose wird von der Box der Fehler bei 14m erkannt, was ziemlich genau der Leitungslänge bis dorthin entspricht [...]" - heißt daas, Du nutzt ein so langes Kabel zwischen der Fritzbox und der TAE-Dose? Das erscheint mir etwas... lang. Normalerweise sollte das nicht wirklich lang sein, im Idealfall unter 2 Meter, da dieses nicht abgeschirmte Kabel sonst als Antenne wirkt und jede Menge Störsignale auffangen kann. Wahrscheinlich habe ich Dich da falsch verstanden, oder?

Gruß,

Lars


turmfunker
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • Lösung
  • April 23, 2018
Seit 1h funktioniert wieder alle (23.4.18 17Uhr30), also 2 Tage vor angekündigtem Technikertermin, Danke !

Keine Meldung dazu bekommen, auch keine Info, was defekt war.

Eigenvorsorge: Beim Technologiewechsel wurde mitgeteilt, daß sich für mich nichts ändern würde.

Tja, abgesehen davon, daß ich meinen guten Linksys-Router nicht mehr nutzen konnte (ext. Ant.-Buchsen für Gartenversorgung) und mit der Homebox nun gar nichts anfangen konnte (WLAN 2 Zimmer weiter schon weg, ständige Knackser bei DECT), hat sich eben doch noch mehr verändert.

Bislang konnte ich den Router bei Nichtbenutzung komplett stromlos machen und sowohl ISDN- als auch Analog funktionierten noch über Phantomspeisung der alten Arcor/Alice-Telefonanlage. Jetzt werden durchgehend 10-15 Watt vom Router, egal ob Fritzbox oder Homebox verbraucht, die ich selbst zahlen darf.

Und verändert hat sich ja offensichtlich auch die Zuverlässigkeit der Leitung, vor allem der Telefonfunktion.

Daß ich nun wegen höherer Unzuverlässigkeit Eigenvorsorge mittels UMTS-Stick betreiben sollte, hatte dabei niemand erwähnt und wenn sowas wirklich nötig ist, dann erwarte ich die Überlassung durch den Versorger und nicht, daß ich auch das noch neu kaufen muß, nach der Fritzbox, die man mir als Altkunde verweigert.

Die Homebox2 hätte man sich sparen können und stattdessen besser sowas verfügbar gemacht.

Es gibt Versorger, die sowas mit verleihen, um bei der Umstellung keine Ausfallzeiten zu haben. Wenn sowas wirklich nur im Notfall beansprucht wird (Fallback ?!), dann hätte O2 ja wohl auch keine laufenden Kosten dadurch, erst recht nicht, wenn das eigene Mobilfunknetz dafür benutz würde.

Lars: Die Leitung in die 7. Etage ist ungeschirmt und ich denke, bei einer symmetrischen Telefonleitung ist eine Schirmung auch nicht unbedingt nötig. Da spielen die 14m Leitung in der Wohnung auch keine große Rolle mehr.

Hätte man mir 50MBit zur Verfügung gestellt, dann wäre das vielleicht wichtiger, aber selbst als die Leitung noch mit 85-90MBit/s lief (direkt nach der Umstellung, aber mit Drosselung auf praktisch 25MBit/s), gab es nur sehr wenige Bitfehler, jetzt nach Reduzierung auf 26,8MBit/s gar keine mehr und das Spektrum sieht auch problemfrei aus.

Eigentlich würde hier selbst 100MBit/s mit geringer Reduzierung der tatsächlichen Bitrate funktionieren und dann würde ich mir doch Gedanken über eine bessere Leitung, Verdrosselung usw. machen.

Selbst bei Funkbetrieb im DSL-Frequenzbereich (160, 80, 40, 20m) gibt es zwar heftige Einbrüche im Spektrum und Ausblenden von Leitungsstörern, es gibt dann ein paar Lücken, aber immer noch keine nennenswerten Bitfehler.