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DSL eschwindigkeit stark reduziert

  • January 7, 2020
  • 5 Antworten
  • 100 Aufrufe

Sehr geehrte Damen u. Herren,
seit Ende Dezember 2019 ist meine Download- und Upload-Geschwindigkeit stark reduziert.
Dies wurde bereits einmal bei Ihnen gemeldet, aber nicht behoben. Das Ticket

XXXXX

wurde ohne weiteren Kommentar geschlossen.

Das ist äusserst unbefriedigend, denn bis Weihnachten war die Geschwindigkeit bei etwa 96000 bit/s und ohne Problem.
Das Problem ist die seither am DSLAM begrenzte Geschwindigkeit, die voher bei 109000 bit/s lag und nun auf 80000/27000 künstlich begrenzt ist.
Wie an der FritzBox abzulesen ist, beträgt die ereichbare Leitungskapazität rund 96800/33400 bit/s
An meiner Hardwareinstallation hat sich nichts verändert.
Sollte das Problem nicht in Kürze behoben werden, sehe ich mich deshalb gezwungen, den Anbieter zu wechseln.

Lösung von blablup

Wenn da so glatte Werte stehen, hat das Dynamic Line Management des Leitungsanbieter (i.d.R. Telekom) die Geschwindigkeit vorübergehend reduziert, um die Stabilität des Anschlusses sicher zu stellen. Da passiert, wenn Abbrüche der DSL-Synchronisation oder erhöhte Fehlerraten aufgetreten sind. Läuft der Anschluss längere Zeit wieder besser, geht es automatisch auch wieder hoch mit der Datenrate. Das dauert einige Wochen und o2 hat keinen Einfluss darauf. Es handelt sich um eine planmäßige Maßnahme des Netzbetreiber zur Sicherstellung der Anschlussstabilität und nicht um eine Störung. 

Wenn du deswegen den Anbieter wechseln möchtest, so achte darauf, dass dieser keine VDSL-Vorleistungen der Telekom nutzt, sonst hast du wieder die gleiche Problematik. Da bleibt also nur ein echter Glasfaseranschluss (FTTH) oder Internet via TV-Kabel (DOCSIS). Dann viel Spaß beim neuen Anbieter und Kündigungsfrist bei o2 nicht vergessen. 

5 Antworten

Sandroschubert
Legende

Welche Einschränkungen hast du genau wenn du 80 Mbit statt 96 Mbit hast? 


  • Autor
  • Besucher:in
  • January 7, 2020
  1. Downloads dauern fast 17% länger
  2. Uplods dauern 20% länger
  3. o2 verspricht die maximal machbare Geschindigkeit

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  • Legende
  • Lösung
  • January 7, 2020

Wenn da so glatte Werte stehen, hat das Dynamic Line Management des Leitungsanbieter (i.d.R. Telekom) die Geschwindigkeit vorübergehend reduziert, um die Stabilität des Anschlusses sicher zu stellen. Da passiert, wenn Abbrüche der DSL-Synchronisation oder erhöhte Fehlerraten aufgetreten sind. Läuft der Anschluss längere Zeit wieder besser, geht es automatisch auch wieder hoch mit der Datenrate. Das dauert einige Wochen und o2 hat keinen Einfluss darauf. Es handelt sich um eine planmäßige Maßnahme des Netzbetreiber zur Sicherstellung der Anschlussstabilität und nicht um eine Störung. 

Wenn du deswegen den Anbieter wechseln möchtest, so achte darauf, dass dieser keine VDSL-Vorleistungen der Telekom nutzt, sonst hast du wieder die gleiche Problematik. Da bleibt also nur ein echter Glasfaseranschluss (FTTH) oder Internet via TV-Kabel (DOCSIS). Dann viel Spaß beim neuen Anbieter und Kündigungsfrist bei o2 nicht vergessen. 


  • Autor
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  • January 7, 2020

Was mich stutzig macht ist die Tatsache, dass mein Anschluss nahezu 4 Jahre lang ohne Probleme mit den guten Werten gelaufen ist und ich bis zur Reduzierung der Datenrate voll zufrieden war. Von Verbindungsabbrüchen oder Riesenfehlerraten war niemals die Rede. Ich werde die Sache weiter beobachten und hoffe, dass es in Kürze wieder im alten Zustand ist. Oder könnte es sein, dass die Telekom mich auf diese Weise abwerben will?


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  • Legende
  • January 7, 2020

Das DLM ist an Anschlüssen von direkten Telekom-Kunden genauso aktiv wie an Anschlüssen die für o2 Kunden bereit gestellt werden. Da gibt es keinen Unterschied.

So ein Anschluss ist nichts statisches. Da werden andere Kunden an gleichen Leitungsbündel geschaltet, es gibt Arbeiten an der Infrastruktur wie der Ausbau mit Supervectoring, neue Software für die MSAN, neue Firmware für deinen Router usw. Gerade bei den Fritzboxen gab es auch schon mal defekte DSL-Kabel oder verstaubte Lüftungsschlitze. Vielleicht würde mittelfristig auch ein Wechsel auf ein Supervectoring-taugliches Gerät etwas bringen, die Modems wurden in den 4 Jahren weiter entwickelt.