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Datenschutz

  • October 20, 2013
  • 14 Antworten
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alala
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Hallo liebes o2-Team,

vor einiger Zeit habe ich von meinem Ex-Freund SMS und Anrufe erhalten, obwohl er meine Nummer nicht haben konnte, da ich die alte geändert habe. Nach mehrmaligem Nachfragen, woher er meine Nummer hätte, sagte er mir, dass er einen Freund hat, der bei o2 arbeitet und dieser ihm die Nummer gab. Leider will er mir den Namen nicht verraten. Sofort rief ich in der Zentrale von O2 an und beschwerte mich, sie sollten nachschauen, welcher Mitarbeiter das genau war. Leider ging das nicht auf die schnelle, ich solle doch bitte eine Anzeige stellen, dann könnten sie forschen. Leider ist das kein Einzelfall, denn mein Ex-Freund schrieb vor einigen Tagen eine Freundin von mir an, die natürlich auch wissen wollte, woher er ihre Nummer habe. Gleiches Spiel, sein Freund der bei O2 arbeitet. Meine Anzeige läuft bereits und trifft bald bei Ihnen ein. Leider wird Datenschutz bei dieser Person nicht groß geschrieben, daher hoffe ich auf eine fristlose Kündigung! Meine Frage: Habe ich in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht ? Ich möchte nie wieder was mit O2 zu tun haben, das geht überhaupt nicht!! Liebe Grüße
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14 Antworten

bs0
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  • October 20, 2013
alala schrieb:
Meine Frage: Habe ich in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht ? Ich möchte nie wieder was mit O2 zu tun haben, das geht überhaupt nicht!! Liebe Grüße
Nein, denn es handelt sich um eine private Angelegenheit und das Fehlverhalten eines einzigen Mitarbeiters, das mit deinem Vertrag an sich nichts zu tun hat. Aus diesem Grund ist die Anzeige genau richtig.


Schwarztier
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  • October 20, 2013
Glaube mir, das ist überall so.

Durch meine Geschäftsbeziehungen habe ich Kontakte zu Mitarbeitern fast aller Netzbetreiber und bei allen gibt es Möglichkeiten eine Nummer zu bekommen, ode auch aufgrund einer Nummer den Inhaber oder zumindest den Vertragspartner heraus zu bekommen.

 

Ich bin mal gespannt, was im Rahmen der Ermittlungen heraus kommt. Es kann gut sein, dass gemeinsame Bekannte die Nummern weiter gegeben haben. Man kann keinem mehr trauen oder verrtauen, auch wenn sie schwören sie haben es nicht gemacht. Wenn ich alleine erlebe, wie viele Kunden ich habe, die sich gerade bei offenen Zahlungen nicht entgegen Absprachen melden, weil angeblich ihr Handy über Nacht kpl, gelöscht war, oder gestohlen wurde oder, oder, oder. Das ich im Telefonbuch stehe, wäre ja zu einfach.

Naja, wer kann heute schon noch mit einem Telefonbuch umgehen.


bs0
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  • October 20, 2013
Schwarztier schrieb:
Glaube mir, das ist überall so.

Durch meine Geschäftsbeziehungen habe ich Kontakte zu Mitarbeitern fast aller Netzbetreiber und bei allen gibt es Möglichkeiten eine Nummer zu bekommen, ode auch aufgrund einer Nummer den Inhaber oder zumindest den Vertragspartner heraus zu bekommen.

 

 

Zum Glück werden Zugriffe auf die Kundendatensätze protokolliert. So ist es zumindest nachvollziehbar, wer eventuell damit Unfug betrieben haben könnte. Im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen müsste o2 diese Information herausgeben.


Schwarztier
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  • October 20, 2013
Du glaubst aber doch, dass die Leute die auf Datensätze zugreifen sehr erfinderich sind, Bgründungen zu nennen. Das sehe ich in meiner eigenen Firma obwohl jeder weiß, dass ich jeden Datenaustausch nachverfolgen kann.


alala
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  • October 20, 2013
Aber Datenschutz ist doch ein Vertragsbestandteil und dieser würde seitens o2 nicht eingehalten (durch einen einzigen Mitarbeiter gleich zwei mal).. Durch einen Vertragsbruch habe ich nicht die Möglichkeit, eine außerordentliche Kündigung anzustreben? Lg

bs0
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  • October 20, 2013
Nein, das ist kein Vertragsbruch sondern eine Straftat, die eben über die Anzeige verfolgt werden muss.


alala
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  • October 20, 2013
Super, danke! ☺️ dann hänge ich mich mal dahinter, denn sowas geht überhaupt nicht!

bs0
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  • October 20, 2013
Schwarztier schrieb:
Du glaubst aber doch, dass die Leute die auf Datensätze zugreifen sehr erfinderich sind, Bgründungen zu nennen. Das sehe ich in meiner eigenen Firma obwohl jeder weiß, dass ich jeden Datenaustausch nachverfolgen kann.

Schon klar, aber sobald eine Anzeige kommt und daraufhin eine Weitergabe an Person X (unberechtigte Dritte) nachgewiesen werden kann, reicht nicht mehr die Begründung, warum auf die entsprechenden Daten zugegriffen wurde. Die Straftat besteht ja in der unberechtigten Nutzung / Weitergabe. Das unberchtigte Aufrufen wäre eine interne Angelegenheit.


Schwarztier
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  • October 20, 2013
Ist die Frage, ob sich die Staatsanwaltschaft mit solchen Lappalien beschäftigt und es nachgewiesen werden kann, dass der der angeblich auf den Datensatz zugegriffen hat auch diesen weiter gegeben hat. Gerade heute in einer Zeit wo jeder glaubt überall seine Daten via Inet öffentlich machen zu müssen, weil er denkt, es sehen ja nur Freunde und die die es sehen sollen, sind manche ganz schön auf dem Holzweg. Diese Leute würden niemals ihren Lebenslauf ans Städtische Rathaus hängen, im Net machen sie es noch ausführlicher für die ganze Welt.


bs0
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  • October 20, 2013
Schwarztier schrieb:
Ist die Frage, ob sich die Staatsanwaltschaft mit solchen Lappalien beschäftigt und es nachgewiesen werden kann, dass der der angeblich auf den Datensatz zugegriffen hat auch diesen weiter gegeben hat. 

Das sind dann zwei getrennte Fragen. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, der Anzeige nachzugehen, und die Ermittlungen aufzunehmen. Schliesslich handelt es sich hier nicht um die Weitergabe der Daten zu Werbezwecke, die höchstens (für o2) zu einer Geldstrafe der BNetzA führen könnte, sondern eine strafbare Handlung einer Person, die alleine dafür verantwortlich ist.

 

Die problematische Frage ist tatsächlich, ob nachgewiesen werden kann, dass der Mitarbeiter die betroffenen Daten an Person X weitergegeben hat. Der Zugriff auf die Daten in Vebindung mit der Bekanntschaft mit dem Ex-Freund dürfte aber zumindest einen Anfangsverdacht begründen.


Schwarztier
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  • October 20, 2013
Bedenke aber auch die Unschuldsvermutung.

Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, dass Leute sogar damit Werbung machen, dass sie ja im Rahmen von Geschäftsbeziehungen "auch mal etwas für einen tun können" all zu hart bestraft werden.

 

Aber eins ist klar, wünschenswert ist es in jedem Fall.

Übrigens, zu solchen Leuten Pflege ich keine weiteren Geschäftsbeziehungen, denn mit Kriminellen Leuten möchte ich KEINERLEI Beziehung pflegen.


bs0
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  • October 20, 2013
Schwarztier schrieb:
 

Aber eins ist klar, wünschenswert ist es in jedem Fall.

 

Daher wäre es gut, wenn hier berichtet würde, wie der Fall ausgegangen ist. Das dauert aber.


alala
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  • October 20, 2013
Ich werde berichten, sobald ich neue Informationen habe. Vielen Dank erstmal ☺️

Schwarztier
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  • October 20, 2013
Super. Mach das bitte.