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Warum O2
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Kundenbeschwerde/mangelhafter Service


sumsumbienchen
Besucher:in
Hallo zusammen,
da ich heute in einem O2 Shop war, mehrmals bei der ach so tollen Kundenhotline angerufen habe (natürlich ohne Erfolg und min. über 40 Minuten in der Warteschleife!!!!) lasse ich hier meinen Dampf und Ärger ab!!
Seit mehr als 3 Jahren Kunde bei O2 und bis vor kurzem immer zufrieden gewesen...wie erwähnt bis vor kurzem!
Heute hatte ich nachgefragt ob es möglich wäre (wie schonmal in 2011 und das grad nach knapp einem Jahr, nachdem ich den Vertrag im März 2010 abgeschlossen habe) meinen Tarif umzustellen (momentan O2 Blue 250)
Als Antwort bekam ich, nein nicht möglich, erst ab ca. Dezember 2013.
Ehm hallo? Warum hat es damals geklappt und jetzt nicht?
Weil es eine Aktion damals war und "sooo" ein großer Ansturm auf die damaligen Tarife O2 Blue 100+250 war (ich hatte diesem damals geändert, weil ich mit meinem Schülertarif nichts mehr anfangen konnte)
Ganz ehrlich, ich zahle jeden Monat über 60€ (mit Handy) und bin mir langsam zu geizig dafür und wenn ich überlege was es jetzt für Tarife gibt ( Flat in alle Netze, SMS Flat, bis 500mbit Internetvolumen für 30€)
JA, worum es ging ist, dass ich ein größeres Datenvolumen brauche und dieser neue O2 All in M perfekt wäre.

Aber NEIN es wäre ja nicht möglich..!

HAUPTSACHE Neukunden locken, ABER was ist mit den Bestandskunden, die bleiben aufm trockenen???!!?!??
Oder um ein größeres Datenvolumen für monatlich 10€ dazu buchen (alles gesamt über 70€) ?!?

NEIN, es geht noch besser...100€ wollt ihr, damit ich von meinem jetzigen Tarif auf den neuen Tarif umsteigen könnte?
GEHT'S NOCH???
Das ist der Service für Bestandskunden??

Ich glaub ich krieg' n Fön!!!!

Service und Bestandskunden halten sieht anders aus!

Ich werde mir das nicht mehr lange anschauen, ich versuche es die Tage nochmal bei der "tollen" Kundenhotline
Ansonsten kommt die Kündigung ins Haus geflattert!

Es gibt auch noch andere Anbieter, die vom Preis/Leistungsverhältnis Super sind und net noch zusätzlich einen Batzen Geld für ein Handy verlangen!
Und JA vom Netz und Empfang mal abgesehen, der lässt nämlich auch als zu wünschen übrig...

Eine Reaktion seitens O2 erwarte ich,

ein momentan verärgerter Bestandskunde

sumsumbienchen

Lösung von o2_Gülay

Hallo sumsumbienchen,

 

ein Tarifwechsel während einer Vertragslaufzeit ist mit Kosten und zum Teil an eine Mindestlaufzeit des Tarifes verbunden.

 

Mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, welche bei dir dann wohl im Dezember 2013 ist - kann der Wechsel für 4,99 EUR vorgenommen oder kostenfrei, dies ist abhängig in welchen Tarif du dann wechselst.

 

Wenn du magst, können wir deine Vertragsdaten nochmals prüfen. Hierzu kannst du mich bei Interesse gerne per PM anschreiben.

 

Viele Grüße

Gülay

 

 

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10 Antworten

stefanniehaus
Legende
Forum|alt.badge.img+29
Natürlich gibts auch andere Anbieter.

Aber bei keinem anbieter kannst du lustig hin und her wechseln.

Auch dort gibt es strikte Regelungen für Tarifwechsel, an die auch du dich halten musst ;-)


o2_Gülay
Besucher:in
  • Besucher:in
  • Lösung
  • June 3, 2013
Hallo sumsumbienchen,

 

ein Tarifwechsel während einer Vertragslaufzeit ist mit Kosten und zum Teil an eine Mindestlaufzeit des Tarifes verbunden.

 

Mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, welche bei dir dann wohl im Dezember 2013 ist - kann der Wechsel für 4,99 EUR vorgenommen oder kostenfrei, dies ist abhängig in welchen Tarif du dann wechselst.

 

Wenn du magst, können wir deine Vertragsdaten nochmals prüfen. Hierzu kannst du mich bei Interesse gerne per PM anschreiben.

 

Viele Grüße

Gülay

 

 


bielo
Legende
  • June 4, 2013

Aber bei keinem anbieter kannst du lustig hin und her wechseln.

 

Zumindest kenne ich es nicht, dass man für einen Tarifwechsel in einen höherwertigen Tarif 100 EUR zahlen muss. Der Sinn und Zweck erschließt sich mir auch nicht.


o2_Vivian
  • Moderatorin
  • June 4, 2013
Ein Upgrade ist es in diesem Fall noch nicht mal:

 

sumsumbienchen schrieb:
[...] meinen Tarif umzustellen (momentan O2 Blue 250) [...]  und dieser neue O2 All in M perfekt wäre. [...]

Der o2 Blue 250 (wenn es die Variante ohne Handy ist) kostet 35 EUR, der o2 Blue All-In M 29,99 EUR.


bielo
Legende
  • June 4, 2013
Es gab auch Fälle, da wurde ein Upgrade verneint, wenn man mehr bezahlte. Dann wurden eben die Leistungen verglichen.


sumsumbienchen
Besucher:in
Fakt ist, das trotzdem die Bestandskunden aufm trockenen bleiben!!
Anstatt eine Lösung zu suchen, wo ich als Kunde zufriedengestellt werden kann und nicht von vorne rein die Ablehnung erhalte.
JA, ich weiß, das es kein Upgrade ist, sondern rein von den Kosten her ein Downgrade wäre, aber mit besseren Leistungen!!! (Was das Internetvolumen angeht) und in alle Netze Flat.

Wie gesagt, ich versuche es nochmal, da ich eigentlich schon zufrieden bin (also momentan halt nicht)
Ansonsten bye bye O2 zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

bielo
Legende
  • June 4, 2013
Dann musst du dann wohl alle 2 jahre wechseln. Neukunden sind, so wie ich das überblicke, bei allen bevorzugt. Aber, ich kenne hier aus dem Forum keinen Fall, der nicht mit etwas Geschick am Ende doch auch Neukundenkonditionen bekam. Warum das bei dir nicht klappt, weiß ich nicht.

 


JA, ich weiß, das es kein Upgrade ist,

Das geht auch bei anderen nicht so einfach.

 

Aber, es soll jeder da hingehen, wo es ihm am liebsten ist. 😉


Marcooooo
Besucher:in
  • Besucher:in
  • June 4, 2013
Die 100 EUR machen durchaus sinn, wirtschaftlich gesehen, wenn der Kunde wie in diesem Fall von einem teuren Tarif in einen billigeren wechseln will.

 

Warum sollte man das einem Kunden auch einfach so erlauben? Gerade solche Kunden argumentieren immer gern mit "ich bin doch bestandskunde" bla bla bla... wer sagt o2 denn, das wenn Sie ihm dieses Angebot erlauben, der Kunde nicht trotzdem beim nächst besten Angebot eines anderen Anbieters weg ist?

 

Ich denke das o2 damit in der Vergangenheit oft genug auf die schnautze geflogen ist und deshalb so eine REgelung eingeführt hat. Vergleichbar ist das mit der Gutschriftensituation die in den letzten Jahren geherrscht hat. Wo superfreundliche Kundenbetreuer Kunden schon 20 Euro gutschrieben haben, bei Störungen die 2 Stunden gingen.

 

Fakt ist, der Kunde nimmt sich des öfteren wichtiger, als er eigentlich ist. Da gab es fälle, wo ich noch selbst an der Line saß, da argumentieren einige Kunden mit Themen, die waren nicht mehr schön und völlig weltfremd.

 

o2 versucht, so sieht es zumindest für mich gerade aus, endlich mal ein wenig Klarheit in sein System zu bringen. Und das kommt vor allem den Agents an der Line zu gute, denn die wissen endlich genauer, was sie wann dürfen. Einzelfälle sind immer eine Ausnahme, aber im großen und ganzen kann man schon ganz gut sagen, das o2 seine Linie nun doch klar durch zieht, und das ist nur zu begrüßen.

 

 

Was aber das Thema, Kunde hat beispiels weise einen XS und will in nen XL Wechseln und muss trotzdem 100 EUR zahlen, angeht... das verstehe ich auch nicht und kann da nur mit dem Kopf schütteln.

 

 

PS: da ja alle immer behaupten, Neukunden wird in den Arsch gekrochen, stimmt zwar (ist bei jedem Unternehmen so), aber Bestandskunden bekommen dafür bei der VVL dann Angebote, die widerum Neukunden nicht bekommen. Sie müssen halt nur etwas besser verhandeln, wenn Ihnen das erste Angebot nicht passt. Dafür sind aber viele Kunden zu schüchtern oder unerfahren oder auch (das muss man leider auch so sagen) zum blöde.

 

 


marcmars
Besucher:in
  • Besucher:in
  • June 5, 2013
Ich denke man kann die ganze Thematik aus zwei Perspektiven sehen, Bestandskunden hin, Neukunden her:

 

  1. Rein wirtschaftlich: Wenn ich das so betrachte macht das natürlich alles Sinn. Bei einem Upgrade in einen höherwertigen Tarif werde ich dem Kunden kaum Steine in den Weg legen da sich dann ja, logischerweise, auch der ARPU erhöht. Fließt ja alles mit ein in die ganze Geschichte. Der schmälert sich aber widerrum wenn der Kunde ein Downgrade durchführt. Also kann ich entweder zusehen, wo ich bleibe, oder ich kann mir den "entstandenen Schaden" ersetzen lassen indem ich eine Gebühr dafür verlange um zumindest einen Teil der Kosten aufzufangen. In welcher Höhe das nun gerechtfertigt ist steht auf einem anderen Blatt. Damit kommen wir zu
  2. Aus Kundensicht: Für Kunden sind alle Gebühren doof, egal, worum es da auch immer gehen mag. Besonders im Bereich Mobilfunk gibt es bei dem Thema immer Proteste, von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen die dann aber auch nur wieder die Regel bestätigen. Bestes Beispiel dafür ist das Thema Downgrade welches ein ständiger Zankapfel ist. Und wenn sich dann noch langjährige Kundschaft und Preise für's Downgrade vereinen und das Thema Downgrade dann auch noch schlecht kommuniziert wird kann ich bis zu einem gewissen Punkt jeden Kunden verstehen, der dann auf die Barrikaden geht.
Allerdings liegt das auch daran, das in unserem Land immer noch der weitverbreitete Denkfehler gemacht wird das Treue zwangsläufig honoriert werden muss. Nicht kann, sondern muss. Das wird einfach vorausgesetzt. Was dabei allerdings häufig übersehen wird ist die Tatsache, das ich Kunde eines Unternehmens bin, dass nunmal primär darauf ausgelegt ist, wirtschaftlich zu arbeiten. Also, Geld zu verdienen.

 

Dazu kommt das sich nichts von alleine bezahlt, weder die Neukundenakquise noch die Vertragsverlängerung. Das sind schlicht und ergreifend alles Aufwendungen, und die sind nicht grade günstig.

 

Wenn ich jetzt einmal rein rechnerisch (ich weiß nicht wieviele Kunden o2 hat) von 10 Millionen Bestandskunden ausgehe und von diesen Kunden jeden Monat 834000 ein finanzielles Entgegenkommen von nur zehn Euro erwarten dann landen wir bei einem monatlichen Aufwand von - richtig: 8,34 Millionen Euro. Dazu kommt der Ausbau der Netzstruktur, die Aufwendungen für Personal, der Vertrieb und, und, und.

 

Ich will hier keinen mit endlosen Rechenbeispielen langweilen. Allerdings sollte man sich auch einmal Klar machen das kein Netzbetreiber der Welt caritative Zwecke verfolgt. So hart das auch klingt aber wenn ich Mildtätigkeit möchte bin ich hier einfach falsch.

 

Gut, an dieser Stelle kommt dann meistens das Argument: Ja aber die verdienen sich doch dumm und bekloppt, da können Sie doch mal ein paar Euro locker machen. Wenn jeder so denkt dann ist bald sehr viel weniger zum Verteilen da und wer bekommt das dann als erstes zu spüren? Die Angestellten. Ist so. Dann wird entweder entlassen oder die Löhne werden gekürzt. Anschließend werden die Tarife teurer und der Service wird eingeschränkt. Wenn das alles nichts hilft wird großzügig Outsourcing betrieben. Und am Ende dieser ganzen Geschichte bin ich als Kunde immer noch der Depp der sich mit Anlauf selber in's Knie geschossen hat. Keine schönen Aussichten

 

Und das Argument: Die anderen sind viel netter und viel billiger und die kümmern sich mehr um Ihre Kunden erweist sich spätestens dann als Rohrkreppierer, wenn ich dort das erste Mal etwas möchte. Denn dann werde ich feststellen, dass auch dort mit Gebühren gearbeitet und mir auf einmal nichts mehr geschenkt wird. Okay, wenn ich möchte kann ich das Spiel alle zwei Jahre durchziehen und reihum den Anbieter wechseln und wenn ich mit den Netzbetreibern fertig bin zu den Retailern und wieder zurück wechseln.

 

Wenn es allerdings nur noch solche Kunden gibt dann werden irgendwann entweder so horrende Gebühren verlangt, dass einem die Ohren klingeln oder es gibt keine Serviceanbieter mehr, weil die sich alle gegenseitig zu Grunde gerichtet haben.

 

Dann haben wir es übrigens auch endlich mit unserer verdammten "Geiz ist Geil-Mentalität" geschafft, jedweden Service und jedwede Dienstleistung nachhaltig zu zerstören und auch den letzten Arbeitgeber dazu gebracht, seine Mitarbeiter für 2,50 € in der Stunde zu beschäftigen.

 

Ich bin normalerweise der letzte, der der Politik der Netzbetreiber das Wort redet aber hier muss ich sagen ist das einfach alles auch für mich nachvollziehbar. Es hat einfach eine gewisse Logik. Vielleicht einfach mal drüber nachdenken.

 

Und: Auch mir passt das oft genug nicht in den Kram.

 

Zum Schluss noch eins: Der Ton macht auch oft die Musik. Ich habe es bis jetzt selten erlebt, das ich wirklich einen Korb bekommen habe wenn ich höflich gefragt habe. Wenn man natürlich mit der Tür in's Haus fällt, dazu noch meint den Agent anblaffen zu müssen der in der Regel herzlich wenig für die Kostenpolitik seines Dienstherren kann und zum Schluss am besten noch mit Kündigung und Anwälten droht - dann brauche ich mich manchmal auch nicht wundern wenn ich null komma gar nix bekomme.


marcmars
Besucher:in
  • Besucher:in
  • June 5, 2013
Ansonsten bye bye O2 zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Glaubst Du wirklich das dass irgendetwas an den Symptomen ändert? Auch bei Deinem neuen Anbieter wirst Du bald an den Punkt kommen wo es heißt: Sie wollen dieses oder jenes, dann zuerst einmal Geld auf den Tisch. Auch da gibt es keine kostenlosen Wechsel oder ähnliche Segnungen.

 

Bei dem herrschenden Preiskampf und dem immer größer werdenden Kostendruck können sich die Netzbetreiber einfach nicht mehr anders re-finanzieren. Ob das immer so toll ist steht auf einem anderen Blatt genauso wie die Frage ob das alles so richtig ist. Letztlich ist das aber auch philosophischer Natur denn dem Kostendruck, den wir als Kunden ja mit unserer "Geiz-ist-geil" Mentalität mit aufgebaut haben, kann sich keiner entziehen. Irgendwann fällt einem halt alles auf die Füße.