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Gelöst

Diverse Rechnungsfehler, DSL-Abschaltung und Inkasso

  • 26 February 2015
  • 7 Antworten
  • 1329 Aufrufe

Benutzerebene 1
Ich bin im September 2014 mit meiner Frau von Kiel nach Lübeck umgezogen und habe im Rahmen des Umzuges einen Umzugsauftrag für unseren DSL&Festnetzvertrag bei Ihnen erteilt. Im Rahmen des Umzugsauftrages wurde uns mitgeteilt, dass an unserem neuen Wohnort die bisher gebuchte Speedoption (50 MBit/s) nicht zur Verfügung stünde und wir daher auf 16 MBit/s herabgestuft würden. Unsere Nachfrage, ob denn auch die monatlichen 4,99€ für die Speedoption künftig nicht mehr in Rechnung gestellt würde und wir somit eine monatliche Grundgebühr in Höhe von 34,99€ zahlen müssten, wurde von der Telefonhotline mit "Ja" beantwortet. In den beiden Rechnungen für Oktober und November wurde diese Gebühr jedoch weiterhin erhoben, weshalb wir wiederum die Hotline kontaktierten. Daraufhin haben wir eine Gutschrift in Höhe von 10€ erhalten, welche mit der folgenden Rechnung (Dezember) verrechnet werden sollte, so dass die Grundgebühr im Dezember nur 24,99€ betragen sollte. Weiterhin haben wir im November erfahren, dass die Telekom an unserem Wohnort die gewünschte Bandbreite zur Verfügung stellt und haben daher unseren bisherigen Vertrag bei O2 gekündigt. Im Rahmen eines Rückgewinnungstelefonates haben wir dann angeboten bekommen, dass man uns eine Leitung von der Telekom anmieten könne, wofür jedoch eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 49,99€ fällig würde, welche man uns jedoch über eine weitere Gutschrift erlassen würde. Diesem Angebot stimmten wir zu und erhielten am 03.12.2014 die gewünschte Speedoption nebst gewünschter Bandbreite. Am 5.12.2014 erhielten wir dann ein Paket mit einer neuen DSL-Homebox nebst einem Schreiben in welchem wir aufgefordert wurden, die alte Hardware mit beigefügtem Retourenschein zurückzusenden. Dieser Bitte kamen wir am folgenden Tag nach. Als wir die Dezemberrechnung lasen, wurden wir von einem Rechnungsbetrag in Höhe von 165,35€ überrascht, welche sich durch die Belastung in Höhe von 49,99€, der Bereitstellung von neuer Hardware im Wert von 69,99€, zusätzlich noch Versandkosten in Höhe von 9,99€ sowie die nicht verrechnete Gutschrift für die versehentlich berechnete Speedoption aus den Monaten Oktober und November zusammensetzte. Die neue Hardware war von uns jedoch weder beauftragt, noch benötigt, da wir unsere alte Hardware aus Kiel (wo wir ja bereits die Speedoption genutzt hatten) im Rahmen des Umzuges mitgenommen hatten. Weiterhin war wieder einmal die angekündigte Gutschrift für die zu viel gezahlte Speedoption vom Oktober und November nicht verrechnet worden. Auf Rückfrage bei der o2-Hotline entschuldigte man sich bei uns, bot uns an, uns eine Gutschrift in Höhe von 130,00€ zu gewähren und empfahl uns weiterhin die Lastschrift zur Rechnung durch unsere Bank zurückholen zu lassen, anschließend den tatsächlichen Rechnungsbetrag in Höhe von 24,99€ (34,99€ Grundgebühr - 10€ Gutschrift) manuell zu überweisen und anschließend noch einmal mit der Mahnungsabteilung von O2 in telefonischen Kontakt zu treten. Dies taten wir auch, woraufhin man uns am Telefon versicherte, eine Mahnsperre einzurichten und den somit offenen Saldo in Höhe von ~140€ mit den aufgelaufenen Gutschriften beim nächsten Rechnungslauf zu verrechnen. Weiterhin wurde uns während dieses Telefonats der Eingang des alten (zurückgesandten) DSL-Modems bestätigt. Am 18.01.2015 erhielten wir dann eine Mahnung in der man uns aufforderte den offenen Betrag in Höhe von 140,37€ zzgl. 4€ Rücklastschriftgebühren zzgl. 5€ Mahngebühren zzgl. 0,62€ Zinsen binnen 5 Tagen zu begleichen, um somit einer Sperrung des Anschlusses zu entgehen. Wieder einmal riefen wir daraufhin bei der Hotline an, ließen uns in die Mahnungsabteilung durchstellen, wo uns verischert wurde, dass dies ein Irrtum seitens O2 sei und wir die Mahnung als gegenstandslos betrachten sollten. Weitere 7 Tage später wurde unser Anschluss dann deaktiviert, woraufhin wir wiedereinmal die Hotline kontaktierten. Der erste Mitarbeiter teilte uns mit, dass unser Anschluss nur dann wieder freigeschaltet würde, wenn wir den offenen Betrag begleichen würden, woraufhin wir uns mit der Vorgesetzten Mitarbeiterin verbinden ließen. Diese reaktivierte unseren Anschluss binnen weniger Minuten und entschuldigte sich nochmals für die Unannehmlichkeiten und versicherte uns, uns eine Gutschrift über die entstandenen Mahngebühren sowie die Rücklastschriftgebühren und Zinsen zu gewähren. Nach diesem Telefonat erhielten wir einen Infobrief in welchem uns mitgeteilt wurde, dass unsere Speedoption wie gewünscht zum 20.01.2015 deaktiviert würde. Also haben wir erneut bei der Hotline angerufen und dem jeweiligen Mitarbeiter mitgeteilt, dass wir diese Vertragsänderung niemals in Auftrag gegeben haben. Der Hotlinemitarbeiter erläuterte, dass der Prozess leider schon eingeleitet wäre und einer Abschaltung der Speedoption nicht mehr zu entgehen sei, er würde jedoch eine Reaktivierung der Speedoption beantragen, welche jedoch erst zum 10.02.2015 in Kraft treten würde, welches uns per Schreiben vom 23.01.2015 bestätigt wurde. Mit der Januar- und Februar-Rechnung wurde uns dann wieder für den gesamten Januar sowie für den gesamten Feburar die Speedoption berechnet, obwohl diese ab dem 20.01.2015 bis einschließlich 09.02.2015 deaktiviert war. Weiterhin erhielten wir am 19.01.2015 eine zweite Mahnung in welcher man uns aufforderte, den nun offenen Gesamtbetrag von 154,99€ zu begleichen. Nach erneutem Anruf bei der Hotline versicherte man uns wieder einmal, dass dies ein Irrtum seitens O2 sei, da wir mittlerweile ein Guthaben von 169€ dem offenen Betrag von 154,99€ gegenüberstehen hätten und dieses mit der nächsten Rechnung verrechnet werden würde. Wir haben diese Information zur Kenntnis genommen und aufgrund des vielen Ärgers trotzdem eine Kündigung zum Ende unserer Vertragslaufzeit (31.05.2015) ausgesprochen, welche uns schriftlich bestätigt wurde. Am 23.02.2015 wurde dann unser Anschluss erneut gesperrt und wir wurden auf einen nun offenen Saldo in Höhe von 170,94€ hingewiesen. Weiterhin wurde mit der Februar-Rechnung eine Gebühr in Höhe von 44€ für die angeblich im Dezember nicht zurückgesandte DSL-Hardware, deren Eingang uns jedoch schon telefonisch bestätigt wurde. Bei einem erneuten Telefonat mit der O2-Kundenbetreuung sowie der Mahnwesen-Abteilung teilte man uns nun mit, dass Gutschriften im Hause O2 niemals mit vergangenen Rechnungen verrechnet werden können und wir daher den offenen Betrag in Höhe von 170,94€ begleichen müssten, da anderenfalls unser Anschluss nicht wieder freigeschaltet werden würde.

Wir stellen hiermit nochmals fest, dass wir die folgenden Rechnungspositionen reklamiert und die Rückholung der fehlerhaften Lastschrift zur Dezemberrechnung in Ihrem Mahnwesen angekündigt hatten.

Rechnung vom

Reklamierte Position

Reklamierter Betrag

Anmerkung


Oktober 2014

Speedoption 01.10. - 31.10.

4,99 €

Speedoption war für unseren Anschluss nicht aktiviert


November 2014

Speedoption 01.11. - 30.11.

4,99 €

Speedoption war für unseren Anschluss nicht aktiviert


Dezember 2014

Bereitstellung Speedoption

49,99 €

Dieser Betrag sollte per Gutschrift erlassen werden


Dezember 2014

Bereitstellung Homebox

69,99 €

Die Homebox wurde nie beauftragt, da wir bereits über entsprechende Hardware verfügten


Dezember 2014

Versandkosten

9,99 €

Die Homebox wurde nie beauftragt, da wir bereits über entsprechende Hardware verfügten


Januar 2015

Speedoption 01.01. - 31.01.

4,99 €

Speedoption war nur bis zum 19.01.2015 aktiv und wurde danach ungewünscht deaktiviert


Februar 2015

Speedoption 01.02. - 28.02.

4,99 €

Speedoption war erst ab 10.02.2015 wieder aktiv


Februar 2015

Belastung für nicht zurückgesendete DSL Leihgeräte

44,00 €

Der Eingang der Hardware wurde uns telefonisch bereits bestätigt




Wir fordern Sie hiermit auf, die reklamierten Rechnungen zu korrigieren und unseren Anschluss wieder freizuschalten.

Da ich meinen Anschluss im Homeoffice zu beruflichen Zwecken nutze, behält sich mein Arbeitgeber vor, den Verdienstausfall von 1000€ je Tag gegenüber O2 geltend zu machen.

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Lösung von bs0 26 February 2015, 11:24

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7 Antworten

Benutzerebene 7
Abzeichen +7
Dein Beitrag ist kaum leserlich, allerdings 3 Anmerkungen zum letzten Teil:

1. Rechnungen sind schriftlich zu reklamieren

2. Du kannst hier im Forum keine Forderungen stellen

3. Was dein Arbeitgeber gerne geltend machen will ist genauso irrelevant wie lächerlich: Du hast einen Privatkundenanschluss und bist Vertragspartner von o2. Das solltest du deinem Arbeitgeber klar machen, oder, sofern du das nur als Drohung reingeschrieben hast um irgendwie Druck auszuüben, gleich wieder vergessen.

Benutzerebene 7
Ich habe mir Deinen Beitrag nicht durchgelesen, weil es eine Frechheit ist so etwas unleserliches zu posten.

Du hast die Möglichkeit den Text zu markieren und leserlich zu machen.

Zum Thema:

Wegen ein bisserl Geld einen Anschluss auf den ich angeblich dringend angewiesen bin und damit 1.000 Euro täglichen Umsatz generiere,  bis zur Sperrung zu bringen ist dämlich.

Benutzerebene 1
Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Ich habe die Formatierung noch einmal überarbeitet, da hier scheinbar beim ersten Posting etwas schief gegangen ist.

@Denner Mich als dämlich zu bezeichnen zeugt von besonderer Reife. Ich denke mir meinen Teil dazu (P.S. Fass Dir mal an die eigene Nase. In deinem gestrigen Beitrag verwendest du weiße Schrift auf hellblauem Grund - sehr ergonomisch und Augenschonend ;-)). Vielen Dank für die Einblicke in deine Denkweise. Ich habe bisher auf jede Mahnung/Zahlungsaufforderung umgehend reagiert und bin mit dem Kundenservice in Kontakt getreten. Die jetzige Abschaltung des Anschlusses geschah ohne Vorankündigung. Außerdem habe ich den Vertrag ja nicht, wie von Dir beschrieben wegen ein bisschen Geld bis zur Sperrung gebracht, sondern exakt nach den Vorschlägen der Hotline-Mitarbeiter gehandelt und sämtliche Schritte zuvor angekündigt und anschließend auch Vollzug gemeldet. Mangelhafte Kommunikation oder Rückmeldungen kann ich mir daher definitiv nicht vorwerfen lassen.

@bs0 Mir ist bewusst, dass ich Rechnungen schriftlich reklamieren und auch Forderungen schriftlich vortragen muss. Dies habe ich auch getan. Mein Anliegen war lediglich, die Community an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Der angemerkte Verdienstausfall, den mein Arbeitgeber geltend machen wird, ist tatsächlich entstanden. Heutzutage ist es zumindest in meiner Branche Gang und Gäbe, aus dem Homeoffice zu arbeiten und die Leitung für eben diese Zwecke zu nutzen, da man im Zuge der Globalisierung des Arbeitsmarktes nicht ständig seinen Wohnort wechselt. Weiterhin war O2 diese Tatsache im Voraus bewusst, da ich bereits mehrfach darauf hingewiesen habe.

Benutzerebene 7
Ich habe Dich nicht als dämlich bezeichnet, sondern das Verhalten.

Deinen Fall kenne ich nicht, ich kenne es nur so, das von o2 Mahnungen mit Sperrankündigungen kommen mit Zahlungsfrist.

Stimme Dir aber zu, wenn das so mit o2 Abgesprochen war, ist das super ärgerlich.

Benutzerebene 1
Gerade darüber ärgere ich mich ja so. Ich habe in Abstimmung mit den Mitarbeitern des Mahnwesens gehandelt und trotzdem anschließend Mahnungen und Mahngebühren berechnet bekommen, obwohl mir in den unzähligen Telefonaten die Fehler seitens o2 eingeräumt wurden und entsprechende Gutschriften verbucht wurden. Leider werden diese Gutschriften nun jedoch nicht verrechnet, wodurch ich eine Mahnungssumme von 170€ einer Gutschrift von 170€ gegenüberstehen habe. Mir erschließt sich nicht, warum diese nicht verrechnet werden können. Alternativ kann auch gern jemand aus dem Rechnungswesen die Gutschrift wieder ausbuchen und im gleichen Zug die offene Forderung mit einer Ausgleichsbuchung nullen. Ich würde einfach nur sehr gern wieder meinen Anschluss nutzen, um damit weiterhin Geld zu verdienen.

Benutzerebene 7
Abzeichen +7


https:///people/bs0 Mir ist bewusst, dass ich Rechnungen schriftlich reklamieren und auch Forderungen schriftlich vortragen muss. Dies habe ich auch getan. Mein Anliegen war lediglich, die Community an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Der angemerkte Verdienstausfall, den mein Arbeitgeber geltend machen wird, ist tatsächlich entstanden. Heutzutage ist es zumindest in meiner Branche Gang und Gäbe, aus dem Homeoffice zu arbeiten und die Leitung für eben diese Zwecke zu nutzen, da man im Zuge der Globalisierung des Arbeitsmarktes nicht ständig seinen Wohnort wechselt. Weiterhin war O2 diese Tatsache im Voraus bewusst, da ich bereits mehrfach darauf hingewiesen habe.

Das mag alles sein, und ist sehr ärgerlich, keine Frage, aber dir muss natürlich auch klar sein, dass weder du noch dein Arbeitgeber hieraus Ansprüche geltend machen kann. Dafür gibt es nämlich spezielle (entsprechend teuere) Business-Verträge mit besonderen Klauseln. Aus diesem Grund ist der Satz "Mein Arbeitgeber behält sich vor..." völlig unpassend gewesen, und deswegen habe ich das angemerkt. Dass dein Arbeitgeber überhaupt keine Ansprüche aus deinem Vertragsverhältnis mit o2 geltend machen kann davon abgesehen. Wenn er tatsächlich der Ansicht ist, dass sowas möglich wäre, sollte er sich vieleicht mit einem Anwalt für Vertragsrecht in Verbindung setzen.

Willkommen bei o2!

So etwa liefen auch meine Erfahrungen. Wenn du deine Widersprüche alle schriftlich belegen kannst und so vorgegangen bist wie oben beschrieben, würde ich einen anderen Weg einschlagen.

Melde dich bei der Telekom. Bitte hier nicht um eine Portierung, sondern einen Neuanschluss. Dieser soll dir dann umgehend (bei mir war das in wenigen Werktagen möglich) verfügbar geschaltet werden.

Das HomeOffice-Problem ist mir ebenso bekannt. Aber dir geht es hierbei ja nicht um eine Ausfallentschädigung deiner Arbeitsleitung, dass hast du sicherlich nur falsch formuliert. Du meintest ganz sicher einen finanziellen Schadensersatz für deine 'Einbuße an Lebensqualität' durch die unberechtigte Anschlusssperrung.

Du kannst beim nächsten Amtsgericht einen Eilantrag auf eine einstweilige Verfügung (vorläufigen Rechtsschutz) stellen. Wenn o2 dann der Meinung ist, sie wären hier im Recht, können sie dagegen vorgehen.

Sich mit o2 herumzuschlagen ist vergleichsweise ähnlich sinnvoll, wie einer Kuh Spanisch beibringen zu wollen. Ferner sehe ich nicht, dass dort jemals der Wille zur kundenorientierten Hilfestellung vorhanden war. Die Hotline ist inkompetent und unfreundlich, schriftliche Angelegenheiten finden oft keine Beachtung oder sind 'nie angekommen'.

Betreibe Schadensbegrenzung, lauf keinem schlechten Support hinterher und übergebe den Handlungsbedarf an o2.

Checkliste: ISP wechseln, Amtsgericht, Verbraucherzentrale.