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Außerordentl. Kündigung gerechtfertigt?

  • May 30, 2018
  • 3 Antworten
  • 196 Aufrufe

GENA
Besucher:in
Zuerst Entschuldigung für den Doppelpost (kommt im Forum Netz&Telefonie nochmal vor), aber da ihn noch niemand hierhin verschoben hat, war ich jetzt so frei hier den Post neu aufzumachen, mit der Bitte den im anderen Forum zu löschen. Danke

Hallo liebe Community,

 

vielleicht könnt ihr mir ja einen Tipp geben, wie ich mit der Situation umgehen soll.

 

Am 15.04.2018 habe ich einen DSL Umzug beantragt. Umzug ist nur 2 Hausnummern weiter, im gleichen Gebäudekomplex. Mir wurde der 8.05.2018 als Anschlusstermin genannt.

 

Nachdem ich aber keine Info bekommen habe, ob ein Techniker vorbei kommt oder nicht, habe ich seitdem per Chat und online im Wochenrhyhtmus mit den freundlichen Servicemitarbeitern von O2 gesprochen. Zuerst hieß es man könnte den Wechsel nicht in das O2 und Telekom System eintragen. Dann hieß es, ja ist jetzt im System drin und ich bekomme einen Brief mit einem Technikertermin. Dann hieß es wieder, ups, es gibt Probleme mit dem System und heute hieß es: Innerhalb der nächsten zwei Wochen erhalte ich eine Rückinfo zu einem Technikertermin. Das schöne ist, das hab ich schon einmal gehört und nichts ist passiert.

 

Auf meine Frage nach einer außerordentl. Kündigung sagte man mir: Nein geht nicht, da Sie jetzt ja eine Terminankündigung bekommen sollen und dementsprechend ja Internet bereitgestellt werden kann. 

 

Hat die Person aus der Hotline das jetzt ernst gemeint? Denn diese Aussage habe ich ja schon vor Wochen gehört, dass ich einen Termin bekomme, 2 Mal sogar.

 

Ich bin der Meinung, dass es bei diesem ganzen hin und her schon mein Recht sein sollte, eine außerordentl. Kündigung auszusprechen mit einer Frist von 2 Wochen (im letzten Gespräch hieß es ja ich soll einen Terminankündigung in den nächsten 2 Wochen erhalten) in welcher man mir einen endgültigen Termin nennt. Für mich wäre es, sofern O2 in den zwei nächsten Wochen nicht in der Lage ist mir einen definitiven Technikertermin nennen zu können ein Beweis, dass O2mir meinen Anschluss scheinbar wider der Behauptung sie könnten es, doch nicht bereitstellen können.

 

Das beste ist, mein letzter Umzug war auch schon überzogen. Und genau so toll fand ich, dass die Anschrift in der Rechnungsadresse schon die neue war (jaja, ich weiß unterschiedl. Systeme, aber trotzdem ulkig).

Nicht mal das Angebot für Neukunden kann man mir aus Kulanz anbieten, da ja Fairtusage für Bestandskunden aufgehoben wurde...

 

Meine Sorge ist einfach, dass man mir in 2 Wochen sagt: Sorry, es gibt immer noch Unstimmigkeiten und sie müssen sich wieder ein paar Wochen gedulden bis wir Ihnen eine Terminankündigung nennen können. Und so weiter und so fort. Denn was ich hier teilweise im Forum lese, wie lange das bei manchen gedauert hat, flößt mir das nicht unbedingt Vertrauen darin ein, dass meine Angelegenheit in Bälde beendet sein wird.

 

Erwähnen sollte ich auch, dass ich die öffentl. rechtlichen Sender immer über Internet schaue. Da das im Moment nicht geht, kam ich über eine Anschaffung eines neuen TV receivers nicht rum. Internet über Handy (nicht O2) benutze ich auch selten und musste mir schon ein paar Mal zusätzl. Datenvolumen für nicht gerade geringe Kosten dazuladen. 

 

Anbei eine kurze Anekdote aus Hong Kong. Ich habe dort mehrere Jahre gelebt. Es begab sich, dass ich eines Tages gerne eine Glasfaserleitung zu mir gelegt haben wollte. Zu diesem Zeitpunkt lebte ich in einem Hochhaus im 11. Stock. Keine Woche nach meiner Anfrage kam der Techniker vorbei und hat mir die Leitung von der Schaltstelle an der Straße in den 11. Stock verlegt. Von 21 Uhr bis 1 Uhr morgens hat er das alles gemacht (er musste die Leitung über die Treppe verlegen). Er wollte weder ein Getränk noch Trinkgeld. Seine Aussage: Guter Service wird bereits mit den Vertragsgebühren entlohnt und sollte Standard sein. Ein Schelm der jetzt denkt, wir hätten in Deutschland keinen ebenbürtigen Service.

 

Für jede Rückmeldung wie der Teufelskreis denn unterbrochen oder für beide Seiten gelöst werden kann, bin ich dankbar.

Lösung von o2_Lars

Hallo @GENA,

hinsichtlich Deiner Kündigung werden wir hier keine Aussage treffen. Diese werden hier nicht bearbeitet, dies obliegt dem entsprechenden Fachbereich.

Bei einem Umzug ist es letztendlich egal, ob man in eine komplett andere Stadt zieht oder auch nur eine Wohnung weiter. Es gehören dazu zwei Proesse, nameltlich die Deaktivierung des bisherigen und die Aktivierung eines nuen Anschlusses. Und gerade letzter Punkt kann mitunter nicht ganz trivial sein. Besonders, wenn es sich um einen Anschluss handelt, an welchem bisher kein VDSL Anschluss bestand kann ein Anschluss komplexer sein, da die Leitung noch nicht mit eigener Kennung versehen ist, ist es, besonders in Gebäuden mit mehreren Wohneinheiten oftmals erfordelrich, das ganze genaue zu beschreiben. Zum Beispiel über den Namen und die Rufnummer des Vormieters. Wenn diese Daten nicht vorliegen, kann es passieren, dass der lokale Vorleister versucht, über eine unbelegte Leitung den Anschluss zu realisieren. Liegt keine unbeschaltete Leitung vor, kann vom Vorleister eine Rückmeldung kommen ,dass keine freie Leitung verfügbar ist.

Sollte der Vormieter verstorben sein, kann sich das ganze zusätzlich verkomplizieren, wenn durch Erben keine Kündigung veranlasst wurde. IN einem solchen Fall kann es passieren, dass eine Leitung noch eine Weile belegt ist, da dem ehemaligen Anbieter keine neuen Informationen vorliegen.

Gruß,

Lars

3 Antworten

GENA
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • May 31, 2018
Es geht jetzt in die nächste Runde.

Ich schaue mir gestern Mittag (30/5) meinen Auftragsstatus an und da steht und da steht, dass mein Auftrag durch ist und bereits seit dem 08.07.2014 bereits steht. Das kam mir doch suspekt vor, da dieses Datum doch sehr dem Datum ähnelte als ich in meiner letzten Wohnung (nur um es nochmal zu erwähnen: auch mit Verspätung) Internet bekam.

In der Hoffnung eine Info zu bekommen, was da los sei kontaktierte ich abermals den Support. Da wurde mir mitgeteilt, dass keine Leitung zu finden sei und man fragte mich, ob mein Vormieter bei der Telekom gewesen sei. Daraufhin musste ich dann leicht sarkastisch antworten, dass ich meinen Vormieter nicht kontaktieren könne, da dieser schon über ein halbes Jahr verstorben sei und die Wohnung in dieser Zeit vom Vermieter renoviert wurde, bis zu dem Zeitpunkt Ende April/Anfang Mai als ich eingezogen bin. Da war dann der Groschen gefallen. Das fand ich dann doch etwas kurios, da ich bereits mehrmals die Situation mitgeteilt hatte und man mir immer bestätigt hatte, dass das Ableben meines Vormieters bestimmt nichts damit zu tun habe...

Auf meine Frage ob mir jetzt eine außerordentl. Kündigung zustände und mein Vertrag null und nichtig sei, weil der Umzug ja wegen einer nicht auffindbaren Leitung seitens O2 storniert wurde (also technisch ja nicht möglich sei) hieß es dann: Nein. Jetzt wissen sie ja, dass die ganze Zeit vergeblich nach einer wahrscheinlich nicht existierenden Leitung gesucht worden sei und jetzt nach einer normal verfügbaren Leitung gesucht würde. Da war ich schon leicht angesäuert. Noch besser fand ich allerdings, dass man mir nicht sagen wollte/konnte wie lange dies nun dauern würde.

Das läge jetzt alles auf dem Schreibtisch vom "Second Level" Support und ich würde eine Info erhalten, wenn sich was tun würde. Hätte ich mich die letzten 6 Wochen nicht immer selber gemeldet, hätte ich nie einen Status erhalten, da ich nie eine Information von Seitens O2 erhalten habe, was denn nun Sache sei. Ich habe allso großes Vertrauen, dass ich bald eine Info erhalten werde.

Was mich stutzig macht, ist dass scheinbar im O2 System der Umzug, welcher ja von Seiten von O2 gekündigt wurde, jetzt nicht nochmal neu angelegt wurde und im System heute immer noch steht, ich hätte seit Juli 2014 Internet.

Soweit ich das sehen kann, habe ich meine Pflicht getan und muss den Umzug nicht nochmal neu melden oder sehe ich das falsch?

Da O2 mir, leider nur per Telefon, bestätigt hat, dass beim ersten Versuch ja keine Leitung zu finden war, darf ich doch nun bestimmt eine außerordentl. Kündigung einreichen mit einer Frist von 2 Wochen in welcher mir bestätigt werden muss, dass jetzt eine Leitung gefunden worden ist?

Soweit ich weiss, ist es mein Recht, bei nicht Erbringung der Leistung weil es technisch nicht möglich ist, meine Vertrag mit sofortiger Wirkung zu künden und alle Zahlungen einzustellen. Eine Frist von 2 Wochen, sollte doch reichen um zu prüfen, ob eine Leitung nun verfügbar ist oder nicht? 

Über eine Antwort eines O2 Moderatoren würde ich mich wirklich freuen, denn ich fange langsam an frustriert zu sein. 

p.s.: Bin schon am überlegen die Verbraucherschutz einzuschalten, der ja scheinbar Erfahrung mit dem werten Unternehmen O2 hat. (eine Massenbeschwerde von über 2000 verärgerten O2 Kunden)


GENA
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • May 31, 2018
Ich habe rein vorsorglich eine außerordentl. Kündigung geschickt.


o2_Lars
  • Moderator
  • Lösung
  • June 2, 2018
Hallo @GENA,

hinsichtlich Deiner Kündigung werden wir hier keine Aussage treffen. Diese werden hier nicht bearbeitet, dies obliegt dem entsprechenden Fachbereich.

Bei einem Umzug ist es letztendlich egal, ob man in eine komplett andere Stadt zieht oder auch nur eine Wohnung weiter. Es gehören dazu zwei Proesse, nameltlich die Deaktivierung des bisherigen und die Aktivierung eines nuen Anschlusses. Und gerade letzter Punkt kann mitunter nicht ganz trivial sein. Besonders, wenn es sich um einen Anschluss handelt, an welchem bisher kein VDSL Anschluss bestand kann ein Anschluss komplexer sein, da die Leitung noch nicht mit eigener Kennung versehen ist, ist es, besonders in Gebäuden mit mehreren Wohneinheiten oftmals erfordelrich, das ganze genaue zu beschreiben. Zum Beispiel über den Namen und die Rufnummer des Vormieters. Wenn diese Daten nicht vorliegen, kann es passieren, dass der lokale Vorleister versucht, über eine unbelegte Leitung den Anschluss zu realisieren. Liegt keine unbeschaltete Leitung vor, kann vom Vorleister eine Rückmeldung kommen ,dass keine freie Leitung verfügbar ist.

Sollte der Vormieter verstorben sein, kann sich das ganze zusätzlich verkomplizieren, wenn durch Erben keine Kündigung veranlasst wurde. IN einem solchen Fall kann es passieren, dass eine Leitung noch eine Weile belegt ist, da dem ehemaligen Anbieter keine neuen Informationen vorliegen.

Gruß,

Lars