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DSL Profil am DSLAM auf 40 MBit begrenzt bei 50 MBit Vertrag


Hallo zusammen,

ich habe eine technische Frage zu meinem DSL-Anschluss und hoffe, dass jemand aus dem o2-Team oder aus der Community mir weiterhelfen kann.

Mein aktueller Tarif ist 50 Mbit/s DSL, allerdings synchronisiert meine Leitung derzeit nur mit etwa 40 Mbit/s Downstream und 12,7 Mbit/s Upstream.

Laut den DSL-Informationen meines Routers (FRITZ!Box 7690) scheint die Leitung jedoch mehr Bandbreite zu unterstützen als aktuell genutzt wird.

Einige relevante Leitungsparameter:

  • Aktuelle DSL-Synchronisation: 39,99 Mbit/s Downstream

  • Maximale Leitungskapazität laut Modem: ca. 56 Mbit/s

  • Signal-Rausch-Abstand (SNR): ca. 12 dB Downstream

  • Leitungsdämpfung: ca. 22 dB

  • Geschätzte Leitungslänge: ca. 580 m

  • Fehler (CRC / SES): praktisch keine

  • Vectoring (G.Vector): aktiv

Das Spektrum der Leitung sieht sauber aus und die Verbindung ist sehr stabil. Mir ist jedoch aufgefallen, dass der Router beim Verbindungsaufbau eine DSLAM-Datenrate von maximal 40.000 kbit/s anzeigt.

Daher meine Frage:

Ist auf der Leitung aktuell ein festes 40-Mbit-Profil konfiguriert, obwohl der gebuchte Tarif 50 Mbit/s beträgt?

Da die gemessene Leitungskapazität über 50 Mbit/s liegt und ausreichend SNR-Reserve vorhanden ist, wäre es aus technischer Sicht möglich, ein höheres Profil zu nutzen.

Könnte bitte geprüft werden:

  • ob ein Profilwechsel auf VDSL50 möglich ist

  • ob eventuell ein Portreset oder Portwechsel am DSLAM sinnvoll wäre

  • oder ob ein anderes Leitungsprofil verfügbar ist, das besser zum gebuchten Tarif passt?

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand die DSLAM-Konfiguration kurz prüfen könnte.

Vielen Dank im Voraus für jede Unterstützung!

Viele Grüße

Clemente

edit o2_Solveig 11.03.2026 , 17:33 uhr verschoben vom Digitlalen Wohnzimmer → DSL, Kabel, Glasfaser

 

10 Antworten

o2_Solveig
  • Moderatorin
  • March 11, 2026

Hallo ​@CFaiaojr ,
herzlich willkommen in unserer o2 Community 😀
Du bekommst maximal die 50 MBit/s. 
Eine Begrenzung auf 40 MBit/s existiert nicht. 
Ein Verlust durch die Leitungslänge vom Hauptverteilerkasten zur Wohnung und Störfaktoren in der Wand,
wie z.B. eine angrenzende Wasserleitung, sind nie ganz auszuschließen.
Du bist bereits auf einer VDSL-Leitung geschaltet. 
Du kannst allerdings schauen, ob du eine Vertragsverlängerung in einen höheren Tarif machen möchtest. 
Schau einfach einmal unter der internet Verfügbarkeit nach, was an deiner Adresse möglich wäre. 
Wenn du willst erstellen wir dir ein Angebot. 🌸
Gruß, Solveig 


  • Autor
  • Besucher:in
  • March 11, 2026

Hallo Solveig,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich habe mir die DSL-Informationen meiner FRITZ!Box (7690) noch einmal genauer angeschaut und dabei ist mir ein Detail aufgefallen.

Während der Synchronisation zeigt der Router eine DSLAM-Datenrate Max von 40.000 kbit/s an.  
Die aktuelle Synchronisation liegt entsprechend bei 39,99 Mbit/s Downstream.

Interessanterweise meldet der Router gleichzeitig eine Leitungskapazität von etwa 56 Mbit/s sowie einen Signal-Rausch-Abstand von ca. 12 dB.  
Auch CRC-Fehler treten praktisch nicht auf und die Leitung ist sehr stabil.

Aus diesem Grund frage ich mich, ob eventuell ein 40-Mbit-Profil am DSLAM-Port konfiguriert ist.

Meine Leitung läuft auf VDSL2 17a mit Vectoring (DSLAM-Hersteller: Huawei) und laut den gemessenen Leitungswerten sollte technisch eigentlich eine Synchronisation oberhalb von 50 Mbit/s möglich sein.

Könnte eventuell kurz geprüft werden:

• welches DSL-Profil aktuell am DSLAM-Port aktiv ist  
• ob ein Portreset oder Profilabgleich durchgeführt werden kann  
• oder ob die Leitung auf ein VDSL50-Profil umgestellt werden könnte

Mein Tarif ist bereits ein 50-Mbit/s DSL Tarif, daher wollte ich sicherstellen, dass die Leitung das passende Profil verwendet.

Vielen Dank fürs Nachsehen!
Clemente


Forum|alt.badge.img+10

Aus diesem Grund frage ich mich, ob eventuell ein 40-Mbit-Profil am DSLAM-Port konfiguriert ist.

Es sieht zumindest danach aus. Aus deinem Screenshot würde ich deuten, dass der vom Infrastrukturbetreiber eingesetzten “ASSIA” Mechanismus dein Anschluss auf einem niedrigeren Wert synchronisiert, da dieser gestört ist.

In diesem Fall muss der Infrastrukturbetreiber seine Infrastruktur entstören, hierfür müsstest du deinem Internetanbieter (der ja letztendlich Vertrags- und somit Ansprechpartner ist) kontaktierst und die Störung meldest. Über die o2 Community können keine Störungsmeldungen aufgenommen werden.

Diese Absenkung am DSLAM ist rein Infrastrukturbetreibergesteuert, hierfür kann o2 als Internetanbieter nichts, ausser eben den Infrastrukturbetreiber zu bitten seine Infrastruktur zu entstören.


  • Autor
  • Besucher:in
  • March 11, 2026

Hallo almightyloaf,

vielen Dank für den Hinweis bezüglich ASSIA bzw. Dynamic Line Management – das klingt tatsächlich plausibel.

Die aktuellen Leitungswerte meiner FRITZ!Box sehen eigentlich sehr stabil aus:

• Leitungskapazität: ca. 56 Mbit/s  
• Signal-Rausch-Abstand: ca. 12 dB  
• CRC-Fehler: praktisch keine  
• Synchronisation: 39,99 Mbit/s Downstream

Deshalb hatte ich mich gewundert, warum der Router eine DSLAM-Datenrate Max von 40.000 kbit/s meldet.

Es wäre also gut möglich, dass die Leitung irgendwann einmal durch ASSIA/DLM heruntergestuft wurde und das Profil aktuell noch nicht wieder angehoben wurde.

In diesem Fall würde vermutlich ein DLM-Reset oder Portreset helfen, damit sich die Leitung erneut mit der tatsächlich möglichen Datenrate synchronisieren kann.

Ich werde daher eine Störungsmeldung beim o2 Support eröffnen und um eine Überprüfung bzw. einen möglichen DLM-Reset bitten.

Vielen Dank für den hilfreichen Hinweis!

Clemente.


o2_Manga
  • March 16, 2026

@CFaiaojr 

gern geschehen. 🙂

Wenn du nochmal Fragen oder Themen hast, die du mit uns besprechen möchtest, komme gern hierher zurück. 

Grüße und Danke an almightyloaf

Manga


  • Autor
  • Besucher:in
  • March 17, 2026

Hallo Manga,

vielen Dank für die Rückmeldung.

Leider hat sich an der Situation meiner DSL-Verbindung bisher nichts geändert.  
Die Leitung synchronisiert weiterhin konstant mit 39,99 Mbit/s Downstream, obwohl mein Tarif 50 Mbit/s DSL beträgt.

Die aktuellen Leitungswerte meiner FRITZ!Box sehen weiterhin sehr stabil aus:

• Leitungskapazität: ca. 56 Mbit/s  
• Signal-Rausch-Abstand: ca. 12 dB  
• Leitungsdämpfung: ca. 22 dB  
• CRC-Fehler: praktisch keine

Der Router zeigt jedoch weiterhin eine DSLAM-Datenrate Max von 40.000 kbit/s an.

Daher vermute ich – wie zuvor in der Diskussion erwähnt – dass möglicherweise ein durch ASSIA / Dynamic Line Management (DLM) reduziertes Profil aktiv ist.

Könnte eventuell geprüft werden, ob

• ein DLM-Reset möglich ist  
• ein Portreset am DSLAM durchgeführt werden kann  
• oder ob das aktuell konfigurierte DSL-Profil überprüft werden kann

Da die Leitung stabil ist und die gemessene Leitungskapazität über 50 Mbit/s liegt, wäre es sehr hilfreich zu prüfen, ob sich die Synchronisationsrate wieder anheben lässt.

Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung!

Viele Grüße  
Clemente


o2_Manga
  • March 21, 2026

@CFaiaojr 

deine Wünsche können wir von hier aus leider nicht veranlassen. Bedauere. 

Bitte setze dich dazu mit dem technischen Support unter 0800-5251378 in Verbindung. 

Grüße

Manga


  • Autor
  • Besucher:in
  • March 22, 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich nehme Bezug auf Ihre letzte Nachricht. Die darin enthaltene Verweisung an den technischen Support ist hinfällig, da ich diesen bereits mehrfach kontaktiert habe – ohne Erfolg.

Am 09.03.2026 habe ich ausführlich mit Ihrem technischen Kundendienst telefoniert. Der zuständige Mitarbeiter weigerte sich jedoch, die offensichtliche Drosselung am DSLAM (begrenzt auf 40.000 kbit/s, trotz einer Leitungskapazität von über 56.000 kbit/s) anzuerkennen. Mir wurde mitgeteilt, dass mein Anliegen die Kompetenz des First-Level-Supports übersteige und ein Ticket für den Second-Level-Support eröffnet werde.

Dieses Ticket wurde jedoch bereits wenige Stunden später kommentarlos geschlossen, ohne dass eine Prüfung oder eine Rückmeldung an mich erfolgte.

Es ist technisch unbestreitbar, dass mein Anschluss künstlich gedrosselt wird. Dass O2 sich weigert, diese fehlerhafte Profilkonfiguration zu korrigieren und stattdessen Tickets ohne Lösung schließt, ist nicht akzeptabel.

Ich fordere Sie letztmalig auf, das Problem an die zuständige Fachabteilung zu eskalieren und mein DSL-Profil auf die vertraglich vereinbarten 50 Mbit/s anzupassen. Andernfalls werde ich den Vorgang inklusive der Gesprächsprotokolle und der Router-Daten als Beweis an die Bundesnetzagentur übergeben.

Mit freundlichen Grüßen,

Clemente.


Joe Doe
Legende
Forum|alt.badge.img+37
  • Legende
  • March 22, 2026

@CFaiaojr Da ich einen VDSL Anschluss mit 580m Leitungslänge betreue, kommt mir deine mögliche Leitungskapazität niedrig vor. Bei dem Anschluss reden wir mit einer 7590 von einem Sync von knapp 70Mbit Down und 23Mbit Up.

APL Verkabelung from Hell bei Dir im Wohngebäude?

Welche Fritzbox wird genau eingesetzt? Mit einer 7490 war die Leitungskapazität auch an diesem Anschluss sehr Bescheiden.



Da Du eine Fritzbox hast, dann poste doch bitte Screenshot (am besten von einem PC oder Tablett, statt vom Smartphone) von allen Tabs im Bereich:
Internet -> DSL-Informationen
Deiner Fritzbox.

Dabei beachte bitte die folgenden Punkte:

  1. Bei Tabs die über mehrere Bildschirmseiten gehen, bitte auch mehrere Screenshots machen und posten
  2. Beim Spektrum Tab bitte erst auf den Link "Maximum und Minimum anzeigen" klicken


Des weiteren wäre es gut zu wissen:

  • ob Du oder einer Deiner Nachbarn Powerline/PLC Adapter verwenden (die interferieren oft mit VDSL)
  • wie viele TAE-Dosen bei Dir im Einsatz sind? (Bonus, vielleicht kannst Du ein Photo von der ersten TAE machen, bei dem man sieht welche Adern mit welchen Anschlüssen verbunden sind und welche Farben/Bandcodes diese Adern jeweils haben). Wie eine TAE aussieht findest Du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Telekommunikations-Anschluss-Einheit
  • wie der APL aussieht (auch hier kann ein Photo helfen) (APL: Abschlusspunkt Linientechnik: https://de.wikipedia.org/wiki/Abschlusspunkt_Linientechnik)

Als Ergänzung zu den Screenshots der Fritzbox wäre es schön, wenn Du go-dsl installieren könntest (https://github.com/janh/go-dsl , Binaries gibt es dort unter https://github.com/janh/go-dsl/releases) und einen Screenshot machen könntest, dabei bitte go-dsl mit dem folgenden Befehl ausführen:
Linux/Macos/BSD:
./dsl-gui -d fritzbox -o LoadSupportData=1 fritz.box 

Bei go-dsl bitte die beiden Checkboxen: "Show minimum/maximum" und "Auto-scale graphs" anklicken.
Wenn man das laufen lässt, dann zeigen die X per 5 minutes Graphen die Änderung bestimmter Fehler- und Proto-Fehler-Zaehler in 5 Minuten Blöcken an. Das kann hilfreich sein um Störer zu entdecken die nur zu bestimmten Zeiten aktiv sind, allerdings gibt es bei Fritzboxen das Problem, dass zumindest wenn man "-o LoadSupportData=1" verwendet die Fritzbox nach wenigen Stunden abstürzt... (vermutlich weil die Menge an erzeugten Supportdatenarchiven zu gross wird).

Go-dsl zeigt QLN und Hlog Daten die bei der Diagnose hilfreich sein können. Siehe z.B. hier:

https://www.ausnog.net/sites/default/files/ausnog-2018/presentations/1.10_Stefan_Keller-Tuberg_AusNOG2018.pdf


### go-dsl Windows
In den go-dsl Ordner navigieren, dsl-gui.exe per Doppelclick starten und (beim ersten Mal) die Ausfuehrung erlauben. Dann popt eine Log-in Maske auf.
Folgendes auswaehlen:
    Device type: FRITZ!Box
    Host: fritz.box
    User: ??? (Da ich keine Fritzbox kenne ich en Nutzer nicht, vielleicht root, ansonsten was man im Browser eingeben muss um die GUI zu oeffnen)
“Advanced Options” ausklappen und 
    LoadSupportData:  load more details from support data
Checkbox anklicken, dann auf Connect klicken.

#### STOERQUELLEN fuer DSL

​Ursachen für ”lokale” Störungen die häufiger auffallen sind:

PLC/Powerline Adapter  entweder im eigenen Netz oder nahe bei (z.B. beim Nachbarn).

Defekte Netzteile (oft Schaltnetzteile, und öfter auch mal Netzteile von Fritzboxen) das unschöne dabei ist, dass diese Netzteile zwar massiv stören, aber oft ausreichend “guten” Strom liefern so dass der Verbraucher am Netzteil normal weiterläuft und sich daher nicht verdächtig macht. Das können Netzteile sein die über die Zeit kaputt gehen, oder Netzteile die von Anfang an stören (z.B. Billigstnetzteile in Weihnachtsbeleuchtung oder günstigen LED Lampen).

Defektes Modem, kommt auch schon mal vor, dass die DSL-Empfangsstufen einen Schlag weg kriegen (z.B. bei Überspannungsereignissen) und danach nur noch unsauber arbeiten.

Schlechte/korrodierte Kontakte, z.B. an TAE oder APL oder auch beim DSL Kabel von TAE zum Router (die stören selber nicht aktiv, aber machen eine Leitung deutlich anfälliger für andere Störer). Solche Kontaktprobleme koennen auch ausserhalb des Hauses entstehen, z.B. in vergrabenen Muffen (z.B. wenn das Wasser eindringt).

Ungeeignete Verkabelung; speziell VDSL2 mit Profil 35b (die Telekom vermarktet das als Super-Vectoring) ist empfindlich für die Guete der Hausverkabelung.
Gut: Telekommunikationskabel von Typ J-02YS(St)H nx2x0,5 St V Bd (https://termin.telekom.de/endleitung/)
Passabel: Cat5/6/7/8 Ethernetkabel
Schlecht: alles andere, z.B. J-Y(St)Y 
Siehe auch https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/das-richtige-kabel-zwischen-apl-und-tae-dose/6685d1184ae73561da70905a
Allerdings ist die Kabelqualität ähnlich wie schlechte Kontakte keine aktive Störung, sondern macht die Endleitung “nur” empfindlicher für andere Störungen.

Wallboxen (z.B. für BEVs) sind schon als Störer aufgefallen.

Exotischere Fälle wie der defekte Fernseher der ein ganzes Dorf in Wales mit DSL-Resyncs beglückt hat (https://www.heise.de/news/Altes-TV-stoerte-18-Monate-Internetzugang-eines-ganzen-Dorfes-4907988.html), oder auch Fahrstühle.

Das ist ein ganzer Sack was die Diagnose nicht einfacher macht.

Ein einfacher Test ist, wenn möglich, den Router und dessen Netzteil mal auszutauschen (z.B. mit einem vom Nachbarn geliehenen Gerät) und wenn PLC Adapter im Einsatz sind (auch beim Nachbarn) dann diese mal komplett auszustecken.

Ebenso hilfreich ist es die TAE zu öffnen um die Kontakte (und den Kabeltyp) zu überprüfen, und wenn die Verbindungen schlecht sind neu zu kontaktieren, bzw. eventuell die TAE-Dose gegen eine Neue auszutauschen (Achtung, bei TAEs mit Schneidklemmen ein passendes Auflegewerkzeug (gerne auch billig aus Plastik) verwenden, ein Schraubendreher ist KEIN geeignetes Werkzeug ;) ).

Auch beim APL wäre Kontrolle der Kontakte und der Kabeltypen das hilfreich, aber am APL darf offiziell nur im Auftrag des Netzbetreibers gearbeitet werden, zusätzlich sind APLs öfter mal verschlossen/verplombt.