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Leinen los! – Ich steche in See! - Meine Kreuzfahrt auf der AIDAcosma

  • March 9, 2026
  • 8 Antworten
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LMSMDK
Legende
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Es ist 2026, das Ende des Monats Januar nahte und ich hatte die Planungen für eine kleine, große Reise hinter mir. Diesmal sollte es mich nicht in den Norden von Europa ziehen, auch nicht über den Atlantik, sondern auf den Atlantik, in den Süden von Europa. Wobei ich mir hier die Frage stelle, ob das noch der Süden von Europa ist. Der Flieger startete von Stuttgart und brachte mich in knapp vier Stunden nach Las Palmas auf Gran Canaria. Auf das was mich dort erwartete hatte ich mich nur bedingt vorbereitet, weil ich es immer schön finde, wenn ich Dies und Das selbst herausfinden kann.

Der Flug war leider so wie die letzten Mal auch ein wenig enttäuschend, insbesondere weil ich wieder mal nichts vom Boden sehen konnte. Irgendwann wird das besser, habe ich mir gedacht. Auch ein paar Turbulenzen, so die stärksten die ich bisher erleben durfte, schüttelten das Flugzeug etwas durch. Aber nach einer angenehmen Landung auf Gran Canaria war der erste Teil der Anreise erledigt. Mit dem Koffer ging es anschließend weiter zur Buseinteilung durch die freundlichen Mitarbeiter von AIDA. Und ihr ahnt es nun langsam, es ist tatsächlich eine Kreuzfahrt und sogar meine erste richtige.

Daher nehme ich euch mit auf meine

Reise mit der AIDAcosma

auf der Route

 Kanaren und Madeira

 

Lasst uns starten mit den...

Facts:

Das Schiff AIDAcosma wurde 2022 in Dienst gestellt, hat 20 Decks, mit 2732 Gästekabinen, ist 337 m lang, bei 8,6 m Tiefgang und kann eine Höchstgeschwindigkeit von 17 Knoten (31,4 km/h) leisten.

Die Flotte mit dem Kussmund

Tag 1 – 24.01.2026: Orientierungslosigkeit

Auf der Busfahrt vom Flughafen zum Schiff wurde ich tatsächlich doch etwas nervös, denn es bedeutete, dass ich das Schiff bald zum ersten Mal sehen würde. Natürlich, auf Bildern hatte ich es schon gesehen, aber direkt davor stehen, das ist dann doch nochmal etwas ganz anderes. Und tatsächlich, es war absolut beeindruckend. Nach dem Check-In und Erhalt meiner Bordkarte betrat ich das Schiff über die Gangway. Erst hieß es, dass ich noch etwas Zeit bis zum Bezug meiner Kabine überbrücken musste, doch das war dann schneller möglich als gedacht. Entsprechend hatte ich so die Möglichkeit etwas befreiter einen “kleinen” Rundgang über und durch das Schiff zu starten und war etwas überfordert. Es gab so viel zu entdecken und so vieles zum Ausprobieren.

Der Blick vom Liegeplatz

Das würde eine Zeit lang dauern, besonders weil ich mehr als einmal im Kreis gelaufen bin, ohne überhaupt mein Ziel zu erreichen. Aber man kann sich mit virtuellen Deckplänen zurecht finden, wenn man denn das Ziel darauf findet. Mit Übung hat das dann auf jeden Fall besser geklappt. Auf so einem Schiff einen Snack oder ein Essen zu sich zu nehmen ist ja fast kein Problem und so nahm ich meine erste Mahlzeit zu mir, Burger mit Pommes und Coleslaw. Das mit den Buffetrestaurant musste ich zu diesem Zeitpunkt erst noch eruieren. Sowieso war es viel schöner auf Deck zu sitzen, den Ausblick auf Las Palmas zu genießen und das ein oder andere kalte Getränk zu genießen. Das Auslaufen war erst für 22 Uhr geplant, also hatte ich noch einiges an Zeit. Pflichtgemäß erledigte ich während der Wartezeit darauf auch die vorgeschriebene Sicherheitseinweisung, erst digital und dann mit angelegter Schwimmweste. Es war ein beruhigendes Gefühl, das erledigt zu haben.

AIDA

Und so wurde es 22 Uhr und damit Zeit den Hafen zu verlassen und die Kreuzfahrt so richtig beginnen zu lassen. Ich kann nicht beurteilen ob das jedes Mal so ist, aber als wir mit einem Feuerwerk und einer Lasershow aus dem Hafen verabschiedet wurden, da lief doch tatsächlich das ein oder andere Tränchen die Wange herunter. Nicht ganz unschuldig dürfte da natürlich auch die Auslaufmusik AIDA Sail Away gewesen sein. 😭

Sail Away

Das nächste Mal Festland sollte ich nach 290 Seemeilen (ca. 537 Kilometer) betreten.

Tag 2 – 25.01.2026: Seetag mit dem Geschmack des Rums

Die große Entfernung hieß aber auch, dass es erstmal ein Seetag geben würde. Und so galt es das Schiff und seine Einrichtungen noch besser kennenzulernen. Mitten auf dem Wasser, am frühen Morgen sollte ich aufwachen. Die Sonne war gerade aufgegangen, hing kurz über dem Horizont. Mit Bewegungsdrang und Sportkleidung ging es nun erstmal ins Fitnessstudio. Bei einem Lauf, gefühlt über das Wasser (also am Fenster), macht ich erstmal einen kleinen Lauf.

Selvagens Islands Nature Reserve - Die große Insel (Mittags erreicht)

Auf ein Frühstück hatte ich tatsächlich keine Lust, auch weil relativ zeitnah eine erste Massage auf mich wartete. Und so etwas mit vollem Bauch, musste auch nicht sein. Die Massage konnte ich so richtig genießen und merkte wie verspannt ich die ganze Zeit bin. Es war so unfassbar entspannend. Nach dem Mittagessen, erst im Buffet-Restaurant und anschließend noch außen am BBQ-Grill ging es am Nachmittag zu einer weiteren Massage. Gegen Abend, bei der AIDA Prime Time Show war der Kapitän zu Gast, was auch interessante Informationen zu Tage braucht. Im Anschluss erwartete mich ein besonderes Event, das ich den Tag über noch spontan gebucht hatte.

The Taste

Bei einem Rum-Tasting konnte ich 5 verschiedene Rumsorten probieren und meine Anmerkungen dazu mitteilen und aufschreiben. Es war eine schöne Runde, die sich da zusammengefunden hatte. Zur Geschmacksneutralisation standen Schokolinsen und Wasser bereit. Als ich mich gegen Mitternacht auf den Weg in die Kabine machte, prüfte ich nochmal die nautischen Informationen auf dem Kabinen-TV. Ich sah, dass wir auf der Seekarte näher an Madeira als an den Kanaren waren. Es ging also voran!

Tag 3 – 26.01.2026: Die grüne Insel Madeira

Als ich nach ein paar Stunden aufwachte, prüfte ich erneut die Seekarte und sah, dass wir kurz vor dem Hafen waren. Irgendwie war die Anzeige aber etwas hintendran, denn als ich an diesem Morgen auf den Balkon meiner Kabine trat, waren wir schon im Hafen, angelegt. Die Lichter der Nacht erwarteten mich.

Um 08:45 startete mein erster Ausflug an diesem Tag (ich hatte 2 gebucht). Dieser sollte mich zu einem Aussichtspunkt und noch etwas höher hinaus bringen. Mit dem Bus fuhren wir durch Funchal, bekamen Infos über unsere Route und Madeira.

Vom Aussichtspunkt Miradouro do Pico da Torre hatten wir einen tollen Blick auf ein kleines Dorf namens Câmara des Lobos. Hier lernte ich auch eine tolle Pflanze kennen, die Schwanenhals-Agave.

Pflanze oder Ausblick?

Und es sollte natürlich nicht da erste Mal sein, dass ich diese Pflanze bestaunen konnte. Nach einem kurzen Stopp an diesem Ort, fuhren wir weiter zur Steilklippe Cabo Girão. Diese ist eine der höchsten Steilklippen der Welt, mit 589 Metern über dem Meer. Und ich muss sagen, es war sehr beeindruckend.

Da geht es tief runter...

Hier hatte ich auch die Möglichkeit für einen kurzen Abstecher in den Souvenir-Shop genutzt. Und schon ging es zurück zum Schiff, denn der Ausflug war relativ kurz. 

Im Anschluss an das Mittagessen mit Blick auf Funchal verließ ich also wieder das Schiff und bestieg einen neuen Bus. Diesmal auf dem Programm, die Wanderung an einer Levada.

Blick von der Levada

Vom Ort Referta aus, ging es bei Sonnenschein, immer entlang des kleinen Kanals. Eine wunderschöne Landschaft erwartete mich, auch wenn ich mir unter dieser Wanderung nochmal etwas anderes vorgestellt hatte. Nichtsdestotrotz ging es vorbei an am Hang gelegenen landwirtschaftlichen Flächen (wo man definitiv ohne Maschinen arbeiten muss), aber auch an Bananenbäumen.

Die kleine Banane von Madeira

Wie gerne hätte ich da zugegriffen. Zum Abschluss der Levada do Castelejo, gab es noch ein Gläschen Poncha. Lecker war es, aber auch ziemlich stark.

Zurück auf dem Schiff konnte ich eine Probe der Tänzerinnen und Künstler auf der Bühne im Theatrium beobachten. Anschließend fand wieder die Prime Time Show statt, bei der es um Shopping ging. Auch wenn es mich wahrscheinlich nicht so interessiert hatte, bin ich doch einfach hängen geblieben. Highlight des Abends war natürlich die Silent-Party im Beach Club auf Deck 17. Und deren Beginn fand zeitgleich mit des Auslaufen vom Hafen statt. So konnte ich mit unterschiedlicher Musik die Ausfahrt aus dem Hafen miterleben, diesmal fast ganz ohne das Lied Sail Away. Wobei ich natürlich die Kopfhörer doch mal abgenommen habe. Und so ging es mit guter Musik, mal in diesem und mal einem anderen Stil, zurück Richtung Kanaren.

Tag 4 – 27.01.2026: Seetag mit den eigenen Cocktails

Wieder war die Entfernung doch etwas größer, sodass ein weiterer Seetag auf mich wartete. Auch diesen Tag verbrachte ich mit Massagen und einem Spa-Aufenthalt. Über den Tag verteilt verfolgte ich zwei weitere Shows, am Vormittag eine für Kinder und am Abend die große Bingo-Show. Tatsächlich habe ich da auch mitgemacht und leider nichts gewonnen. Ach menno. Dann kam völlig unerwartet Land in Sicht. Teneriffa erhob sich aus dem Dunst und Nebel über dem Wasser.

Gegen die Sonne und aus dem Dunst

Ich dachte mir irgendwie, dass das ziemlich früh ist, aber wir hatten auch ziemlich viel Wellen und Wind von hinten. Nachdem ich am ersten Seetag ein Rum-Tasting gemacht hatte, so sollte es mich diesmal etwas mehr fordern. Bei einem Cocktail-Workshop bekam ich einen Einblick in die Tätigkeit als Barkeeper und in das Zubehör zum Mixen eines Cocktails. Shaken, Rühren und die richtige Dosierung von Spirituosen, sowie von Säften und Sirup, wurde uns erklärt und gezeigt. Nach dieser spannenden Einweisung durften wir auch selbst den Shaker mit Eis befüllen und einen Drink zubereiten. Ich, ohne Erfahrung, fand das sehr fordernd.

Lecker...

Ziemlich konzentriert war ich also bei der Sache. Das Ergebnis hat sich sehen, naja schmecken lassen. Währenddessen und während der Nacht dümpelten wir vor der Küste von Teneriffa, nicht weit weg von Santa Cruz de Tenerife.

Tag 5 – 28.01.2026: In der Nähe des Teide - Teneriffa

Guten Morgen...

Der Vormittag stand ganz im Zeichen des Teide. So hatte ich einen Ausflug in den Nationalpark des Teide gebucht. Eine schöne Landschaft und genau deswegen ein guter Tipp für meinen nächsten Urlaub, irgendwann. Hier lasse ich Bilder für sich sprechen.

Teide
Teide
Landschaft auf Teneriffa

Tag 6 – 29.01.2026: Die Wellen und Fuerteventura

Es war eine unruhige Nacht, denn der Wellengang war diesmal viel stärker als davor. Aber allzu schlimm, dass ich Probleme bekam, war es doch nicht. Und so konnte ich an diesem Morgen tatsächlich das Anlegen am Kai beobachten. Es war sehr interessant zu sehen wie die Leinen ans Ufer geschafft und festgemacht wurden. Und so hatten wir also Fuerteventura erreicht.

Zwei Tage zuvor hatte ich den Tagesausflug dieses Tages gecancelt und einen anderen gebucht, denn ich wollte am Abend unbedingt bei etwas dabei sein. Schlussendlich hätte ich an dem Halbtagesausflug aber auch nicht unbedingt teilnehmen müssen, denn durch hohen Wellengang konnte der Ausflug nicht wie geplant durchgeführt werden. Generell hatte ich bei diesem Ausflug wenig Glück und war etwas enttäuscht.

Klar, wenn die Behörden sagen, dass die Piratenhöhlen bei Ajuy gesperrt sind, dann hat das sicherlich seinen Grund. Und ich muss sagen, die Wellen an diesem Strand waren wirklich stürmisch. Aber mit einem schwarzen Sandstrand war es doch wieder etwas tolles.

Generell war Fuerteventura aber viel zu grün, denn es hatte laut Tourguide sehr viel geregnet, normalerweise sei das nicht so. Was mich bei diesem Ausflug auch etwas enttäuschte war, dass wir an einer Bergstraße nicht anhielten (trotz kleinem Parkplatz), für ein kurzes Foto.

Denn die Strecke war unglaublich schön. Und so ging es nach zwei Dörfern, wobei das erste als Ersatz für die Höhlen diente, wieder zurück zum Schiff. Dieser Ausflug war tatsächlich nicht so meines und so gönnte ich mir an diesem Nachmittag ein leckeres Stück Kuchen.

Nun, aber das weswegen ich den ganzen Ausflug über den Haufen geworfen hatte. Das Highlight dieses Tages war mein Besuch auf der Brücke. Ich dachte einfach, wie oft bekomme ich die Chance dorthin zu kommen. Mit einem Glas Champagner, Gebäck und gemütlichen Sesseln wurden wir auf diesen besonderen Moment eingestimmt. Und dann bekamen wir das Smartphone abgenommen. Schade, aber ich kann es ja irgendwie verstehen. Als es soweit war, dass ich die Brücke betreten konnte, war ich einfach nur sprachlos. Der Staff Captain, der Stellvertreter des Kapitäns, führte uns über die Brücke, erzählte uns von den Abläufen und Steuerung des Schiffes. Es war wirklich sehr interessant. Und schlussendlich bekam ich doch noch mein Brückenfoto, aber nicht mit meinem privaten Smartphone.

Tag 7 – 30.01.2026: Meine neue Liebe Lanzarote

Nach der vorletzten Nacht an Bord der AIDAcosma erreichten wir die Insel Lanzarote. Auch hier war es viel zu grün, weil es so viel geregnet hatte. Aber das sollte mich nicht stören, denn es gab so einiges zu sehen: Aussichtspunkte, Grotten, Lavagestein, Vulkane, Vorführungen mit Erdwärme und ein Weingut. Viel Staunen sollte mich durch diesen Tag begleiten. Der erste Stopp auf diesem Tagesausflug hatte mich zum Aussichtspunkt Mirador de los Helechos bringen. Leider war es neblig, was hieß, dass man zwar etwas erkennen konnte, aber nicht in seiner vollen Schönheit. Dennoch, ein toller Ort. Bei Sonnenschein wahrscheinlich ein kleines Paradies mit tollem Blick.

Von diesem Punkt ging es auf die andere Seite der Insel zur Grotte Jameos del Agua, einer Grotte mit blauem Wasser und ganz vielen kleinen weißen Krebsen.

Das weiße im Wasser sind die Krebse...

An die Grotte angeschlossen war ein großes Auditorium, wo ein Konzert oder allgemein eine Veranstaltung sicherlich eine besondere Akustik erhalten würde. Das wäre auf jeden fall auch ein Ort den ich mir merken werde.

Auditorium

Im Anschluss wurde das Mittagessen serviert.

Gut gestärkt für das Highlight dieses Ausflugs, den Timanfaya Nationalpark und der Vulkanroute, ging es weiter. Zum Einstieg in dieses Abenteuer erhielten wir beim Besucherzentrum eine Vorführung was nur mit Wärme (Hitze) möglich ist. So wurde ein Geysir vorgeführt, aber auch dünne Äste nur mit der Wärme aus der Erde in Brand gesetzt. Absolut beeindruckend. Und bei dem Restaurant des Teufels wurde das Fleisch, nicht wie üblich auf einem Grill, sondern über einem Loch im Boden, aber natürlich auf einem Grillrost, in einer kleinen Steinhütte, gegrillt. Das muss ein ganz interessanter Geschmack sein. Anschließend starteten wir mit der Vulkanroute, die man nur mit Bussen fahren darf, nicht mit dem eigenen Auto. Aussteigen ist generell untersagt. Leider.

Und hier ging mein Herz auf, denn diese karge, brüchige Landschaft fand ich atemberaubend schön. Und dabei war es fast wie eine Achterbahnfahrt, denn die Straße war ein Auf und Ab.

Auf der Vulkanroute

Der Abschluss dieses Tages bildete kleine Weinprobe bei einer Weinkellerei. Dieses Tröpfchen Lanzarote war sehr gut.

Und hierbei fand ich es auch sehr faszinierend wie Wein auf Lanzarote bzw. den Inseln angebaut wird.

Der letzte Abend…, leider.

Lanzarote hat mich unglaublich fasziniert, sodass ich diese Insel tief in mein Herz eingeschlossen habe.

Tag 8 – 31.01.2026: Heimreise

Für meinen Geschmack viel zu früh an diesem Morgen kamen wir wieder in Gran Canaria an. Und so hieß es, dass ich um 07:30 Uhr den Bus zum Flughafen bestieg. Bei diesem Flug, zurück nach Stuttgart, hatte ich etwas mehr Glück mit der Sicht.

Es hätte aber auf jeden Fall besser sein können. Vielleicht beim nächsten Flug, war da wieder mein erster Gedanke.

Fazit – Alle Tage: Wunderschön!

Insgesamt kann ich sagen, dass meine erste Kreuzfahrt ein schönes Erlebnis war. Ich konnte mehrere Orte kennenlernen und mir eine Meinung bilden, wohin ich auf jeden Fall wieder möchte. Mit der AIDAcosma war ich natürlich auch direkt auf einem der größten Schiffe, gefühlt eine Stadt auf dem Wasser. Das hat mich erst sehr durcheinander gebracht, aber dann doch ziemlich gefallen. Die Möglichkeiten auf so einem Schiff sind vielfältig, es wird nie langweilig, da man von morgens bis abends etwas geboten bekommt. Die Verpflegung war bestens, alles war sehr lecker. Die Mitarbeiter waren super nett und allzeit hilfsbereit.

Es war einfach eine sorgenfreie Zeit. Klar spielt hier der Umweltaspekt auch eine große Rolle, aber es wird auch viel für den Umweltschutz getan. Das ist wichtig und richtig. Und so konnte ich auch bei diesem Gedanken, beruhigt abschalten.

Bei einer möglichen weiteren Kreuzfahrt würde ich vieles doch etwas anders machen, denn ich habe einiges gelernt.

Fragen zum Tage:

Wart ihr schon auf Kreuzfahrt? Welche Route und welche schönen Erlebnisse hattet ihr?

8 Antworten

o2_Maria
  • Moderatorin
  • March 10, 2026

Hallo ​@LMSMDK ,

wow, mal wieder ein sehr, sehr schöner Bericht von dir. 😍

Ich wollte auch schon immer mal eine Kreuzfahrt machen, weiß aber nicht genau, ob das wirklich was für mich ist, so im Hinblick auf die Seetage.

Aber der Reiz ist auf jeden Fall da, gerade nach deinem tollen Bericht.
Magst du verraten, wie das mit den zusätzliche, ggf. versteckten Kosten auf der Reise ist?
Oder ist auch dem Schiff, ausser natürlich Massage, alles inklusive?

LG Maria


o2_Daniela
  • Moderatorin
  • March 10, 2026

@LMSMDK 

Wieder ein sehr sehr toller und schöner Bericht🫶
Bei den Teneriffa Bildern hab ich richtig Fernweh bekommen und freue mich auf den Sommer. Denn dann geht es für mich wieder dorthin. Allerdings diesmal in den Norden😁

Eine Kreuzfahrt hatte ich auch schon in Betracht gezogen, allerdings hat der Vorschlag hier nicht viel Zustimmung bekommen.😒 Zumindest bis jetzt. Vielleicht ändert sich das, wenn das Kind älter ist und kein Bock mehr hat mit  Mama zu verreisen😂

Viele Grüße
Daniela


matrix3937
Legende
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  • Legende
  • March 10, 2026

@LMSMDK 

Danke für Deinen Bericht, sehr schön geschrieben.

Meine Frau und ich, wir haben auch mit AIDA bereits zwei Kreuzfahrten gemacht, einmal Ostsee und dann eine längere nach Norwegen (14 Tage).

Man zerrt sehr lange von den Erlebnissen und vor allem von den Bildern.


Triskilia
Legende
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  • Legende
  • March 10, 2026

Ich war mal fast auf einer Kreuzfahrt. 😐 Hatten schon gebucht und konnten sie dann nicht antreten. Lange und blöde Geschichte, wie es dann weiterging, aber egal. Du hattest anscheinend eine schöne Zeit. 😍


Bumer
Legende
  • March 10, 2026

@o2_Maria 

Magst du verraten, wie das mit den zusätzliche, ggf. versteckten Kosten auf der Reise ist?
Oder ist auch dem Schiff, ausser natürlich Massage, alles inklusive?

versteckte Kosten gibt es nicht, aber jede Menge zusätzliche Kosten. Dazu gehören bspw. Getränke außerhalb von Buffet Restaurants, [man kann aber bis Beginn der Reise, bestimmte Getränke Pakete kaufen]. Ausflüge/Workshops/Gourmet Restaurants kosten extra. Shuttle Busfahrten vom Hafen in den nächstgelegenen Ort bzw. am Anfang/Ende der Reise zum/vom Bahnhof oder Flughafen muss alles extra bezahlt werden. Manchmal bekommt man bei Buchung ein Bordguthaben, welches damit verrechnet wird.


o2_Antje
  • Moderatorin
  • March 10, 2026

@LMSMDK Toller Reisebericht. Ich hab mich direkt ein Jahr in der Zeit zurückversetzt gefühlt.
Die gleiche Route hatte ich zu dem Zeitpunkt auch im Februar, allerdings mit der “Mein Schiff” gemacht.
Besonders gut hat es mir ja auf Madeira gefallen.

Gruß
Antje


o2_Solveig
  • Moderatorin
  • March 10, 2026

Hallo ​@LMSMDK ,
was für tolle Bilder. 
Das hört sich alles sehr entspannt an. 
Vielen Dank dafür. 💐
Mein Mann fliegt ja nicht und deshalb hatten wir uns auch überlegt, mit dem Schiff mal in die USA zu reisen. 
Das sind wir aber jetzt ganz von ab. 
Das passt für uns dort jetzt nicht so. 
Wir haben noch gar nichts geplant ob und wohin es dieses Jahr geht. 
Florenz letztes Jahr war mit dem Zug Abenteuer genug. 
Gruß, Solveig 


o2_Maria
  • Moderatorin
  • March 11, 2026

@Bumer ,

danke dir. 😊
Das ist schon mal gut zu wissen, dass auch die Getränke nicht unbedingt (außer man bucht ein Getränkepakt) mit enthalten sind. Ich hatte immer gedacht, die hätten da so eine Art Getränke-Flat auf dem Schiff. 😊

Mh, wenn man dann alles so zusammen rechnet …. Ausflüge etc noch dazu, dann ist das gar nicht mal so günstig zum Schluss. 🤔 Das muss ich mir dann noch mal überlegen und noch ein bisschen mehr sparen. 😁